Was macht die bundesdeutsche Politik mit der Wissenschaft? Der Fall um Stickstoffdioxid und Feinstaub!

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Mehr als 100 Lungenfachärzte um den renommierten Pneumologen Prof. Dr. D. Köhler haben in einer Stellungnahme die Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid kritisiert. In dieser Kritik werden Daten der WHO, der EU und des Umweltbundesamtes, die zusammengefasst aussagen, daß durch NOx 6.000- 13.000 durch Feinstaub 60.000- 80.000 Sterbefälle /Jahr in Deutschland entstehen, selbst kritisiert. Wesentlich ist an den Aussagen der Pneumologen ist, daß Regionen verschiedener NOx /Feinstaub- Belastung verglichen werden, dabei wenige Prozent Unterschiede im Krankheitsverhalten ermittelt werden, aber tatsächlich stärker beeinflussende Faktoren wie Rauchen Alkohol, körperliche Bewegung die Ergebnisse beeinflussen und nicht angemessen herausgerechnet wurden. Die Studien, die die Gefährlichkeit von Feinstaub und NOx belegen sollen, tun dies nach Einschätzung der Pneumologen eben nicht. Im Anschluss an die Stellungnahme der Pneumologen ist auf Tagesschau 24 am 28.1. 2019 eine Unterzeile: „ Diesel: Regierung will Gefahr von Abgasen wissenschaftlich klären lassen.“ Nachdem Fahrverbote aufgrund von NOx –Grenzwertüberschreitungen mittlerweile verkündet wurden, will die Bundesregierung die Gefahr von Dieselabgasen endlich klären lassen. Das ist nur noch skurril! Und weil der Initiator der Kritik an den Grenzwerten, Prof. Dr. Köhler die Politik der Bundesregierung kritisiert hat, wird er jetzt in perfider Weise diffamiert. T-online zitiert ihn als Dr. Köhler, tatsächlich ist er habilitierter Professor. Welt online berichtet über die durch ihn initiierte Stellungnahme, ohne einen Link dazu bereitzustellen. Die Journalistin Anne Will versucht die Stellungnahme zu diskreditieren, indem die Interessegebundenheit eines der Unterzeichner betont wird. All diese Methoden kann man unter dem Kapitel „Herabsetzung der Glaubwürdigkeit der Quelle nachlesen (W. Früh, 2017, Inhaltanalyse, S. 240, Konstanz und München). Dies gilt auch für einen Grünen Bundestagsabgeordneten, der von ein paar verwirrten Lungenärzten auf Reichsbürgerniveau“ fabulierte. Der Leiter der Arbeitsgruppe „Experimentelle Umweltmedizin“ der Ludwig-Maximilian Universität München, Priv.-Doz. Dr. R. Jörres, Fachmann auf dem Gebiet, pflichtete in einem offenen Brief bezüglich NO2 der Stellungnahme der Pneumologen bei, im Fall von Feinstaub nicht. Die Argumentation des Umweltbundesamtes zu NO2- Grenzwerten sei irreführend und der politische Einfluss auf die Grenzwertfestsetzung mit Händen zu greifen. Weiter Jörres, die öffentliche Diskussion zu NO2 entbehre jeder wissenschaftlichen Grundlage, mit NO2 treffe man den Verbrennungsmotor, um diesen zu eliminieren. Die regierungskritischen Stellungnahmen treffen die Regierungspolitik im Kern. Da hat man das Umweltbundesamt (nicht Bundesgesundheitsamt) zu weitgehenden Aussagen zu NO2 gebracht. Und jetzt weisen tatsächlich kompetente Mediziner und nicht Umweltwissenschaftler auf die medizinischen Unterstellungen hin, die das Umweltbundesamt veröffentlicht hat. Wichtig ist auch, daß im etablierten Diskurs von öffentlich-rechtlichem Rundfunk und Printmedien wie SZ, FAZ oder Spiegel keine inhaltliche Diskussion geführt wird, den NO2 Grenzwert und die Kritik an ihm wissenschaftlich einordnen. Die dort beheimateten Wissenschaftsjournalisten dürften wissen, daß der NO2 Grenzwert von 40 µg/m3 so irrational ist, daß er einem Diskurs nicht standhält, jedenfalls dann nicht, wenn kompetente Wissenschaftler diesen führen würden. Das dahinter liegende Problem für die Wissenschaften ist, daß mit der Neuorganisation der Universitäten (Bologna Prozess) die Bedeutung von Drittmitteln für die Forschung gestiegen ist. Und zusätzlich werden größere Geldsummen für die Forschung direkt von der Politik verteilt, nicht nach Sachargumenten durch die jeweilige Forschungsgemeinschaft eines Wissenschaftsgebietes. Und so ist es kein Wunder, daß Widerstand gegen wissenschaftliche Unterwerfung unter politische Machtkonstellationen vor allen von älteren Wissenschaftlern kommt, wie von Prof. Dr. Köhler, die in einem anderen Wissenschaftssystem aufgewachsen sind und aktuell nicht darauf angewiesen sind, durch Opportunismus gegenüber der politischen Macht Forschungsgelder einzutreiben.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Matthias

Die entscheidende Frage ist doch eine völlig andere!

Wie kommen wir, als Nation dazu, uns von außen, von nicht-nationalen Pseudo-Institutionen, die mich ALS WISSENSCHAFTLER NICHT INTERESSIEREN UND NICHT ERNST NEHMEN KANN, NIEMALS, in unsere Politik reinreden zu lassen?

Nicht erst seit sich 107 (?) Professoren dazu aufrafften, sich bequemt haben, ENDLICH deren Stimme zu erheben,(WARUM ERST JETZT?? Rauchen die auch Gras, wie Frau Roth?) ist das Problem ein Problem. Das ist seit Jahren bekannt, dass die WHO ein korrupte Institution ist, die unseren Feinden das Feigenblatt war und ist, um uns auszutricksen und mit dümmlichsten Grenzwerten arbeiten will, die keine sein können. Grenzwerte sind IMMER politisch.

Und von welcher Wissenschaft redet der Autor? Von der gleichen, die von den grün-roten Sklaven-Kommunisten, seit Jahren kontrolliert wird und diesen Schwachköpfen, die weder rechnen können noch in Naturwissenschaften irgendwelche Leistungen erbracht haben, von denen man sagen könnte, es hätte sich gelohnt?

Diese Wissenschaft ist durch und durch korrupt und macht sich die Taschen voll, für den, der am Besten zahlen will.

Nur noch ein kümmerlicher Rest ist überhaupt noch in der Lage ehrlich und mit Charakter und unbestechlich an der Wahrheitsfindung zu arbeiten, trotz und gegen alle Intrigen und Gefahr einer frühzeitigen Beendigung der Karriere. Denn der Feind ist hinterhältig und spielt alle Karten aus, die ihm dienlich sind, dieses Land zu zerstören und seine Bürger zu quälen. Die Demokratie ist ihm nur Mittel zum Zweck. So dumm und krank ist die Mehrheit der Demokraten, die damals geglaubt haben, Multikulti (CDU, SPD, Grüne, SED-Linke) würde funktionieren. Einen Dreck tut es das!

Was ist mit dem Thema Dekarboniserung? Wer hat hier begriffen, wohin das führen wird?

Was ist mit der Absicht dieser geisteskranken Regierung das "Klima" in das Grundgesetz mit einzubeziehen, bzw. den Kampf gegen Windmühlen (Wetter, Klima)?

Die Beschäftigung mit Krümmeln wird nicht genügen. Wir müssen den Umweltfaschisten die rote Karte zeigen, denen sagen, dort ist die Tür. Entweder ihr lasst diesen menschenverachtenden Blödsinn sofort sein oder verlasst dieses Land.

Wer hat dazu den Mut? Das ist das Hauptproblem!

Gravatar: Wolfgang Brugger

Forschungsgelder eintreiben, um Lügenmärchen zu konstruieren? Wer steckt eigentlich hinter der Antidieselkampagne? Wer könnte an einem “Innovationszyklus” interessiert sein, der mit der “Freisetzung von Arbeitskräften” einhergeht, und will die Konsumenten zur Verschrottung ihrer Fahrzeuge zwingen? Stecken Autoindustrie und Politik vielleicht nicht nur hinter dem Stickoxidschwindel sondern auch hinter dem noch groteskeren CO2-Schwindel?

Gravatar: Carsten Greber

Das Einzige, was diese Minderheit der 100 Lungenfachaerzte klar zum Ausdruck bringt ist ihre komplette Unkenntnis der Epidemiologie.

Gravatar: Matthias

@Carsten Greber,

reden Sie doch einfach klares und einfaches Deutsch.

Wo tut es bei Ihnen weh?

Was sind denn Sie für einer? Sie bringen Störche auf die Welt, oder was?

Gravatar: Hans-Peter Klein

Es ist doch mittlerweile schon so gut wie egal, zu welchem Thema wer was schreibt, die gesellschaftliche Polarisierung hat ein krankes Maß von Irrationalität erreicht, Lieber Gott, wirf gesunden Menschenverstand vom Himmel, es würde allen und jedem gut tun.

Authentische Diskussionen finden nicht mehr statt, Kinderpalaver ohne Ende und grassierende Pseudo-Wissenschaft bestimmen den öffentlichen Diskurs.

Dieses Verwirrspiel mit Orientierungslosigkeit zur Folge hat Methode, wir sollen uns in unserer Verwirrung halt auf eine Seite schlagen, diese Seite dann vehement verteidigen was das Zeug hält und irgend wann gehen wir alle aufeinander los, die größtmögliche Schwächung von uns Deutschen wäre damit erreicht.

Zurück zu einer differenzierten Meinungsbildung war schon immer der schwierigere und aufwendigere Weg.

Versuch einer Positionsbestimmung meinerseits:
- In Sachen Gender, Migration, Familie, Abtreibung, usw. stehe ich klar in Opposition zum links-grünen Merkel Mainstream.

- In Sachen Treibhauseffekt halte ich die Argumente von z.B. Stefan Rahmstorf (PIK) für die überzeugenderen, wohlwissend weder die Theorie (Arrhenius) noch die globalen Messdaten (Hockeystickkurve) selbst prüfen zu können.

- Die Energiewende lässt sich auch ohne die CO2-Problematik begründen, i.W. sind dieses Ressourcenschonung (!), Subsidiaritätsprinzip, Energieautarkie, Nichterpressbarkeit, Technologieführerschaft bei neuen Treibstoffen/Speichertechnologien auf Basis EE, smart grid.

- In Sachen Stickoxide halte ich Forderungen nach Fahrverboten großflächig für reichlich überzogen und politisch motiviert, punktuell für ggf. gerechtfertigt.

Damit befinde ich mich in einer exotischen Position:
Keiner will mich, ich ecke überall mit einer dieser Positionen an.
Denn die Polarisierung verlangt: Entscheide Dich Für/Gegen, dieses Lager/jenes Lager.
MfG, HPK

Gravatar: Matthias

@Hans-Peter Klein

Zu dem Thema kann man soviel sagen. Die Lösung liegt nicht unbedingt im Detail, in der Detailtiefe. Es sind nicht unbedingt die hochspezialisierten Fachleute, die den Weg aus diesem Labyrinth herausfinden werden.

Ist es nicht zuvorderst nur ein Problem der atheistischen Kirche? Und der absolut naiven Wissenschaftgläubigkeit (Goldenes Kalb)?

Wer hat denn die Umwelt über den Menschen stellen wollen?
Wer hat diejenigen erzogen, die jetzt den Wohlstand der Eltern und Großeltern verprassen? Was ist da schief gelaufen?

Warum eine Energiewende? Das vorherige System war robust, und eines der sichersten weltweit. Und es bot billige Energie an.

Der Deutsche hatte einen Mercedes mit dem er fuhr, sehr gut und ohne Probleme.

Dann erschien der Öko-Nazi auf der Bühne, laberte nur Müll, belaberte die Menschen und das Ergebnis ist dieses: Zwang alle mit dem Fahrrad fahren zu lassen und der sehr gute Mercedes bleibt in der Garage und rostet vor sich hin. Und nur wenn das Fahrrad mal kaputt ist, darf man mal kurz mit dem Mercedes ausfahren, darauf ausweichen. Der Notnagel. Wer den Mercedes verkauft oder auf diesen verzichtet, ist im klaren Nachteil. Dann wird alles grau.

Und das Ausland lacht über uns und fährt weiter Mercedes ohne Fahrradzwang.

Die Umwelt ist tote Materie, sie hat keine Gefühle. Niemand stirbt wegen dem Mercedes.

Eine digitale Wirtschaft ohne sichere Stromversorgung, mit dieser Energiewende bald unmöglich, ist eine tote Wirtschaft, eine schwache Ökonomie.

Dann dieser Zwang zu digitalisieren, alles zu digitalisieren. Das ist doch auch krank. Alles soll an Maschinen übergeben werden?

Wo bleibt hierbei die Freiheit?

Ich will mit meinem Auto so lange fahren wie ich will, wohin ich will und so billig wie nur möglich. Autonomes Fahren kommt für mich nicht in Frage. Das muß respektiert werden. Warum wird es das nicht?

Der Öko-Terror, der Öko-Blödsinn, dieser schwachsinnigen Biologen, will mir genau das verbieten.

All das bleibt aber ein Problem der atheistischen Kirche. Eine grausame Kirche.

Gravatar: Gerd Müller

Das ist so, wenn Ideologie zur Religion gemacht wird und jedem der eine andere Meinung vertritt, mit Fegefeuer gedroht wird.

Nach Merkels Abgang und der Wiederherstellung der Ordnung in der Politik, wird mann reihenweise Widerrufe der heutigen Protagonisten erleben können ...

Gravatar: Heinz Becker

"Das dahinter liegende Problem für die Wissenschaften ist, daß mit der Neuorganisation der Universitäten (Bologna Prozess) die Bedeutung von Drittmitteln für die Forschung gestiegen ist. Und zusätzlich werden größere Geldsummen für die Forschung direkt von der Politik verteilt, nicht nach Sachargumenten durch die jeweilige Forschungsgemeinschaft eines Wissenschaftsgebietes."

Genau so ist es. In der "Wissenschaft" herrscht eine Planwirtschaft, und größere Geldsummen gibt es nur noch für die von der Politik gewünschte Forschung. Das führte dazu, dass politisch gepushte "Nieten in Nadelstreifen" nun die "renommiertesten Experten" sind, während diejenigen mit originellen und vielleicht auch verrückten Ideen ausgebremst werden. Mit anderen Worten, die offene Wissenschaft in Deutschland ist kaputt. Danke, "Mutti"!

Gravatar: PD Dr. Jörg Gerke

Sehr geehrter Herr Klein,
wenn es tatsächlich egal ist, was geschrieben wird, dann bedeutet das den Sieg der etablierten Politik über alle möglichen und notwendigen Alternativen. Im Fall des Stickstoffdioxids lässt sich zeigen, daß sachfrei, d.h. ohne wissenschaftliche Legitimation, hier Grenzwerte aufgestellt werden, die zu Fahrverboten für viele Dieselauos und in Zukunft insgesamt Vergrennungsmotoren führen werden. Dabei ist die DUH ein Instrument der Regierungspolitik, nichts weniger.
Sicher brauchen wir in Zukubft eine andere Energiepolitik, auf der einen Seite sind die endlichen Vorräte an fossilen Energien, auf der anderen Seite zeigt die hohe Subventionierung von Mais-Strom, daß es in der Förderpolitik nicht um die Minderung der CO2- Emmissionen geht.
Die Diskussionen müssten um Energieeinsparungen gehen, um die nach Thomas Hoof knappen Energiereserven möglichst lange nutzen zu können.
Und wenn man sieht, wie wenig die vielversprechenste neue,erneuerbare Energie, die Winderenergie tatsächlich zur Bereitstellung von Energie beiträgt, und wie wenig Regierungs- und Oppositionspolitik darauf sachgemäß regiert, so gehen wir einer wahrhaftig düsteren Zukunft entgegen.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Heinz Becker

Originelle Ideen:
Wie stehen Sie denn zur LOHC-Technik, der chemischen Speicherung von Wasserstoff in organischen Trägermedien bei Umgebungsbedingungen ? Keine originelle Idee?

Es mangelt doch nicht an guten Ideen hier in Deutschland.
Wir leiden unter Interessenkollisionen, Bürokratismus und unter politischen Fernsteuerungen die uns zu politischen Marionetten degradieren, uns Deutschen ist es nicht erlaubt, politisch souverän über unser Schicksal zu entscheiden.

Gerade die Energiewende aber ist geeignet das Tor Richtung Energiesouveränität aufzustoßen, mit Energiesouveränität Schritt für Schritt politische Souveränität auf anderen Feldern zu gewinnen.

MfG, HPK

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Dr. Jörg Gerke
Vielen Dank.

Thema Verbrennungsmotor:
Dazu ist das letzte Wort noch lange nicht gesprochen, denn auch aus Sicht der Energiewende steht nicht die Verbrennungstechnik selbst im Fokus der Kritik sondern es ist die Herkunft der Treibstoffe.

Warum:
* Sind sie fossil und damit begrenzt vorhanden, also fossiles Öl, Gas, Kohle, belasten sie zusätzlich massiv die Atmosphäre, beim gegenwärtig irreversiblen Verbrauch von m.W. etwa 50 Supertankern pro Tag (Zahl von Daniele Ganser, ungeprüft übernommen).

* Sind sie synthetisch hergestellt auf Basis EE, z.B. Methanol, wird der Athmosphäre durch die Verbrennung das zugeführt, was ihr vorher entnommen wurde, ein Nullsummenspiel.

* oder handelt es sich um Wasserstoff, der mittels EE gewonnen chemisch gebunden über eine organische Trägerflüssigkeit (LOHC-minus, Dibenzyltoluol) gespeichert wird, dann wird quasi kein CO2 der Athmosphäre zugefügt.

Es ist noch lange nicht ausgemacht, welche Antriebstechnik das große Rennen machen wird,
- die reine batteriegetriebene E-Mobilität, oder
- jene synthetischen Treibstoffe für wahlweise konventionelle Verbrenner oder Brennstoffzellen-getriebene E-Mobilität.

Thema Energieeinsparung:
Auch bei den Effizienztechnologien ist Deutschland gut aufgestellt, die spezifischen Verbäuche werden immer geringer.
Pferdefuß ist unser Verbraucherverhalten:
Effizienzgewinne werden in aller Regel durch den sog. Reboundeffekt konterkariert, d.h. sie fördern unsere Gier nach immer mehr, größer, weiter, usw. und am Ende steigen die absoluten Verbräuche, trotz geringerer spezifischer Verbräuche, ein klassisches Dilemma.

Es gibt Dilemmata, die sind durch reine Technik nicht zu lösen, wir müssen auch unser Konsumverhalten in Frage stellen (dürfen), eine Botschaft die bei Kommentatoren wie : Matthias 02.02.2019 - 15:36
auf taube Ohren stoßen dürfte.

An originellen Ideen mangelt es keinesfalls praktikable
Alternativen zur Verbrennung konventioneller Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Wären da nicht stets massive Interessenkollisionen, Gleichgültigkeit und eine generelle Ablehnung der Energiewende, wie hier in diesem FW-Forum,
mit im Spiel.
MfG, HPK

Gravatar: Matthias

@HPK

Bei sehr vielen in der Naturwissenschaft hat es noch nie Kling oder Klick gemacht.
Die meisten Ingenieure VERSTEHEN NICHT, dass der Verkauf entscheidend ist und immer (!) Vorrang hat, egal für wie schlau und gewitzt der gleiche Ingenieur sich halten mag. Der Kunde bezahlt das alles. Der Kunde kauft nur das, was er für richtig hält.

Fortschritt muß über Rentabilität gehen. Wieso wollen Sie die LOHC-Technik?

Der Staat versteht davon NICHTS!! Das zeigt sich bei dieser verschwenderischen und völlig unnötigen Energiewende. Das war kein Bedürfnis seitens des Kunden, sondern es ist das Privileg der Schwachköpfe und derer Berater in der Politik, der Huren-Politik, muss man besser dazu sagen.

Entsetzlich, was Ingenieure für einen Unsinn verzapfen dürfen, in diesem Land.

Der jetzige Wirtschaftsminister ist ein perverser Mensch und viele ignorieren dieses sehr entscheidende Detail, das sich noch bitter rächen wird. Zusätzlich ist Altmaier eine sehr große Null, ein Blender, der von wirtschaftlichen Dingen absolut nichts verseht. Ein Dummkopf wie er im Buche steht.

Ein Wirtschaftsweiser kritisiert seine Industriestrategie 2030. Reaktion? Null.

Es ist nicht erwiesen, dass die Ölvorräte irgendwann zum Erliegen kommen werden. Man weiß ja bis heute nicht, sicher (!!), wie die Ölvorräte entstanden sind und entstehen.

Und wenn Wasserstoff dem Öl so überlegen ist, rentabler sein soll, warum ist es noch nicht auf dem Markt?

Zum Teufel mit der Umwelt.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Mathias
Mit Erbsenzählerei kann man keine Wahlen gewinnen.

Wenn Ihre Einstellung zu Umwelt, Ingenieur- und Naturwissenschaft repräsentativ für die Gegenöffentlichkeit zum Mainstream sein sollte,

... dann ist der Niedergang vorprogrammiert,
trotz momentanem Aufwärtstrend.
MfG, HPK

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Wesentlich ist an den Aussagen der Pneumologen ist, daß Regionen verschiedener NOx /Feinstaub- Belastung verglichen werden, dabei wenige Prozent Unterschiede im Krankheitsverhalten ermittelt werden, aber tatsächlich stärker beeinflussende Faktoren wie Rauchen Alkohol, körperliche Bewegung die Ergebnisse beeinflussen und nicht angemessen herausgerechnet wurden.“ ...

Haben sich auch Klimawissenschaftler/innen etwa damit abzufinden, dass manche Politiker ihre Ergebnisse nicht ernst genug nehmen und Klimaleugner sie auf „schwarze Listen“ setzen???
https://www.deutschlandfunkkultur.de/das-dilemma-der-klimaforscher-wie-politisch-darf.976.de.html?dram:article_id=434522

Weil die Ergebnisse von durch Politiker/innen in Auftrag gegebene Gutachten – da ohnehin vom Steuerzahler finanziert - insgesamt immer häufiger schon im Vorfeld festgelegt werden?

Wurde jüngst nicht auch mit der AfD dies bzgl. ein Exempel statuiert???
https://netzpolitik.org/2019/wir-veroeffentlichen-das-verfassungsschutz-gutachten-zur-afd/

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Klein, Sie schreiben

"Effizienzgewinne werden in aller Regel durch den sog. Reboundeffekt konterkariert, d.h. sie fördern unsere Gier nach immer mehr, größer, weiter, usw. und am Ende steigen die absoluten Verbräuche, trotz geringerer spezifischer Verbräuche, ein klassisches Dilemma."

Sie nehmen hier also für sich in Anspruch, zu entscheiden, was Gier ist. Es läuft also bei Ihnen am Ende darauf hinaus, dass Sie anderen vorschreiben wollen, was und wieviel die anderen verbrauchen dürfen und ab wann sie die Grenze zur verbotenen Gier überschritten haben. Damit zeigen Sie aber, dass nicht die anderen, sondern Sie gierig sind. Gierig nach Macht über andere. Und das mit einer sehr effizienten Rechtfertigung. Auch ein "Effizienzgewinn", für Sie. Die anderen verlieren ihre politische und wirtschaftliche Freiheit.

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Klein, Sie schreiben

"... dann ist der Niedergang vorprogrammiert, 
trotz momentanem Aufwärtstrend."

Welcher Aufwärtstrend? Im Bundeshaushalt fehlen bis 2023 25 Mrd. €. Gleichzeitig sollen bis 2028 40 Mrd. € für den Ausstieg aus der Kohleverstromung ausgegeben werden, hauptsächlich für Schadenersatzleistungen an enteignete Kraftwerksbetreiber und Kohleförderunternehmen sowie staatsfinanzierte, d.h. wirtschaftlich unrentable Ersatzarbeitsplätze für deren entlassene Mitarbeiter.

Gleichzeitig werden die Automobilhersteller Mitarbeiter in Massen entlassen, wegen der kommenden Fahrverbote, zunächst für Dieselfahrzeuge, später auch für Fahrzeuge mit Ottomotoren. Wo ist da noch Raum für einen Aufwärtstrend?

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ E-F B
Liest man Ihre Kommentare, soll fällt regelmäßig auf:
* Ihre Spezialgebiete sind : Unterstellungen, zerreden,
* schwach sind Sie : Im selbst Gesicht zeigen: Für WAS stehen Sie eigentlich?

Lassen wir's.
MfG, HPK

Gravatar: Otto Weber

@Hans-Peter Klein 02.02.2019 - 12:56
>>- Die Energiewende lässt sich auch ohne die CO2-Problematik begründen, i.W. sind dieses Ressourcenschonung (!), Subsidiaritätsprinzip, Energieautarkie, Nichterpressbarkeit, Technologieführerschaft bei neuen Treibstoffen/Speichertechnologien auf Basis EE, smart grid.<<

?????????????

Bitte stichhaltige, technisch-wirtschaftlich quantitativ saubere Begründungen liefern und keine Worthülsen.

WIR WARTEN!!!!!!

Gravatar: Otto Weber

@Hans-Peter Klein 28.01.2019 - 07:40
>>Mit Nordstream2 stehen uns bald noch mehr schnell regelbare Gaskraftwerke zur Verfügung, Netzstabilität sollte rein technisch auf absehbare Zeit stets gewährleistet sein<<

??????????????????.

@Otto Weber entgegnete:

>>Och…..Da spielt plötzlich „importiertes…..Erdgas“ überhaupt keine Rolle mehr.

Dass wir von Rußland dann völlig abhängig sind, …..EGAL!!

Übrigens schnell regelbare Gaskraftwerke stehen schon heute zur Verfügung, Herr Inschinör, sogar das modernste. ES IST, WIE VIELE ANDERE, WEGEN DER „ENERGIEWENDE“ NICHT IN BETRIEB!!!! <<


NACHTRAG:

Es kann nicht bekloppt genug sein. Es soll ein weiteres Gas-Kraftwerk daneben gebaut werden. https://www.onetz.de/deutschland-welt/neues-gaskraftwerk-stromnetz-stabilisieren-id2599755.html

>>Das neue Kraftwerk soll nicht regelmäßig Strom produzieren, sondern „zur Aufrechterhaltung der Systemsicherheit“ kurzfristig einspringen, um die Stromversorgung zu gewährleisten. Nicht berührt von dem Projekt ist das bestehende Gaskraftwerk in Irsching.

Die Kosten der neuen Anlage tragen die Bürger, denn finanziert werden soll der Betrieb über die Netzentgelte - das neue Kraftwerk darf laut Ausschreibungsbedingungen nämlich gar nicht am Strommarkt teilnehmen<<


So sehen also u. a. die @Klein`schen Vorstellungen in der Realität dann aus!!!.

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Herr Klein, ich hatte Ihnen die zukünftigen Belastungen des Bundeshaushalts durch die verfehlte Energiepolitik vorgehalten als Entgegnung auf Ihre völlig verfehlte Einschätzung, Deutschland sei in einem Aufwärtstrend. Was hat das mit Unterstellung und mit zerreden zu tun? Jetzt werden Sie mal konkret und liefern vernünftige Argumente ohne grüne Worthülsen und ohne Gesundbeterei von grüner Fakepower.

Gravatar: harald44

Mich wundert, daß niemand bisher in dieser Diesel-Stickoxyd-Diskussion die Meßgenauigkeit infragestellt. 40 µgr Stickoxyd/[m3] Luft, das ist fast nichts, das sind 40 Millionstel (!) Gramm auf einen Kubikmeter Luft. So etwas mit hinreichender Genauigkeit zu messen, ist ein Ding der Unmöglichkeit, und daher wundert es mich nicht, daß diese Messungen hin- und herflattern und höchst ungenau sind.
Man messe doch mal mit einem einfachen Multimeter 5 Volt, was mit einer Genauigkeit von +/- 5 % problemlos möglich ist, und diese Genauigkeit genügt auch für den Anwender.
Nun versuche man mal 5 µV - egal wo - zu messen. Da wird der angezeigte Wert mal bei einem µV liegen und mal bei 50 µV oder noch mehr, weil jede Kontakterwärmung oder wechselnder Kontaktdruck das Meßergebnis enorm verfälschen würde.
Die Physik ist nunmal so.
Zu den Luftmeßgeräten: Hat die Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB) das Meßverfahren sowie das Meßgerät überhaupt als tauglich bestätigt? Werden diese Luftmeßgeräte auch regelmäßig kalibriert, denn ohne das Erfüllen dieser beiden Bedingungen würde ich solch' ein Meßergebnis, durch das ich als Dieselfahrer praktisch enteignet werde, nienals anerkennen.
Unabhängig davon ist mir kein einziger und nachweislich vorzeitiger Todesfall bekannt, der durch 40 µgr Stickoxyd/[m3] in der Luft herbeigeführt worden wäre.

Gravatar: Old Shatterhand

@Matthias 03.02.2019 - 19:51
Es ist nicht erwiesen, dass die Ölvorräte irgendwann zum Erliegen kommen werden. Man weiß ja bis heute nicht, sicher (!!), wie die Ölvorräte entstanden sind und entstehen. Zitat Ende

Ja aber das Gegenteil davon ist inzwischen schon ganz klar. Man kriegt einfach diesen Schwachsinn nicht aus den Hirnen, dass das Erdöl fossilen Ursprungs und damit bald erschöpft sein soll, obwohl schon das richtige Wort "Mineralöl" diesen Begriff des „fossilen Ursprungs“ ad absurdum führt.

Erdöl – Von Knappheit keine Spur

https://www.youtube.com/watch?v=ua5WUqNYt1Y

Das Märchen begrenzter Erdölressourcen & die wirkliche Herkunft des Öls

https://www.youtube.com/watch?v=0Fn7O1XLncM

Hans-Joachim Zillmer: Die Erdöl-Lüge

https://www.youtube.com/watch?v=6-Z0VDdlobk

Der Saturnmond TITAN enthält mehr Kohlenwasserstoffe auf der Oberfläche als die Erde Öl-Reserven hat! Nur Pflanzen und Tiere gab es dort noch nie.

21. Oktober 2010 NASA, Carolina Martinez Energie 23
Der orangefarbene Saturn-Mond TITAN hat hundertmal mehr flüssigen Kohlenwasserstoff als alle bekannten Öl- und Erdgas-Lagerstätten der Erde enthalten, wie neue Daten vom NASA-Raumfahrzeug CASSINI ergeben. Kohlenwasserstoffe regnen vom Himmel und sammeln sich in großen Speichern in Form von Seen und Dünen. Die neuen Erkenntnisse einer Studie von Ralph Lorenz, einem CASSINI-Radar-Team-Mitglied von der Johns Hopkins University, Applied Physics Laboratory, Laurel, Md., sind in der Ausgabe vom 29. Januar der GEOPHYSICAL RESEARCH LETTERS veröffentlicht. „TITAN wird von kohlenstoffhaltigem Material umhüllt – er ist eine Fabrik für organisches Material,“ sagte Lorenz. „Jene großen Kohlenstoffvorräte bilden ein wichtiges Fenster zur planetarischen und klimatischen Geschichte von TITAN.“

Gravatar: Klaus

Man muss dabei bedenken, dass die NO2-Messung nur ein Leitparameter ist, mit dessen Hilfe man die Luftbelastung bewerten kann. Feinstaub ist dafür nur bedingt geeignet. Alle anderen Luftschadstoffe, die aus einem Auspuff rauskommen (besonders bei kaltem Motor), werden gar nicht erfasst und könnten auch nur schlecht bewertet werden. Die Summe ist dann "schlechte Luft" und NO2 dient nur zur Einschätzung der Situation. Das 40µg/m³ NO2 keine akute Wirkung haben, ist sicherlich richtig. Dafür braucht man einige Tausend µg/m³.

Gravatar: Klaus

@Harald44
40µg/m³ kann man recht genau messen! Ca. +/- 5 bis 10% Ungenauigkeit sind möglich! Definitiv

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