Krieg im Friedrichshain
Krieg im Friedrichshain
Datum: 03.02.2011, 09:18
Berichterstattung über die kriminellen Aktivitäten der linksextremistischen Hausbesetzer zu illustrieren, zeigt einen Kriegsschauplatz. Bis an die Zähne bewaffnete Polizisten, im Hintergrund das Haus, an dessen Fenstern Flammen zu sehen sind.
Nur, von Krieg, den die Linksextremisten dem Rechtsstaat erklärt haben, ist nicht die Rede. Die Gewalt, mit der die Polizisten attackiert werden, wird verniedlicht. Wenn das Haus geräumt sein wird, ist es nur noch eine Ruine. Türen wurden beschädigt, das Treppenhaus zerstört, die Fußböden und Wände unter Wasser gesetzt.
Ein so genanntes „linksalternatives Wohnprojekt“ wird hier mit Gewalt verteidigt. Wobei diese Bezeichnung schon eine Lüge ist. Was ist bitte „Projekt“ an der Besetzung eines Hauses, in dem die Besetzer sich die Miete vom Staat und Licht und Gas von den Hausbesitzern finanzieren lassen und als Dank dafür nicht nur das Haus, sondern auch die Umgebung vermüllen und verkommen lassen?
Jeder, der alternativ leben will, kann das tun. Warum können die Linksextremen darauf bestehen , dass sie es auf Kosten Dritter tun wollen und ihre Mitmenschen terrorisieren, wenn die der Meinung sind, dass sie keine Lust mehr haben, für die Lebenshaltungskosten von Hausbesetzern aufkommen zu müssen und aus ihrem Eigentum etwas anders machen wollen, als eine versiffte Bruchbude?
Die Randale der Linksextremisten wird von den Medien gewissenhaft protokolliert, bewertet wird sie kaum, verurteilt schon gar nicht. Von den Hausbesitzern und dem Terror, dem sie seit Monaten ausgesetzt sind, ist wenn überhaupt, nur am Rande die Rede.
Mich widern nicht nur die Gewaltszenen an, sondern vor allem eine Berichterstattung, die sich nicht klar von dieser Gewalt distanziert, weil sie der Meinung zu sein scheint, dass Gewalt von links doch einem gut gemeinten Impuls entspringt und deshalb mit Nachsicht behandelt werden muss.
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