Zwischenbericht zur Endlagersuche

Ende September wurde der erste Zwischenbericht zur Endlagersuche veröffentlicht. In ihm wird Deutschland in mehrere „Teilgebiete“ eingeteilt, die jedes für sich auf ihre Eignung als Endlager für den hochaktiven „Atommüll“ beurteilt werden.

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Eine mehrere tausend Seiten umfassende Dokumentation, die sicherlich jedem Bachelor-Studenten der Geologie zu einem Fleißkärtchen gereicht hätte. Auftrag erfüllt, Gorleben ist als Standort rausgeschmissen, dafür selbst die Hauptstadt in der engeren Wahl belassen. Jedenfalls meldete das Inforadio vom rbb am gleichen Morgen Berlin-Spandau und Berlin-Reinickendorf als geeignete Standorte. Wenn die Sache nicht so ernst wäre, könnte man das als Comedy abhaken – freilich nicht einmal auf dem Niveau einschlägiger Sendungen des ZDF. Wenn man es jedoch nach fachlichen Gesichtspunkten betrachtet, ist es ein Paradebeispiel für Lyssenkoismus.

Umgang mit hochaktiven Abfällen

Kaum je, war einer der Grundsätze sozialistischer Systeme besser getroffen: Erst einmal die Probleme schaffen, die man anschließend vorgibt zu lösen. Besser kann man den „Atomausstieg“ und die „Endlagerfrage“ nicht beschreiben. Nie hatte man in Deutschland vor, benutzte Brennelemente einfach zu verbuddeln. Selbst am Standort Gorleben war ein integriertes Entsorgungszentrum mit Wiederaufbereitung und anschließender Endlagerung der Abfälle im Salzstock geplant – keinesfalls aber das Verbuddeln kompletter Brennelemente. Warum? Weil abgebrannte Brennelemente zu mindestens 95% noch zur Energieerzeugung verwendbar sind und höchstens 5% in diesem Sinne Abfall darstellen. Damit ist schon mal die Frage des notwendigen Volumens beantwortet. Merke: Je größer die Menge „Atommüll“, je besser läßt sie sich propagandistisch ausschlachten. In der typischen moralischen Überhöhung schwätzt man nun von der Verantwortung diesen „Atommüll“ im eigenen Land opfervoll endlagern zu müssen. Nur folgen „unserem Vorangehen“ nicht einmal unsere unmittelbaren Nachbarländer. Insofern ist das unwiederbringliche verbuddeln riesiger Energiemengen eher eine Gehässigkeit und Umweltsünde. Das Uran und Plutonium das unsere Gutmenschen zu ihren politischen Zwecken verbuddeln wollen, muß in anderen Ländern mühselig gefördert bzw. erbrütet werden. Selbst bei einem „Atomausstieg“ bedeutet eine Wiederaufbereitung (in anderen Ländern) eine erhebliche Verringerung der Belastungen für das eigene Land.

Die Gefährlichkeit des „Atommülls“

Will man die Diskussion um die Hinterlassenschaften der „Atomindustrie“ zurück auf eine rationale Ebene führen, ist es unerläßlich die potentiellen Gefahren klar zu benennen. Von den „Atomkraftgegnern“ wurde der Popanz der sicheren Endlagerung für mindestens eine Million Jahre erfunden. Dieser Unsinn gilt noch heute manchen als das Totschlagargument gegen die friedliche Nutzung der Kernenergie. Für die biologische Wirkung auf die Menschen ist einzig die Art und Dosis der ionisierenden Strahlung verantwortlich. Dies gilt heute genauso, wie in einer Million Jahren. Deshalb hier noch mal in aller Kürze die wesentlichen Einflussfaktoren:

  • Strahlung. Man unterscheidet α-, β- und γ-Strahlung. In diesem Zusammenhang ist besonders wichtig, daß α-Strahlung nur biologisch wirken kann, wenn der Stoff in den Körper aufgenommen wurde oder etwas flapsig gesagt: Niemand ist gezwungen, abgebrannte Brennelemente zu essen.
  • (Halbwerts)Zeit. Der radioaktive Zerfall geht immer nur in eine Richtung, das heißt die ursprüngliche Menge der radioaktiven Stoffe wird beständig weniger. Das Maß ist die jeweilige Halbwertszeit. Je länger die Halbwertszeit des Abfalls ist, je länger sollte er von der Biosphäre fern gehalten werden, aber um so weniger „feuert“ er auch. Das ist der Grund, warum man z. B. Uran (immer noch der größte Anteil in abgebrannten Brennelementen) gefahrlos in die bloße Hand nehmen kann. Mit einem Stück Co60 wäre das nicht empfehlenswert. Ein übliches Maß für das „Verschwinden“ radioaktiver Stoffe ist die zehnfache Halbwertszeit. Mit anderen Worten: Zum Zeitpunkt der Einlagerung sind alle Stoffe mit einer Halbwertszeit die kleiner als ein Zehntel der Zeitspanne seit dem Verlassen des Reaktors ist, bereits verschwunden. Das ist der Grund, warum man dann bereits recht gefahrlos mit dem „Atommüll“ umgehen kann oder warum auch Länder, die eine Wiederaufbereitung durchführen bzw. anstreben eine „Langzeit-Zwischenlagerung“ betreiben. Die Behauptung, man hätte weltweit noch keine Lösung für den „Atommüll“ ist ebenfalls nichts als Propaganda.
  • Chemie der Abfälle. Damit die radioaktiven Stoffe überhaupt in die Umwelt gelangen können, müssen sie zuerst freigesetzt werden. Standard ist heute die Verglasung (es gibt auch noch andere Verfahren). Man erzeugt bei der Wiederaufbereitung eine „Suppe aus Spaltprodukten“ mit möglichst wenig Aktinoiden (lange Halbwertszeiten) und löst diese in einer Glasschmelze auf, die man in einen Behälter aus Edelstahl einbringt. Glas ist sehr beständig. Damit die radioaktiven Stoffe da raus können, muß erstmal das Glas aufgelöst werden. Hierbei stehen sich radioaktiver Zerfall und Auflösung eines solchen Glasblocks durchaus in gleicher zeitlicher Größenordnung gegenüber.
  • Wärmeentwicklung. Bei jedem radioaktiven Zerfall wird Energie in Form von Wärme freigesetzt. Technisch von Bedeutung ist lediglich die entstehende Temperatur im Gebinde (Glas und Edelstahl) und in unmittelbarer Umgebung des Lagers (Salz, Ton oder kristallines Gestein). Dies ist eine rein technische Aufgabe, die beliebig über die Zeit bis zur Einlagerung und die Konzentration und Form der Gebinde eingestellt werden kann.
  • Chemie der Umgebung. Ob, wenn ja wieviel, in welcher Zeit, von den eingelagerten Stoffen bis in die Biosphäre gelangt, hängt wesentlich von der Bodenbeschaffenheit und weniger von irgendwelchen Wässern ab. Boden ist immer – mehr oder weniger – ein Ionentauscher. So haben z. B. die Unglücke in Hanford (Durchrostung von mit Spaltproduktlösungen gefüllter Erdtanks) gezeigt, daß selbst oberflächennah der Transport Jahrzehnte für wenige Meter benötigt hat.
  • Biologische Halbwertszeit. Letztendlich ist für die „Schädlichkeit“ nur verantwortlich, wieviel radioaktive Stoffe und welche (biologische Halbwertszeit als Maß für die laufende Ausscheidung) vom Menschen aufgenommen werden. Über die Pfade gibt es sehr gute und verlässliche Kenntnisse. Teilweise sogar die Gesundheit fördernd – man denke nur an gewisse Mineralwässer.

Als Anregung zum Nachdenken: Radioaktive Stoffe zerfallen und verschwinden damit unweigerlich. Bei chemischen Stoffen ist das durchaus nicht immer der Fall (z. B. Quecksilber, Arsen, Asbest etc.). Warum diskutieren selbsternannte „Umweltschützer“ nur über Deponien für radioaktive Stoffe und warum sind Deponien für „Chemiemüll“ kein Aufreger? Was ist z. B. mit dem weltgrößten unterirdischen Lager für richtig gefährliche Stoffe in Herfa-Neurode? Dort sind bereits mehrere Millionen Tonnen „Gift“ eingelagert. Ging es den „Atomkraftgegnern“ vielleicht immer schon um ganz andere Dinge?

Das Standortauswahlgesetz (StandAG)

Die Vorstellung, man muß nur den einen Ort finden, der den „Atommüll“ für eine Million Jahre sorglos verschwinden läßt, mutet schon kindlich naiv an oder ist eine böswillige politische Farce – jeder Leser mag das für sich selbst entscheiden. Weder braucht man einen Einschluß für „mindestens eine Million Jahre“, noch kann ein ernsthafter Mensch glauben, daß man die Zukunft über Millionen Jahre verlässlich vorhersagen kann. Parallelen zu den Prognosen von der menschengemachten Klimakatastrophe drängen sich unmittelbar auf. In diesem Zwischenbericht gehen die Geologen von 10 Eiszeiten in dem betrachteten Zeitraum aus, bei denen zumindest die norddeutsche Tiefebene jeweils mit Eis überdeckt ist. Soviel dazu. Die Herren und Damen wären aber nicht lange im (politischen) Geschäft der Gutachten, wenn sie nicht pflichtgemäß politisch korrekt im unmittelbar folgenden Satz auf die vom Menschen verursachte Erderwärmung hinweisen würden, die selbstverständlich in diesem Gutachten noch nicht abschließend beurteilt werden kann.

Aber es wäre ungerecht, nur die Gutachter für dieses Machwerk verantwortlich zu machen. Vielmehr sind es unsere Parlamentarier, die das Gesetz – ohne es zu lesen oder auch nur ansatzweise zu verstehen – durchgewunken haben. So ist das nun mal, man bekommt nur das, was man ausdrücklich bestellt und bezahlt. Wenn man als gewählter Volksvertreter nicht den Mut hat, hin und wieder Stopp zu sagen, degradiert man sich selbst zur Marionette cleverer Lobbyisten. Nun kann man bei der beruflichen Zusammensetzung unseres Parlaments wahrlich keine geologische Kompetenz erwarten. Man hätte aber mal Menschen fragen können, die von der Materie etwas verstehen. Früher – vor den Besetzungsorgien unter Rot/Grün – gab es jede Menge qualifizierter Fachleute in den Ministerien. Zumindest aber, hätten in der Gesetzgebung erfahrenen Abgeordneten die Ohren bei einem zeitlich über mehrere Legislaturperioden ausgedehnten, dreistufigen K.o-Verfahren klingeln müssen. Man muß nur in Phase I die unliebsamen Standorte raus kegeln und der Drops scheint gelutscht. Das ganze geschah nun auf einer Datenbasis, die kaum verschieden (Geologie!) der gegenüber 1973–1979 ist. Wie absurd die Entscheidung ist, zeigt sich daran, daß die Hauptstadt (!) und zerklüftete Gebiete in Bayern als geeignet erklärt wurden. Weil man offensichtlich selbst kalte Füße hat, erklärt man flugs eine mögliche Kompensation durch technische Maßnahmen für möglich – für eine Sicherheit von mindestens einer Million Jahren. Deutschland scheint sich endgültig international zur Lachnummer machen zu wollen.

Der Salzstock Gorleben

Man hat den Salzstock Gorleben in den Jahren 1979–1983 von oberhalb und 1986–2000 untertägig erforscht. Hunderte von wissenschaftlichen Mannjahren, Regale voll Meßwerten und Auswertungen und 1,6 Milliarden Euro Kosten, die allein wir Stromverbraucher bezahlt haben. Allein von den Kosten her, glaubt irgendjemand, daß noch einmal ein solches Programm für zwei weitere Standorte durchgezogen wird? Vorsichtshalber wurde gleich ins Gesetz rein geschrieben, daß Gorleben nicht als Referenzobjekt herangezogen werden darf (§36 des StandAG). Gott bewahre, wenn sich nach zwei weiteren Forschungsbergwerken herausstellt, daß der Salzstock in Gorleben doch nicht der Schlechteste war. Dagegen ist der „Maut-Skandal“ wahrlich eine Petitesse.

In dem Standortauswahlgesetz in §22 werden explizit sechs Ausschlusskriterien benannt (Vertikalbewegungen, Störungszonen, frühere bergbaulicher Tätigkeit, seismische Aktivität, vulkanische Aktivität und Grundwasseralter). Ergebnis des Zwischenberichts: Es liegt kein Ausschlusskriterium vor. Lediglich ist ein Radius von 25 m um einige alte Ölbohrungen auszuschließen. In dem Standortauswahlgesetz in §23 werden explizit fünf Mindestanforderungen genannt (Gebirgsdurchlässigkeit, Mächtigkeit, minimale Teufe, Fläche und Barrierewirkung). Ergebnis des Zwischenberichts: Es sind alle Mindestanforderungen erfüllt. In der Anlage zu §24 sind die geowissenschaftlichen Abwägungskriterien aufgeführt. Die Tabelle 1 des Zwischenberichts führt akribisch 25 Bewertungen auf. Und jetzt aufgepasst: 22 Punkte werden mit „günstig“ bewertet, einer mit „weniger günstig“ und zwei mit „nicht günstig“. In Tabelle 2 und 3 sind auch alle Kriterien „günstig“. Plötzlich taucht in Tabelle 5 das vermeintliche Killerkriterium auf: „Gesamtbewertung des Kriteriums zur Bewertung des Schutzes des einschlusswirksamen Gebirgsbereichs durch das Deckgebirge“: „ungünstig“. Wir erinnern uns an die 10 erwarteten Eiszeiten, die immer mehr Deckgebirge abschleifen sollen. Nur, wer will denn den Atommüll in das Deckgebirge einlagern? Der Salzstock geht doch mehrere tausend Meter in die Tiefe…

Die Gefährdung der Demokratie

Was hier abläuft, ist ein Aufruf an alle möglichen Interessenverbände zum Widerstand. Wissenschaft zählt nicht, Steuergeld ohnehin nicht, ihr müßt nur möglichst militanten Widerstand leisten, dann zwingt ihr die Politik in die Knie. Hier ist allerdings der Widerstand von Gorleben ausdrücklich als Referenz erwünscht. Ein paar Alt-68er-Datschenbesitzer haben erfolgreich ihren Altersruhesitz verteidigt. Der Gipfel wäre noch, man baut das Endlager auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Dort hat Bündnis 90/Die Grünen ohnehin nur wenig Wähler und sollte sich dort auch nur leichter Protest regen, kann man schnell mit der Keule alles „Rechtsradikale“ zuschlagen. Uns im „Westen“ bleibt ja noch die Asse und Schacht Konrad als Aufreger. Um die Deponie Morsleben im „Osten“ war und ist es ja immer bemerkenswert still. Also auf in den Wahlkampf.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hans Diehl

Manfred Hessel sagt:
@HPK & @Hans Diehl - Sie beide haben doch hier gar nichts zu sagen - überhaupt nichts .


@ Manfred Hessel.
Na...Na… Herr Hessel, ich dachte wir sind alle froh, dass jeder zu jedem Thema frei, und unzensiert, seine Meinung sagen darf, und Sie wollen wieder zu rück zu alten Stukturen.

Gravatar: Manfred Hessel

@HPK & @Hans Diehl - Sie beide haben doch hier gar nichts zu sagen - überhaupt nichts . Sie leben und profitieren von der EE - Umlage und *** *** *** *** *** *** *** *** *** ** *** ***

Bezahel Sie Ihre Utopien gefälligst aus der eigenen Tasche und dann sehen wir weiter.

Gravatar: Egon Dirks

Werter E.-F. Behr,...

...war kurz weg, wenn Sie, was ELEKTRO betrifft, zu meinem letzten Kommentar nur das zu sagen haben, dann, glauben Sie mir, Sie haben vom Strom und Stromversorgung welche sehr lyrische Vorstellungen, jeder Betrieb ist ans Netz 20 kV angeschlossen und die meisten haben eine eigene Trafostation (TS) 20/0,4 kV 250-400 kVA, so heißt es elektrisch richtig und was „Netzstation“ beim Fundament ist, das können NUR Sie wissen, was das ist!
Mit diesem „klugen“ Schwachsinn: -„Sie haben ja am Sonnabend, den 17.10. weder die Dunkelflaute während der nautischen Dämmerung noch die nach dem Sonnenaufgang folgende Hellflaute erkannt,...“ - haben Sie einigen EE Deppen gezeigt, dass Sie verstehen im Stromwesen genauso viel, wie auch sie und von da die Vorschläge über gemeinsame „Fakten -Checks“ - Gehirnloses diskutieren... Ich gebe Ihnen eine Gelegenheit beweisen, dass ich auch im ELEKTRO nichts nicht verstehe, schauen Sie Mal, bitte, bei Google „Elektroenergetik“ die Artikeln „Stromnetze... Was ist das?“ und „Das Reservieren...“ an und dort ist noch viel Anderes dabei, bin selbst nicht sicher, dass ich Einiges richtig verstehe... Aber klar, Sie können diskutieren was Sie wollen und mit wem Sie wollen...

Beste Grüße.

Gravatar: Hans Diehl

E.F. Behr sagt:
Es ist nicht zu Ende gedacht, denn es ist nur die eine Hälfte des Zusammenhangs. Das hatte ich Ihnen schon öfter beschrieben (mindestens zweimal). Stichwort: Grenzkosten im Vollgas-Bremse-Betrieb der Kraftwerke, Teillastverhalten von Dampfkrafturbinen. Lesen Sie es nach, denken Sie nach und rechnen Sie.

@ E.F. Behr.
Das ist sehr wohl zu Ende gedacht.
Ihre Antwort ist wieder sehr pauschal, und wirkt erneut hilflos. Im heiteren Beruferaten sind Sie übrigens auch nicht treffsicherer als der HP Klein.

Ich habe geschrieben.
Meine Schlüsse sind die Folgende. Wenn bei Hochs oder Sturmtiefs, Sonne und Wind keine Rechnungen schicken, ist der Strom an der Börse spot billig. Wer den dann am „Spotmarkt“ abnimmt, und seine fixen, höher dotierten Verträge damit bedient, kann Geld verdienen.

Dazu habe ich Ihnen das Folgende, schon X-mal gepostet.
Zitat: ...Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft.... Zitat Ende.

Wenn die drosseln, sprich auf Teillast fahren, und am Spotmarkt billig zukaufen, geschieht das nur unter Berücksichtigung aller Grenzkosten.. Oder glauben Sie die kaufen dort nur aus Jux und Tollerei.

Nein Herr Behr man muss kein Ingenieur sein. Wenn man sich damit beschäftigt reicht da ein gesunder Menschenverstand vollkommen aus.

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Diehl, Sie schreiben:

"Wer den dann am „Spotmarkt“ abnimmt, und seine fixen, höher dotierten Verträge damit bedient, kann Geld verdienen. Was ist da konkret falsch, ??? oder was sind die richtigen Schlüsse."

Es ist nicht zu Ende gedacht, denn es ist nur die eine Hälfte des Zusammenhangs. Das hatte ich Ihnen schon öfter beschrieben (mindestens zweimal). Stichwort: Grenzkosten im Vollgas-Bremse-Betrieb der Kraftwerke, Teillastverhalten von Dampfkrafturbinen. Lesen Sie es nach, denken Sie nach und rechnen Sie. Sie sind doch Ingenieur. Da ist ein wenig Kostenrechnung doch nicht so schwer. Dies ist übrigens eine sehr konkrete Antwort ohne Erklärungsnot. Nur, dass Ihnen nicht wieder allzu dumme Argumente einfallen.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Ernst-Friedrich Behr 27.10.2020 - 12:03

Sie beziegen sich also auf Rüdiger Stobbe, Mediagnose, er ist ja dann sowas wie die Quelle Ihres Vorschuss-Vertrauens.

Der hat Sozialwissenschaften und Germanistik studiert, später als Versicherungsmakler gearbeitet.

?

M.W. bezieht auch er sich sehr oft auf die energy-charts, zumindest scheint diese Quelle auch in Energiewende-kritischen freien Medien als seriös zu gelten.

Am 17.10. sank die Stromerzeugung aller EE zu Keinem (!) Zeitpunkt (!) zwischen 00:00 und 24:00 unter 8,7 GW, dieser Minimalwert wurde nachts zwischen 02:45 bis 04:00 erreicht, da betrug die Last um die 42,5 GW, die Nettostromerzeugung aller Stromerzeuger insgesamt betrug ebenfalls zwischen 42 und 43 GW.

D.h. selbst zum Zeitpunkt des Tiefpunktes der Stromerzeugung durch EE nachts zwischen 02:45 bis etwa 04:00 deckten diese noch 20,5 % der Last und der Nettostromerzeugung im Mittel ab.

Zu jedem (!) anderen (!) Zeitpunkt (!) des Tages (!) war der EE-Anteil im Netz höher (!).

Wo ist Ihr Problem?

Klären Sie uns bitte auf.

MfG, HPK

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Dirks, Sie schreiben:

"..., 20 kV können es nicht sein, ..."

Doch, hier auf dem Land an der Nordsseeküste hat praktisch jeder landwirtschaftliche Betrieb einen 20 kV Anschluss. Ich hatte auch nicht geschrieben, dass die Generatoren der Windmühlen mit 20 kV laufen, sondern dass neben jedem Windmühlenfundament eine Netzstation steht, mit der auf 20 kV hochtransformiert und die Leistung damit abtransportiert wird.

Gravatar: Egon Dirks

Werter E.-F. Behr,...

...ich will Sie nicht beleidigen, aber ich habe mir das alles auch so vorgestellt, Sie stellen sich die Stromversorgung Ihrer Umgebung zu allgemein vor, Sie wollen es so haben, ABER um über Anschlüsse von Hochspannungsanlagen, Leitungen, Umspannwerken und-und... zu sprechen, da muss man mit dem zu tun gehabt haben! Hab geschrieben, ein Windrad 3-5 MW ans Netz anzuschließen, erstens sind das 6-10 kV Maschinen, 20 kV können es nicht sein, (lang erklären), geht NUR über eine für jedes Rad vorgesehene Anschlusskamera zu Sammelschienen 6-10 kV im Umspannwerk mit Schalter, Sicherungen, Automatik, Kontroll- und Messtechnik und das egal, wie weit das UW vom Rad ist, sind das 15 Windmühlen rund um das UW müssen die Sammelschienen 6-10 kV auf 15 Anschlusskamera erweitert werden oder entstehen NEUE UW 6-10/110 kV, das sind ELEKTRO-Gesetze und so macht man es weltweit, ist das nicht der Fall, ist das eine wilde „Energiewende“-Lügerei, nicht vergessen, eine 10 kV 5 MW Maschine ans Netz anzuschließen ist nicht ein Solardach 0,4 kV 10 kW ins Netz 0,4 kV bringen, jetzt stellen Sie sich, bitte, vor wie viele tausende km Kabelleitungen verlegt werden müssten um alle Ihre Windmühlen einander und mit UW verbinden zu wollen, wie viele HUNDERTE neue UW im ganz S.-H. entstehen sollten, aus der Rechnung 50-100 Windmühlen EIN UW 10/110 kV, NUR so und NUR dann kommt es zu industriellen Transport vom Windstrom nach Bayern oder nach Norwegen... Es können Fragen sein, bitte!

Beste Grüße.

Gravatar: Hans Diehl

E.F.Behr sagt
Wie alle grünen Besserwisser, deren Ignoranz letztlich zur eigenen Dummheit führt. Wie z.B. bei Herrn Diehl, der immer wieder dieselben falschen Schlüsse aus dem Verlauf der Strombörsenpreise zieht, um nicht von seiner grünen Religion lassen zu müssen.

@ E.F.Behr.
Sie machen es sich, weil in Erklärungsnot, zu einfach.

Meine Schlüsse sind die Folgende. Wenn bei Hochs oder Sturmtiefs, Sonne und Wind keine Rechnungen schicken, ist der Strom an der Börse spot billig. Wer den dann am „Spotmarkt“ abnimmt, und seine fixen, höher dotierten Verträge damit bedient, kann Geld verdienen.

Was ist da konkret falsch, ??? oder was sind die richtigen Schlüsse.

Ich warte auf eine konkrete Antwort. Mit einfach falsch kommen Sie da nicht raus.

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Klein, Sie wollen mit mir diskutieren? Soll das ein Witz sein? Sie haben ja am Sonnabend, den 17.10. weder die Dunkelflaute während der nautischen Dämmerung noch die nach dem Sonnenaufgang folgende Hellflaute erkannt, obwohl ich die Ihnen mit Ihren eigenen aus den energy-charts extrahierten Prozentzahlen vorgerechnet hatte. Hier ein Zitat von Rüdiger Stobbe über den 17.10. aus einem Artikel auf achgut.com:

"... der lange und tatsächlich fast gegen Null Windstromerzeugung ausläuft. Nicht mal 0,5 GW (Offshore und Onshore zusammen) wird um 13:00 Uhr, um 14:00 Uhr am Samstag, den 17.10.2020 erzeugt. Die Sonnenstromerzeugung ist ebenfalls gering. Um 13:00 Uhr Sommerzeit (= 12:00 Uhr Mittag in Echtzeit = Sonnenhöchststand!) werden gut 10 GW Sonnenstrom (plus 8 GW Wasserkraft/Biomasse) produziert. Das bei einem Bedarf von 61 GW um 13:00 Uhr."

Was soll ich da mit Ihnen noch diskutieren? Die Dinge der Wirklichkeit, von denen Sie nichts wissen wollen, weil die nicht in Ihre grüne Religion hineinpassen, blenden Sie einfach aus und ignorieren sie. Wie alle grünen Besserwisser, deren Ignoranz letztlich zur eigenen Dummheit führt. Wie z.B. bei Herrn Diehl, der immer wieder dieselben falschen Schlüsse aus dem Verlauf der Strombörsenpreise zieht, um nicht von seiner grünen Religion lassen zu müssen.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Ernst-Friedrich Behr 26.10.2020 - 18:02

Auf dieser Ebene können wir miteinander diskutieren.
Sie schildern konkrete Zusammenhänge die einer Überprüfung standhalten.

Auch ich empfinde die nächtlichen Blinklichter durch Windparks im Hunsrück als störend.
Aber: Ich suche nach Lösungen, konstruktive Lösungen, die beidem gerecht werden:
- den Anforderungen der Energiewende
- den Anforderungen der Flugsicherung

Auch der Hunsrück ist eine strukturschwache Region.
Durch die Energiewende ist die Wirtschaftskraft dort gestiegen, ein wichtiges Kriterium für die allgemeine Akzeptanz.

MfG, HPK

Gravatar: Manfred Hessel

@Hans Diehl , Sie können so ziemlich sicher sein, daß der Herr Elektriker Egon allgemein sehr viel besser verstanden wird als Ihr grünes Gesabbel. Es wird wirklich allerhöchste Zeit, daß man Euch die Subventionen abdreht. Mir wenden sich die Eingeweide wenn ich daran denken muß daß ich Euren unausgegorenen DRECK mit meinen Steuergeldern zwangsfinanzieren muß.

Haben Sie sich jetzt umbenannt und glauben, daß Hanas besser als Hans klingt ?

Gravatar: Hanas Diehl

Jetzt hat er aber wieder zugeschlagen, unser „Elektriker“ Egon

Es wird nur nicht bei vielen Lesern ankommen, weil die wenigsten bereit sind, aus den Worten die er hier frustriert in die Arena geworfen hat, selbst verständlich Sätze zu konstruieren.

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Dirks,

die Windmühlen hier im Kreis Nordfriesland speisen ins Mittelspannungsnetz auf 20 kV ein. Dazu steht an jeder Windmühle eine Station neben dem Fundament. Die Leistung wird auf 20 kV dem Umspannwerk Breklum an der Bundesstraße 5 zugeführt und dort ins 110 kV Netz übernommen. Bei Rendsburg wird dann zur Zeit auf die 400 kV Ebene übernommen und nach Süden in den Bund transportiert. Gegenwärtig sind zwei neue Umspannwerke im Bau, eins südlich von Horstedt, Kreis Nordfriesland, an der B5 und eins östlich auf der Schleswiger Geest nördlich von Jägerkrug im Kreis Schleswig-Flensburg. Dort erfolgt dann auch die 400 kV Anbindung nach Dänemark ins Ørsted-Netz und nach Norwegen. Die Landschaftsbelastung durch die Windmühlen wird dann noch verstärkt durch die Landschaftslast der Höchstspannungstrassen. Es ist ja meine Heimat, aber als Tourist würde ich hier nicht mehr herkommen. Das Land wurde von den grünen Schlümpfen zerstört.

Gravatar: Egon Dirks

Werter E.-F. Behr,...

...Sie und da gibt es noch einen Rietz von einer Leitstelle eines großen Stromversorgungsunternehmens, sie beide sind für mich ein Rätsel, Rietz, das ist ein Sprachrohr der Stromkonzerne, der rechtfertigen soll die Raubzahlungen der Stromkonzerne bei vermeintlichen Abschaltungen der Windmühlen bei Starkwind, es gibt leider keine solch Abschaltungen, wenn, dann automatisch und wegen dynamischer Überlast, nicht ABER wegen zu viel Strom! Jetzt, Sie und von einer Seite DAS: - „Sie leiden damit an der Krankheit aller grünen Besserwisser. Sie schreiben ständig über Dinge, von denen Sie nichts verstehen,...“-, Sie und Ihre Umgebung können sich ausgezeichnet in Physik und Stromwesen aus und vom der Anderen Seite diese blöde Frage, warum in diesen Tag bei dieser Zeit bei so vielen Windmühlen so wenig Windstrom?! Ja, wen fragen denn Sie? Diese zwei Depplomaten mit „Diese zwei Artikeln...“! Mir nach sollten Sie sich fragen, wieso ausgerechnet Sie so „populär“ bei den EE Komödianten auf einmal geworden sind?! Klar nicht wegen Physik, sondern wegen Mithilfe bei blöder „Fakten-Check“-Demagogie und wir hier bei FW sind mit einem GPÜNEN reicher geworden... Habe ABER eine Frage zu Ihnen, Sie wohnen um gegeben von Windmühlen, ist es Ihnen nicht Mal eingefallen, wie sie einender verbunden sind und WIE, WO und auf WELCHER Spannungsebene ein Windrad ins Stromnetz kommt, anders gesagt, wie kommen der Wind- und Solarstrom ins Netz 110 kV und weiter zur Industrie und ins Ausland?! Und da, bin ich sicher, wissen Sie genauso viel, wie die zwei EE Depplomaten mit “Diesen zwei Artikeln...“

Beste Grüße.

Gravatar: Hans Diehl

E.F. Behr sagt:
Ich hatte fast mein ganzes 40-jähriges Berufsleben lang mit den Lastverhältnissen und mit Fragen der Lastverteilung im Stromnetz zu tun. Wenn ich heute etwas darüber wissen will, tausche ich mich mit ehemaligen, noch aktiven Berufskollegen aus. Die wissen alles, noch bevor es Fraunhofer oder Agora-Energiewende in ihren charts veröffentlichen können.

@ E.F Behr.
Für ernsthaft an der Sache Interessierte, ein aufschlussreicher Dialog den Sie mit HP Klein führen.

Ich behaupte, hell oder Dunkelflaute ist im Zuge der Energiewende überhaupt kein Thema mehr.

Logistik ist der Schlüssel für die Energiewende.

Schauen Sie mal hier:
Zitat: ….Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft. ... Zitat Ende.

Bei Hellflaute wird abgeregelt und bei Dunkelfaute zugeschaltet. Grundlast im herkömmlichen Sinne ist tabu.

Nicht nur, dass „Zappelstrom“ logistisch somit Grundlast fähig ist, kann man auch noch Geld damit verdienen. Geld verdienen, in dem man Langzeitverträge am Terminmarkt immer dann vom Spotmarkt bedient, wenn da die Preise unter den Langzeitverträgen liegen.

Fragen Sie doch mal Ihre ehemaligen Kollegen, was ein meiner Einschätzung falsch ist.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Ernst-Friedrich Behr 25.10.2020 - 09:32

Was sagen denn Ihre noch aktiven Berufskollegen konkret?

Worin liegt denn genau mein Fehler bzw. bei den energy-charts des Fraunhofer-ISE, welche Aussage können Sie faktenbasiert widerlegen und haben Sie dazu belegte Quellenangaben ?

Ich informiere mich übrigens über verschiedene professionelle Quellen, z.B. das Forum für Zukunftsenergien, wo Fachleute aller Disziplinen im Kontext Energiewende publizieren, von EIKE gabs da bisher noch keinen einzigen Beitrag.

Mag ja sein, dass Sie da mehr Berufserfarung haben wie ich, aber Sie bringen dies nicht angemessen rüber, vor allem dann nicht, wenn Sie gelegentlich im Jargon auf das Niveau eines Manfred Hessel, Oliver Hilgendorff, u.a abrutschen.

Ihrem möglichen Konter ("Das kapieren Sie sowieso nicht. Punkt.") sei vorweg erwidert: Schon Abiturienten lernen heute die Grundlagen der Relativitätstheorie und Quantenmechanik. Es wäre den Versuch wert, auch in Ihrem Fall am "Außendeich am Mordende ihrer Insel" den Überblick über die bundesweit steigende Nettostromerzeugung aller EE trotzdem im Auge zu behalten, obwohl das ja nach den Gesetzen der Physik angeblich alles gar nicht gehen kann.

MfG, HPK

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Ernst-Friedrich Behr 23.10.2020 - 21:00

Das Endprodukt ist Strom aus der Steckdose.

Und der betrug am 17.10.20 in Zahlen für die EE 21,6 % / 249,1 GWh, Mittags um 12:00 waren es sogar 28,3 %.


Wo ist da Ihre ominöse Hell- / Dunkelflaute?
Was ist daran "wenig"?

Im Vergleich:
- Kernenergie 13,9 % / 160,1 GWh
- Steinkohle 14,6 % / 168,6 GWh

MfG, HPK
P.S.: Bezogen auf Europa, USA, China, die ganze Welt, ist der deutsche Beitrag der EE natürlich immer noch sehr "wenig".
Aber ein Anfang ist gemacht. Und der wächst :
ständig, täglich, monatlich, jährlich.

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Klein, Sie schreiben:

"Ihre "Analyse" zeigt, dass Sie die energy-charts weder richtig lesen noch interpretieren, eben weil Sie sich gar nicht der Mühe unterziehen, mal selbst gründlich zu recherchieren."

Herr Klein, es liegt vielleicht daran, dass Sie beim heiteren Beruferaten so kilometerweit danebenliegen. Ich hatte fast mein ganzes 40-jähriges Berufsleben lang mit den Lastverhältnissen und mit Fragen der Lastverteilung im Stromnetz zu tun. Wenn ich heute etwas darüber wissen will, tausche ich mich mit ehemaligen, noch aktiven Berufskollegen aus. Die wissen alles, noch bevor es Fraunhofer oder Agora-Energiewende in ihren charts veröffentlichen können. Manchmal brauche ich auch nur aus dem Wohnzimmerfenster zu schauen oder auf den Außendeich am Mordende der Insel hochzuladen. Dann überblicke ich bei klarem Wetter ca. 30 % der in Schleswig-Holstein installierten Windenergieleistung.

Wenn Sie in dieser Sache nur die energy-charts googeln können, wissen Sie nicht genug, um beurteilen zu können, was da vor sich geht. Sie leiden damit an der Krankheit aller grünen Besserwisser. Sie schreiben ständig über Dinge, von denen Sie nichts verstehen, und verkaufen Ihren aus dem fehlenden Grundlagenwissen resultierenden Verständnismangel als eigene, vom Sachverstand abweichende Meinung. Das machen die Alt-Achtundsechziger schon seit 50 Jahren so. Damit waren sie in den Geisteswissenschaften und in der Politik sehr erfolgreich. In der Physik, die der Stromversorgung zugrunde liegt, werden sie (die Achtundsechziger und und also auch Sie) damit scheitern.

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Klein, Sie schreiben:

"Ach, sieh an, der Herr Behr, verteilt mal wieder Hausaufgaben
(waren Sie nicht mal Lehrer ?)."

Nein, keine Hausaufgaben, nur Interesse an der Sache. Sie geben also für den 17.10. die Tages-Spitzenleistung mit 56,8 Gigawatt an, davon 13,6 % entsprechend 7,7 Gigawatt Photovoltaik und 0,5 % entsprechend 0,284 Gigawatt Windmühlenleistung. Die installierte Gesamtleistung in Deutschland beträgt bei Photovoltaik knapp 50 Gigawatt und bei den Windmühlen 83,4 Gigawatt. Das sind in der Summe etwas über 130 Gigawatt, als mehr als das Doppelte des Spitzenbedarfs von 56,8 Gigawatt. Warum wurde nur so wenig Sonnen- und Windstrom erzeugt, nämlich nur 14,1 % der Tages-Spitzenleistung, obwohl man locker mehr als 200 % hätte erzeugen können? Keine Hausaufgabe, sondern nur die Frage eines Interessierten!

P.S.: Lehrer? Beim heiteren Beruferaten erreichten Sie bisher leider nur Null Punkte.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Ernst-Friedrich Behr 21.10.2020 - 18:58

Wie nennt sich denn dieser ominöse Wert von 0,34 %, ist das ein gängiger Fachbegriff?

Bevor Sie hier anfangen veröffentlichte, belegte Zahlen, Daten, Fakten auf Ihre ganz eigene, individuelle Art zu interpretieren, sollten Sie erst mal verstanden haben, wie diese Zahlen zustande kommen und was sie bedeuten.

Ihre "Analyse" zeigt, dass Sie die energy-charts weder richtig lesen noch interpretieren, eben weil Sie sich gar nicht der Mühe unterziehen, mal selbst gründlich zu recherchieren.

1. Die Last, das ist der aktuelle Stromverbrauch und die ist zunächst unabhängig von der aktuellen Nettostromerzeugung. Erst im smart grid der Zukunft, wird die Last im größeren Stil der aktuellen Stromerzeugung angepasst, soweit sind wir heute noch nicht.

2. Ist die Last > Nettostromerzeugung: Strom wird in der Summe aus dem Ausland Importiert !.
Ist die Last < Nettostromerzeugung: Strom wird in der Summe ins Ausland Exportiert !
Am 17.10. lag um 12:00 die Nettostromerzeugung bei 53,51 GW, war also kleiner (!) als die Last von 56,8 GW, d.h. es musste in der Summe Strom aus dem Ausland importiert werden.
Bisher hat DE in 2020 ganze 388 Mio. Euro in der Bilanz durch Stromexporte verdient. Ja? Verdient! 388 Mio Euro!
2019 waren dies sogar stolze 1,56 Milliarden Euro.

3. Die 0,5 % Wind am 17.10 um 12:00, bezieht sich auf die Nettostromerzeugung, absolut waren dies 0,25 GW Windstrom im Netz. Nicht (!) wie Sie annehmen, 0,284 GW bezogen auf die momentane Last, das wäre dann eher sowas wie ein Deckungsgrad durch EE.

4. Beispiel: Am 14.10. um 14:00 betrug die Nettostromerzeugung 77,99 GW, davon waren 59 % aus EE, d.h. 46 GW. Die Last betrug zu diesem Zeitpunkt aber nur 68,61 GW, d.h. es wurde Strom exportiert und der EE-Deckungsanteil wäre demnach sogar deutlich höher, nämlich 67 %.

Fazit:

Entscheidend ist, wiewiel Strom aus EE-Quellen letztendlich aus der Steckdose fließen, egal wo da wieviel Nennleistung fest installiert ist. Ziel dabei sind 80-90 % EE-Strom mit Zeithorizont 2050.
Das waren, dabei bleibt es, am 17.10. um 12:00, an der bundesweiten Nettostromerzeugung 28,3 % aus EE.

Wo da die herbei geredete "Flaute", ob hell oder dunkel, sein soll, das weiß nur der Geier in Personalunion mit Herrn E.-F. Behr.

Ich beobachte hier eher eine zunehmende
"Hell/Dunkel Fläue",
in den Mägen der Energiewendegegner, Herr Oberlehrer!

MfG, HPK

Gravatar: Egon Dirks

„Während Deutschland aussteigt wollen die Niederlande wieder so richtig einsteigen. Die Regierung in Den Haag plant den Bau von bis zu zehn neuen Kernreaktoren. Der Grund: Klimaschutz.“
Quelle: WELT /23.10.20./.

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Klein, Sie schreiben:

"Die maximale Last betrug Mittags um 12:00 insgesamt 56,8 GW.
Da lag der Anteil von:

- Wind : 0,5 %"

Das sind dann am 17.10. mittags 284 MW Windleistung. Verfügbar war somit zur Bedarfsspitze am Mittag die Erzeugungsleistung von etwa 150 der rd. 30.000 in Deutschland vorhandenen Windmühlen mit sagenhaften 0,34 % von 83,4 GW installierter Gesamtleistung. Schrieb ich doch, Hellflaute. Nichts anderes.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Ernst-Friedrich Behr 20.10.2020 - 19:27

Ach, sieh an, der Herr Behr,
verteilt mal wieder Hausaufgaben
(waren Sie nicht mal Lehrer ?).

Tja, warum übernehmen Sie eigentlich nicht mal selbst die Fleißarbeit des recherchierens.
Zeit ist knapp.

Am 17.10.2020 lieferten insgesamt alle EE immerhin 21,9 % der bundesweiten Nettostromerzeugung, absolut: 249,1 GWh.

Die maximale Last betrug Mittags um 12:00 insgesamt 56,8 GW.
Da lag der Anteil von:
- Wasser: 4,3 %
- Bio: 9,2 %
- Solar: 13,6 %
- Wind : 0,5 %
- Pumpspeicher: 0,7 %

Summe : 28,3 %

Ihre "Hellflaute" habe ich auch da noch nicht entdeckt.

Wer hier 'ne Flaute ausmacht, ist vielleicht selber nicht ganz helle, wenn Mittags am hellichten Tag die Sonne stolze 13,6 % der Nettostromerzeugung liefert.

Unterdessen lag alleine der Eigenstromverbrauch der konventionellen Kraftwerke bei
- Kernenergie: 5,5 %
- Braunkohle: 7,1 %
- Steinkohle : 8,3 %

ihrer jeweiligen Nettostromproduktion.

Dieser Anteil fällt bei den EE so gut wie weg (Bio: 1%).

Ich glaube ich weiß jetzt, warum Sie nicht selber recherchieren.

MfG, HPK





.

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Klein, Sie schreiben

"Ich finde Ihre "Dunkelflaute" nicht."

Tja, Sie haben aber auch beim Denken ausgesprochenes Pech. Ich hatte ja am 17.10. Hellflaute zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang festgestellt. Lesen Sie es nochmal nach. Lesen können Sie ja, vielleicht sogar mit weniger Pech als beim Denken.

Die installierte Windmühlenleistung betrug in Deutschland am Jahresende 2019 83,4 GW. Da sind dann Ihre läppischen 1,4 bis 2,4 GW (ca. 3 % der installierten Leistung) in der Nacht vor der von mir am 17.10. tagsüber an der Nordseeküste beobachteten Hellflaute aber schon ziemlich flau, also Flaute. Wenn es aber in der Nacht keine Dunkelflaute war, warum dann so wenig?

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Ernst-Friedrich Behr 17.10.2020 - 14:43

Vom 16.10 -19:00 bis 17.10.- 07:00 schwankte die bundesweite Stromerzeugung aller EE zwischen
- Wasser: 2,3 - 2,8 GW
- Bio: 4,9 GW
- Wind: 1,4 - 2,4 GW
- Pumpspeicher: 0,3 - 3,3 GW

Summe: 8,9 - 13,4 GW

Die korrespondierende Last schwankte in diesem Zeitraum zwischen
- 43 - 63 GW

Ich finde Ihre "Dunkelflaute" nicht.

Allein Wasserkraft und Bio generierten rund um die Uhr eine permanente Nettostromerzeugung nicht unter 7,2 GW und sind grundlastfähig.

Und der Strom kommt auch bei Ihnen mit dem gleichen Strommix aus der Steckdose und nicht direkt vom AKW Brokdorf-Hellersdorf vor Ihrer Nase.

"nautische Dämmerung", sowas gibts bei uns nicht.

Die "mosellanische Dämmerung" hingegen fängt hier bei uns gegen Mittag an und zieht sich durch und hin bis Mitternacht, sie besteht aus dem neuen Federweißer Jahrgang 2020, wahlweise Riesling, Rivaner, Weissburgunder. Die natürlichen Winkelgrade liegen auch bei uns zwischen 6-12 Grad,
bei den Sternchen auf der Umlaufbahn.
Nie vergessen:
Zwiebelkuchen.

MfG, HPK

Gravatar: Lutz Janssen

Frankreich baut ja bereits ein Endlager soll so um die 25 Milliarden € kosten, wird aber wesentlich teurer so die Schätzungen.

Die Deutschen AKWs haben den Bund ca. 24 Milliarden € für die Endlagerung gegeben, wird das ausreichne wenn selbst nur für den Bau keine 25 Milliarden € ausreichen in Frankreich ?

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Klein, Sie schreiben:

"Hätten Sie da vielleicht sowas wie Datum, Uhrzeit, Von, Bis ?"

Können Sie lesen? Ich hatte "am 12.10. wärend der nautischen Dämmerung" geschrieben. Wenn Sie wüssten, was die nautische Dämmerung ist, hätten Sie jetzt kein Problem, die Uhrzeit zu ergänzen. Ich gebe Ihnen einen Hinweis: Die nautische Dämmerung ist der Zeitraum vor Sonnenaufgang bzw. nach Sonnenuntergang, während dem die Sonne zwischen 6 und 12 Grad unter dem Horizont steht. Kleine weitere Denkhilfe: Es sind natürlich Winkelgrade, keine Temperaturen. Die Sonne legt in 24 Stunden über dem Erd-Himmel 360 Winkelgrad zurück. Das wissen bei uns im Norden schon die Kinder, sobald sie sprechen können, Sie doch auch, oder? Und wenn Sie schon lesen können, so können Sie doch auch rechnen, oder?

Sie können es aber auch noch einfacher haben. Heute (17.10.) hat sich zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins nördlich der Eidermündung keine einzige Windmühle gedreht. Alle spielten Zinnsoldaten und standen im "Stillgestanden". Hellflaute also. Und Herr Diehl wird Ihnen jetzt sicherlich erklären, dass die offshore-Windmühlen aber trotzdem fleißig Strom erzeugten, denn wenn an der Küste Flaute ist, weht auf der See immer noch der Wind. Hat er jedenfalls mal geschrieben. Und von offshore-Windmühlen versteht er ja was.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Ernst-Friedrich Behr 15.10.2020 - 06:51

Wann war denn die letzte "Dunkelflaute" als Ihr Schauermärchen (Kein EE-Strom) zutraf ?
Und wie hoch war die Last in diesem Zeitraum ?

Hätten Sie da vielleicht sowas wie Datum, Uhrzeit, Von, Bis ?
Oder bleibts (wieder) nur beim Schauermärchen?
MfG, HPK

Gravatar: Hans Diehl

E.F. Behr sagt:
Sie wollen mich offensichtlich doch hochnehmen. Was heißt den bitte "noch nicht rund um die Uhr zur Verfügung stehen"? Wind und Sonne werden nie rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Um diese Frage geht die Diskussion hier doch gerade: Was passiert in der Dunkelflaute?

@ E.F. Behr.

Nein… ich will Sie lediglich drauf aufmerksam machen, dass die Lernkurve der Energiewende .. "noch".. nicht zu Ende ist.

Sie wissen doch, dass nachts weniger Strom benötigt wird als tagsüber

Schauen Sie mal hier, nur einige von Vielen

https://www.pv-magazine.de/2018/05/31/48-megawatt-grossspeicher-von-eneco-in-schlewsig-holstein-geht-ans-netz/

https://www.pv-magazine.de/2017/11/23/ewe-erzielt-erfolg-mit-grossspeicher/

https://www.pv-magazine.de/2018/07/31/vattenfall-will-an-pumpspeichern-photovoltaik-bauen/

https://www.pv-magazine.de/2018/06/19/bnef-sinkende-batteriespeicherkosten-lassen-photovoltaik-und-wind-auf-50-prozent-anteil-am-strommix-2050-wachsen/

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Diehl, Sie schreiben:

"Ungenutzt lassen, nur weil sie „gegenwärtig“ noch nicht rund um die Uhr zur Verfügung stehen.?"

Sie wollen mich offensichtlich doch hochnehmen. Was heißt den bitte "noch nicht rund um die Uhr zur Verfügung stehen"? Wind und Sonne werden nie rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Um diese Frage geht die Diskussion hier doch gerade: Was passiert in der Dunkelflaute? Dann gibt es, egal wieviel Windmühlen- und Solar-Sondermüllleistung installiert ist, keinen Strom, gar keinen. Dann müssen konventionelle Kraftwerke einspringen, um den Windmüllern und der Sonnenanbetern die Achtersteven zu retten. Jeder normale Lieferant von ausgelobten Produkten oder Dienstleistungen wäre dann schadenersatzpflichtig und müsste die Kosten der einspringenden konventionellen Kraftwerke übernehmen (und übrigens das "Achterstevenretten" auch selbst organisieren).

Nicht so die Windmüller und Sonnenanbeter, die sitzen nur auf ihrem von den konventionellen geputzten Hintern und kassieren Geld aus der EEG-Umlage, ohne die von ihnen verursachten Kosten zu decken.

Gravatar: Hans Diehl

EF. Behr sagt:
Was ist das denn für eine Logik? Wollen Sie mich hochnehmen?

@ E.F. Behr
Nein, natürlich nicht. Lassen wir es bei der anderen Frage, die da lautet.

"Aber sollen wir deshalb die kostenlosen Kapazitäten die HPK genannt hat ungenutzt lassen."

Ungenutzt lassen, nur weil sie „gegenwärtig“ noch nicht rund um die Uhr zur Verfügung stehen.?

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Diehl, Sie schreiben:

"Aber sollen wir deshalb die kostenlosen Kapazitäten die HPK genannt hat ungenutzt lassen."

Und weiterhin schreiben Sie:

"Konventionelle Kraftwerke laufen auch nicht immer und sind nicht ohne Kosten wenn sie still stehen."

Konventionelle Kraftwerke Kosten also immer Geld, unabhängig davon, ob sie laufen oder stillstehen. Ja, richtig. Und Windmühlen sind kostenlose Kapazitäten, ob sie laufen oder stehen (wir hatten ja von der Flaute während der nautischen Dämmerung gesprochen, also Windstille und Sonne zwischen 6 und 12 Grad unter dem Horizont). Was ist das denn für eine Logik? Wollen Sie mich hochnehmen?

Gravatar: Tom der Erste

Hallo Herr Oliver Hilgendorff , ich grüße Sie aus weiter Ferne ! Wir sind nicht mehr in Merkeldeutschland , Familie und Geld gesichert , Haus und Arbeit vorhanden , deutsches Finanzamt bekommt keinen Pfennig mehr. Und er werden noch mehr aus Merkeldeutschland verschwinden. Dann kann die große Staatsratvorsitzende zusammen mit Links-Grünen Schmarotzern ihr Land verwalten bis es endgültig am Boden liegt. Die Mehrheit will es ja so.

Ich lese hin und wieder mal hier mit aber ich habe keinen Grund mehr zu schreiben. Warum auch ?

Gravatar: Egon Dirks

@ HPK,...

„Die Daten stammen alle ( zum x-ten wiederholten Male) von den 4 Übertragungsnetzbetreibern (50 Hertz, Amprion, TransentBW, Tennet) und von Destatis.“

...zum x-ten Male wiederhole ich, dass Sie ein GRÜNER bezahlter Volksbetrüger sind und wenn ich was erkläre, dann nicht um zu beweisen, dass ein EE DEPP ein Depp ist, sondern das der Leser (Volk!) die Lügen in aller EE Lügereien-Pracht sieht, so auch hier, wenn der Dachsolarstrom in diesen blöden „Fakten-Checks“ dabei ist, dann kann man zugeben, dass, was den Windstrom betrifft, da können Hochspannungshetzbetreiber schon welch Daten den EE Deppen von FI mitteilen, weil der Windstrom in ihr Hochspannungsnetz kommt!, der DACH-Solarstrom ABER, der kommt direkt ins Netz 0,4 kV bei tausenden Stromspekulanten, die mit solch Dachsolar-Parasiten, wie unser Hans Diehl den Dachsolar-Raub-Brei kochen, fragen Sie doch ihn welch Daten von seiner Solaranlage er den EE FI Deppen schickt... Wissen Sie eigentlich was Netz 0,4 kV ist, wo es anfängt und wo es endet?! Und Sie wollen „klüger“ sein als eine Ziege, die bei einem Umspannwerk weidet...

@ E.-F.Behr,...

...den Kommentar Hans Diehl vom 13.10.2020 10:04 sehe ich als eine richtige Ohrfeige für den EE Schwachsinn, den Sie treiben, Sie können ein wunderbarer Maschinenbauingenieur sein, ABER im Stromwesen sind Sie genauso eine NULL, wie auch alle EE Deppen und Sie haben sich auch richtig in dieser EE Kolchose gefunden... Das, - „Im Stromnetz muss aber in jeder zehntausendstel Sekunde die erzeugte genau der verbrauchten Leistung entsprechen, und zwar ganz genau, sonst kommt es zu einer Überlastung der am Netz laufenden Erzeugungsanlagen (Leistungsüberhang ist übrigens gefährlicher als Leistungsmangel).“ - sind die lächerlichen Anekdoten der deutschen EE Doktoren-Professoren mit denen sie zeigen wollten, schaut Mal, bitte, wie klug wir sind!, wie ein Papagei wiederholen, das ist Eins, wie ABER kann man das feststellen, das ist was Anderes...

Beste Grüße.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Ernst-Friedrich Behr 13.10.2020 - 08:01

Sorry, (Tippfehler):
Am 11.10.20 um 06:45 lieferten Alle EE
nicht 13,12 GW sondern 23,12 GW
ins bundesweite Stromnetz .
MfG, HPK

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Ernst-Friedrich Behr 13.10.2020 - 08:01

Nennen Sie mir den genauen Zeitraum Ihrer sogenannten "Dunkelflaute" und ich nenne Ihnen die exakten Zahlen des EE-Stroms, der in genau diesem Zeitraum ins öffentliche Stromnetz eingespeist wurde.

Einen Zeitpunkt kennen Sie ja bereits, am 11.10.20 um 06:45, als Ihre Kaffeemaschine (1000 Watt) volle Pulle gerade lief, lieferten alle EE in diesem Moment 13,12 GW in das bundesweite Stromnetz..

MfG, HPK

Gravatar: Oliver Hilgendorff

Wo bleibt denn eigentlich der Herr @Tom der Erste ? Er hatte doch immer treffliche Botschaften für HPK und Co geliefert . Ist der Herr in Urlaub oder etwa verstorben ?

Gravatar: Hans Diehl

E.F. Behr sagt:
Die Windmühlen standen in der Dämmerung am 12.10. still und der Strom kam aus Esbjerg und Brockdorf-Hollerwettern, natürlich. Gut, da sind wir uns einig, aber standen die Windmühlen auch "kostenlos" in der Gegend herum? Windmühlen kosten also nach Ihrer Ansicht nichts. Und warum müssen wir Stromverbraucher die Windmühlen dann über die EEG-Umlage subventionieren?

@ E.F. Behr.
Konventionelle Kraftwerke laufen auch nicht immer und sind nicht ohne Kosten wenn sie still stehen. Das ist nun mal so bei unserem Versorgungsmanagement. Und was die EEG Umlage betrifft, davon benötigt man gerade mal 42% für Wind und Sonnenstrom zu finanzieren. Wenn Sie dann berücksichtigen, dass die Großhandelspreise für Strom sich seit dem Angebot von Wind und Sonne halbiert haben, wäre bei einem gerechten Kosten/Nutzen System da nicht mehr viel zu subventionieren. Sie müssen sich mit der Materie beschäftigen, und Sie kommen zu neuen Erkenntnissen.

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Diehl, die läppischen drei Biogas-BHKW hier auf der Insel erzeugen mal gerade den Eigenbedarf der landwirtschaftlichen Betriebe, auf denen sie installiert sind. An die Nachbarn wird nur Wärme geliefert. Der Kaffee bei uns wurde also vorgestern und gestern, wie Sie schon ganz richtig festellten, und übrigens auch heute morgen mit Steinkohle- und Kernenergiestrom gekocht. Zum Glück. Denn wenn es den nicht mehr gäbe, hätte uns das "Smartmeter" den Strom abgestellt, und es hätte nur kalten Tee von vorvorgestern gegeben. Das, was für Sie mit Wind, Sonne und Smartmeter der grüne Himmel wäre, würde also für uns eine grüne Hölle sein.

Gravatar: Manfred Hessel

@Hans Diel - Ihr Spruch : " Sie kennen doch die Redensart, wer schreit hat Unrecht " - sehr gut erfaßt. Da reicht ein Blick in den Bundestag wenn die Grünen , SPD und Linke herumplärren.

Jetzt will die Merkel´n ein neues Gesetz durchbringen ( http://www.pi-news.net/2020/10/im-schatten-von-corona-droht-die-energiediktatur/ ) und das bedeutet im Klartext : Austausch bewährter und zuverlässiger Energieerzeugung durch Sonne , Wind und Wetterabhängige und damit unzuverlässige Energieerzeugung . Das bedeutet auch daß in dem Falle jede erreichbare Ecke mit Windrädern und Solarmüll zugestellt wird und Natur - oder Umweltschutz völlig egal sind.

Solche Leute wie @HPK betreiben bewußte Unterstützung von Wirtschaftssabotage und ich persönlich bedaure sehr, daß es dafür nicht mehr die angemessene Strafe gibt.

Gravatar: Hans Diehl

E.F. Behr
Oha… den rund um die Uhr verfügbaren Ökostrom habe ich jetzt gar nicht berücksichtigt, um festzustellen, dass der Kaffee Ihrer Frau selbst um 6.45 Uhr schon damit zubereitet werden kann.
Sie sehen, für eine Tasse Kaffee brauchen Sie nicht unbedingt die Sonne.

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Klein, Ihre schönen Gigawattzahlen in allen Ehren, aber Windmühlen und Voltaik-Sondermüll auf Hausdächern erzeugen nunmal während der Dunkelflaute keinen Strom, sind also bei Flaute in der nautischen Dämmerung nicht in der Lage, die Netzlast abzudecken. Im Stromnetz muss aber in jeder zehntausendstel Sekunde die erzeugte genau der verbrauchten Leistung entsprechen, und zwar ganz genau, sonst kommt es zu einer Überlastung der am Netz laufenden Erzeugungsanlagen (Leistungsüberhang ist übrigens gefährlicher als Leistungsmangel).

Wo also kommt der Strom in der Dunkelflaute her? Ihre schön anzusehenden Gigawattzahlen liefern da leider, trotz all Ihrer Mühe beim Zusammensammeln derselben, keine vernünftige Erklärung.

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Diehl, Sie schreiben:

"Natürlich kam der Strom mit dem Ihre Frau heute Morgen um 6.45 Kaffee kochte von einem konventionellen Kraftwerk. Aber sollen wir deshalb die kostenlosen Kapazitäten die HPK genannt hat ungenutzt lassen."

Die Windmühlen standen in der Dämmerung am 12.10. still und der Strom kam aus Esbjerg und Brockdorf-Hollerwettern, natürlich. Gut, da sind wir uns einig, aber standen die Windmühlen auch "kostenlos" in der Gegend herum? Windmühlen kosten also nach Ihrer Ansicht nichts. Und warum müssen wir Stromverbraucher die Windmühlen dann über die EEG-Umlage subventionieren?

Versuchen Sie mal eine logisch richtige Erklärung. Hilfreich könnte es sein, wenn Sie sich den betriebswirtschaftlichen Unterschied zwischen Gesamtkosten, Festkosten und Grenzkosten klar machen (Hinweis: Das soll keine Verhohnepiepelung sein, sondern eine Denkhilfe).

Gravatar: Hans Diehl

E.F. Behr sagt:
Woher kam der Strom, mit dem meine Frau gegen 06.45 Uhr MESZ Kaffee kochte?

@ E.F. Behr.
Sie haben mal wieder zu ideologisch gedacht, wie alle Energiewende Kritiker.

Natürlich kam der Strom mit dem Ihre Frau heute Morgen um 6.45 Kaffee kochte von einem konventionellen Kraftwerk. Aber sollen wir deshalb die kostenlosen Kapazitäten die HPK genannt hat ungenutzt lassen. Sagen Sie mal einem Milchbauer, er soll seine Kühe im Sommer nicht auf die Weide lassen, nur weil das im Winter nicht möglich ist.

Die Stromversorger sind da schon etwas weiter als Sie.

Schauen Sie mal hier:
Zitat: Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft. Zitat Ende.

Für Ihren morgendlichen Kaffee liefern die noch konventionellen Strom, aber wenn die Sonne hoch am Himmel steht und Ihre Frau das Mittagessen kocht, profitieren die von den Kapazitäten die der HPK genannt hat. Ertragsoptimierung nennt man das in verschiedenen Untersuchungen.

Siehe hier so ab Seite 5
https://www.greenpeace-energy.de/fileadmin/news_import/Studie_Ertragsoptimierung_von_Kraftwerken_durch_EEG-Regelungen.pdf

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Egon Dirks 12.10.2020 - 15:18

Ach, unser Egon.

Das Fraunhofer-ISE saugt sich gar nichts aus dem Daumen, es kauft diese Daten ein.
Die Daten stammen alle ( zum x-ten wiederholten Male) von den 4 Übertragungsnetzbetreibern (50 Hertz, Amprion, TransentBW, Tennet) und von Destatis.

MfG an Tante Dunja, HPK

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Ernst-Friedrich Behr 12.10.2020 - 14:02

Kein Problem!
Die Daten von heute 12.10.20 um 06:45 kann ich Ihnen erst morgen liefern.
Gestern, am 11.10.20 um 06:45 lieferten bundesweit:

Wasser : 2,16 GW
Bio: 4,58 GW
Wind: 16,25 GW
PV: 0,0 GW
Pumpspeicher: 0,13 GW
(Kernenergie): 6,67 GW

Summe : 86,4 GW

Das langt für die Kaffeemaschine (1000 Watt) Ihrer lieben Frau.

MfG, HPK
P.S.: Darauf einen Schluck vom neuen Federweißen, Jahrgang 2020, Riesling, beste Steillage.

Gravatar: Egon Dirks

Werter Manfred Hessel,...

...hab geschrieben, HPK ist ein grüner bezahlter elektroahnungsloser Depplomat, der nicht mal Ahnung hat, was er kräht! Fragen Sie sich, bitte, kritisch, welch noch solch einige EE Deppen brauchen und WOZU diese blöde GWh aus diesen blöden „Fakten-Checks“? Interessant ist, dass in diesen GWh sind doch die riesigen Mengen von Dachsolarstrom dabei, ABER kein Land der Welt messt den Dachsolarstrom, überall wird er empirisch als 3-5% vom gesamten Verbrauch angenommen bis auf die Staatsebene, hab geschrieben, in einem Dorf oder Stadt kann man sicher sagen, wie viel konventionellen-, Wind-, Wasserstrom genommen wurde, alle haben ihre Zähler des Verbrauchs, bei Haushaltsstrom – NEIN!, der gesamte Verbrauch, bitte, aber welch Stromarten das sind – das wissen weltweit NUR die EE Deppen vom Fraunhofer Institut, die saugen das aus dem Daumen raus, „zeigen“ Arbeit und werden für das bezahlt und brauchen jetzt auch noch Gehirnlose EE Papageien, die mit dieser Lügerei das Volk DUMM mache sollen... So einfach ist das!

Beste Grüße.

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Klein, Sie schreiben:

"Gegen diese belegten (!) Fakten müssen die Gegner der Energiewende erst mal dagegen halten."

Ja, kein Problem. Heute, 12.10.2020, vor Sonnenaufgang während der nautischen Dämmerung (wenn Sie nicht wissen, was das ist, googeln Sie) an der Nordseeküste nördlich der Mündung der Mühlenau in die Husumer Bucht (installierte Windenergieleistung im Umkreis von 20 km Luftlinie: ca. 1,5 GW) gab es folgende Wetterlage: kein Sonnenschein, Windstille (Fachbegriff: "Dunkelflaute").

Woher kam der Strom, mit dem meine Frau gegen 06.45 Uhr MESZ Kaffee kochte? Richtig geraten, aus dem Steinkohlekraftwerk im Hafen von Esbjerg und aus dem Kernkraftwerk in Brockdorf-Hollerwettern. Zum Glück laufen die noch. Und man braucht auch keine energy-charts zu googeln. Einfaches Nachdenken und die prinzipielle Kenntnis der Kirchhoffschen Gesetze (Realschul-Physik) reichen. Sollten Sie auch mal versuchen.

Gravatar: Hans Diehl

Manfred Hessel sagt:
@HPK, Sie sind nichts als ein Schwätzer ohne Verstand. Was glauben Sie denn eigentlich, WIE all die Waren herkommen, die auch SIE nutzen ? Ob Lebensmittel, Technik oder sonstwas - oder haben Sie Ihren Computer selbst hergestellt ?

@ Manfred Hessel.
Warum denn immer so aufgeregt polemisch. Widersprechen Sie dem HPK doch mal in aller Ruhe, Daten und Fakten fundiert. Zum Beispiel auf seinen letzten Faktencheck. Würde mich, und bestimmt andere Leser auch, interessieren was Ihnen dazu einfällt.

Und wie gesagt, in der Ruhe liegt die Kraft. Aufgeregte Polemik zeugt eher von Frustbewältigung. Sie kennen doch die Redensart, wer schreit hat Unrecht

Gravatar: Hans-Peter Klein

Hier der aktuelle, nachprüfbare (!) Fakten-Check,
vergangene Woche, 05. - 11.10.2020.

Nettostromerzeugung aller EE (PV, Wind, Bio, Wasser) im bundesweiten Stromnetz:

05.10.20: 53,0 %, 776,2 GWh
06.10.20: 56,5 %, 873,6 GWh
07.10.20: 50,8 %, 752,7 GWh
08.10.20: 60,9 %, 978,7 GWh
09.10.20: 41,8 %, 586,4 GWh
10.10.20: 50,4 %, 659,4 GWh
11.10.20: 48,6 %, 593,0 GWh
Summe 52,0 %, 5.22 TWh

Summe aller EE in 2020:
bisher: 53,1 %, 198,41 TWh

Conclusio:
Jeder Wert ein neuer Rekordwert.

Quelle: energy-charts

Was diese Strommenge an ersetzten Mio to Steinkohle, bedeutet, habe ich Ihnen kürzlich vorgerechnet. Analoges gilt für Braunkohle, Öl, Gas, Uran, vermiedene Emissionen, etc.

Gegen diese belegten (!) Fakten müssen die Gegner der Energiewende erst mal dagegen halten.

Schöne Woche.
MfG, HPK

Gravatar: Manfred Hessel

@HPK, Sie sind nichts als ein Schwätzer ohne Verstand. Was glauben Sie denn eigentlich, WIE all die Waren herkommen, die auch SIE nutzen ? Ob Lebensmittel, Technik oder sonstwas - oder haben Sie Ihren Computer selbst hergestellt ? Alles per Lastesel , Ruderkahn , Segelflieger oder Fahrrad transportiert ?

Wahrscheinllich sind Sie immer erst dann zufrieden wenn Sie sich wieder mal zum Gespött gemacht haben.

Was wir brauchen ist zuverlässige Energie und das zu jeder Tages - und Jahreszeit. Und nicht Ihre zusammengesponnenen Faseleien.

Gravatar: Manfred Hessel

Hallo @Egon Dirks , der Herr HPK redet so, wie er es versteht, also Müll und Mist. Er scheint auch nicht zu wissen, daß man zum Beispiel Kohle auch für technische Zwecke verwendet. Ohne Kohleabbau keine damit zusammenhängende Technologie - oder will der Herr HPK sämtliche Stahlwerke zukünftig mit Solarenergie und Windkraft betreiben ? Die Chemie braucht auch zuverlässige Energie und kann ihre Reaktoren nicht einfach abschalten wenn die Sonne nicht scheint.

Damit er das begreift habe ich mal einen Link aus der Schule ausgesucht , da wird es so einfach wie möglich erklärt. Aber vielleicht ist das ja auch noch zu hoch.

https://www.mieriesuperklasse.de/seiten/2_unterrichtsseiten/erdkunde/kohle/wozu_brauchen_wir_kohle.html

Wir alle, die vernünftig denken, müssen tagtäglich dafür sorgen, daß solche Leute NIEMALS etwas zu melden haben.

Gravatar: Egon Dirks

@ HPK,...

...bitte, stellen Sie sich nicht elektro-dümmer an, als Sie es sind und verstecken Sie Ihre Elektroahnungslosigkeit nicht hinter die Elektriker der Stromkonzerne, ich finde das für idiotisch, was Sie da plappern, - ja, das hat die EE Tante Dunja gesagt, die Tante Dunja hat das beim EE Onkel Achmet übernommen und wenn sie Fragen haben, fragen sie den EE Onkel Achmet, meine Aufgabe ist ja NUR – jede EE Idiotie weiter pfeifen, ohne sich zu fragen, was das ist! Mehr gesagt, mir ist es scheißegal, wer hinter dieser blöder Behauptung steckt, Sie, FI oder Stromkonzerne, die Frage zu dieser Behauptung und der wachsender EE Dach-Solar-Raub-Idiotie ist - wie kommt der DACH-Solarstrom vom Dach ins Hochspannungsnetz 110 kV und weiter zur Industrie oder ins Ausland an? Und merken Sie sich, dass kein EE Depp oder EE Doktor-Professor werden nicht versuchen da was zu meckern und WARUM?, ja, weil alle die gleiche mit Hans Diehl EE Solar-Raub-“Spezialisten“ des Himmels Zaren sind, bin sicher, dass jeder EE Dach-Solar-Parasit weiß genau, wer seinen „billigen“ Dachsolarstrom mit Stromspeicher bezahlt und lächelt sich so räuberisch in die Faust...

Was Mosel und Turbinen angeht und was da Jemand sagt, diese EE Anekdoten, bitte, ohne mich können Sie konstruktiv weiter „diskutieren“, bis 2050 haben Sie noch Zeit...

Beste Grüße.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Egon Dirks 09.10.2020 - 12:51

Zusatz:
Die Zahlen des Fraunhofer-ISE stammen übrigens von den 4 großen Übertragungsnetzbetreibern 50 Hertz, Amprion, Tennet und TransNetBW.
Also von genau denen, die die Hochspannungsnetze auf der 110kV, 220 kV und 380 kV Ebene betreiben.

Wie kommen die denn an die Zahlen von PV, Windenergie, Wasser, Bio usw.?

MfG, HPK

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Egon Dirks 09.10.2020 - 12:51

Frage:
An der Mosel gibt es zahlreiche Staustufen. Man sagt, dass es da Turbinen drin gibt zur Stromerzeugung. Man sieht da auch so Umspannwerke.

Können Sie dem geneigten Leser mal erklären wozu die eigentlich da sind und was mit dem erzeugten Strom da eigentlich passiert? Ich seh da nirgendwo irgendwelche Leitungen direkt zu den schiefergedeckten alten Fachwerkhäusern.

MfG, HPK
P.S.: Man sagt, bei Windparks und Solar-Parks wär' es ähnlich.

Gravatar: Egon Dirks

@ HPK,...

liest man Ihr Kommentar, sieht es so aus, ob ein kluger breit ausgebildeter Mensch dahinten steckt! Elektrisch ABER gesehen, ist das ein unwahrscheinlicher Blödsinn und Sie wollen klug aussehen, ohne welch Ahnung zu haben, was für ein Schwachsinn Sie, wie ein Papagei, krähen!

„Alleine die Photovoltaik wird dieses Jahr 2020 bereits die Jahresstromerzeugung der Kernenergie zum ersten mal wohl übertreffen...“. Hinter dieser Behauptung, wie auch bei allen Ihren „Fakten-Checks“, können NUR die EE Solar-Deppen vom Fraunhofer Institut stecken, denen ich folgendes erklären kann: Photovoltaik in DE ist praktisch der DACH-Solarstrom und es ist scheißegal, wie viele GW Leistung von Solar-Paneelen wir auf die Dächer angeschraubt haben und noch anschrauben, Fakt bleibt – die deutsche Industrie hat bis heutzutage keinen einzigen Milliampere (mA) Dach-Solarstrom gekriegt und kriegt ihn auch nicht, wenn wir auch alle Dächer in ganz DE solar-bekleiden und wenn dieser Solar-Blödsinn so weiter getrieben wird, wie es heutzutage vorkommt... Wenn einige EE Deppen auf die Physik des Elektrostromes vom hohem Berg spucken, das ist Eins; wenn ABER EE Doktoren-Professoren für Solarsysteme NULL Ahnung vom Solarstrom haben, - das ist was Anderes und so was kann NUR bei Pseudo-Gelehrten passieren, WEIL um bei der Industrie zu landen, MUSS der DACH-Solarstrom erst mal ins Hochspannungsnetz 110 kV kommen und dann schon zur Industrie und EBEN diesen Weg des DACH-Solarstromes vom Dach ins Netz 110 kV wird kein EE Depp erklären können, WEIL diesen Weg gemäß Elektro-Physik GIBT ES (bei uns!) NICHT!

Also, werter HPK, was Fraunhofer Institut da treibt, ist nur billige elektro- bodenlose EE Propaganda und die Industrie (70-75% des gesamten Stromverbrauchs des Staates!) kriegt bei uns NULL Prozent Photovoltaik und das bedeutet, dass bei Stilllegung der restlichen AKWs 2022. – rette Dich, vor allem die Pseudo EE Doktoren-Professoren, wer kann!

Beste Grüße.

Gravatar: Hans Diehl

Manfred Hessel sagt:
Übrigens profitieren Sie von schmutziger Kinderarbeit , denn viele kleine Kinder müssen die Rohstoffe für Ihre Scheiß- Solarzellen und dazugehörige Akku´s mit ihren kleinen Fingerchen aus dem Boden kratzen - nur damit sich solche wie Sie wohlfühlen können.

@ Manfred Hessel.
Da haben Sie nicht zu Ende gedacht. Die Kinder profitieren auch selbst davon, und fühlen sich wohl wenn sie Licht von Solarzellen nutzen können.

Siehe hier:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/solarenergie-m-kopa-solar-bringt-afrika-licht-und-ist-dabei-umweltfreundlich/22724650.html?ticket=ST-598240-fxsd0l1Sft0vRaq6k5r5-ap1

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Alle: Frage zum Uran-Abbau weltweit:

Wer weiß Näheres, unter welchen Sozial- und Umweltstandards die weltweiten Uranminen in den jeweiligen Herkunftsländern betrieben werden?

Hier eine kleine Auswahl, Links:

1) Manager-Magazin 2013 zum Uranabbau in der Region Mali/Niger,
- dort wo Frankreich seit 50 Jahren sein Uran her bezieht,
und
- wo u.a. Deutsche Truppen stationiert sind, ...

https://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/a-879615.html

2) Ein sehr guter Überblick zu Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen beim Uranabbau, mit Quellenangaben von 2003 bis 2016::

http://www.energiewendebuendnis.de/Uranabbau/uranabbau.html

MfG, HPK

(Anm. d. Red.: Zum bessern Vergleich möge man sich bitte die ARD-Dokumentation über die Gewinnung von Lithium in Südamerika, über die Kindersklavenarbeit beim Kobalt-Abbau in Zentralafrika ansehen und darüber hinaus eigenständig über die Gewinnung der seltenen Erden in der VR China informieren. Alles elementare Baustoffe, die nach der Gewinnung mit per Schweröl befeuerten uralten Transportschiffen über alle Weltmeere nach Europa verfrachtet werden, um hier vor Ort das Umweltgewissen derer zu beruhigen, die die ach so saubere E-Mobilität und deren Gewinnung propagieren. Nicht zu reden davon, dass jener Strom, der benötigt wird, um diese Fahrzeuge zu bewegen, derzeit nach wie vor überwiegend aus fossilen Energieträgern gewonnen wird. Das aber nur am Rande und zur Vollständigkeit.)

Gravatar: Manfred Hessel

@HPK, ein möglicher Ort für ein Lager wäre das Nest Edenkoben. Übrigens profitieren Sie von schmutziger Kinderarbeit , denn viele kleine Kinder müssen die Rohstoffe für Ihre Scheiß- Solarzellen und dazugehörige Akku´s mit ihren kleinen Fingerchen aus dem Boden kratzen - nur damit sich solche wie Sie wohlfühlen können.

https://www.welt.de/wirtschaft/article196797049/Kobalt-Abbau-Bundesregierung-kann-Kinderarbeit-fuer-Elektroautos-nicht-ausschliessen.html

und

https://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/2018/09/elektroautos-aus-kinderarbeit-kobaltabbau-im-kongo/

Gravatar: Hans-Peter Klein

Warum den ganzen Ärger mit der Kernenergie sich überhaupt aufhalsen?
Alleine die Photovoltaik wird dieses Jahr 2020 bereits die Jahresstromerzeugung der Kernenergie zum ersten mal wohl übertreffen und erspart uns die entsprechenden Uranimporte aus Mali, Kasachstan, Australien und wo es sonst noch herkommt.
Mit Nordstream-2 wird Kernenergie endgültig überflüssig.
Und bis 2050 sogar die Kohlekraftwerke.
MfG, HPK

Gravatar: Alfred

Es ist schon verwunderlich, dass man nach dem Bau und Betrieb von AKWs erst dann nach Endlagerstätten sucht.
Erinnert stark an die Chaosplanung des Berliner Flugplatzes.
Wenn ich AKWs plane, dann werde ich mich im ersten Schritt um die Folgen und die Endlagerung kümmern, bevor ich mit dem eigentlichen Bau beginne werde. Es ist ein typisches amerikanischen Planungs-Prinzip, die Gesellschaft vor vollendete Tatsachen zu stellen.
Deshalb Vorsicht bei weiteren politischen Planungs-Konzepten der Sozialisten. Die wichtigsten Fragen werden immer im Nachhinein gestellt. Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld?

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