Gegen die zynische Geschichtsfälschung der Linken und die allgemeine Geschichtsvergessenheit
Gegen die zynische Geschichtsfälschung der Linken und die allgemeine Geschichtsvergessenheit
Datum: 22.08.2014, 11:46
Der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt vom 23. August 1939, bekannt als Hitler-Stalin-Pakt , garantierte Hitlers Schergen die sowjetische Neutralität bei einem Überfall auf Polen und den folgenden Auseinandersetzungen mit den Westmächten.
Mit einem geheimen Zusatzprotokoll teilten sich die beiden Diktatoren Nord- Osteuropa auf: Finnland, Estland, Lettland fielen Stalin zu, Litauen Hitler. Das umstrittene Wilnaer Gebiet wurde dabei Litauen zugerechnet.
Der Nichtangriffspakt wurde am 28. September 1939 mit dem Deutsch-Sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrag ergänzt, nachdem die Wehrmacht das westliche Polen und die Rote Armee Ostpolen militärisch besetzt hatten. In einem begleitenden geheimen Abkommen wurde die Aufteilung Polens und des Baltikums vereinbart, sowie ein Austausch seiner deutschen, ukrainischen und weißrussischen Bevölkerung.
Außerdem kam es zur Auslieferung tausender deutscher Kommunisten, die nach der Machtergreifung Hitlers in die Sowjetunion geflohen und zum großen Teil in Stalins Gulag gelandet waren, an Hitlerdeutschland.
Diese Kommunisten landeten fast ausnahmslos in deutschen KZs, was für viele das Todesurteil bedeutete.
Das Europäische Parlament hat bereits am 2. April 2009 eine Entschließung „zum Gewissen Europas und zum Totalitarismus“ angenommen, mit der Forderung an, den 23. August zum gemeinsamen Gedenktag für die Opfer aller totalitären und autoritären Regime zu erklären.
Seitdem ist dieser Gedenktag fester Bestandteil der Erinnerungskultur der baltischen und anderer osteuropäischer Staaten.
Nur in Deutschland wird dieser Beschluss bis heute ignoriert.
Mehr noch, die in Linke umbenannte SED versucht sich in alter Manier in Geschichtsfälschung. Sie veranstaltet am 23. August in Berlin auf dem Rosa-Luxemburg- Platz und an anderen Orten Gedenkveranstaltungen anlässlich der Ermordung von Ernst Thälmann, der als Parteichef der KPD die stalinistische Politik des Kampfes gegen die „Sozialfaschisten“ der SPD durchgepeitscht hat und alle Kritiker denunzieren ließ.
Dabei sind die Veranstaltungen in doppelter Hinsicht zynische Geschichtsfälschung: Thälmann wurde bereits am 18. August ermordet und konnte von den Nazis ermordet werden, weil Stalin keine Anstalten gemacht hat, seinen treuen Anhänger in die Sowjetunion zu holen.
Die VOS Berlin- Brandenburg macht als Verband der Verfolgten der Kommunistischen Diktatur am Sonnabend, dem 23. August in der Zeit zwischen 13 und 15 Uhr vor dem „Russischen Haus“, in der Friedrichstraße 176-179 auf die Geschichtsvergessenheit der deutschen Politik und die dreiste Geschichtsfälschung der SED-Linken aufmerksam.
Wir fordern, dass auch in Deutschland er 23. August auch in Deutschland ein Gedenktag für alle Verfolgten und Opfer der nationalsozialistischen und der kommunistischen Diktatur wird!
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