Digitale Monster: Wie US-Datenzen­tren Energie, Wasser und Milliarden verschlingen

Plötzlich sollen Klima, Energie und Wasserschutz kein Thema mehr sein, wenn es um KI-Daten-Zentren geht

Während Tech-Konzerne und Investoren hunderte Milliarden Dollar in neue Serverfarmen stecken, explodieren der Strom- und Wasserverbrauch. Die Anlagen belasten Netze, treiben Emissionen und verschärfen regionale Wasserknappheit.

Daten-Zentrum in den USA Symbolbild


Die europäische Industrie wurde durch endlose EU-Auflagen an den Rand des Ruins geführt. Millionen europäische Haushalte wurden gedrängt, ihre Heizungen auszutauschen. Überall ist von Windkraft, Sonnenkraft, Wasserschutz die Rede. Wir sollen Energie sparen, Wasser sparen, erneuerbare Energien nutzen.

Ähnlich war es bis vor kurzem auch in den USA. Noch heute hängen überall Schilder, dass Amerikaner Wasser und Energiespagen sollen. Doch jetzt sollen sie Wasser und Energie aus anderen Gründen sparen: Die riesigen Mega- und Giga-Datenzentren, die so groß sind wie Städte und so viel Energie verbrauchen wie anderswo ganze Volkswirtschaften, brauchen jetzt die Ressourcen. Plötzlich werden alle Öko-regeln missachtet, Grenzen überschriftten. Für die KI-Daten-Infrastruktur gelten andere Regeln.

Für Giga-Daten-Zentren gelten die Energiespar- und Wasserschutz-Regeln nicht

Der Boom der künstlichen Intelligenz treibt in den USA einen beispiellosen Ausbau von Rechenzentren voran und hinterlässt dabei eine immer schwerere ökologische und finanzielle Spur. Aktuelle Zahlen zeigen, dass der Preis für die digitale Zukunft weit höher ausfällt als viele zugeben.

2024 verbrauchten US-Datenzen­tren rund 183 Terawattstunden Strom, mehr als vier Prozent des nationalen Gesamtverbrauchs. Bis 2030 könnte der Bedarf auf über 400 Terawattstunden steigen und einen deutlich höheren Anteil am US-Strommarkt erreichen. Einzelne große KI-Zentren brauchen so viel Energie wie 100.000 Haushalte, die größten im Bau sogar ein Vielfaches davon. 

Und plötzlich scheint auch die ganze Klimaideologie nicht mehr zu zählen: Die Kohlenstoffbilanz liegt klar über dem Durchschnitt. Emissionen in zweistelliger Millionenhöhe an CO2 sind die Folge.

Wasserverbrauch als großes Problem

Für die Kühlung wurden 2023 etwa 17 Milliarden Gallonen Wasser direkt verbraucht. Die Zahlen steigen weiter und könnten sich bis Ende des Jahrzehnts vervielfachen. Besonders in trockenen Regionen wie Arizona oder Teilen von Texas belastet das die knappen Ressourcen. Der indirekte Verbrauch durch die Stromerzeugung ist noch höher.

Geld ohne Ende in ein Fass ohne Boden? Milliardenflüsse ohne Maß

Der Bau von Rechenzentren verschlingt enorme Summen. Allein 2024 flossen über 30 Milliarden Dollar in neue Anlagen. Tech-Giganten wie Amazon, Microsoft, Google und Meta stecken jährlich zig Milliarden in den Ausbau. 

Noch größer sind die Summen, die von den Summen der Finanzindustrie für diese Entwicklung eingeplant werden. Es sind Hunderte von Milliarden. Es ist ein Fass ohn Boden.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

04.08.2026 | 09:36

... „Während Tech-Konzerne und Investoren hunderte Milliarden Dollar in neue Serverfarmen stecken, explodieren der Strom- und Wasserverbrauch. Die Anlagen belasten Netze, treiben Emissionen und verschärfen regionale Wasserknappheit.“ ...

Was auch von Greta, Luisa & Co. etwa äußerst skeptisch begrüßt wird, da KI dabei helfen könnte, die tatsächlich „wichtigsten Klimafragen zu beantworten“??? 

https://www.fr.de/politik/ki-verbraucht-massiv-energie-doch-koennte-die-drei-wichtigsten-klimafragen-beantworten-94256373.html

Da müssen wir durch! Denn bald können wir dank totaler KI-Überwachung nichts mehr ungestraft "falsch" machen ...

Abgesehen davon frage ich mich, wie sich die KI-Milliarden jemals für die Investoren auszahlen sollen. Da sehe ich einen großen Crash am Horizont.

Klar doch, wenn es um die ÜBERWACHUNG aller Menschen geht, dann ist Umweltschutz in den Hintergrund zu drängen. Das zeigt den TOTALITÄREN Charakter der LINKSROTGRÜNEN. 

Wahrheitsfinder

04.08.2026 | 12:51

Ähnlich ist es ja auch z. B. bei dieser Elektroauto-Herstellung, bzw. auch die Batterien dafür.  Auch die kosten viiiiel Wasser !

Tja irgendwas is imma !

Das ist ja regelrecht rührend, wie sich FreieWelt den Kopf der US-Amerikaner zerbricht.

Aber seien Sie gewiss: Die Amerikaner werden auch dieses Problem (im Gegensatz zu den Deutschen und den EU-Europäern) lösen.

Hoffentlich merkt die deutsche Bevölkerung endlich, dass sie mit Schwarz-Rot-Grün auf einem E-Narrenschiff sitzen. 

Dieser sozialistischer Einheitsbrei verbreitet für ihre absolute "Machtergreifung" den größten populistischen E-Schwachsinn.

Der letzte Schritt in einen totalitären E-Überwachungsstaat ist nicht mehr fern.

Den ganzen Mist bezahlt der Bürger mit der CO2-Steuer! Was für ein Hohn!

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.