Wenn (links)extreme Gewalt nur „Krawall“ genannt wird

Die Zwangsräumung eines „besetzten“ Hauses in Berlin und die ihr folgende Demo mit schweren Straftaten

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Gewalt ist Gewalt. Gewalt ist nicht einfach nur Krawall. Krawall ist Krach, ist Lärm, ist allenfalls noch gewaltloser Tumult. Werden mittels Gewalt fremde Sachen beschädigt oder zerstört, sind das Straftaten, die zu verfolgen und zu ahnden sind. Zu Gewalttaten dieser Art ist es in Berlin am 9. Oktober gekommen. An jenem Freitagabend waren (nach Polizeiangaben) rund 1700 Linksextremisten vom Monbijou-Park aus durch Berlin Mitte gezogen. Sie protestierten abends  an jenem Tag dagegen, dass  die Polizei morgens das Haus Liebigstraße 34 in Berlin-Friedrichshain geräumt hatte. Schon bald nach Beginn der Demo begannen Demonstranten mit Gewalttätigkeiten. Auf einzelne Polizisten warfen sie Feuer­werks­kör­per, Flaschen und Steine. Sie zerschlugen Schaufensterscheiben. Sie zerstörten durch Anzünden zwölf Autos, die in Flammen aufgingen und ausbrannten. Am 15. Oktober berichtete die Berliner Zeitung, es seien nach Auskunft der Polizei 104 Straftaten begangen und 94 Strafverfahren eingeleitet worden. Doch bezeichnet sie diese Gewaltexzesse der Demonstranten nur als „Krawalldemo“ (Seite 10).

„Krawall“ verharmlost, was Gewaltausbruch war

Damit steht sie nicht allein. Die FAZ vom 12. Oktober (Seite 4) titelte „Krawallnacht in Berlin“, schrieb dann aber wahrheitsgemäß „Schau­fens­ter­schei­ben gingen zu Bruch, Autos brann­ten, Poli­zis­ten wurden verletzt“. Der Berliner Tagesspiegel schrieb, es habe „Krawalle gegeben“ und berichtete dann ebenfalls den Tatsachen entsprechend: „Einige Demonstranten schlugen Scheiben ein und zündeten Autos an.“ Von „Krawallnacht“ schrieb auch der Berliner Kurier (hier).  Die Berliner Morgenpost nannte es „nächtliche Auseinandersetzung“ (hier). Alles nur Krawall oder Auseinandersetzung? Wenn Medien einen solchen Gewaltausbruch bloß Krawall nennen und nicht Gewaltausbruch, verharmlosen sie, was schwere Gewalttaten sind.  Bitte hier weiterlesen

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Wolfram

Oh, es brannten sogar Autos, Polizisten wurden mit Pflastersteinen, Böllern und Molotov-Cocktails beworfen !!!

Die TV-Berichte darüber waren sehr spärlich und beschönigend. Schließlich "habe die Polizei mit unverhältnismäßiger Gewalt selbst provoziert", so manche Kommentare. - Solch eine perfide Verdrehung der Tatsachen und Medien-Lüge !!!

Und die Linken und Grünen haben ihre schützende Hand über die linken Terrorist***inn***en gehalten - und waren gegen die Wiederherstellung des Rechts !!!

Der Verfassungsschutz sollte sich einmal mit den Linken und Grünen näher beschäftigen, inwieweit die überhaupt noch hinter der Verfassung stehen und selbst anarchistische Elemente in ihren Reihen haben ???

Gravatar: Stanley Milgram

Ja, das Thema "Linke Aktivisten liefern sich Rangeleien mit der Polizei" ist schneller aus dem Mainstream verschwunden, als man es lesen konnte.

Die Geschichte mit der von einem iranischen Deutsch-Polen totgefahrenen Frau ebenso. Wer diese Frau war, das scheint auch keinen mehr weiter zu interessieren. War sie eine Mutter von Kindern? Identität ungeklärt... ja, logisch, alles verbrannt, auch die Nummernschilder, alles. Ah ja: Keine Fluchtgefahr, Täter wieder auf freiem Fuß.

Nun, dafür werden bei mir demnächst wieder alle Härten des Gesetzes greifen. Ich rechne mal mit gewohnten 5 Jahren wegen nichts, wie beim letztenmal.

Wer dann allerdings meinen schwerkranken Vermieter weiter pflegt, wird keine Rolle spielen wegen Fluchtgefahr. Nur, wo soll ich ohne "Perso" hin fliehen, den hat man mir auf der Polizei nämlich abgenommen, da abgelaufen?
Zusätzliche Schwere...

Nein, es ist einfach nur noch lächerlich, kriminell, krank, was der "Staat" und seine Schreibtischtäter mit sog. "Bio-Deutschen" veranstaltet. Die gehen wegen GEZ oder Maske ins Gefängnis und begeben sich auch noch dorthin.

"Und, weswegen sitzt du ein?"
"Trug keine Maske im Wald..."

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Wenn (links)extreme Gewalt nur „Krawall“ genannt wird“ ...

Kann sich das etwa damit erklären lassen, dass es für unsere Heißgeliebte möglicherweise etwa übertrieben wäre, wenn ihrer "Schlägertruppe" vorgeworfen wird für sie zu prügeln
https://vera-lengsfeld.de/2018/02/16/die-antifa-pruegelt-fuer-merkel/
- wobei jeder anderer Meinung
http://www.freiburg-schwarzwald.de/blog/selbsthilfe/krise/gewalt/linke-gewalt/
in ein Umerziehungslager für Andersdenkende gehört???
https://www.bitchute.com/video/TMZPvXa64ekf/

Gravatar: Annemarie Wagemann

In der Krawallnacht in Stuttgart lief alles gleich ab. Man
verhaftete ca. 100 dieser Steine- und Flaschwerfer, die auch Polizisten dabei verletzt haben. Sie wurden am nächsten Tag von der Staatsanwaltschaft wieder frei
gelassen mit der Begründung:

" Es war ja nicht die Absicht der Krawaller, dass sie damit Polizisten treffen wollten " - wie edel ist doch
diese Formulierung der Staatsanwaltschaft.

Viel mehr würde mir einleuchten, wenn Sie zugäben, dass sie vor dem gewalttätigen Herrschaften mittlerweile schon so viel Angst haben (wahrscheinlich alle von den Steuergeldern munter leben und viel Zeit haben, organi-sierten Terror zu machen) wegen Körperverletzung massiv zu strafen, dass sie dann selber bedroht werden - wer will das schon.

Antifa wird von unserem Staat subventioniert - da weiss man doch langsam, wo die Reise hingeht.

Ich möchte nicht In Berlin wohnen müssen, die ja von Bayern auch gut durch den Länderausgleich unterstützt werden und nur noch verrückte Ideen haben und mit diesem Geld diesen randlierenden Mob pünktlich am Montatsanfang ihren Unterhalt auf's Konto überweisen.

Wenn das so weitergeht, ist unsere Demokratie und Sicherheit total im A......

Gravatar: Hajo

Wenn zwei das gleiche tun ist es noch lange nicht das selbe, denn extreme Gewalt gibt es nur bei den Rechten, bei den Linken handelt es sich um legitimen Widerstand, aus welchen Gründen auch immer.

Gravatar: karlheinz gampe

Auf Telegram gab es ein Video, wo die Migranten die linken Nix-Nutze (Schmarotzer, Hausbesetzer) in Berlin Liebigstraße verprügeln !

Gravatar: Erdö Rablok

Einfangen und ab in eine Arbeitskompanie. Erfahrene Feldwebel der Volksarmee müssen noch ausreichend da sein und könnten rekrutiert werden.

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