Was auf dem AfD-Parteitag gesagt wurde

AfD-Reden in Augsburg im Wortlaut, damit sich jeder Interessierte ein vollständiges Bild machen kann - Deutschland als Import-Weltmeister fremder Kulturen, Terror und Kriminalität - Vorwurf an die Merkel-Politik: Verachtung gegenüber den eigenen Bürgern - Meuthen plädiert für eine private Form der Altersvorsorge, Höcke für eine „Bürgerversicherung“ - Auch die AfD hat jetzt wie die Altparteien eine parteinahe Stiftung

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Auf dem Bundesparteitag der AfD in Augsburg am 30. Juni und 1. Juli wurden viele Beschlüsse gefasst und programmatische Reden gehalten. Nicht alles davon erreicht eine breite Öffentlichkeit. Medienberichte von Veranstaltungen sind zwangsläufig Zusammenfassungen und schildern persönliche Eindrücke der jeweiligen Berichterstatter. Sie heben Schwerpunkte hervor, geben Kernaussagen wieder, müssen sich in Wort, Ton und Bild auf das Wesentliche beschränken, müssen also vieles weglassen. Zeitungsleser, Radiohörer und Fernsehzuschauer erwarten, dass Auswahl und Weglassen nach bestem Wissen und Gewissen  geschehen, objektiv und sachlich. Selbst wenn das gelingt und immerhin auch noch vorkommt, aber in Sachen AfD eher selten ist, geht doch nichts über den Wortlaut einer Rede, also über das, was wirklich und in Gänze gesagt worden ist. Bitte hier weiterlesen

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Klimax

"Meuthen plädiert für eine private Form der Altersvorsorge, Höcke für eine „Bürgerversicherung“ "

Damit das nicht untergeht, sei es hier hervorgehoben. Wenn die AfD koalitionsfähig für "Die Linke" werden will, dann nur weiter so! Daß Herr Höcke sich einen nationalen Sozialismus wünscht, ist vielleicht auch nicht so überraschend. Daß aber in der AfD ernsthaft über Staatssozialismus diskutiert wird, wo man doch stets eine bürgerliche Partei sein wollte, ist für viele erschreckend. Hier steckt der Keim für eine weitere Spaltung und für einen Abfall der bürgerlichen Wähler. Leider bestätigt das meine These, daß die AfD im Grunde nur durch das alles überlagernde Migrationsproblem zusammengehalten wird.

Gravatar: Bernhard Hönl

Wenn das mit der "Migration" so weiter geht, dann hat
sich das mit der staatlichen Altersversorgung sowieso
erledigt.

Gravatar: Gerstenmeyer

@Klimax
Höckes Rentenpläne sind für jeden bürgerlichen Deutschen Patrioten als sozialistischer Dreck rundweg abzulehnen.
Der Flügel verspielt da gerade seinen Vertrauensvorschuß. Die AfD hat eine wirtschaftsliberale Partei zu sein, in der auch radikale libertäre Ansätze einen Platz haben müssen.
Ein Parteitag zur Sozialpolitik ist vollkommen unnötig und absolut nicht hilfreich. Unser Thema heißen Ausländer, Heimatschutz und Schutz des Deutschen Volkes.

Gravatar: R. Avis

@ Klimax und @Gerstenmeyer: ich verstehe das Gezänk um die Altersvorsorge nicht. Die Rentenkassen wurden wohlgemut geplündert, nachdem sie durch das "Wirtschaftswunder" prall gefüllt waren (Zitat Konrad Adenauer: "Kinder kriegen die Leute immer." Weit gefehlt, es kam der Pillenknick, was die Abgreifer und Umverteiler aber nicht zur Kenntnis nahmen).
Die Rentenkassen sind eine gute und wirksame Alters-vorsorge, solange das Geld klug verwaltet und nicht zweckentfremdet wird. Soziale Härtefälle können nur durch private Initiativen gemildert werden, denn jede staatliche Einmischung wird sofort zum Geschäftsmodell für die einen, sowie andererseits zum Verwaltungskraken. Staatliches Umverteilen fördert auch nicht den sozialen Zusammenhalt, sondern die Einmischung von Behörden in die Privatsphäre. Vater Staat sollte nur für drei Dinge zuständig sein: innere und äußere Sicherheit, sowie Gleichheit vor dem Gesetz für alle. Der Sozialstaat mit Anspruch auf Rundumversorgung ohne Gegenleistung, also als allernährende Mutter, gehört abgeschafft, denn er beruht auf einer Illusion und leeren Versprechungen.
Mark Twain fragte einst auf seiner Europareise den österreichischen Kaiser Franz-Joseph, wo denn eigentlich noch der Sinn einer Monarchie sei. Der Kaiser gab ihm zur Antwort: "Ich bin dazu da, mein Volk vor den Politikern zu beschützen."

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