EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani:

»30 Millionen Afrikaner kommen nach Europa«

Die Migration aus Afrika hat nach Aussagen des EU-Parlamentspräsidenten Tajani noch lange nicht ihren Höhepunkt erreicht. Er fürchtet, dass 30 Millionen Afrikaner sich auf den Weg nach Europa machen.

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In einem Interview mit der »Welt« zeichnet EU-Parlamentspräsident Tajani ein relativ düsteres Bild von der Zukunft. Sollte der Krieg gegen das Terrornetzwerk IS/DAESH gewonnen werden, so »werden die Terroristen alles tun, Europa als ihren Feind Nummer eins zu treffen.« Für Tajani bedeutet das, dass immer mehr Terroristen sich unter die Migranten mischen werden, die nach wie vor ungebremst in Richtung Europa strömen.

Vor allem die Migration aus Afrika wird weiterhin zunehmen, sagt Tajani. Dort gebe es zahlreiche ökologische, ökonomische und politische Probleme, die es zu lösen gelte. Sollte das nicht gelingen, so werden in den nächsten zehn Jahren bis zu 30 Millionen Afrikaner sich auf den Weg nach Europa machen.

Tajani nimmt in seinen Ausführungen eine Forderung der AfD auf: »Ich bin für die Einrichtung von Auffanglagern.« Diese sollten in der Form von provisorischen Städten entstehen, mit Krankenhäusern und weiteren sozialen Einrichtungen versehen sein, sodass die Menschen dort in der Nähe ihrer Heimatländer vorübergehend leben können.

Tajani setzt sich auch gegen die fortschreitende Islamisierung Europas zur Wehr und vertritt auch damit eine weitere Position der AfD. Wörtlich sagt er: »Wir müssen unsere Identität verteidigen.« Und weiter: »Wenn wir unsere Werte nicht verteidigen, werden die Ankömmlinge ihre Regeln aufstellen. Die USA zeigen, wie es geht. Dort steht vor vielen Häusern eine Flagge.«

Bemerkenswert auch seine Aussage zum Thema Patriotismus: »Patriotismus ist ja nicht negativ. Wenn ich mein Land, meine Leute, die Küche und die Kultur liebe, ist das ja nicht gegen jemanden gerichtet.«

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Aufbruch

30 Millionen? Wenn man das doch weiß, warum verhindert man das denn nicht? Es wird nur geredet, schwadroniert und leeres Stroh gedroschen. Wo bleibt die Sicherung der EU-Außengrenzen? Wo bleibt die Abschaffung der Anreize, die so viele Migranten hierher locken? Wo bleibt die direkte Hilfe für die Flüchtlingslager in den Nachbarländern der Kriegs- und Armutsgebiete? Hilfe, die den Lagern dirkt zugute kommt, nicht den Regierungen. Was könnte man mit 40 bis 100 Milliarden Euro, die allein in Deutschland in zwei Jahren für "Flüchtlinge" ausgegeben werden, bei den Auffangländern alles bewerkstelligen. Es ist unvorstellbar. Aber hierzulande richtet man sich für dieses Jahr schon wieder auf 400 000 weitere "Flüchtlinge" ein. Das alles ist Wahnsinn, hat aber scheinbar Methode. Unsere "Elite" hat bewusst den Untergang Europas eingeleitet. Wenn Tajani jetzt Forderungen der AfD bemüht, ist das Augenwischwerei. Das dient nur dazu, der AfD das Wasser abzugraben. Widerlich.

Gravatar: karlheinz gampe

Die Kacmierczac alias Kanser alias Merkel alias IM Erika hat fremde Völker eingeladen und der Michel, der Malocher muss zahlen. Stellt meineidige Merkel vor Gericht !

Gravatar: Hans Meier

Strategisch ist diese Aussage der Masseneinwanderung eine Spekulation.

Erstens geht es um die Schleusung übers Mittelmeer, wobei zig Milliarden zu verdienen sind und die Paten in Brüssel beteiligt werden wollen.

Zweitens soll so, die Wichtigkeit der Brüsseler EU-Apparatschiks zementiert werden, denn sie tun zweierlei.
Sie ermöglichen die Schleusung und stoppen die Einwanderung nicht.

Technisch ist eine Meeres-Küsten-Überwachung völlig gegeben und die Rückführung der Gummiboote die zu den Frachtern in See stechen eine ganz einfache Sache, die man nur anordnen braucht und den Küsten-Schutz losschicken sollte.
Aber genau das passiert nicht, wegen der Schmiermittel.

Was Kanada und Australien täglich beweisen ist Realität.
Was in Brüssel und anderen Sümpfen „an Schmiermitteln gezogen wird“ ist kaum zu übersehen.

Gravatar: Karin Weber

Wenn die hier abgreifbaren Sozialleistungen für diese Sozialtouristen hier komplett gestrichen werden und durch eine massive Grenzsicherung und Polizei im Inland die Kriminalität verhindert wird, dann kommen 30 Millionen friedliebende Schutzsuchende nicht nach Germoney.

Also so wäre es sicher normal, so würde es ein Staatsoberhaupt/Regierungschef machen, der sein Volk nicht hasst. Aber nun kennen wir ja alle das Merkel und die wird schon Möglichkeiten finden, alles was kriminell ist nach Deutschland zu karren und Milliardenbeträge an Steuergeldern in alle Welt zu schleudern. Sie dealt gerne ... mit fremden Geld.

Gravatar: Gerd Müller

Da wird sich aber die Plüschtierindustrie sehr freuen, bei all diesen dämlichen Willkommensidioten da draußen !

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