Von Nägeln, Schrauben und der Demokratie

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Ein Nagel wird nicht danach gefragt, zu welchem Zweck man ihn irgendwo hineinhämmert. Die Schraube kann sich das Stück Holz oder Metall nicht aussuchen, in welches man sie dreht. Nagel und Schraube haben die Aufgabe, lose Teile eines Geräts zusammenzuhalten. Was können die kleinen Metallteile wie Nägel und Schrauben schon wissen über die Maschine, in der sie stecken! Die Maschine könnte zu einem Handelsschiff gehören, oder zu einem Zerstörer.  Den Nägeln und Schrauben ist es egal, auf welchem Schiff sie ihre „Arbeit“ verrichten, indem sie still und bescheiden an dem ihnen zugedachten Platz ausharren.

Gibt es „gute“ und „böse“ Schrauben?

Nun könnten wir fragen: Ist die Schraube, die ihren Platz in einem Handelsschiff zugewiesen bekommt, eine „gute“ Schraube? Ist die Schraube, welche im Zerstörer den Zündmechanismus zusammenhält, eine „böse“ Schraube? Ist ein Nagel im Holz des Fußbodens eines Passagierdampfers eine „guter“ Nagel? Ist sein Nagel-Kollege „böse“, weil der in der Holzvertäfelung eines Kriegsschiffes steckt?

Wenn es zufällig ein Zerstörer ist, auf dem Nagel und Schraube ihren Dienst tun, so tragen sie doch keine Verantwortung dafür, wenn dieser Zerstörer in feindlicher Absicht ein Handelsschiff versenkt. Und verhindern können sie es erst recht nicht.

Millionen von Nägeln und Schrauben werden ohne ihren ausdrücklichen Willen, ohne ihre Zustimmung und ohne ihr Wissen in eine Maschine eingesetzt, deren Bestimmung und Schicksal sie nicht kennen. Sie tun an einem kleinen Ort ihre Arbeit, kennen nur ihre nächste Umgebung. Der einzelne Nagel, die einzelne Schraube, sie haben keinen Einfluß auf Kurs des Bootes, auch wenn sie in einer zahlenmäßigen Übermacht vorhanden sind, also mit Millionen ihresgleichen das Stahlgefüge eines großen Schiffes zusammenhalten.

Nun könnten die einzelne Schraube die Vorstellung entwickeln, von ihr allein hinge der Zusammenhalt der gesamten Konstruktion ab. Sollte die Gesamtheit der Nägel und Schrauben diesen Gedanken aufgreifen und schließlich in hybrischer Selbstverkennung zu meinen, sie seien der Souverän über das Boot, und der Kapitän folge ihren Befehlen, so erliegen sie einer dummen wie gefährlichen Illusion.

Was haben Nägel und Schrauben mit der Demokratie zu schaffen?

Die Parteiendemokratie ist wie eine große Maschine, in denen Millionen von Menschen wie Nägel und Schrauben an verschiedenen Stellen der Gesellschaft ihren Dienst tun, indem sie ihre nächste Umgebung zusammenhalten. Wenn diese Menschen nun glauben, sie seien der Souverän, also der Staat selbst, und sie könnten den Kurs des Staates bestimmen, so unterliegen sie demselben Irrtum wie Nägel und die Schrauben im Schiff.

Die Kapitäne des Staatsschiffes treiben mit den Nägeln und Schrauben dumme Späße. Sie setzen ihnen mit hübschen Reden Flausen in den Kopf. Sie sagen: „Ihr seid das Volk, Ihr seid Souverän. Von euch hängt es ab, wohin das Schiff steuert. Geht wählen!“ Das freut die Nägel und Schrauben.

Eltern versprechen ihren Kindern alles mögliche, um sich kurzfristig beliebt zu machen. Leutselig verkünden sie: „Laßt uns demokratisch darüber abstimmen, was wir heute essen wollen!“ Und die Kinder freuen sich, denn zahlenmäßig überstimmen sie in der Regel die Eltern. Tatsächlich kommt in den ersten Tagen jeweils der gewünschte Schokopudding auf den Tisch. Doch dann dampft eines Tages dort wieder eine Schüssel mit diesem grünen Ekelzeugs, das angeblich soooo gesund ist.

Die Politiker gehen mit ihren Landeskindern auf ähnliche Weise um. Vor den Wahlen wird alles mögliche versprochen, nach der Wahl sagen sie Ääätsch!

Dann erkennen die Nägel und Schrauben ihre eigene Machtlosigkeit und fügen sich, indem sie an dem ihnen bestimmten Ort still und brav die Teile zusammenzuhalten. Heute, morgen, übermorgen und weiter bis sie verrosten.

Den Kurs bestimmen nicht Nägel und Schrauben

Wie die Nägel und Schrauben im Schiff, so stecken die Leute in der Massendemokratie in irgendeinem dunklen Teil der Gesellschaftsmaschine, wo kein Überblick möglich ist. Man füttert sie mit Propaganda, die für Information gehalten wird. Erstaunlich, wie viele Nägel und Schrauben dennoch glauben, sie würden den Kurs des Schiffes mitbestimmen können. Bald stehen wieder Wahlen an …

Erstmals in der Geschichte der Menschheit ist den Kapitänen gelungen, als Oligarchen die absolute Herrschergewalt zu besitzen, während sie sich den Anschein der Machtlosigkeit geben. Die Verantwortung für das politische Handeln wälzen sie geschickt auf die Menge der Nägel und Schrauben ab, dem sie als formalen Souverän huldigen. Der „Souverän“ durchschaut diese Heuchelei nicht. Unverdrossen bleiben Nägel und Schrauben an ihrem Platz und tun brav Dienst. Auf Nägel und Schrauben kann die Crew des Schiffes zählen: heute, morgen, übermorgen und bis zum Jüngsten Tag.

Das also ist, was Nägel und Schrauben mit der Demokratie zu tun haben. Als Nagel-Schrauben-Souverän stecken wir alle bis über den Kopf tief drin im Getriebe, viel zu tief, und wir können uns schon lang nicht mehr rühren, selbst wenn wir das wollten.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: MicroHirn

Karin Weber sagt:
17. April 2014 um 11:52
"Genau das meint ja @Microhirn: Sie können ja zweifelsfrei eine Meinung haben, aber das heißt nicht zwingend, dass Sie auch Ahnung haben. Wie deutlich soll @Mircohirn es denn noch vermitteln, ohne beleidigend zu werden?"

*Lach*

Ja, Frau Weber, manchmal wünschte ich mir Ihre klaren Ansagen :-)

Gravatar: Karin Weber

Genau das meint ja @Microhirn: Sie können ja zweifelsfrei eine Meinung haben, aber das heißt nicht zwingend, dass Sie auch Ahnung haben. Wie deutlich soll @Mircohirn es denn noch vermitteln, ohne beleidigend zu werden?

Gravatar: Bert E. Wilhelm

Meine Kommentare müssen ja nicht gut ankommen. Ich habe eine Meinung und die vertrete ich auch.
Sie hingegen fallen ausschließlich durch Störmanöver auf! Peinlich! ;-)

Gravatar: MicroHirn

Sie verstehen auch gar nichts, Herr Wilhelm.
Hat es wirklich noch Sinn auf Ihre Kommentare einzugehen?
Andere Meinungen und auch Motive scheinen Ihnen wirklich Schwierigkeiten zu bereiten.
Ihnen muß doch klar sein, dass nicht jeder Ihre Ansichten, Ihre Gefühle oder Ihre Auffassungen teilen muß. Ich halte Ihre Ausführungen hier zum Thema einfach für überinterpretiert und Ihre Wertung für falsch. Und? Damit können Sie nicht umgehen? Sie müssen doch schon von vielen Kommentaren der User hier an Sie, gemerkt haben, dass Ihre Art etwas mitzuteilen, nicht gut ankommt. Schon mal darüber nachgedacht woran das liegen könnte?
Also bitte, bevor Sie hier mit dem Spruch nach Sachlichkeit kommen, sollten Sie einmal reflektieren, was Sie so produzieren.

Gravatar: Bert E. Wilhelm

Versuchen Sie es mal mit Sachlichkeit. Sie reißen eine Tür auf, brüllen kurz in den Raum und sind dann nicht mehr gesehen. ;-)

Gravatar: MicroHirn

Wieder auf Kommentator-Bashing -Tour, Herr Wilhelm?
Wann sehen Sie ein, dass Sie das nicht qualifizieren wird, ein ernstgenommener Gesprächspartner zu werden?
Frau Pfeiffer-Stolz mitzuteilen, dass nicht alle wie Bert Wilhelm agieren, ist ausreichend Motiv einen Kommentar zu schreiben. Da staunen Sie, was? ;-)

Gravatar: Conni

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen.

Gravatar: Bert E. Wilhelm

Erstaunlich. Einen sachlichen Beitrag hat Herr/Frau MicroHirn hier nicht beizusteuern. Hauptsache dabei sein, nicht wahr?! ;-)

Gravatar: ben

Da kann ich Ihnen nur zustimmen, obwohl mir das anschauliche Bild von Frau Pfeiffer irgendwie gefällt, die Botschaft allerdings weniger. Am liebsten würde ich Bild und Botschaft voneinander trennen, was aber nicht geht. Also müsste am Bild etwas verändert werden. Aber was?

Gravatar: Bert E. Wilhelm

Tja, auf die Weise lässt sich schnell eine sachliche Debatte beenden. Ihre Metaphorik habe ich sehr wohl aufgegriffen - ob ich Sie verstanden habe oder nicht, können natürlich nur allein Sie beurteilen.

Jedenfalls bleiben doch auch Ihre eindeutig nicht-metaphorischen Aussagen im Raum stehen. Hierauf bin ich ebenfalls eingegangen. Leider haben Sie sich hier um eine Antwort herumgedrückt.

Schade.

Gravatar: MicroHirn

Karin,

wissen Sie, man kann jeden Vergleich und jede Analogie zerreden, sodass letzten Endes die eigentliche Botschaft ins Gegenteil verkehrt wird. Sie haben völlig zu Recht das Gefühl, dass ihr Bild so weit überinterpretiert wurde, das es verzerrt rüberkommt. Trösten Sie sich damit, dass mit ein wenig gutem Willen Ihr Beispiel ohne Weiteres auch verstanden wird.

Gravatar: Elmar Oberdörffer

Frau Pfeiffer Scholz, was haben Sie nur für ein Menschenbild! Ihr Vergleich von Menschen mit Nägeln und Schrauben paßt zu Diktaturen wie der nationalsozialistischen (Du bist nichts, Dein Volk ist alles!) und der kommunistischen (mit entsprechendem anderen Slogan). In unserer Parteiendemokratie werden die Leute von der Regierung zwar nach Strich und Faden belogen, trotzdem gibt es genügend Leute, die den Schwindel durchschauen und sich nicht einfach und widerstandslos in ihr Schicksal fügen. Anstatt die Leute zu entmutigen, indem Sie sie mit dummen und willenlosen Schrauben und Nägeln vergleichen, sollten Sie ihnen lieber Mut machen, sich ihres Verstandes zu bedienen und sich endlich wieder auf ihre Funktion und ihre Rechte als Souverän in der Demokratie zu besinnen. Unsere Demokratie liegt wirklich im Argen, aber der Aufruf darf nicht sein: Schickt euch drein, sondern er muß heißen: Ändert es!

Gravatar: Karin Pfeiffer

Leider verdrehen Sie meine Aussagen, können oder wollen das Bild nicht verstehen, mit dem ich das Tun der Menschen erkläre - und damit vom Generalverdacht des Böswilligen befreie. Vieles im Leben ist schicksalshaft, und das meiste Unglück entsteht aus Unvermögen, Nichtwissen, Gleichgültigkeit. Ich breche einen Stab für die Menschen, ich verdamme sie nicht. "Herr, verzeih Ihnen, sie wissen nicht was sie tun." So sprach Jesus. Und diese Aussage sollten Sie sich einmal zu Herzen nehmen, sehr geehrter Herr Wilhelm.

Ihr Kommentar zeigt, daß Sie die Botschaft meiner metaphorischen Betrachtung überhaupt nicht verstanden haben.

Gravatar: Bert E. Wilhelm

Frau Pfeiffer,
Ihr Menschenbild empfinde ich, gelinde gesagt, als erschreckend. Die Erkenntnisfähigkeit des Menschen ist, so meine ich, viel größer als Sie glauben. Ich spreche hier ausdrücklich nicht allein von Spezialisten oder Eingeweihten. Gerade auch der kleine Mann oder die kleine Frau auf der Straße hat schon ein ganz gutes Gespür dafür, was gut und was böse ist. Daher schneiden in der Bundesrepublik beispielsweise bei Wahlen Parteien, die unserer Demokratie zusetzen wollen, in 98 Prozent der Fälle auch so schwach ab, dass sie nicht ins Parlament gelangen.

Warum, meinen Sie, ist unser Horizont "erschreckend klein"? Wir bilden uns über alles und jeden eine Meinung, dafür sind gerade wir Deutsche gut bekannt. Viele fordern seit langem gar, die Volksentscheide auf Bundesebene zu erleichtern und zu erweitern. Aber das wäre ein anderes Thema.

Den Überblick über das, was "gut" und was "schlecht" ist, erlang man doch auf denkbar einfachstem Wege, Frau Pfeiffer: Haben Sie denn kein Vertrauen in Ihren gesunden Menschenverstand und in den Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger? Wenn wir nicht mehr unterscheiden könnte zwischen gut und böse, dann sähe es in unserer Demokratie anders aus. Bei allen Defiziten funktioniert doch die Balance zwischen Recht und Moral in unserem Land erstaunlich gut. Nehmen Sie als Beispiel nur die hohe ethische Einstellung, die Deutschland etwa zur pränatalen Diagnostik einnimmt.

Dass wir Menschen alle "eine Funktion" ausübten, halte ich für eine ziemlich kalte und technokratische Einstellung. Wir alle übernehmen Aufgaben, haben oder erstreben einen Beruf, dienen im Ehrenamt oder helfen in unseren Familien, in Nachbarschaften und im Bekanntenkreis. Wenn Sie darauf abheben, dass ein Spezialist in seinem Beruf nicht weiß, wofür das von ihm hergestellte Detail nütze ist - er kann sich sehr einfach darüber informieren. Geheimpolitik von Unternehmen ist auch eher eine Begrifflichkeit aus dem 19. Jahrhundert.

Bei meiner Klassifizierung der Schraube als eine schlechte, habe ich natürlich darauf abgehoben, dass es Unternehmen in Deutschland gibt, die nachweislich gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen. Ich denke, hier ist die rechtliche, aber erst recht die moralische Einordnung als "schlecht" dann wohl gerechtfertigt.

Daher verstehe ich ehrlich gesagt auch Ihren Einwurf mit den Steuerfahndern, Soldaten und Versicherungs- und Bankangestellten nicht. Stehen diese Menschen unter einem Generalverdacht, etwas Unrechtes und daher Schlechtes zu tun? Sicherlich nicht. Eine moralische Bewertung ist in diesem Zusammenhang sicherlich gar nicht vonnöten. Diese Berufsgruppen stehen auf rechtlich sicherem Boden, anders als die Waffenhändler und - wenn die Genveränderung verboten ist - auch die Saatguthändler. Da sind schlichte Fakten, vor denen ich mich auch mit einem Brett vor dem Kopf nicht verschließen kann.

"Staatlich erzockte" und "vom Bürger erpresste Gelder" - was meinen Sie damit, Frau Pfeiffer? Sollten Sie Steuern meinen, dann frage ich Sie, wie sich ein Gemeinwesen Ihrer Meinung nach finanzieren soll ohne Steuereinnahmen des Staates. Ich finde, diesen Zusammenhang kann man ohne weiteres erkennen und begreifen.

Gravatar: Karin Pfeiffer

Herr Wilhelm,
mir scheint, Sie überschätzen die Erkenntnisfähigkeit des Menschen enorm. Der Horizont des Erkennens bestimmt unser Wissen. Und dieser Horizont ist - bei uns allen - erschreckend klein.

Man kann nur "gut" sein, wenn man weiß, was "gut" ist im Vergleich zu schlecht. Dazu muß man einen Überblick haben. Haben Sie den, Herr Wilhelm? Dann gratuliere Ihnen. Ich wage für mich ähnliches nicht zu behaupten. Man sollte das Moralisieren sein lassen. Es führt nicht weiter.

Den Vergleich mit Schrauben habe ich gewählt, weil Schrauben wie Menschen eine genau definierte Funktion ausüben und letztlich nicht vom Gedanken nach dem Guten und dem Bösen geleitet sind. Diese Bewertung kommt erst nachträglich. Wir alles sind "Spezialisten", so wie Menschen in der arbeitsteiligen Gesellschaft spezialisiert sind, deshalb haben wir alle auch ein Brett vor dem Kopf. Wem dieses fehlt, der möge als erster Sehender den Stein werfen.
Ein Spezialist weiß viel wenig, aber wenig oder gar nichts von den Zusammenhängen.

Folgt man Ihren Einwänden, so müßten Mitarbeiter in Steuerfahndungsbüros , Versicherungs- und Bankangestellte, Soldaten, Hersteller und Verkäufer von genverändertem Saatgut etc böse sein! Es gibt unzählige Berufszweige und Tätigkeiten, die sich am Speckgürtel der staatlich erzockten und vom arbeitenden Bürger erpreßten Gelder angesiedelt haben - sind deren Mitarbeiter nun alle böse, weil sie als kleine Schräubchen in der Maschine die Zusammenhänge nicht durchschauen?

Gravatar: Bert E. Wilhelm

Frau Pfeiffer-Stolz,
zu Ihren zunächst aufgeworfenen Fragen: Ja, eine Schraube, die in einem Kriegsschiff steckt, ist eine böse Schraube, weil der Hersteller sie entweder zu diesem Zweck produziert hat oder wissentlich an den Erbauer des Kriegsschiffes verkauft hat. Umgekehrt gilt für die Schraube im Handelsschiff, dass sie eine gute Schraube ist, es sei denn, dass Handelsschiff handelte mit Kriegsgerät. Frau Pfeiffer-Stolz, Sie sehen schon daran, dass man diese Fragen ohne weiteres beantworten kann, dass Ihr Vergleich hinkt. Sie haben Dinge mit Menschen verglichen. Menschen haben einen Intellekt im Gegensatz zu Sachen. Ich kann mich also als menschliches Wesen, zumal in einer Demokratie ("Massendemokratie" halte ich für einen tautologischen Begriff), frei entfalten und frei entscheiden. Anders ist das in einer Diktatur. Sie hätten also die Menschen in einer Diktatur mit jenen in einer Demokratie vergleichen können. Dieser Vergleich hätte dann auch nicht gehinkt.
Beste Grüße

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