Was ist der Existentialismus?

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Was will der Existentialismus? Im Video erkläre ich diese philosophische Richtung kurz und einfach. Ich nutze dabei die Definition von Jean-Paul Sartre. Weitere wichtige Vertreter dieser Richtung waren Albert Camus, Gabriel Marcel und Simone de Beauvoir. Für den Existentialismus geht die Existenz der Essenz (Wesen) voraus. Das hat auch eine interessante Bedeutung für die Frage nach Gott. Der Existentialismus muss nicht atheistisch sein, er kann auch auf die "Definition" Gottes angewandt werden.

youtu.be/pBdDDB2EJu0

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Joachim Datko

Zitat: "Ich sehe einen Widerspruch Ihrer Aussagen zur Bibel, [...]"

"Heilige Bücher" sind für naive Menschen geschrieben worden. Der religiöse Mensch ist ein geistiger Wiederkäuer, er kaut auf uralten Texten herum.

Siehe z.B.: http://www.cicero.de/sites/default/files/field/image/papst_tritt_ab.jpg
"Heilige Bücher" schränken die Sicht ein.

Der abrahamitische Gott, die Gottesvorstellung der Juden, Christen und Mohammedaner ist aus der vorwissenschaftlichen Zeit, als man nicht erklärbare Phänomene Geistern und Göttern zuordnete.

Gravatar: Dr. Christian Weilmeier

Ich verstehe, was Sie meinen. Leider muss ich es aber beim name dropping belassen, da ein genaueres Eingehen darauf bei weitem den Rahmen hier sprengen würde. Ich kann Ihnen nur einen Hinweis zum Selberlesen geben. Im Kern geht es darum, ob Gott der (z.B. moralischen) Begrifflichkeit bzw. Logik unterliegt oder nicht. Die Tradition, die ich zitierte sagt nein. Der Thomismus sagt ja. Das ist die Spur.
Natürlich richten sich meine Videos an die Allgemeinheit. Das ist deren Sinn. Ich erwarte nur, dass man auch zuhört, was ich sage und nicht nur deshalb ärgerlich reagiert, weil hier jemand neumodische Videos dreht. Da ich im Internet viel unterwegs bin, weiß ich natürlich, dass es solche "Hater" gibt und ich werde auch mit Ihnen fertig.
Nochmals zu ihren Argumenten. Wenn für Sie "sola scriptura" gilt, dann brauchen Sie keine Philosophie. Folgen Sie einfach dem Herrn nach. Beachten Sie aber, dass er seinen Namen nicht offenbart hat (Ich bin, der ich bin.) und es abgelehnt hat, sich am Begriff festzumachen. Auch Jesus war kein Intellektueller, sondern ein Täter. Die Theologie als Wissenschaft, und die Exegese, ist nicht das Maß aller Dinge, sondern das "Folge mir nach" ist entscheidend.

Gravatar: Thomas

Herr Dr. Weilmeier, ich habe Sie nicht abqualifiziert. Ich habe Sie in meinem Kommentar nicht persönlich angesprochen oder über Sie geschrieben. Was ich wiedergegeben habe, ist allein meine Überzeugung in der Sache. Dass sich mit mir einer der „Leute ohne Überblick“ geäußert hat, mag daran liegen, dass Sie Ihr Video nicht auf einer Webpage für Philosophen publiziert haben und sich auch der Inhalt (Existentialismus in 6:03 min) eher an die Allgemeinheit richtet.
Ich sehe einen Widerspruch Ihrer Aussagen zur Bibel, daher mein Einwand, dass sich Ihre Aussagen wohl nur mit einem abstrakten Gottglauben in Einklang bringen ließen. Gerne lasse ich mich von Ihnen durch die Schrift eines Besseren belehren, durch name droping nicht. Vielleicht lassen Sie ein „sola scriptura“ nicht gelten, für mich ist es aber unabdingbar, um Aussagen über Gott zu machen.

Gravatar: Crono

Ich verstehe Sie Herr Weilmeier.
Aber warum soll ich Ihre Langeweile mit NEUEN Kommentaren vertreiben, wenn mein ALTES in Ihrem Fall sehr gut zutrifft? Nur ein Kind braucht ständig ein NEUES Spielzeug; ich bin schon aus dem Alter seit einem halben Jahrhundert heraus, dagegen Sie immer und immer auf sich selbst eine Aufmerksamkeit mit Ihren philosophischen Tricks lenken möchten. Deswegen wiederhole mich:
es wäre Zeit für Sie, etwas in Leben sinnvolleres zu tun.

Gravatar: Dr. Christian Weilmeier

Mit Verlaub, das ist falsch. Es gibt eine große theologische Tradition der abendländischen Theologie, die genau das vertritt. Beschäftigen Sie sich mit Scotus, Ockham, Nikolaus von Kues. Ich wundere mich immer wieder, wie hier im Freie Welt Kommentarbereich Leute mit einer Verve Positionen vertreten und andere abqualifizieren, obwohl sie gar keinen Überblick haben.

Gravatar: Dr. Christian Weilmeier

Ach Crono, die wirkliche Langeweile ergreift mich, wenn ich Ihre wortgleichen Kommentare zu meinen Videos lese. Lassen Sie sich doch mal was Neues einfallen.

Gravatar: Thomas

Wesen und Essenz zu trennen lässt sich vielleicht mit einem abstrakten Gottglauben vereinbaren. Mit dem Christentum nicht. Nicht nur, dass die gesamte Schöpfung in eine Ordnung gestellt ist. Auch in Bezug auf Gott selbst ist keine Trennung in Wesen und Essenz möglich:
"Im Anfang war das Wort [Logos] und das Wort [Logos] war bei Gott und das Wort [Logos] war Gott." (Johannes 1,1)

Gravatar: Crono

@Weilmeier
... Das hat auch eine interessante Bedeutung für die Frage nach Gott. ...
~~~
Es hat überhaupt keine Bedeutung.
Haben Sie Langeweile Herr W.? Es wäre Zeit, etwas in Leben sinnvolleres zu tun.

*Herr Precht, im Fernsehen haben Sie einmal gesagt, dass Philosophie „ein Abfallprodukt der Langeweile“ sei*.

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