„Ein bisschen Angst habe ich schon“, sagt Alberto Blasco Ventas angesichts der russischen Raketen. „Ich bin zum ersten Mal in einem Kriegsgebiet.“ Dabei hat der 23-jährige Spanier eine anstrengende Reise auf sich genommen, um den Krieg hautnah zu erleben. Und Blasco Ventas ist bei weitem nicht der einzige Kriegstourist in der Ukraine – immer mehr Ausländer wollen die Zerstörung mit eigenen Augen sehen.
„Schwarzer Tourismus“ nennt sich diese Nische der Reisebranche, etwa ein Dutzend ukrainische Unternehmen bietet Touren wie jene nach Irpin an. Blasco Ventas hat bei War Tours gebucht. Die Agentur hat eigenen Angaben zufolge in diesem Jahr etwa 30 Kunden begleitet, hauptsächlich aus Europa und den USA. Suche nach dem Nervenkitzel: Manche Reiseagenturen bringen ihre Kunden für Tausende Euro auch fast bis ins Kampfgebiet. Nick Tan aus den USA wagte die Reise: Im Juli flog er nach Charkiw. Die zweitgrößte Stadt der Ukraine liegt 20 Kilometer von der Front entfernt und wird ständig bombardiert.
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Kommentare zum Artikel
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"Schwarzer Tourismus" - da kämen ein Scholz/Lindner/Habeck/Keisewetter/Pistorius auch in den Fokus. Die jedoch reisen gleich mit vorgefertigten Lieferverträgen und Kreditpapieren ein - wie Scholz, als er jüngst mit Geldkoffer von seinem Freund herzlich nach 9-stündiger Bahnfahrt empfangen wurde.
Krank!
Danke für den Text, Micha D.
Vieles habe ich schon gelesen, gehört und selbst erlebt ABER - Kriegstourismus - toppt einfach ALLES !
In einem "normalen" Krieg, entfällt zuerst Tourismus.Logisch.....
Die Bransche leidet .
"...etwa ein Dutzend ukrainische Unternehmen bietet Touren...
Manche Reiseagenturen bringen ihre Kunden für Tausende Euro auch fast bis ins Kampfgebiet....." FW
-Bitte das "Angebot" erweitern - nur als Tipp (!)
Die Touristen sollten (auch) die Waffen kennenlernen.
( Ironie immer bei mir )