Wieder einmal der 9. November

Die alljährlich notwendige Erinnerung – Auch die AfD greift den Gedenktag auf – Aber sie erinnert nur an das DDR-Unrecht – Das Unrecht des deutschen Rechtsstaates an den Opfern der Jahre 1945 bis 1949 bleibt unerwähnt - Doch steht sie damit nicht allein – Der Schandfleck der bleiben wird

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Wieder einmal der 9. November. Der „Fall der Mauer“ am 9. November 1989 bedeutete das Ende einer 28-jährigen Gefangenschaft eines Volkes innerhalb seiner Staatsgrenzen. Die Mauer in Berlin und die übrige innerdeutsche Grenze hatten sich unversehens geöffnet, wurden geradezu überrannt, Ost- und Westdeutsche fielen sich damals jubelnd und selig in die Arme. Neunundzwanzig Jahre ist  das jetzt her. Am 13. August 1961 hatte die sozialistische DDR die Mauer errichtet und die Grenze zwischen den beiden deutschen Teilstaaten hermetisch abgeriegelt. Dieser 9. November ist ein Tag der alljährlich notwendigen Erinnerung. Auch die AfD erinnert an ihn, nimmt ihn aber zum Anlass, „die zunehmenden Relativierungen des menschenverachtenden DDR-Unrechts“ zu kritisieren. Nicht in den Blick allerdings nimmt sie das Unrecht, das nach dem Mauerfall die westdeutsche Bundesrepublik auf sich geladen hat, begangen an den Opfern der politischen Verfolgung  der Jahre 1945 bis 1949 in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone (SBZ). Sie steht damit nicht allein. Aber mit dieser Unrechtstat hat die Aushöhlung des Rechts durch den deutschen Rechtsstaat begonnen. Damals öffentlich und weithin kaum als solche wahrgenommen – große Ausnahme: die FAZ –  ist sie bis heute schon weit vorangeschritten. Das wird von den Mainstream-Medien auch heute meist übergangen und schon gar nicht angeprangert.  Bitte hier weiterlesen

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Stasiopfe_in_USA

Hier hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Die innerdeutsche Grenze war schon 1952 dicht nur Westberlin war noch offen bis zum 13. August 1961.

Und der Rest: Verantwortlich fuer das Uebergehen der DDR am 9. Nov. sind die Stasiopfer selbst. Ich habe alle Annoncen aufgehoben und eingescannt als Beiweis, dass ich wirklich alles versucht habe, einen "Zentralrat" zu organisieren. Nur wenige Hanseln hat das ueberhaupt interessiert. Es meldeten sich fast nur sehr alte Stasiopfer, die mir Veroeffentlichungen schickten. Aber nur ein einziger war dabei, der das wollte, was ich wollte: Diesen Staat zentralratartig herumjonglieren. Notfalls die Lager Cottbus und Bautzen um 1991 besetzen und Gaskammern nachruesten. [Das genauer zu erklaeren, waere zu lang]

Unser [Stasiopfer] Bild ueber den Zentralat d. J. hat sich jedoch geaendert, seit dem sie nun von Arabern angegriffen werden und sie keine Unterstuetzung der neostalinistischen Medien (ARD&ZDF) mehr erhalten.

Zugegeben, waere ich nicht in USA, dann saesse ich schon laengst fuer lange Zeit hinter Gittern in der DDR2.0. In den Koepfen weniger wahrer Stasiopfer und auch meinem, tobt eine apokalyptische Schlacht aus Nordirland2.0, Tonnen von nachgenutzter Fundmunition, Giften und einem mit Mann und Maus ausgeloeschtem ZDF. Wir haben ein Recht darauf, diesen Staat zu hassen, nachdem wir kriminalisiert und diskriminiert wurden, z.B. beim Waffenrecht gegenueber den Stasi-Taetern.

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