Die Verharmlosung des Al- Quds- Tages

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Die Verharmlosung des Al- Quds- Tages
Datum: 27.07.2014, 12:29

Nicht nur der rbb hat sich beeilt, eine positive Bilanz der Al- Quds- Demo in Berlin zu ziehen, auch Zeit- online liefert einen Beitrag dazu.

"Israel- vergasen"- und "Sieg-Heil"-Rufe in Berlin, lautete die Überschrift des Berichts und man durfte kritische Töne gegen diese Demonstration erwarten. Weit gefehlt.

Nachdem die Teilnehmerzahlen für die Al- Quds- Demo höher und die der Pro- Israel-Demos niedriger angegeben wurden als in den offiziellen Verlautbarungen, wurde zwar eingeräumt, dass es Sieg- Heil und Israel- vergasen- Rufe gegeben hätte, aber die wären sofort von anderen Demonstranten und von den Demo- Ordnungskräften unterbunden worden. Alles wäre so schön friedlich verlaufen, wenn es nicht „Provokationen“ gegeben hätte. Zeit –online wörtlich:

„Ein proisraelischer Demonstrant provozierte die Gegner, indem er mit einer Israel-Flagge wedelte. Mehrere Al- Quds- Demonstranten versuchten daraufhin, die Polizeiabsperrung zwischen den beiden Kundgebungen zu durchbrechen. Es gab ein kurzes Handgemenge mit den Beamten. Die Polizei nahm den Provokateur in Gewahrsam.“

Sprich: nicht die Angriffe der Israel- Hasser auf die Polizei sind das Problem, sonder der „Provokateur“ mit der israelischen Fahne.

So subtil kommt Antisemitismus im feinsten Intellektuellen- Blatt unseres Landes daher.

Um die Legende zu stützen, dass auch deutsche Neonazis irgendwie mitmischen, werden dann noch nicht näher bezeichnete  Passanten zitiert, die unter den Demo- Teilnehmern Neonazis aus Brandenburg ausgemacht haben wollen.

Zwar gibt es keinerlei Belege dafür, aber die Legende muss aufrechterhalten werden, um der Wahrheit des linken Antisemitismus nicht ins hässliche Auge sehen zu müssen.

Im Übrigen, kein kritisches Wort darüber, dass die Pro- Israel –Demonstranten wie in den vergangenen Jahren von einem Cordon sanitaire umgeben waren, den man nicht mit dem kleinsten Israel- Fähnchen verlassen durfte, um nicht zu „provozieren“.

Dagegen durften sich die Israel- Hasser mit ihren Kindermörder- Israel- Plakaten frei bewegen, auch mit der Botschaft „Israel- verrecke“, wenn es in arabisch geschrieben war.

Das ist die Realität auf  Berlins Straßen, an einem Tag, an dem an jedem Zeitungskiosk des Landes die auflagenstärkste Tageszeitung zu sehen war, die auf ihrem Titel dutzende Bekenntnisse von Politikern und anderen Schauspielern abgedruckt hat, dass es nie wieder Judenfeindlichkeit in Deutschland geben dürfe!

Sven von Storch

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