Interview mit Wilfried Veeser

»Diskriminierung durch Schwulenszene ist haarsträubend«

Der Vorsitzende des Fachverbandes Weißes Kreuz, Wilfried Veeser, klärt über die Kritik am Kongress »Sexualethik und Seelsorge« auf. Er sagt: Es geht um einen Kulturkampf gegen christliche Maßstäbe.

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FreieWelt.net: Sie sind Vorsitzender des Fachverbandes Weißes Kreuzes – was ist das Weiße Kreuz überhaupt? 

Wilfried Veeser: Das Weiße Kreuz, das nächstes Jahr sein 125. Jubiläum feiert, hat sich von Anfang an um die Frage gekümmert, wie Menschen ihre Sexualität, ihre Beziehungen und Partnerschaften nach christlichen Werten gestalten können. Bei der Gründung gab es viele solcher Sittlichkeitsvereine, die gegen den Wegfall von Werteorientierung in den aufkommenden Industrieballungszentren angingen. Da gab es humanistische und säkulare, aber eben auch christliche wie das Weiße Kreuz.

FreieWelt.net: Sie haben vor kurzem in Kassel einen Kongress »Sexualethik und Seelsorge« veranstaltet, der scharf kritisiert wurde. Worum ging es bei dem Kongress? 

Wilfried Veeser: Bei dem Kongress ging es vor allem darum, Berater und Seelsorger aus den 170 Beratungsstellen, mit denen das Weiße Kreuz in Verbindung steht, zusammenzubringen. Diese Berater bieten Menschen Hilfe an, die auf fachlich fundierte, wissenschaftlich bewährte und im christlichen Menschenbild verankerte Werte und Orientierungsmöglichkeiten fußt. Diese Berater haben in der Regel eine entsprechende Beraterausbildung bei verschiedenen Anbietern gemacht.

In den Veranstaltungen auf dem Kongress ging es unter anderem um die Frage, wie man ethische Themen heute überhaupt kommunizieren kann oder wie Männer und Frauen ihre Identität finden. Homosexualität war bei diesem Kongress überhaupt kein Thema; es kam in keinem einzigen Seminar vor.

FreieWelt.net: Wenn sich die Kritik überhaupt nicht auf das bezog, was bei dem Kongress verhandelt wurde, worum ging es dann den Kritikern? 

Wilfried Veeser: Es ging darum, dass zwei Referenten Deutungs- und Verstehensmodelle zum Umgang mit Homosexualität vertreten, die in einer bestimmten Szene unerwünscht sind. Diese Modelle schließen unter anderem ein, dass man Homosexualität als eine Identitätsstörung deuten kann.

Doch die Kritik bezog sich nicht nur konkret auf diese zwei Referenten, sondern insgesamt auf den Anspruch, dass man Sexualität und Beziehung wertorientiert gestalten will. Letztlich galt sie ganz allgemein den christlichen Werten, was sich darin gezeigt hat, dass die Kritiker nicht nur auf das Thema Homosexualität abgestellt haben, sondern darauf, dass es überhaupt Menschen gibt, die sich an christlichen Maßstäben orientieren wollen. Hier wird eine Art Kulturkampf geführt.

Sie kritisieren die christliche Wertorietierung

FreieWelt.net: Sind Sie mit den Kritikern ins Gespräch gekommen? 

Wilfried Veeser: Wir haben im Zusammenhang mit dem Kongress versucht, mit dem Grünen-Abgeordneten aus dem hessischen Landtag Kai Klose ins Gespräch zu kommen, der die Kritik vorgetragen hat. Das ist uns nicht gelungen. Dann haben wir beim Vorbereitungskomitee für die Demonstrationen in Kassel  vorgesprochen, um zu erklären, dass wir ganz andere Themen behandeln als die, gegen die sie demonstrieren wollen, und dass wir das Thema Diskriminierung genauso sehen wie sie. Doch diese Menschen waren zum Gespräch mit uns nicht bereit. Sie haben uns mitgeteilt, dass sie keine Fragen hätten und dass wir bitteschön gehen sollten. Das war eine sehr frustrierende Erfahrung.

FreieWelt.net: Ganz allgemein würde mich interessieren, ob man Homosexualität als Störung bezeichnen kann oder nicht. 

Wilfried Veeser: Homosexualität ist keine Erkrankung. Es gab zwar Zeiten, in denen völlig säkulare Psychiater Homosexualität als psychiatrische Störung einordneten. Doch diese Erkenntnisse beruhten in der Regel auf Theoriemodellen, die später von der wissenschaftlichen Forschung wieder verworfen wurden. Heute weiß man, dass homosexuell orientierte Männer und Frauen genauso gesund, leistungsfähig und beziehungsorientiert sind wie heterosexuelle. Sie unterscheiden sich in ihrer sexuellen Orientierung voneinander, aber die kann und darf man nicht als Krankheit beschreiben.

FreieWelt.net: Gibt es sexuelle Ausdrucksformen, die unumstritten als Problem wahrgenommen werden? 

Wilfried Veeser: Es gibt einen Konsens darüber, dass sexuelle Praktiken dann behandlungsbedürftig sind, wenn sie den Menschen selbst oder andere gefährden. Dem Bedürfnis des Einzelnen mögen sie unter Umständen entsprechen, aber vor allem wenn Kinder oder Schutzbefohlene ins Spiel kommen, müssen solche Praktiken begrenzt werden. Das gängigste Beispiel ist Pädophilie. Ihre Ausübung muss verboten bleiben.

Eine Form des selbstschädigenden Verhaltens ist außerdem immer dann gegeben, wenn Sexualität zum Beispiel zur Sucht wird. Pornografie mag sich jemand zumuten und dabei einen  kommerziellen Bereich unterstützen, der auch vor Zwangsprostitution nicht halt macht. Doch wenn jemand sie mit den damit verbundenen Märchen von sexuellen Idealen immer wieder konsumiert, kann hier ein Suchtverhalten entstehen, unter dem der Betroffene selber leidet und das beispielsweise auch eine bestehende Partnerschaft schwerwiegend beeinträchtigen kann.

FreieWelt.net: Wenn ich Sie richtig verstanden habe, sehen Sie in einer homosexuellen Veranlagung an sich kein Problem. Warum gibt es dennoch so viele Diskussionen? 

Wilfried Veeser: Die Kritik an der Arbeit des Weißen Kreuzes in Bezug auf Homosexualität richtet sich letztlich gegen eine bestimmte Gruppe von betroffenen Menschen. Diese Menschen sind homosexuell orientiert und zugleich verankert in christlichen Gemeinden. Sie teilen christliche Wertvorstellungen und versuchen ihr Christsein zu leben. Für diese kleine Gruppe, die das Bedürfnis nach Veränderung hat, gibt es in der Schwulen- und Lesbenbewegung kaum ein adäquates Angebot, das Veränderungswünsche ernst nehmen würde.

FreieWelt.net: Was meinen Sie mit Veränderung? 

Wilfried Veeser: Diese Menschen wollen ihre homosexuelle Orientierung nicht behalten, doch der Veränderungswunsch wird nicht akzeptiert. Menschen, die solche Wünsche äußern, und Berater, die solchen Menschen Gesprächsangebote machen, werden von der Schwulen- und Lesbenszene faktisch diskriminiert. Diese Diskriminierung ist haarsträubend.

Niemand sagt, dass Homosexuelle eine andere, heterosexuelle Prägung haben müssen, um gesund leben zu können. Sondern es geht darum, mit diesen Menschen zu klären, was sie verändern wollen, wie realistisch dieser Wunsch ist und wie sie gegebenenfalls dahin kommen können. Wir wollen diesen Wunsch ernstnehmen und ergebnisoffen Möglichkeiten aufzeigen, zugleich aber auch mit den Betroffenen es aushalten, wenn möglicherweise die homosexuelle Orientierung nicht einfach »weggeht«. Diese Gruppe derer, die Veränderungswünsche haben, fällt in der Schwulen- und Lesbenbewegung unten durch.

Homosexuelle, die Veränderung wünschen

FreieWelt.net: Wie groß ist diese Gruppe? 

Wilfried Veeser: Das kann ich nicht genau beziffern, aber sie existiert. Sie taucht meistens in bekenntnisorientierten kirchlichen und freikirchlichen Milieus auf, in denen der christliche Glaube für die Lebenspraxis Bedeutung hat, oder wo Menschen versuchen, der christlichen Werteorientierung im eigenen Leben Bedeutung zu geben. Diese Menschen fühlen sich weder von der Schwulen- und Lesbenbewegung verstanden noch von Beratungsstellen, die ihnen empfehlen, die Bibel einfach anders zu verstehen als bisher, um somit das Problem nicht mehr zu haben. Doch damit können die Betroffenen nichts anfangen, denn so, wie sie ihren Glauben verstehen, können sie Bibeltexte nicht einfach umändern. Das ist für sie eine Gewissensfrage und darin haben sie ein Recht auf Selbstbestimmung und dürfen nicht diskriminiert werden.

FreieWelt.net: Aber kann man diesen speziellen Ansatz überhaupt wissenschaftlich nennen? 

Wilfried Veeser: Beratung ist Hilfe zur Selbsthilfe und nicht Psychotherapie. Sie versucht Menschen darin zu unterstützen, einen Lösungsweg zu finden, den sie prinzipiell allein finden könnten.

Der Berater ist für den Ratsuchenden jemand, der ein Mehr an Wissen zu bestimmten Fragestellungen hat. Er hat gelernt zuzuhören und wahrzunehmen, welche Interessen der Ratsuchende hat. In der Regel wird im Gespräch sehr schnell deutlich, ob der Ratsuchende gewissensmäßig gebunden ist und seine Gründe hat, seine Sicht nicht aufgeben zu wollen. Das respektiert jeder Berater, weil er ergebnisoffen arbeiten und den Ratsuchenden nicht in eine bestimmte Richtung drängen will. Er bietet im Rahmen von Psychoedukation auch Realität an, die dem Betroffenen hilft, seine Wünsche und Erwartungen realistisch einzuordnen.

Ansonsten unterliegt Beratung ähnlichen Wirkfaktoren wie die Psychotherapie.

FreieWelt.net: Wann kommt der Therapeut ins Spiel? 

Wilfried Veeser: Es kommt vor, dass jemand schon mehrere Jahre versucht hat, mit seiner homosexuellen Orientierung klarzukommen. Wenn der Betreffende zum Beispiel in einem christlichen Umfeld beheimatet ist, wünscht er sich vielleicht zunächst, dass Änderung kommt. Er betet und sucht Seelsorger auf. Doch wenn sich nichts ändert, kann sich durch die tiefe innere Frustration und durch die nicht enden wollende Betroffenheit sekundär eine Depression entwickeln. Diese Depression kommt dann nicht unmittelbar durch die homosexuelle Orientierung, sondern aus dem inneren Kampf mit der nicht erwünschten sexuellen Orientierung und der noch nicht vollzogenen Anpassung.

Es gibt Betroffene, die sich dann für ein relativ sexuell enthaltsames Leben entscheiden und einen gangbaren Lebensentwurf entwickeln. Erkrankt ein Betroffener an einer Depression, kommt Psychotherapie ins Spiel, weil eine Depression von einem Berater nicht behandelt werden kann. Eine depressive Erkrankung braucht fachkundige, psychotherapeutische Unterstützung mit entsprechenden medikamentösen Maßnahmen durch einen Facharzt.

Das Coming-Out ist nicht zwingend als Beseitigung der Ursache für das depressive Verhalten zu sehen. Genauso möglich ist es, dass ein betroffener Mensch, der dies will, einen für ihn stimmigen Weg der Anpassung an die sich nicht verändernde sexuelle Orientierung findet. Dies stellt dann einen Baustein dar, wie er eine Depression überwinden kann.

Vor ähnlichen Herausforderungen stehen Menschen, die sich als heterosexuell Orientierte nach vielen Enttäuschungen entschließen, den Wunsch nach einem Ehepartner und Familie als einzig denkbaren Lebensentwurf zurückstellen und im Single-Sein einen alternativen Lebensentwurf sehen. Oder Menschen, denen nach schweren Verlusten ebenso Anpassungsprozesse abverlangt werden.

FreieWelt.net: Vielen Dank für das Interview.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Frank Heitbrock

Aber der Samenspender ist natürlich männlich - oder woher soll der Samen kommen?

Es bleibt dabei - homosexuelle können sich nicht fortpflanzen und sind damit im biologischen Sinne eine Fehlkonstruktion.

Gravatar: Carsten

Das einzige Problem, was es im Zusammenhang mit Homosexualität gibt, sind die damit verbundenen Zwänge & Fixierungen und die damit verbundenen, im Hintergrund wirkenden, die Handlungs- und Wahrnehmungsfreiheit beschränkenden Ängste - bei Homophilen UND Homophoben.

Gravatar: patrick feldmann

Natürlich kenne ich kein Homo-Paar, das eigene partnerschaftl.Kinder hat! Parthenogenese ist beim Menschen eben nicht möglich.
Trotzdem gibt es aber Homosexualität in der Natur und als Katholik sage ich, dass meiner Überzeugung nach (entgegen der off.Lehre der Kirche, die hier aber inzwischen auch schon differenzierter argumentiert) eine Partnerschaft sich nicht allein an der Fortpflanzung bemisst.
mfG

Gravatar: Rüdiger Braun

Natürlich unterliegt es der Empirie!

Wieviele homosexuelle Paare kennen Sie die ohne Zuhilfenahmen sich fortgepflanzt haben?

Gravatar: patrick feldmann

Man kann so eine Argumentation wie die Ihre nicht "empirisch" begründen, Herr Braun!
Und das zeigt sich schon an der Stelle, wo Sie argumentieren, dass die Natur Homosexualität nicht vorsehe mit der Begründung, dass diese evolutiv nachteilig sei. Diese Argumentation ist aber schon eine NICHT empirische, denn der Evolutionsbegriff ist hier normativ.

Wogegen man sich jedoch mit Recht wehren darf ist die Tatsache, dass uns von irgendwelchen Ideologen die Beliebigkeit von Sexualität als neue NOrm verkauft werden soll (links-grün-und inzwischen auch cdu).
Das Problem ist nicht die sexuelle Ausrichtung im Einzelfall, sondern die Lobbyarbeit.

Gravatar: Karin Weber

Es wird Dinge geben, die werden nie "normal" werden, auch wenn Politik & Medien noch so viel Druck auf die Bürger machen. Speziell was Sie da wieder beschreiben, reduziert sich auf Einzelfälle und ist nicht flächendeckend verallgemeinerbar. Also von mir aus sollen die 3 Lesben sich künstlich befruchten lassen. Deswegen werden 99,9% des deutschen Volkes auch weiterhin die Nähe des diametralgeschlechtlichen Partners suchen.

Sie haben irgendwie Ihre persönliche Freude daran, Menschen mit allerlei Abweichungen von gesellschaftlichen Normativen zu schockieren. Wer Ihre Beiträge über längere Zeit gelesen hat, der kennt Ihre Präferenzen nur zu gut. Offensichtlich schafft Ihnen das irgendwie Befriedigung oder liege ich da falsch?

Gravatar: Freigeist

Lesbische Pärchen nehmen sich einen Samenspender und schon ist die Fortpflanzung gesichert.
Dies wird bald ganz normal werden.

Gravatar: Rüdiger Braun

Gut verbleiben wir mal ganz wissenschaftlich und lassen diese leidig "political correctness" weg, Herr Veeser vom weissen Kreuz:

Sie sagen:
"Heute weiß man, dass homosexuell orientierte Männer und Frauen genauso gesund, leistungsfähig und beziehungsorientiert sind wie heterosexuelle. Sie unterscheiden sich in ihrer sexuellen Orientierung voneinander, aber die kann und darf man nicht als Krankheit beschreiben."

Und das ist wissenschaftlich besehen eben falsch.
Die Sexualität ist evolutionsbedingt auf Fortpflanzung ausgelegt, alles was nicht der Fortpflanzung dient ist in der Evolution der Sexualität nicht als Norm vorgesehen insofern falsch und so besehen auch krank im objektiven Sinn.

Das ist ganz einfache empirische Wissenschaft... ohne dieses ganze Sozial-Geschwurbel...

Gravatar: Karin Weber

Ich sehe nicht die Homosexualität als Problem an, sondern der Umgang mit dieser und die damitverbundene Instrumentalisierung für politische Zwecke zur Schaffung von gesellschaftlichen Veränderungen im Interesse der herrschenden Klasse. Mal abgesehen davon, dass Homosexualität nicht zur Reproduktion beiträgt, ist es doch eher ein Problem der jeweiligen Menschen und nicht ein gesamtgesellschaftliches, so wie es von der politischen Klasse seit Jahren exzessiv zelebriert wird. Ich bin überzeugt davon, dass die Akzeptanz deutlich größer wäre, wenn man nicht so auf´s mündige Volk eindreschen würde. Genau dieses Eindreschen hat aber ein Grund, genauso wie es eine Tatsache ist, dass diese Lebensform für politische Zwecke instrumentalisiert wird. Die politische Klasse bedient sich zur Gesellschaftszerstörung weiterer „Waffen“. Als Beispiel sei nur genannt die sogenannte „Inklussion“. Bei der Inklussion geht es nämlich genauso nicht darum, Gefallene aufzurichten, sondern Aufstiegswillige zu behindern. Wenn man 1 und 1 zusammenzählt, dann muss man sich die Frage stellen, warum die eigene Politik a) dem demographischen Wandel nicht entgegenarbeitet, sondern ihn noch fördert und b) warum man Leistungswillige in einer Marktwirtschaft vom Weg zur Elite/Leistungsträger abbringen will. Im Interesse unseres Volkes kann dies nicht sein.

Ich für meinen Teil jedenfalls betrachte die ganze Homo-Debatte nur als vorgeschobenes Argument, als Scheingefecht, um von den eigentlichen Zielen der politischen Klasse abzulenken. Ich erwähne dies immer wieder: Die Homo-Bewegung sollte endlich erkennen, dass sie nur instrumentalisiert wird. Sobald die politischen Ziele erfüllt sind, wird man kein Interesse mehr an Outings und Antidiskriminierungsgesetzen haben. Dann sitzen sie auf der selben Galeerenbank, wie die vielen Heteros. Aus meiner Sicht sollte diese Scheindiskussion bald beendet werden, damit man den wirklichen Problemen zu Leibe rücken kann.

Ein gutes Beispiel dazu ist immer wieder die Diskussion in der Männerrechtsbewegung. Da meinen welche links und welche rechts zu sein. Nein, dies ist grundlegend falsch: Es gibt nur Männer und Männer werden von der Familienrechtsjustiz, egal ob sie links oder rechts sind, gleich diskriminierend behandelt. Genauso wird die politische Klasse vollkommen konform mit Heteros UND Homos verfahren. Die Menschheit sitzt in einem Boot und uns gegenüber sind Raubkapitalisten, Heuschrecken, Politverbrecher und –parasiten. Das sind die gravierenden gesellschaftlichen Gegensätze und nicht eine vermeintliche sexuelle Orientierung.

Gravatar: patrick feldmann

Das Anliegen des weißen Kreuzes ist absolut legitim und moralisch zu unterstützen. Dass man mit den bekenntnishaften Gender-Religiösen dabei kollidiert, verwundert nicht. Dass es gerade die Grünen mit ihrer Zentralisation auf "sexuelle Befreiung" sind, ebenso wenig.
Selbstverständlich handelt es sich von Seiten der Grünen um einen Kulturkampf, das zeigt schon der Umgang mit Andersdenkenden!
Man sollte sich die Geschichte der Verquickung von Päderasten, Schwulen, Lesben bei den Grünen dazu ebenso ansehen wie die Einbindung der grünen Führungsriege in antireligiöse Kampforganisationen wie die Humanistische Union (die im Übrigen bis 2004 mit der Arbeitsgemeinschaft Sexualität AGS FÜR Päderastie einstand!). Erinnert sei hierbei auch daran, dass man von Seite der Grünen den Missbrauch von Kindern ( Jährl. 120.000 Fälle nach Schätzg. des Kinderschutzbund) ganz auf die ca 5000 Fälle durch kathol.Priester in den letzten 50 Jahren(!) reduzieren wollte und damit deutlich gezeigt hat, dass man vor allem Schlagstöcke gg. die kathol.Kirche suchte und diese sogar aus den Pflanzungen schnitt, die man selbst angelegt hat...

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