Befehl zur Verlegung in den Nahen Osten

Französischer Flugzeugträger verlässt Schweden

Der französische Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ hat Malmö verlassen und ist nun auf dem Weg ins östliche Mittelmeer. Grund dafür ist der bewaffnete Konflikt im Nahen Osten.

Flugzeugträger Charles de Gaulle im Hafen von Malmö


"Charles de Gaulle" lag eine Woche vor Malmö

Der 260 Meter lange, atomgetriebene Flugzeugträger "Charles de Gaulle" passierte am Montagmorgen den Öresund, nachdem er fast eine Woche im Hafen von Malmö gelegen hatte. "Wir wissen nicht, wohin das Schiff fahren wird. Die Entscheidung liegt bei den Franzosen. Sie verfolgen natürlich die Entwicklungen im Iran", sagte Janne Bohman, Kommunikationsdirektor der südlichen Militärregion, gegenüber schwedischen Medien.

Medienberichte: Verlegung ins östliche Mittelmeer

Internationale Medien berichten, dass Frankreich die Operation in der Ostsee unterbricht, um den Flugzeugträger und seine Kampfgruppe ins östliche Mittelmeer zu verlegen. Präsident Emmanuel Macron berief den Nationalen Verteidigungs- und Sicherheitsrat im Élysée-Palast ein, um die sich rapide verschlechternde Sicherheitslage zu erörtern.

Drohnenangriff auf französischen Stützpunkt

Er erklärte, dass ein Hangar auf dem französischen Stützpunkt in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei einem Drohnenangriff auf den Hafen von Abu Dhabi getroffen worden sei, was zu Sachschaden geführt habe.

Macron sagte weiter, die Angriffe der USA und Israels auf den Iran seit Freitag hätten eine massive regionale Eskalation ausgelöst, und die iranischen Vergeltungsangriffe mit Raketen und Drohnen hätten sowohl militärische Einrichtungen als auch zivile Ziele in mehreren Ländern der Region getroffen.

Spionagedrohne über der Charles de Gaulle in Malmö

Während des Besuchs von Charles de Gaulle im Öresund fand ein mutmaßlich unautorisierter russischer Drohnenflug im Zusammenhang mit dem Flugzeugträger statt. Laut den schwedischen Streitkräften soll die Drohne angeblich von einem russischen Aufklärungsschiff in schwedischen Gewässern gestartet sein.

Sven von Storch

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Kommentare

Auch Macroni,der Atomanlagen im Iran bauen ließ ,will auch noch etwas mitmischen ....nun fehlt noch unser Fitze , nur hat der kein Schiff ! Man müsste sagen :abgeschifft ...:-)) 

Immerhin hatte Pinocchio eine lange Nase und kommt nicht aus Blankenese !

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