Wintex/Cimex: Gesamtverteidigungsmaßnahmen bei staatsbedrohender Seuche

Dem Verehmen nach werden in der Schweiz wegen der äußerst angespannten Gesundheitslage an Personen, die für die Aufrechterhaltung des Staates und seiner Versorgungseinrichtungen unbedingt erforderlich sind, sogenannte „Überlebens-Kits“ mit den notwendigen Medikamenten, Masken etc. bereits ausgegeben.

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Dem Verehmen nach werden in der Schweiz wegen der äußerst angespannten Gesundheitslage an Personen, die für die Aufrechterhaltung des Staates und seiner Versorgungseinrichtungen unbedingt erforderlich sind, sogenannte „Überlebens-Kits“ mit den notwendigen Medikamenten, Masken etc. bereits ausgegeben. Dazu gehören die Mitglieder der Verfassungsorgane, Funktionsträger der öffentlichen Verwaltung, zentrale Personen der Daseinsvorsorge und z. Bsp. das Zugpersonal, das die Verbindungen zu den europäischen Risikogebieten aufrecht erhalten soll.

Daneben wird diskutiert, diejenigen Sparten gezielt zu „durchseuchen“, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung dringend erforderlich sind, um diese Personengruppen unter höchsten ärztlichen Vorkehrungen gezielt zu „immunisieren“ und eine Blockade des Gesundheitswesens mit schlimmsten Folgen dann zu verhindern, wenn weite Teile der Bevölkerung betroffen sein sollten. Auf diese Weise soll sichergestellt sein, stets genügend Personal für den Gesundheitsbereich zur Verfügung zu haben.

In der Schweiz werden die militärischen und zivilmilitärischen Fähigkeiten, die in der Schweizer Armee bis 2003 noch vorhanden gewesen sind, gezielt und unbeschadet von Pensionierungen aktiviert, um die Gefahren für die staatliche und gesellschaftliche Existenz der Schweiz zu bannen.

Diese Möglichkeiten waren Grundlage der sogenannten WINTEX/CIMEX Manöver, an denen sich nicht nur die deutsche Bundeswehr, sondern über den Gemeinsamen Ausschuß der Verfassungsorgane auch die anderen staatlichen Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes beteiligt hatten, im Sinne der Gesamtverteidigung der Bundesrepublik Deutschland. Wegen der extrem krisenhaften Entwicklung in Europa, hervorgerufen durch die derzeitige Seuche, sollten zwischen Nachbarstaaten Verbindungspersonen etabliert werden, um Kenntnis und Erfahrung von Maßnahmen auszutauschen. Medizinisches Material sollte unter Nachbarschaftsgesichtspunkten deshalb frei zur Verfügung gestellt werden, weil die Seuche an den staatlichen Grenzen nicht haltmachen wird.

Willy Wimmer, 10. März 2020

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Medizinisches Material sollte unter Nachbarschaftsgesichtspunkten deshalb frei zur Verfügung gestellt werden, weil die Seuche an den staatlichen Grenzen nicht haltmachen wird.“ ...

Sollte das Nato-Spielchen „Defender 2020“ https://www.labournet.de/interventionen/kriege/militarisierung-bw/defender-2020-das-groesste-nato-manoever-der-letzten-jahrzehnte-trifft-auf-protest/
demnach nicht sofort abgebrochen werden, zumal selbst die Führungsakademie der Bundeswehr bereits von Corona betroffen ist???
https://augengeradeaus.net/2020/03/coronavirus-infektion-an-der-fuehrungsakademie-der-bundeswehr/

Da sich - ähnlich wie in Deutschland - die Corona-Epidemie in Russland bisher vor allem in den Medien abspielt und die jüngste Rückführung russischer Staatsbürger via Flugzeug aus China und die dann folgende Zwangsquarantäne in Sibirien bereits für mächtigen Ärger sorgen
https://www.mdr.de/nachrichten/osteuropa/politik/corona-russland-102.html:

Wäre es – bevor die Soldaten der teilnehmenden Nato-Staaten in ihre Heimatländer zurückkehren – nicht angebracht, diese Leute ebenfalls einer „Zwangsquarantäne in Sibirien“ zu unterziehen???

Gravatar: karlheinz gampe

Hab gelesen, dass man sich gegen den Virus nicht immunisieren kann, denn die Viruserkrankung soll bei Personen mehrfach aufgetreten sein. Also nach Heilung kann man sich wieder infizieren. Mutiert der Virus ? Außerdem kann man von unseren planlosen roten Politikern keinen Plan erwarten, die fahren auf Sicht, da die nicht logische und zielgerichtete Planungen entwerfen können.

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