Demonstration gegen Verharmlosung des Antisemitismus durch den WDR in Köln

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Demonstration gegen Verharmlosung des Antisemitismus durch den WDR in Köln
Datum: 24.07.2014, 14:14

FW- Leser aus dem Raum Köln, die mehr tun wollen, als nur entsetzt sein über den linken Antisemitismus auf unseren Straßen und die Desinformation in unseren Medien, können heute um 18.00 Uhr auf dem Wallraffplatz vor dem WDR-Funkhaus die Demonstration für eine faire Berichterstattung über Israel und gegen die Verharmlosung des linken Antisemitismus verstärken.

Das Fass zum Überlaufen haben zwei Berichte in der Kölner Lokalzeit gebracht.

Am Freitag, dem 18. 07. Berichtete der Sender über zwei Demonstrationen in Köln wegen des Krieges, den die Hamas gegen Israel vom Zaun gebrochen hat, verharmlosend „Konflikt“ genannt.

Zuerst wird von der Kundgebung der Israel-Unterstützer berichtet, wobei mehrmals betont wird, dass dies die wesentlich kleinere Gruppe gewesen sei.

 

Dann wendet man sich den Pro- Hamas- Aktivisten zu, die von der Linksjugend ( also die Jugendorganisation der Linken) zur Demonstration aufgerufen worden waren.

In der Anmoderation wird von der „Wut über die israelische Bombardierung in Gaza“ gesprochen, die diese „hauptsächlich arabischstämmigen jungen Männer“ auf die Straße getrieben hätte. In der Kamera- Totalen wird der Eindruck erweckt, es gäbe keine antisemitischen Plakate, dafür aber jede Menge martialische Polizeipräsenz.

Der Höhepunkt ist dann der Auftritt des Reporters vor Ort, der behauptet, auf der Demo hätte es keinerlei Anzeichen gegeben, dass sich „Extremisten“ unter die Menge gemischt hätten, wobei er als einzige Neonazis benennt, die sowieso kaum auf einer Linksjugenddemo zu finden sind. Das Adjektiv linksextremistisch oder islamistisch kommt nicht vor, obwohl die Linksjugend an sich schon als extremistisch eingestuft werden kann.

Alles hätte sich „auf den eigentlichen Sinn“ konzentriert, der nicht näher bezeichnet wird.

Während der Reporter seine Lügen in die Kamera spricht, halten hinter ihm zwei arabische Jugendliche Schilder hoch, auf denen Israel als Kindermörder und Terrorist denunziert wird.

Ähnlich die Berichterstattung zu den antisemitischen Tumulten in Köln am Tag darauf.

Wieder wird ausführlich auf die Bombardierung von Gaza durch die Israelis verwiesen, über die Hamas kein kritisches Wort.

In den Mittelpunkt wird gestellt, dass die Polizei trotz der Tumulte eine „positive Bilanz“ gezogen hätte. Acht Personen seien festgenommen worden wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetzes, Polizisten seien mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern beworfen worden.

Was an diesen Vorgängen positiv ist, bleibt ein Geheimnis der Polizei. Vom antisemitischen Hass, der sich in Parolen und Plakaten entlud, ist nicht die Rede.

Im 25. Jahr nach dem Fall der Mauer haben die Staatsfunker damit ein Niveau erreicht, das ihren Kollegen in der DDR um Nichts nachsteht.

 

 

Sven von Storch

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