Wir schreiben Geschichte! #FreeTommy

Unter fadenscheiniger Begründung festgenommen, im Schnellverfahren abgeurteilt und am selben Tag inhaftiert, während der Presse ein Maulkorb angelegt wurde — nein, nicht in der Türkei. 69 Tage lang saß Journalist und Islam-Kritiker Tommy Robinson unschuldig im britischen Gefängnis! [1] Zusammen mit muslimischen Schwerkriminellen. Es hätte sein Todesurteil sein sollen. Heute kam er frei. [2]

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Das haben die sich so gedacht!

Frei nach dem Mao zugeschriebenen Motto »Bestrafe einen, erziehe hundert!« war der Plan vermutlich, ähnlich wie beim Identitären-Schauprozess in Österreich, durch drakonische Maßnahmen einen möglichst großen Abschreckungseffekt zu erzielen: »Schaut her, wir sitzen am längeren Hebel, wir biegen uns das Recht passend, und ihr könnt nichts dagegen tun!«

Was für ein Fehler. Hätte man vielleicht ahnen können, im Zeitalter von Internet und Live-Streams. Dass damit nicht die Menge weniger prominenter Dissidenten eingeschüchtert, sondern zu wütenden Protesten aufgestachelt wurde — das dürfte den Obrigkeiten spätestens gedämmert haben, als die ersten Bürger am Tor von »Number 10« erregt Einlass begehrten.

Wir haben Tommy gerettet

Es folgten weltweite Proteste, auf den Straßen, vor britischen Konsulaten, in London mit zehntausenden Teilnehmern. Viele prominente Unterstützer erklärten sich solidarisch, die AfD bot gar Asyl in Deutschland an. Unzählige Spender ermöglichten eine erstklassige juristische Vertretung. Bei Change.org erreichte die Petition für Tommys Freilassung über 630.000 Stimmen. Das hat eine ganz respektable Welle gemacht!

»Euer Aufschrei und eure Reaktion haben mir das Leben gerettet«, schrieb er in einem sehr emotionalen Brief aus der Haft. [3] Ich hoffe, dass nicht allzu viele Leser das persönlich nachvollziehen können, aber im Gefängnis sitzen ist generell unschön. Zumal, wenn man auf der To-Do-Liste von Terroristen weiter oben steht. Jeder von euch, der nicht schwieg, hat darüber entschieden, ob Tommy gebrochen oder gar tot das Gefängnis verlässt — oder als freier Mann, als Sieger.

Justitia ist blind, nicht blöd

Welche Bedeutung diesem Fall schlussendlich zugemessen wurde, lässt sich daran ablesen, dass niemand Geringerer als der höchste britische Richter, Lord Chief Justice Ian Burnett sich dieser Justiz-Farce angenommen und sie in formvollendeter britischer Unaufgeregtheit regelrecht geschreddert hat. [4]

Nicht nur sei das bisherige Verfahren formal »fehlerhaft« durchgeführt worden, es sei insbesondere »im Schuldspruch unklar, welches konkrete Verhalten gegen seine Bewährungsauflagen wegen eines ähnlichen Vorwurfs verstoßen habe. Man habe den Angeklagten vielmehr tatsächlich wegen eines Verhaltens bestraft, welches von diesen Auflagen gar nicht betroffen sei«, berichtet die Tagesstimme.

Ein neues Kapitel

Daran, dass Tommy heute wieder mit seiner Familie vereint ist, hatten wir alle unseren Anteil. Eine gute Gelegenheit, mal spontan die eigene Familie in den Arm zu nehmen (in, nicht auf!) und sich daran zu erinnern, wofür man das alles macht. Wenn wir alle nur ein kleines Bisschen mutiger sind und zusammenstehen, können wir unseren Kindern solche Erfahrungen hoffentlich ersparen. Oder, mit Tommys Worten:

»Das Establishment hat gedacht, wenn sie mich einsperren, wäre die Geschichte aus. Stattdessen haben die Bürger das Buch wieder aufgeschlagen und ein neues Kapitel begonnen. Ich liebe euch und danke euch allen.«

[1] dunkeldeutschland.blog-net.ch/2018/05/26/free-tommy-robinson/
[2] www.tagesstimme.com/2018/08/01/grossbritannien-islamkritiker-robinson-offenbar-aus-haft-entlassen/
[3] www.tagesstimme.com/2018/06/19/tommy-robinson-brief-gefaengnis-islamkritik/
[4] news.sky.com/video/square-video-robinson-judgment-001mp4-11456162

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ercan Aslan

Erschreckend zu sehen, wie sehr er in der Haft abgemagert ist! Anscheinend hatte er Angst, dass "sie" im etwas ins Essen tun und hat sich deshalb von Konserven ernährt, die er von seinen Besuchern bekommen hat.
Aus der Luft gegriffen ist das wohl nicht.... :-(

Gravatar: Walter

Das so etwas im ersten demokratischen Land in Europa passiert ist, ist eine Schande für die britische Regierung. Dies zeigt uns doch, dass es von der Demokratie zur Diktatur nur ein kleiner Schritt ist. Dies können wir nicht nur am Beispiel Englands sehen. Dagegen gibt es nur ein Mittel, der europaweite Prodest aufrichtiger Bürger.

Gravatar: karlheinz gampe

In England gibt es kein Recht mehr ! Muslime konnten z. Bsp. jahrelang Kinder ungestraft vergewaltigen und die Justiz schaute untätig zu. Mit dem Islam kommt das Unrecht auch nach Deutschland. Deshalb weg mit den linken, irren Politikern. Weg mit der roter CDU, SPD und Stasis roter verlogener CDU Erika. Weg mit den antidemokratischen roten Unrechts- Parteien.

Gravatar: shaya

Eine gute Nachricht zum Wochenende begleitet von der Befriedigung, mit einer unterzeichneten Petition etwas zum Erfolg dazu beigetragen zu haben.

Gravatar: Tacheles

Da kann man wieder sehen. Jammern lohnt sich nicht.
Was zählt sind die Taten.
Danke an alle, die für Tommy auf die Straße gingen.
Danke an die vielen, die die Petition gezeichnet und
verteilt haben.

Tommy Robinson ist nun ein internationaler Held.

Gravatar: sigmund westerwick

Seid auf der Hut

Es ist wirklich erschreckend zu erkennen, wie tief Europa schon gesunken ist. Früher war Europa, und auch England, ein freies Land, und man konnte relativ unbefangen seine Meinung äußern.
Jetzt ist die Freiheit aberkannt, zumindest für jene, die schon länger da sind, und die eigenen Regierungen und die eigenen Volksvertreter sind die ersten, die das eigene Volk in eine Meinungsdiktatur zwingen.

Aus deutscher SIcht ist es fast schon beruhigend, dass nicht nur Merkel und Konsorten die Meinung zum Abschuss freigegeben haben, insgesamt ist es aber erschreckend, wie alle europäischen Staaten in die Meinungsdiktatur abgleiten.
Das hat sich nicht einmal George Orwell so vorstellen können, sein 1984 liegt jetzt schon hinter der Realität zurück.

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