Linke Lügengeschichten
Linke Lügengeschichten
Datum: 28.08.2014, 13:13
Ausgerechnet im schönen Atrium des Paul- Löbe- Hauses findet heute auf Einladung der SED- Linke- Bundestagsfraktion ein Schauspiel statt, das an grotesker Geschichtsfälschung kaum zu übertreffen ist.
"Der Reichstag bewilligt 5 Milliarden für den Krieg" heißt das Ganze und es lesen aus den Reichstagsprotokollen von 1914:
Jacob Augstein, Michel Friedmann, Gregor Gysi, Peter Gauweiler, Christoph Hein, Luc Jochimsen, Oskar Lafontaine, Ingo Schulze, Franz Sodann , Sarah Wagenknecht, Roger Willemsem, Willy Wimmer (CDU, Ehem. Staatssekretär für Verteidigung).
Da ist der SED- Linken zwar eine Art- Volksfront- Coup geglückt, weil sich selbst CDU/CSU- Mitglieder einspannen ließen, aber sonst bestehen gute Chancen, dass die Verlogenheit dieser Veranstaltung durchschaut wird.
Kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg führt die SED- Linke in gelernter Manier ihren Wunschkoalitionspartner vor. Die SPD wird als Kriegspartei hingestellt, lediglich ihr Mitglied Karl Liebknecht, späterer Gründer der USDAP, macht die rühmliche Ausnahme.
Damit bezweckt die SED- Linke zweierlei: einmal möchte sie doch noch die kürzlich abgelehnte Gedenktafel für Liebknecht im Reichstag durchsetzen, zugleich die SPD schwächen, damit sie bei den kommenden Koalitionsverhandlungen kuscht.
Die Idee, Politikerprotokolle öffentlich vorzulesen, wurde übrigens von Achse- Autor Dirk Maxeiner in Deutschland propagiert, leider ohne dass er rechtzeitig ein Patent darauf angemeldet hat.
Dirk hat seinerzeit in mehreren Berliner Theatern nachgefragt, ob man den Koalitionsvertrag der GroKo auf ihren Bühnen vorlesen dürfte.
Das wurde abgelehnt und kurz darauf an einem anderen Ort mit Schauspielern durchgeführt.
Abgesehen von der geklauten Idee, baut die SED- Linke darauf, dass bereits wieder vergessen ist, dass es Gysi war, der als erster Fraktionschef des Deutschen Bundestages Waffenlieferungen an die Kurden gefordert hat.
Sollte der Bundestag nächsten Montag diese Waffenlieferungen beschließen, geht das Auf die Initiative des alerten Anwalts zurück, der offenbar gelernt hat, wie man die gewünschten Ziele durch die Hintertür erreicht.
Natürlich wird die SED- Linke gegen die Waffenlieferungen stimmen. Sie kann sich leider sicher sein, dass die Mainstream- Medien weder auf Gysis Vorstoß hinweisen, noch ihn problematisieren werden.
Warum sich so viele nützliche Idioten gefunden haben, die bereit sind, ausgerechnet im 25. Jahr nach dem Mauerfall die SED- Linke aufzuwerten und dazu beizutragen, dass es schlimmstenfalls demnächst einen SED- Linke- Ministerpräsidenten in Thüringen gibt, bleibt deren Geheimnis. Lorbeeren werden sie dafür nicht ernten.
Sie hätten lieber vor ihrer Zusage Lenin lesen sollen: Die Bürgerlichen liefern noch die Stricke, an denen wir sie aufknüpfen.
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