Ein eingereichter Antrag fordert den CDU-Landesvorstand in Brandenburg auf, sich auf Bundesebene für die Aufhebung oder grundlegende Überarbeitung des Unvereinbarkeitsbeschlusses der CDU gegenüber der AfD einzusetzen.
Für eine Rückkehr zur politischen Sacharbeit statt pauschaler Ausgrenzung
Mit dem Titel „Für eine Rückkehr zur politischen Sacharbeit – demokratische Auseinandersetzung statt pauschaler Ausgrenzung“ bringt der Antrag die Kernforderung auf den Punkt. Die Initiatoren werben für eine Debattenkultur, in der Inhalte im Mittelpunkt stehen. Politische Entscheidungen sollen nicht mehr durch pauschale Ausgrenzung, sondern allein auf Basis von Programmen, Anträgen und konkretem Handeln getroffen werden. Die AfD solle nicht generell abgewertet, sondern ausschließlich an ihren inhaltlichen Beiträgen gemessen werden. Gleichzeitig plädieren die Antragsteller für einen intensiveren Dialog mit jenen Bürgern, die der CDU den Rücken gekehrt haben.
AfD-Unterstützung erzwingt Realitätscheck in der Union
Die Begründung des Antrags greift die hohen Zustimmungswerte der AfD auf. Nach aktuellen Umfragen unterstützen rund ein Viertel der Wähler die Partei, in ostdeutschen Bundesländern oft noch deutlich mehr. Ihre Mandatsträger repräsentierten damit einen erheblichen Teil der Wählerschaft, argumentieren die Verfasser. Eine Fortsetzung der Ausgrenzungspolitik ignoriere diese Tatsache und werde der demokratischen Realität nicht gerecht.
Abstimmung am Dienstag noch ungewiss
Ob der Vorstand am Dienstag tatsächlich abstimmt oder den Antrag zunächst prüft und die Entscheidung damit verschiebt, bleibt offen. Die Befürworter rechnen möglicherweise mit einer Intervention des CDU-Generalsekretärs in Brandenburg, Julian Brüning. Der MIT Brandenburg gehören rund 360 Mitglieder an.
Widerstand gegen die Brandmauer-Politik breitet sich aus
Der Vorstoß aus Brandenburg reiht sich in eine wachsende Bewegung im Wirtschaftsflügel der Union ein. Auch in der Mittelstandsunion Franken und in Baden-Württemberg wurden bereits kritische Stimmen laut. Am Dienstag tagt der MIT-Landesvorstand in Berlin. Gegenüber Nius äußerte sich ein beteiligtes Mitglied zur desolaten Stimmung in der Union: Es müsse sich etwas ändern, bevor ihnen der Laden um die Ohren fliege. Es gehe längst nicht mehr um die Frage, was nach Friedrich Merz komme. Vielmehr stehe die existenzielle Frage im Raum: Was kommt nach der CDU?
Merz und CDU-Spitze unter massivem Druck der Basis
Die Unzufriedenheit richtet sich vor allem auch gegen die jüngsten Beschlüsse zur Einkommenssteuerreform, die aus Sicht vieler Mittelständler inakzeptabel sind. Spätestens nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt drohe ein Aufstand der Unionsbasis.


Kommentare
"Merz und CDU-Spitze unter…
"Merz und CDU-Spitze unter massivem Druck der Basis".
Gleichzeitig stehen sie unter massivem Druck durch ihre globalistischen Strippenzieher!
Und dann laufen den Unionsmarionetten auch noch immer mehr Wähler davon ...
Selbst von den unter den Tisch der Globalisten gezwungenen Medien hört man immer öfter Knurrgeräusche ...
Der Wind gegen die Abschaffung Deutschlands frischt auf! Möge er zumSturm werden!
... „Am Dienstag entscheidet…
... „Am Dienstag entscheidet der Landesvorstand darüber, ob er sich für das Ende der Brandmauer gegenüber der AfD starkmachen soll.“ ...
Ach mei, dieses arme https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich, was tut es mir leid:
Wie erkannte es sogar höchst persönlich?
„Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen“!!!
Jeder wusste von Anfang an,…
Jeder wusste von Anfang an, dass Merz nicht wegen der Politik Kanzler werden wollte, sondern wegen seiner Geschäfte. Da ist er nicht der einzige. Jetzt soll sich nur keiner blöd stellen.
"Seine" Geschäfte sind aber…
"Seine" Geschäfte sind aber Peanuts im Vergleich zu den Geschäften, die er Black-Rock & Co. zuschanzt (u.a. Rüstungsprofite).
Hinzu kommt noch, daß Merz unterwürfigst und ohne Rücksicht auf das Wohl und die Interessen unseres Landes deren weltmachtpolitische Absichten unterstützt (u.a. Verhinderung eines Friedens in der Ukraine).
Ohne die Zustimmung der Globalisten wäre Merz bestimmt nicht Kanzler geworden und hätte keine Unterstützung durch die Medien. Dafür muß er spuren und wehe ihm, wenn er dieser Mafia nicht gehorcht!
Brandmauer
Oha, in der CDU wollen einige den Verstand walten lassen? Das geht gar nicht! Wenn einige Brandenburger CDU-Leute den Einsturz der Brandmauer fordern, muss das sofort rückgängig gemacht werden (frei nach Merkel)!
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