Was tun_
Was tun_
Datum: 30.11.2013, 10:42
Schreibt an CDU- Fraktionschef Volker Kauder im Bundestag oder an Herrmann Gröhe im Konrad- Adenauer–Haus.
Letzteres hat ein Kontaktformular, auf dem man kurz und knackig mitteilen kann, was man von den Verhandlungsergebnissen hält. Man kann auch dem örtlichen Bundestagsabgeordneten schreiben, oder dem örtlichen CDU/CSU-Kreisverband. Wenn es genügend Protest gibt, wird das nicht unbeachtet bleiben.
Der Berliner Landesverband der CDU hat sogar eine Online-Umfrage gestartet, an der man sich beteiligen kann. ( www.cdu-berlin-umfrage.de/login/main.cfm
Auch wenn die Fragen so formuliert sind, dass eine möglichst hohe Zustimmungsquote rauskommen soll, kann man am Ende das Verhandlungsergebnis mit einer 6 bewerten und einen kurzen Kommentar schreiben, warum man die 6 vergeben hat.
Der Aufwand beträgt nicht mehr als 5 Minuten.
Wer diese 5 Minuten nicht opfern will, sollte sich nicht beklagen, dass die Politik macht, was sie will.
Und nein, ich werde keine Demo oder Mahnwache organisieren. Das sollten die tun, die so etwas wünschen.
So haben wir es in der DDR-Opposition auch gehalten. Wer eine Idee hatte, suchte sich Mitstreiter und legte los. Es muss ja nicht gleich eine Massenkundgebung sein, manchmal reicht auch ein halbes Dutzend motivierter Leute an einem symbolischen Ort, um Effekte zu erzielen.
Wie hieß der Spruch der 68er? Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!
Also: Von den 68ern lernen, heißt siegen lernen!
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