Staatsfunker hetzen weiter gegen Israel
Staatsfunker hetzen weiter gegen Israel
Datum: 24.07.2014, 15:48
Wenn es so etwas wie einen geheimen Wettbewerb unter den Staatsfunkern geben sollte, wer sich den „israelkritischsten“ sprich feindlichsten Kommentar abzugeben traut, dann hat sich Frau Rau von der ARD mit ihrer Philippika gegen Israel am 22.07. in der Spätausgabe der Tagesschau eine Anwartschaft auf den ersten Platz gesichert.
Um so richtig loslegen zu können, ringt sich die Dame in den ersten 19 Sekunden ihres Auftritts zu einer Verurteilung von „Hass, Hetze, Antisemitismus“ einer „Melange aus Islamisten, Nazis und Linksradikalen“ durch. Wobei rätselhaft ist, woher diese „Melange“ stammt, weil Nazis an den jüngsten Ausschreitungen ja nicht beteiligt waren.
Ab der 20. Sekunde kommt es knüppeldick aus Frau Raus verkniffenen Mund: unter den Demonstranten hätten sich nicht nur Islamisten und Neonazis (Die Linksradikalen fehlen hier schon, oder sind das die neuen Neonazis?) befunden, sondern auch Palästinenser und Deutsche, die die „Verzweiflung über die brachiale Unerbittlichkeit dieses Feldzuges“ auf die Straße getrieben hätte.
Sie hätten Fragen an die Politik, weil die Hamas als allein Schuldige dastünde. Aber „einseitige Schuldzuweisungen“ würden der „Lage nicht gerecht“.
Aber dann erfolgt eine solche einseitige Schuldzuweisung an Israel.
„Getrieben von Scharfmachern und Populisten“ hätte die Regierung Netanjahu ihre „unerbittliche“ Siedlungspolitik vorangetrieben. Damit jeder Zuschauer es wirklich mitkriegt, wird innerhalb von 30 Sekunden zweimal das Attribut „unerbittlich“ in Bezug auf Israel benutzt. Das Ergebnis dieser Politik wäre „katastrophal“.
Die tausenden Raketen, die von der Hamas auf Israel abgefeuert worden sind, finden keine Erwähnung. Rau kann sich gerade noch dazu durchringen, die Politik der menschlichen Schutzschilde der Hamas als perfide zu bezeichnen, schwächt das aber gleich wieder mit dem Hinweis ab, dass Präsident Obama Israel, nicht die Hamas, vor weiteren zivilen Opfern gewarnt hat.
Besonders zu stören scheint die Staatsfunkerin, dass „die Sicherheit Israels nicht nur für die deutsche Kanzlerin zur Staatsräson“ gehöre. Deshalb fordert sie die Politik auf, endlich die überfällige Kritik an Israel zu üben: unmissverständlich.
Ich habe an dieser Stelle das unmissverständliche Bedürfnis klar zu machen, dass ich mich missbraucht fühle, weil ich solche Hetzreden mit meinen Zwangsgebühren finanzieren muss.
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