Das Gift der linken Legenden - eine Nachbetrachtung
Das Gift der linken Legenden - eine Nachbetrachtung
Datum: 02.07.2013, 19:30
Aktionen aggressiver Asylbewerber gehören seit über einem Jahr zu den täglichen Nachrichten. Es begann mit einem Marsch durch Deutschland, genauer von Würzburg nach Berlin, mit dem die Teilnehmer durchsetzen wollten, dass sie für ihren offenen Bruch der gesetzlichen Auflagen für Asylsuchende mit der sofortigen, ungeprüften Genehmigung ihres Antrags belohnt werden. Begleitet von ihren Antifa- Unterstützern und wohlwollender Medienberichterstattung kamen sie in Berlin an und versuchten einen ersten „Hungerstreik“ in der Adventszeit am Brandenburger Tor.
Schon damals fielen vor den hingehaltenen Mikrofonen Sätze wie: in Deutschland sei es schlimmer, „als in Afghanistan“. Warum man dann so dringend Einlass begehrte, blieb offen, wurde von den Medien auch nicht nachgefragt.
Nachdem die Behörden des schrecklichen Deutschland erst Wärmebusse, dann eine ganze Zeltstadt inklusive WCs, Duschgelegenheiten und Küche zur Verfügung stellten, zog man ab auf den Kreuzberger Oranienplatz, wo das „Camp“ seit Monaten unter inzwischen zum Himmel stinkenden Bedingungen besteht. Wie es dort aussieht, hat ausführlich Marcus Staiger im Vice- Magazin beschrieben.
Noch schlimmer scheinen die Zustände in der Ende Dezember 2012 vom inzwischen ins Privatleben abgetauchten Bürgermeister Schulz zur Verfügung gestellten ehemaligen Gerhart- Hauptmann-Schule zu sein. Dort hausen neben Ratten auf und zwischen immer mehr Müll, den niemand wegräumt, nicht nur Flüchtlinge, sondern allerlei anderes flüchtiges Volk.
Als sich die Ermüdungs-, und Auflösungserscheinungen im Oranienplatz-Camp immer bemerkbarer machten, schien es den deutschen Unterstützern an der Zeit zu sein, für eine neue, medienwirksame Aktion.
Was auf dem Münchner Rindermarkt aufgezogen wurde, hat Bürgermeister Uhde zu Recht eine „Kommandostruktur“ genannt. Nicht nur er hat sich an die unseligen RAF-Zeiten erinnert gefühlt, in denen die Links- Terroristen erfolgreich durch „Hungerstreik“ ihre Zusammenlegung in Stuttgart-Stammheim erzwangen.
Holger Meins gab damals den Märtyrer, nachdem Ulrike Meinhof, die wohl eigentlich für den Tod bestimmt worden war, durch ein Leberversagen vorläufig noch gerettet wurde. Während ein sympathisierender Anwalt dem sterbenden Meins noch eine Gauloise zwischen die erkaltenden Lippen steckte, statt für eine Notfallbehandlung zu sorgen, wurde Andreas Baader Hähnchenfleisch aus dem Magen gepumpt. Er, der großspurig verkündet hatte, dass der „Streik“ fortgesetzt werden würde, auch wenn „Typen“ dabei drauf gehen würden, dachte selbst nicht daran, sich in diese Gefahr zu begeben.
Der linken Heldenlegende über die „Kämpfer“ der RAF, die dem „Schweinesystem“ die Stirn boten, wofür sie schließlich vom Staat umgebracht worden sein sollen, hat das kaum geschadet. Anders ist es nicht zu erklären, dass die „Unterstützer“ der Asylbewerber ihren Schützlingen erfolgreich eingeredet haben, Holger Meins zu ihrer Ikone zu machen. Die jungen Männer aus Afghanistan, Iran, Somalia, Nigeria usw., die allesamt nach Meins Tod geboren worden sind, hatten garantiert noch nie von ihm gehört. Selbst ihre deutschen Altersgefährten kennen seinen Namen kaum.
Meins war die Ikone der ehemaligen Aktivisten, die seinerzeit Rudi Dutschkes Ruf nach dem Marsch durch die Institutionen gefolgt sind und ihre linken Legenden erfolgreich gegen die historischen Tatsachen verstetigt haben.
Viele Linksintellektuelle waren damals geschmeichelt, den flüchtigen Terroristen Unterschlupf gewähren zu dürfen. Sie waren und sind zum Teil immer noch bereit, die RAF- Morde zu verharmlosen oder zu entschuldigen. Es sind die Art von Leuten, die den verzweifelten Vater Klaus Rainer Röhl monatelang nach seinen entführten Töchtern suchen ließen, obwohl sie wussten, wo sich die Mädchen befanden.
Mit ihrem Bezug auf den Terroristen Meins und ihre Herabwürdigung des Staates, bei dem sie doch Unterschlupf suchen, bedienen die Hungerstreikler die ewigen Ressentiments der bundesdeutschen Altlinken gegen das System, in dem sie inzwischen an den Schalthebeln sitzen.
Auf diese Weise vergiften die linken Legenden immer noch die Atmosphäre in unserem Land. Tatsächlich kamen nach der Räumung des „Camps“ wieder alle Phrasen zum Zuge, die uns bis zum Abwinken um die Ohren gehauen werden, sobald die Polizei als letztes Mittel eingreift, um, in diesem Falle, es nicht zu einem Märtyrer kommen zu lassen.
Nun wird dem Staat vorgeworfen, dass er „unverhältnismäßig“ reagiert habe, weil er Menschen vor dem Tode rettete.
Der iranische Sprecher der Asylbewerber hatte doch bereits am Sonntag Abend im Fernsehen zu bester Sendezeit verkünden dürfen, dass, wenn es Tote gäbe, Deutschland schuld wäre. Nun ist Deutschland schuld, weil es keine Toten gibt.
Es gibt keine kritische Auseinandersetzung mit den Asylbewerbern, die sich öffentlich über Recht und Gesetz hinwegsetzen, den Staat zu erpressen versuchen und das Land ihrer Wünsche vor der Weltöffentlichkeit in den Dreck ziehen.
Sie dürfen das ungestraft tun und sie dürfen sogar Kinder für ihre Zwecke instrumentalisieren, ohne Sanktionen befürchten zu müssen.
Ihre „Unterstützer“, die mit Gewalt versucht haben, den Abtransport von lebensgefährlich Dehydrierten ins Krankenhaus zu stoppen und damit Leben aufs Spiel setzten, dürfen unwidersprochen in dreister Umkehrung der Tatsachen in den Medien behaupten, die Polizei hätte lebensrettende Maßnahmen verhindert.
Folgen wird das für sie kaum haben, denn die Hüter der linken Legenden werden weiter dafür sorgen, dass Missachtung des Rechtsstaates im besten Fall verzeihlich, im schlimmsten Fall ein Kavaliersdelikt ist.
Damit wird die Erosion des Rechtsstaates bewusst oder aus Gleichgültigkeit in Kauf genommen.
Beitrag erschien zuerst auf: achgut.com
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