Impfen oder nicht impfen – das ist die Frage
Impfen oder nicht impfen – das ist die Frage
Datum: 09.02.2022, 11:27
Söder wäre nicht Söder, wenn er sich nicht eine Hintertür, besser gesagt ein Scheunentor offengelassen hätte. Er wäre nach wie vor für eine allgemeine Impfpflicht, die müsse aber erst beschlossen werden. Bekanntlich wagt es die Ampelkoalition nicht, einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen, weil Koalitionspartner FDP sich im Bundestagswahlkampf gegen eine Impfpflicht positioniert hatte und die Parteibasis darauf besteht. Nun soll der Bundestag mittels fraktionsübergreifendem Gruppenantrag die Impfpflicht auf den Weg bringen. Ob dies so einfach durchgeht, ist ungewiss. Mit jedem Tag mehren sich die berechtigten Zweifel an der Qualität und der Wirksamkeit der eingesetzten Vakzine, die ausnahmslos immer noch keine endgültige Zulassung, sondern nur eine für den Notfall haben. Inzwischen gibt es mehr als 1000 Studien, die Impfschäden belegen. In den Haltungs-Medien wird das weitgehend ignoriert. Nur die Berliner Zeitung wagt dieses heiße Eisen ab und zu anzufassen, indem sie zum Beispiel die Fragen renommierter Chemiker an Biontech/Pfizer ihre Impfstoffe betreffend veröffentlicht und damit bekannt macht. Auch dass das Pharmaunternehmen nur vage und unvollständig geantwortet hat, konnte man in der Berliner Zeitung lesen. ansonsten herrscht merkwürdige Stille im Haltungs-Medienwald. Im Gegenteil, der heutigen Presseschau des Deutschlandfunks war zu entnehmen, dass die Corona-Fans in den Redaktionsstuben über Söder wegen seiner Öffnungsstrategie herfielen.
Von ihnen wird die nicht legitimierte Ministerpräsidentenkonfernez inzwischen als das oberste Gremium hofiert, dessen Entscheidungen bundesweit umgesetzt werden müssten. Was ausländische Experten wie Paul Collier als klaren Vorteil erkennen, dass Deutschland in der Corona-Krise wegen seines Föderalismus gegenüber Großbritannien und Frankreich mit dem dort herrschenden Zentralismus überlegen sei, wird in den Haltungs-Medien als Makel beschrieben, der unbedingt ausgemerzt gehört.
Wie sehr das Thema Impfpflicht die Gemüter bewegt, konnte ich auch daran erkennen, dass ich zu kaum einem Thema mehr Rückmeldungen erhielt als zu einem Gastbeitrag von Stefan Krikowski über das Impfen. Ich dokumentiere deshalb beispielhaft einen Leserbrief. Außerdem veröffentliche ich am Schluss dieses Beitrags für alle, die mir immer vorwerfen, dass ich für lange bekannte Tatsachen keine Links als Beweis anführe, einen umfangreichen Link-Anhang, den ich einem Musterbrief von Dr. Wolfgang Wodarg entnommen habe, den er für alle entworfen hat, die sich der Zumutung einer Zwangsimpfung widersetzen wollen.
Leserbrief:
„Eben habe ich die Argumente in Sachen “Impfpflicht” gelesen. Leider greifen sie zu kurz, da sie ausschließlich defensiv ausgerichtet sind, d.h. Aussagen der Befürworter bestreiten.
Es gibt jedoch auch eigene Aussagen von Gewicht, die in diesem Artikel fehlen, deshalb verfehlt er einiges an Wirkung:
- Die Rohdaten von Pfizer, die der Zulassung der Medikamente zu Grunde liegen inklusive der daraus abgeleiteten Aussagen zur Impf-Effektivität, sind bis heute unter Verschluss, d.h. nicht nachvollziehbar. Das gilt ebenso für Moderna. Wäre die Impfung sicher und effektiv spräche nichts gegen eine sofortige Veröffentlichung.
- Für jeden medizinischen Eingriff gilt eine Risiko-Nutzen-Abwägung. Diese ist individuell für jeden Einzelnen. Die maßgebliche Bewertung erfolgt durch den Patienten nach einer Aufklärung durch den behandelnden Arzt, der zuvor den Patienten fachlich individuell untersucht hat. Maßgeblich ist also das Verhältnis Patient-Arzt.
Eine Impfpflicht verletzt das Prinzip der individuellen Risiko-Nutzen-Abwägung.
Eine Impfpflicht greift massiv in das geschützte Arzt – Patientenverhältnis ein. Nicht umsonst hat Herr Gassen, Kassenärztepräsident, das Umsetzen der Impfpflicht abgelehnt.
- Die Einzigartigkeit dieses Gesundheitsrisikos ist nicht gegeben. Eine Impfpflicht gegen Corona kann als Blaupause für alle möglichen weiteren Impfpflichten dienen. Sie dient außerdem dem Aufbau einer neuen, steuerfinanzierten Bürokratie.
- Eine Impfpflicht ist schon deswegen unverhältnismäßig, weil es keinerlei Anstrengungen gibt, alternative, vorbeugende Behandlungsmethoden zu entwickeln. Im Gegenteil, Behandlungsmethoden, Stichwort: Ivermectin, die in anderen Teilen der Welt zu großen Erfolgen geführt haben (Afrika, Indien) werden in Deutschland (und auch anderen Ländern) unterdrückt.
Ich möchte das als konstruktiven Hinweis verstanden wissen, und keinesfalls als Kritik an Ihrer Arbeit, sondern im Gegenteil als Unterstützung! Vielleicht ist es möglich, den Artikel zu gegebener Zeit aktualisieren.“
Und hier der Link-Anhang:
Anmerkung: leider sprengt der Umfang der von Wodarg gesammelten Belege, die maximale länge der Artikel auf dieser Webseite. Besuchen Sie für weitere Informationen wodarg.com
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