Von der wahren Gottesverehrung

Der reformierte und presbyterianische Gottesdienst ist ziemlich schlicht, um die Freiheit der Gläubigen nicht in unbiblischer Weise einzuschränken. Dies ist jedoch keinerlei Selbstzweck. Es geht letztlich auch darum, dass der Einzelne innerlich von Herzen Gott recht anbetet und verehrt.

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In diesen Wochen wird das vierköpfige Redaktionsteam die Arbeit am Text des presbyterianischen Westminster-Bekenntnisses in litauischer Sprache beenden. Wahrscheinlich werden dann die Reformierte Kirche Litauens und die „Wort des Glaubens“-Kirche (Tikėjimo žodis) das Bekenntnis gemeinsam herausbringen. Holger gibt in einer Einleitung auch einen Überblick zu den theologischen Akzenten im Bekenntnis. Daraus hier auf Deutsch ein erweiterter Text zur Gottesverehrung.

Gott in seiner Herrlichkeit ist wie ein Magnet, der die Geschöpfe zur Anbetung zieht. Er zieht aber nicht nur an, sondern schreibt auch vor, in welcher Weise er angebetet sein will. Denn Gott ist nicht immer erfreut, wenn er angebetet wird. Die falsche Gottesverehrung  ist schon in bei Kain und Abel in Genesis 4 Thema; es folgen zahlreiche Stellen im Alten Testament wie natürlich die Geschichte vom Goldenen Kalb (Ex 32) oder Lev 10,1–2. Götzendienst in der Bibel ist Verehrung falscher Götter und (dies sogar noch häufiger) Verehrung des einen Gottes auf diesem nicht genehme Weise. Beides wird z.B. in Dt 12,29–31 verbunden. Die Israeliten sollen nicht nur die heidnischen Götter nicht anbeten; sie sollen auch nicht deren Kulte und Formen für die Jahwe-Verehrung übernehmen: „So [oder: auf diese Weise] sollst du dem Herrn, deinem Gott, nicht dienen…“

Auch während der Reformation stand die Frage nach der rechten Gottesverehrung im Zentrum. Die Protestanten betonten erneut, dass Christus der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen ist und Gott allein verehrt werden soll. Im Westminster-Bekenntnis: „Religiöse Verehrung darf Gott, dem Vater, Sohn und Heiligen Geist, und nur ihm allein entgegengebracht werden, und nicht Engeln, Heiligen oder irgendwelchen anderen Geschöpfen. Sie darf seit dem Sündenfall nicht ohne einen Mittler geschehen und auch nicht durch die Vermittlung irgendeines anderen als durch Christus allein.“ (21,2; hier und im Folgenden T. Schirrmachers Übersetzung aus Der evangelische Glaube kompakt)

Die Reformierten führten die jüdische Gliederung der Zehn Gebote wieder ein, unterschieden daher das erste und zweite Gebot, das bei Katholiken und Lutheranern ein einziges bildet. G.I. Williamson dazu: „Das erste Gebot informiert uns über das wahre Objekt der Verehrung, das zweite weist auf die wahre Art und Weise der Anbetung hin.“ (Heidelberg Catechism: A Study Guide) Über diese Art und Weise heißt es gleich zu Beginn des 21. Kapitels im Westminster-Bekenntnis („Von der Gottesverehrung und dem Sabbat“):

„Aber die wohlgefällige Art der Verehrung des wahren Gottes ist von ihm selbst festgesetzt und durch seinen eigenen geoffenbarten Willen so eingegrenzt worden, dass er nicht nach den Einbildungen und Betrügereien der Menschen oder nach den Eingebungen Satans oder unter irgendeiner sichtbaren Darstellung oder auf irgendeine andere Art und Weise verehrt werden darf, die nicht in der Heiligen Schrift vorgeschrieben ist.“ (21,1)

Hier ist ganz allgemein von der Verehrung die Rede, die natürlich unser ganzes Leben bestimmen soll (1 Kor 10,31). Daneben ist das Gebet einen „besonderen Teil der religiösen Verehrung“ (21,3) darstellt. Eine besondere Rolle spielt außerdem der Gottesdienst der Gemeinde, der in Abschnitt 1 auch schon mit im Blick ist. Die öffentliche Versammlung der Christen im Gottesdienst ist nicht bloß eine Begegnung der Kinder Gottes untereinander, sondern vor allem anderen eine Begegnung des dreieinen Gottes mit seinem auserwählten Volk. Gott ist im öffentlichen Gottesdienst nicht nur aufgrund seiner Allgegenwart, sondern als Haupt des Neuen Bundes und Erlöser gegenwärtig. Sebastian Heck: „Was sich im Gottesdienst abspielt, ist deshalb in erster Linie ein vertikales Geschehen zwischen Gott und seinem Volk und nicht ein horizontales, rein zwischenmenschliches Geschehen. Die Begegnung mit dem lebendigen Gott ist primär, alles andere sekundär.“ (Gottesdienst und Liturgie – was Sie sonntags bei uns erwarten können) Daher ist der Gemeindegottesdienst, so Heck, auch nicht in erster Linie eine evangelistische Veranstaltung. „Der Gottesdienst ist die durch einen ordinierten Diener Gottes… vermittelte Begegnung des dreieinen Gottes mit seinem Bundesvolk“, so der Pastor der SERK in Heidelberg.

Weil die öffentliche Gottesverehrung der Gemeinde so bedeutsam ist, will die nach Gottes Wort reformierte Kirche sich natürlich auch hier bewusst an der Hl. Schrift ausrichten, damit also das sola scriptura auch hier anwenden. Gerade hier gilt, „dass wir Gott in keiner Art abbilden, noch auf irgendeine andere Weise, als er in seinem Wort befohlen hat, verehren sollen“ (Heidelberger Katechismus, 96). Natürlich sehen alle Kirchen ihre Gottesverehrung in gewisser Weise im Einklang mit der Bibel. Die reformierten Kirchen betonen aber, dass man im Gottesdienst nicht alles machen dürfe, was nicht ausdrücklich verboten sei. Man will sich stärker daran orientieren, was schon in der Bibel konkret geboten und gefordert ist. Im Abschnitt 21,5 des Bekenntnisses:

„Das Lesen der Schrift mit Gottesfurcht, die gesunde Predigt, das gewissenhafte Hören des Wortes im Gehorsam gegen Gott mit Verstand, Glauben und Ehrerbietung, das Singen von Psalmen mit Gnade im Herzen, und außerdem die richtige Verwaltung und der würdige Empfang der von Christus eingesetzten Sakramente, sind alle Bestandteile der ordentlichen religiösen Verehrung Gottes.“

Diese hier genannten Elemente des Gottesdienstes – und nur sie – sollen vorkommen. Dies führt in der Praxis zum recht schlichten reformierten und presbyterianischen Gottesdienst, denn sie erhalten nur die schon in der Bibel genannten Bestandteile. Typisch evangelisch steht die Schriftlesung und Schriftauslegung an erster Stelle, denn Gott redet durch sein Wort zu uns; daraufhin antwortet die Gemeinde in Gebet, Bekenntnis und Gesang.

Manches ist auch implizit zu folgern wie z.B. das in 21,5 nicht genannte gemeinsame Schuldbekenntnis. Es ist dem Abendmahl und der Vorbereitung darauf zuzuordnen, hat aber auch grundsätzlich seinen Platz im Gottesdienst. Calvin: „Stellen wir uns doch in jeder heiligen Zusammenkunft vor Gottes und der Engel Angesicht – was sollte aber da anders der Anfang unseres Tuns sein, als die Erkenntnis unserer Unwürdigkeit?“ Er hält das Sündenbekenntnis für eine „heilsame Einrichtung“, die unbedingt geübt werden soll (Inst. III,4,11). Heute ist es selbst aus vielen reformierten Kirchen verschwunden. Dies liegt auch daran, dass allgemein wenig gefragt wird, wie Gott denn seine Verehrung gestaltet haben will; menschliche Wünsche und Neigungen geraten ins Zentrum – und wer lässt sich schon gerne regelmäßig an seine Unwürdigkeit erinnern?

„Nur, was in der Bibel vorgeschrieben ist“ wird das „regulative Prinzip der Verehrung“ oder des Gottesdienstes (regulative principle of worship) der Reformierten genannt. Sie sind sich weitgehend einig über die im Bekenntnis skizzierten Elemente. Davon werden die Umstände der konkreten Umsetzung dieser Elemente unterschieden. Diese müssen in irgendeiner Form geregelt werden, werden aber nicht explizit von der Bibel vorgeschrieben. Klassisches Beispiel ist hier der Zeitpunkt und die Zeitdauer des Gottesdienstes. So z.B. auch schon im Zweiten helvetischen Bekenntnis: „Es ist nicht nötig, dass die öffentlichen Gebete nach Form und Zeit in allen Gemeinden gleich seien. Die Gemeinden mögen da nur alle von ihrer Freiheit Gebrauch machen.“ (23,2)

Schon während der Reformation gab es aber viele Diskussionen um die Art des Gesangs und der Musik im Gottesdienst (nur Singen von Psalmen und biblischen Texten oder auch nachbiblische Dichtungen? Instrumente – ja oder nein?). Heute wird unter Reformierten erörtert, ob man die Predigt mit PowerPoint-Präsentationen, Filmen usw. ergänzen kann oder nicht. Neues Element oder nur Anpassung an neue Umstände? Hier wird letztlich immer die Diskussion geführt, was aus der Hl. Schrift begründet abzuleiten ist (s. Westminster-Bekenntnis 1,6).

Auch bei der Gottesverehrung begegnen wir also dem wichtigen Thema der Gebote und der Freiheit: Was will Gott, dass wir tun, und wo haben wir Freiheit? Hier antwortet Westminster mit der gesamtem reformierten Tradition: Gott will, dass wir diese bestimmten Elemente im Gottesdienst haben – diese und keine anderen. Darüber hinaus darf es keinen gesetzlichen Zwang geben, d.h. eine ausgefeilte Liturgie wie im Common Book of Prayer darf nicht zur bindenden Vorschrift gemacht werden (dagegen kämpften die Puritaner und schottischen Presbyterianer im 17. Jahrhundert; das bei der Westminster Assembly verabschiedete „Directory for the Public Worship of God“ ist von ganz anderem Charakter, gibt nur recht allgemeine Hinweise). Im gleichen Geist hießt es schon im Niederländischen Bekenntnis (1562): Wir „verwerfen alle menschlichen Erfindungen und alle Gesetze, welche zur Verehrung Gottes eingeführt sind“ und die das Gewissen binden wollen (36; s. auch Calvins strenge Worte in Inst. IV,10).

Der reformierte und presbyterianische Gottesdienst ist also, wie gesagt, recht schlicht, um die Freiheit der Gläubigen nicht in unbiblischer Weise einzuschränken (so auch schon Bullinger im Zweiten helvetischen Bekenntnis: „Je mehr Gebräuche sich in der Kirche anhäufen, desto mehr wird nicht nur der christlichen Freiheit, sondern auch Christus selbst und dem Glauben an ihn Abbruch getan…“, 27,1). Dies ist jedoch keinerlei Selbstzweck. Es geht letztlich auch darum, dass der Einzelne innerlich von Herzen Gott recht anbetet und verehrt, was auch die Begriffe in 21,5 gut deutlich machen (demütig, gewissenhaft, bewusst, dankbar). Zahlreiche Riten bringen die große Gefahr mit sich, dass es bei einer rein äußerlichen Verehrung bleibt. Westminster wehrt hier konkret dem Aberglauben im Hinblick auf das Gebet (21,6). Es geht darum, so noch einmal Calvin, dass die Gläubigen „mit freiem Gewissen, ohne allen Aberglauben, aber doch mit frommer und gehorsamswilliger Neigung innehalten“ und vor Gott treten (Inst. IV,10,31).

Zuerst erschienen auf lahayne.lt

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Johanna Greber

Nachtrag für Thomas Riessler
“ Die Steuerzahler der Gegenwart können also nochmals durchatmen, weil sie ihr ewiges Heil durch ihre Steuerzahlungen noch nicht verwirkt haben.“
Aber zumindest ihr diesseitiges. Wenn man 90% aller Deutschen mit 10% Volksvermögen 10 % der übrigen Deutschen mit 90% Volksvermögen gegenüberstellt. Das Heil und Ergebnis der zurückliegenden Staats – Steuer-, Zoll- und Zinseszins – Versklavung und – Verdummung. An welcher auch der jetzt verstorbene Staatsoberhaupt - Gigant “ Helmut Schmidt “ mitgewirkt hat, nebenbei bemerkt.
Für selbiges heilsames Vermögensverhältnis die Staats – Sklaven ggf. - wie bisher immer - in den Krieg ziehen müssen, um ihre Versklavung gegen eine feindliche, ggf. meist für sie günstigere Versklavung zu verteidigen und zu sterben. Und die wenigen mit diesem Einblick, die an einen derartig dämlichen Kriegseinsatz nicht teilnehmen wollen, auf eigene Kosten umgebracht werden, also mit ihren eigenen Steuern.
Das hatte ja auch die vor 2000 Jahre gestellte staatsanwaltliche Verhaftung - Frage, ob man dem Kaiser noch Steuern zahlen sollte oder nicht, zum Inhalt. Nämlich Steuern für seine Kriege und Kreuzigungen für alle, die noch keine Steuern zahlten oder zahlen wollten. Der - Jesus Christus -, der in dieser Frage mit dem Kaiser hier einer Meinung war, konnte deswegen von den Toten auferstehen in einer Welt, die des Teufels ist und zum segensreichen Gründer der “ Kriminalgeschichte des Christentums “ und seiner Staaten und Reiche mit “ wahrer Gottesverehrung “ werden.

Gravatar: Johanna Greber

@ Thomas Riessler

Die Zeit, in der niemand in unserer Welt wird kaufen oder verkaufen können, ohne Abgaben für “ staatliche Einnahmen “, wie geschildert, entrichten zu müssen, wird nach einer tatsächlichen, sagenhaft überzeugenden Vermutung des Friedens Forum FFF im Kapitel 13 der Johannes Offenbarung mit Vers 15 beschrieben. Zitat: “ Es ( Wissenschaft und Technik ) wurde ihm die Macht gegeben, dem Bilde des ersten Tieres, (nämlich des der ADMINISTRATIONES REGNI VECTIGALIBVS) einen Geist zu verleihen, so dass das Bild des Tieres sprach.“ Womit der Beginn aller Ton – Bild – Techniken gemeint sein könnte. Schon lange in unserer Zeit mit ihren durch Steuer-zahlen erwirkten und finanzierten Dummheiten und Drangsalen.

Gravatar: Bartholomay

Wer Weltgeschichte kennt,der weiß wozu der Mensch fähig ist. GOTTlosigkeit ist Ursache allen Übels,durch den Menschen der die Erkenntnis des Guten und Bösen hat.Ohne die Selbsterkenntnis der Unterscheidung von Wahrheit und Lüge,ist jeder Mensch durch Desinformation manipulierbar und dies geschieht ausschließlich auf geistiger Ebene,deren Folge dann gute oder böse Taten sind.Die Existenz GOTTES ist naturwissenschaftlich unwiderlegbar ! Der Mißbrauch der Religionslegionen des Menschen zum Götzendienst und Aberglauben bis hin zum Atheismus ,ist durch GOTTES Wort (Bibel) schon sehr ausführlich prophezeit.Und wenn man diese mit realen Ereignissen vergleicht,ist es unmöglich die Existenz GOTTES zu leugnen.Menschen können dann nur noch sagen,ich glaube nicht.Das ist der freie Wille den GOTT jedem Menschen gab,ja od.nein zu sagen. Nur Menschen, wollen Menschen diesen freien Willen nicht lassen - und das geht soweit,bis Mord und Krieg.A.Einstein sagte einmal,"was sie glauben nicht an GOTT,das müssen sie auch nicht.Aber es kommt für jeden die Zeit wo er an GOTT glauben muß,und das dauert ewig - nur wo wird das für sie sein ?

Gravatar: Thomas Rießler

Johanna Greber, wenn elementare logische Fähigkeiten fehlen, wie z.B. das Vermögen, zwischen Vermutung und bewiesener Tatsache zu unterscheiden, dann ist eine sachliche Diskussion leider sinnlos. Es ist zwar Schade, dass Ihnen solche Dinge nicht zu vermitteln sind, aber wohl auch nicht zu ändern. Ein kleines, einfaches Indiz dafür, dass Ihre FFF-Lösung nicht korrekt sein kann, ergibt sich aber alleine schon daraus, dass dieses Zeichen aus der Offenbarung des Johannes erst in Kapitel 13 während der zukünftigen Zeit der Drangsal eine Rolle spielen wird, aber nicht bereits seit der Einführung des modernen Staatswesen mit seinen Steuern. Die Steuerzahler der Gegenwart können also nochmal durchatmen, weil sie ihr ewiges Heil durch ihre Steuerzahlungen noch nicht verwirkt haben. :-)
Dies erinnert mich daran, dass ich mir in Bezug auf die Zahl 666 schon mal meine eigenen Gedanken gemacht habe: Die Anbringung des Zeichens an Stirn oder Hand hat mich dabei ebenfalls an die Erwerbsarbeit mittels Kopf und Hand erinnert, allerdings schien mir dies in Verbindung mit dem jüdischen Brauch der Tefillin zu stehen: „Es gibt vier Stellen in der Tora, die hervorheben, dass die Juden ein Zeichen (ein Symbol) auf ihre Hand und zwischen ihre Augen setzen sollen, das sie daran erinnert, Gottes Geboten zu gehorchen und dass er sie aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat. Die Tefillia (Singular von Tefillin) vor der Stirn steht für geistige Loyalität. Die Tefilla an der Hand erinnert daran, dass der Jude Gott mit aller Macht und aller Kraft dienen muss.“ ( http://www.judentum-projekt.de/religion/religioesegrundlagen/gebetskleidung/ ). Bei dem Zeichen des Tieres, das auf der rechten Hand oder der Stirn anzubringen ist, scheint es sich also um ein analoges Gebot des Teufels zu handeln, das man nach seinem Willen in der bösen Welt der Drangsal befolgen muss, um zu überleben. Die jüdischen Tefillin dagegen enthalten unter anderem das jüdische Glaubensbekenntnis, das Höre Israel (Schma Jisrael) ( http://www.kataiwannhn.de/notes/kaufenundverkaufen.html ).

Gravatar: Johanna Greber

An Thomas Riessler
Und ich weiß nicht, ob Sie noch etwas erwidern wollen oder können? Jedenfalls haben Sie bisher gegen den vom Friedens -Forum FFF ermittelten Namen des Tieres und das in diesem Namen enthaltene Erkennungszeichen keine sachliche Widerlegung gebracht.
Dagegen haben Sie dem Forum indirekt Unredlichkeit unterstellt, wegen einer unbewiesenen, allgemein nicht anerkannten Theorie, die als unumstößliche Wahrheit dargestellt sei. Und unsere Theorie mit der Masse anderer Theorien wie Sand am Meer zur Zahl 666 als ebenso unbedeutend hingestellt und diskreditiert. Abneigungen gegen uns aufwiegeln wollen mit den indirekten populären Unterstellungen wie Hassobjekte, Bibelforscher und Sekte. Und nun “ all diese Fehler “. Unsere natürlich.
Dabei hat das Friedens – Forum FFF den Namen des Tieres genau aus den Textangaben des Kapitels 13 der Johannes Offenbarung ermittelt. Denen zufolge das Erkennungszeichen, ohne das einmal niemand mehr wird kaufen oder verkaufen können, der es nicht an sich hat an Stirn oder/und Hand, in dem Namen des Tieres bestehen bzw. enthalten sein soll oder/und in der Zahl seines Namens. Das ist bei dem ermittelten Namen tatsächlich der Fall. Das Friedens Forum FFF sieht die sinnvolle Erklärung des an Stirn und Hand angebrachten Erkennungszeichens anhand der mit Stirn und Hand zusätzlich zu erarbeitenden Abgaben für “ staatliche Einnahmen “, lateinisch: VECTIGALIA. Dafür ist eine äußere Kennzeichnung aller Menschen nicht erforderlich, wohl wäre sie erforderlich, wenn nicht alle VECTIGALIA entrichten müssten. Das war noch nie der Fall, da nach Kapitel 13.15-16, alle Unwilligen stets umgebracht wurden. Was auch erklärt, dass kein Staatsbürger zur “ wahren Gottesverehrung “ fähig sein könnte, Gottesglauben vorausgesetzt.

Gravatar: Thomas Rießler

Johanna Greber, au weia, jetzt kommts aber knüppeldick. Logik à la FFF. Dass sich aber auch ausgerechnet diejenigen Leute an der Offenbarung des Johannes versuchen müssen, die ein eigenwilliges Verständnis von Logik und Beweisführung haben. Da weiß ich ja bei all diesen Fehlern gar nicht, wo ich mit der Erwiderung anfangen soll!

Gravatar: Johanna Greber

Thomas Riessler
Im Verständnis des Kapitels 13 der Johannes Offenbarung, Vers 17, beweisen Sie doch selbst die Richtigkeit der Theorie des vom Friedens – Forum FFF ermittelten Namen des Tieres zu ADMINISTRATIONES REGNI VECTIGALIBVS.
Denn auch Sie können nicht kaufen oder verkaufen ohne dem Tier, bzw. der Staatengemeinschaft VECTIGALIA entrichten zu müssen, Das Erkennungszeichen, das wie verlangt, in dem Namen des Tieres enthalten ist und in die Kauf- und/oder Verkaufspreise aller Lebensmittel und sonstiger Produkte und Leistungen eingebaut ist und mit zusätzlicher Stirn- und/oder Handarbeit zu erwirtschaften und für “ staatliche Einnahmen “ zu entrichten ist. Wofür die zusätzliche Stirn- und Handarbeit im Durchschnitt 2/3- der Preise ausmacht. Oder je 1000.- Mark stets 666.- für den Staat. Auch hier die allen zu Staatsbürgern, bzw. genauer gesagt, zu Staatslandbürgern, zu Staatsmitgliedern gewordenen Menschen der Staatengemeinschaft gemeinsame PIN – Zahl - 666 -.

Gravatar: Thomas Rießler

Johanna Greber, natürlich kann eine Theorie unabhängig von Ihrer Akzeptanz richtig oder falsch sein. Allerdings gebietet es die Redlichkeit, unbewiesene und nicht allgemein anerkannte Theorien auch als solche darzustellen und nicht den Eindruck zu erwecken, dass es sich um unumstößliche Wahrheiten handelt. Theorien in Bezug auf die Zahl 666 gibt es wie Sand am Meer. Die Wahl der Tiernamens sagt dabei erfahrungsgemäß mehr über die persönlichen politischen Einstellungen und Hassobjekte des „Bibelforschers“ als über den Bibeltext selber aus. Lediglich bei den Sekten ist alles wie üblich ganz klar. Beweise: Fehlanzeige.
Zum Thema, wem denn die Welt gehört, Gott oder dem Teufel, lassen sich wie so oft Bibelstellen für beide Varianten finden: Gott als der Alles-Beherrscher und der Teufel als Herrscher der Welt. Ich würde aber nicht so weit gehen, dass deshalb der Teufel die Schöpfung von Gott gestohlen hätte, denn Gott ist nach wie vor souverän und Herrscher über alles.
Dass Ihr Friedens-Forum die Forderung nach Freiland auf dem Gleichnis von den treulosen Weingärtnern aus Markus 12 aufbaut, hat mich amüsiert. Haben Ihre Freiland-Befürworter hier den Bibeltext nicht etwas zu wörtlich interpretiert? Immerhin handelt es sich um ein Gleichnis, das der korrekten Interpretation bedarf oder wie Jesus Christus an anderer Stelle sagte: „Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen.“ Dass deshalb LaHayne mit seiner Vorstellung vom Katechismus als Schutz vor Fehlinterpretationen des Bibeltextes recht hätte, so weit will ich deshalb zwar nicht gehen, aber ein Körnchen Wahrheit steckt schon darin.

Gravatar: Johanna Greber

Thomas Riesler, Freigeist

Erinnern wir uns daran, wie viele Jahrhunderte es gedauert hat, bis die Lehre, dass die Erde sich um die Sonne dreht und nicht die Sonne um die Erde, als “ allgemein akzeptierte Lösung gefunden wurde “. Eine Theorie kann zufolge unabhängig von ihrer Akzeptanz richtig sein.

“…Damit du erkennst, dass dem Herrn die Erde gehört…“, sagte Moses einst dem Pharao, nach AT. Exodus 9.29. Und es lässt sich hier ergänzen:“… und nicht dem, der sie durch Eroberung gestohlen hat!“
Indessen, nach der Erzählung in den Kapiteln 4 des Neuen Testamentes, jeweils bei Matthäus und Lukas, gehörten sämtliche Staaten und Reiche der Erde bereits schon vor ca. 2000 Jahren dem Teufel. Übrigens bis heute.
Und zwar fielen sie diesem anderen Herrn dadurch zu, dass die Menschen nach dem Bericht der Weinberg = Erde – Gleichung – Gleichnis – Erzählung zufolge, siehe NT. Markus 12.1-17 und Joh. Off. 14.18, die Pachtzinsen des Weinberges, bzw. der Erde, nicht! wie vereinbart, dem Hersteller und Anleger der Erde auslieferten, also Gott; sondern für eigene Reichsbildungen und Herrscher ausgaben.
Also Vertragsbruch und Diebstahl, in die Gott die Eigengesetzlichkeit gegenseitiger Kriege unter den Staaten bis zur endgültigen Selbstvernichtung ihrer vertierten Menschen hineingelegt hat. Und im Verständnis der Joh. Off. 14.10 -11. zum Ausdruck brachte.
Das Friedens Forum FFF ist der Frage nachgegangen, ob die Freiland Bestimmung, die Pachtzinsen im Prinzip an die Mütter und ihre Kinder auszuzahlen, um damit endlich dauerhaften Frieden auf der Erde zu schaffen, mit der gleichnishaften Forderung der Bibel, die Pachtzinsen Gott zuzuleiten, identisch sein könnte? Und fand dazu zwei zusammen passend ausgesuchte biblische Aussagen: “ Die Wasser, ...die du sahst, sind Völkerschaften, Nationen und Sprachen…!“ Joh. Off. 17.15 Und zweitens:“ …Wasserstrom des Lebens, klar wie Kristall…aus dem Throne Gottes.“ Joh. Off. 22.1.
Wahre Gottesverehrung wäre folglich erst dann gegeben, wenn die Pachtzinsen des Freilandes bzw. des Gotteslandes den Müttern und Kindern, verglichen mit dem Wasserstrom des Lebens, klar wie Kristall, zugeführt werden als ihr rechtmäßiger, selbst erwirtschafteter Arbeitslohn übrigens! Gesamtwirtschaftlich betrachtet. Was gleichbedeutend mit der Pachtzinszuleitung an den Thron Gottes hier aufgezeigt ist und verständlich werden kann. Eine wirtschaftspraktische “ wahre Gottesverehrung “ ob es Ihn in Person gibt oder nicht ist völlig egal, statt anderenfalls stets nutzloser Gebete und schwülstiger Gotteslobpreisungen.

Gravatar: Freigeist

Johannes-Offenbarungen sind typisch für psychische Krankheiten. Heutzutage wenn jemand erkrankt geht es ab ins Nevenkrankenhaus und einige Pillen regeln das dann schon. Vor allem wird man heutzutage nur noch belästigt mit den alten Ausflüssen an Nervenleiden wie die Johannes-Offenbarungs-Wahnvorstellung.

Gravatar: Thomas Riessler

Johanna Greber, in Bezug auf den Namen des Tieres aus der Apokalypse des Johannes mit der berühmten Zahl 666 wäre zunächst mal die Feststellung angebracht, dass es sich hierbei um ein Rätsel handelt, zu dem noch keine allgemein akzeptierte Lösung gefunden wurde und zwar auch nicht von einem Form Freiwirtschaft oder einer anderen Organisation. Dass die Christen vor der Konstantinischen Wende dem römischen Staat gegenüber skeptisch bis ablehnend eingestellt waren, lässt sich dagegen aus der Offenbarung des Johannes ziemliche direkt ableiten (Hure Babylon, Tier aus dem Völkermeer mit Königreichen als Köpfen etc.), in diesem Punkt gebe ich Ihnen also recht. Allerdings hat das Tier nicht wirklich die Schöpfung „gestohlen“, wie sie behaupten, vielmehr hat die Hure Babylon die Schöpfung „verdorben“: „Danach hörte ich das laute Rufen vieler Leute im Himmel: „Halleluja/ Lobt Gott! Das Heil, der Ruhm, die Ehre und die Macht gehören dem Herrn, unserem Gott, denn wahrhaftig und gerecht sind seine Urteile, denn er hat die große Hure verurteilt, welche die Erde mit ihrem Ehebruch verdorben hat, und er hat das Blut seiner Untertanen gerächt, das an ihren Händen klebte.““ Dies kann man auch vor dem Hintergrund unserer dekadenten Gesellschaft, ähnlich der dekadenten Spätantike, sehen, z.B. beim Thema Frühsexualisierung im Schulunterricht etc. In diesem Zusammenhang kann man durchaus das Thema richtige oder falsche Gottesverehrung ansprechen.

Gravatar: Freigeist

Menschen werden sich Bilder machen, weil das Gehirn so funktioniert. Zumindest wird eine virtuelle IP-Gottes-Nummer installiert werden, die aus einigen Gehirnzellen besteht. So funktioniert das Gehirn und deshalb müssen die Gläubigen stets neue Updates erhalten, im Gottesdienst. Wie lächerlich das Ganze.

Gravatar: Johanna Greber

Die sogenannte “ Johannes Offenbarung “ mahnt, dem Gott die Ehre zu geben und anzubeten “ … der den Himmel und die Erde, das Meer und die Wasserquellen ins Dasein rief!“ Joh. Off. 14.7 Und nicht dem Tier, das den Himmel und die Erde, das Meer und die Wasserquellen gestohlen, geraubt und erobert hat! Entgegen Seinem Gebot: “ Du sollst nicht stehlen!“
Deshalb, so fährt die genannte Offenbarung fort:“ Wer dem Tier und dessen Bildnis seine Verehrung erweist und dessen Erkennungszeichen an Stirn und Hand anbringen lässt, der soll von dem Zorneswein Gottes zu trinken bekommen, der unvermischt im Becher seiner Strafe eingeschenkt ist!“Joh. Off. 14.9-10
Da “… alle die, welche dem Bilde nicht! ihre Verehrung zollten, umgebracht wurden “, Joh. Off. 13.15, bis in unsere Gegenwart, gibt es keine “ wahre Gottesverehrung “ noch wahre Gottesverehrer!
Umgebracht wurden alle die, welche ihrem jeweiligen Staat, als Tier bezeichnet und seinem jeweiligen Staatsoberhaupt, gemeint als dessen Bildnis, keine mit Stirn und/oder Hand hergestellte und erwirtschaftete Abgaben für “ staatliche Einnahmen “, Lateinisch: VECTIGALIA, entrichten wollten, sich für den Staat nicht versklaven lassen wollten. Womit im Prinzip die Züchtung des Menschen zum Staatsbürger als Tier erkenntlich werden soll.
Nach den Überlegungen, Forschungen und Recherchen des Friedens – Forum Freiwirtschaft durch Freiland und Freigeld, kurz: FFF, konnte der schlichte, lateinische Name für das mittlerweile weltbeherrschende Tier unserer Zeit, beschrieben im Kapitel 13 der genannten Schrift, bereits schon vor ca. 40 Jahren ermittelt werden zu:
ADMINISTRATIONES REGNI VECTIGALIBVS zugleich definitiv auch zu:
ADMINISTRATIONES BESTIAE VECTIGALIBVS in Deutsch:
Staatenreich aus staatlichen Einnahmen bzw. Staaten – Bestie aus staatlichen Einnahmen ( aufgestiegen ) Wobei nebenbei bemerkt, die Quersumme dieses Lateinischen Namens die auf drei Folgen begrenzte, periodische Zahl - 6 - zu - 666… – ergibt nach lateinischer Subtraktions- und Additionsrechen- Regel. Für eine lebenslange Staatsversklavung. Ohne eine Befreiung je im 7-ten Jahre.
Offenbar und offensichtlich ist mit diesem bestialischen, mittlerweile durch Ton –Bild –Technik sprachfähig gewordenen, Staatenreich die Staatengemeinschaft unserer Zeit mit den Staatshäuptern ihrer jeweils 7 Größten Kapitalien – Wirtschaftsmächten der Welt prognostiziert, die G 7! Bei der ein jeder Staatsbürger als Mitglied der Staatengemeinschaft seine falsche Gottesverehrung als wahre Gottesverehrung erlebt. In den schönsten und gelehrtesten Worten.

Gravatar: Achim

Wer aus dem Nichts kommt und in das Nichts geht wird sein irdisches Dasein nicht mehr analysieren können.
Einziges Hilfsmittel um die dieseitige Welt ertragen zu können ist der Glaube an eine Allgewalt egal wie diese bezeichnet wird. Gott ist ein Mittel zur Vernunft und Ethik. Wer an ihn glaubt gewinnt daraus Stärke, wer nicht hat nach seinem Tod keine besseren Erkenntnisse.

Gravatar: Joachim Datko

Es gibt keinen Gott. Die abrahamitische Gottesvorstellung der Juden, Christen und Mohammedaner ist aus der vorwissenschaftlichen Zeit.

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