USA: Revolte im Führer-Kongreß

Eigentlich ist man gut beraten, sich die widerlichen Bilder aus amerikanischen Kongreßausschüssen nicht anzutun. Warum CNN und BBC mit ihren noch infameren Diskussionsrunden ansehen, wenn man sich die Reste von Glauben an irgendetwas noch bewahren will?

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Eigentlich ist man gut beraten, sich die widerlichen Bilder aus amerikanischen Kongreßausschüssen nicht anzutun. Warum CNN und BBC mit ihren noch infameren Diskussionsrunden ansehen, wenn man sich die Reste von Glauben an irgendetwas noch bewahren will? Das Auftreten des ehemaligen Trump-Anwaltes vor einem Kongreßausschuss konnte jedem Betrachter gleichsam "den Rest" geben. Man kann sich auch nicht abwenden und der Ansicht frönen, daß dies eben Amerikaner in einem Anwalts-Staat "gleichsam unter sich sind". Weinerlichkeit, wenn man erwischt worden ist und Bigotterie, wenn man sich auf irgendwelche "Werte" beruft, die längst schon "zu Tode geritten" worden sind. Dennoch wäre das sich-angewidert-abwenden der schlechteste Rat, dem man einem Beobachter außerhalb der USA nahelegen könnte. Man muß sich das ansehen, um sich eine Vorstellung davon zu machen, was dem eigenen Land blühen kann, wenn die in Washington schon aus diesen Anlässen übereinander herfallen, wie es die Cohen-Anörung zeigt. Das ist die "Werte-Gesellschaft", die nach Presseberichten MdB Sigmar Gabriel und MdB Norbert Röttgen demnächst als deutsche Co-Vorsitzende der "Atlantik-Brücke" als verlängerter Arm hier repräsentieren wollen oder sollen. Da beide Herren außenpolitisch engangiert sind, hat das für die Welt den Vorteil, daß sie sich in Deutschland jene Gesprächspartner aussuchen können, die dieses US-Label nicht am Revers tragen.

Natürlich geht es gegen den Präsidenten mit dem Namen "Trump", nicht als Verteter alter weißer Männer, sondern zudem mit schottisch-deutscher Herkunft belastet. Amerikanischer Ausbund der "Hunnen" in den Augen der vor Jahrzehnten hoch-gerühmten wasp-Eliten in USA und schlimmer geht es nicht. Diesem Umstand müßte man noch nicht einmal mit Neugier begegnen. So sind sie halt, die Cowboys. Auch dieses Denken ist das letzte, das man sich hier erlauben kann. Die Frage nach dem "warum" ist leicht zu beantworten. Gegen Präsident Trump steht das kriegs-geile Politik-Pack, das die Welt seit dem Gleiwitz-Krieg vor genau zwanzig Jahren gegen Jugoslawien mit mörderischen Kriegen überzogen hatte und hat. Die Welt weiß hinlänglich genug und wir in Deutschland wissen es spätestens seit Versailles, daß die USA "Krieg können". Jetzt versucht es ein US-Präsident mit Frieden und diese Mischpoke, die die Welt ins Elend stürzt, versucht mit allen Mitteln, ihn aus dem Amt zu kippen. Wenn diese Kräfte Erfolg haben: was dann? Dann werden sie ihr Kriegshandwerk wieder fröhliche Urständ feiern lassen und von den Merkels und Macrons dieser Welt bejubelt, die im politischen Kontext den Präsidenten Trump verabscheuen, wie es politisch nicht schlimmer gehen kann. Wenn Trump stürzt, gilt in der Frage, ob es Krieg gibt, der alte Satz, daß "die Würfel gefallen" sind.

Willy Wimmer 28. 2. 2019

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Jawohl Herr Wimmer, Mischpoke !!!! Es sind immer die ,, Gesichter ",wenn man die meisten links neben der AFD hüpfen und feixend mit sonderbarem Habitus und bärtige in Weiberkleidern ertragen muß !! Ist denn niemand und nichts in der Lage dieses Unheil ab zu wenden ???? Treibt es uns unaufhaltsam wie die Titanik in den Untergang ? Sodom und Gomorra ist das Menetekel an der Wand ...

Gravatar: karlheinz gampe

Wer für Frieden ist hat es schwer auf der Welt, angesichts einer Kriegslobby und der roten CDU Lobbykanzlerin mit ihrem alten roten DDR Stasi Betonkopp. Man denke nur an den arabischen Frühling, den solch widerliche Kreaturen, dem dummen Bürger noch als demokratische Großtat verkauften. Diese verlogenen Kreaturen haben eine ganze Region mit Krieg, Mord und Elend überzogen. Wann stehen CDU IM Erika Merkel und ihre roten Genossen dafür vor dem Richter ?

Gravatar: a

Sie sagen, die USA "können Krieg", ich sage die USA "müssen Krieg". "Time is money" ist nur ein anderes Wort dafür. Sie sind halt Protestanten und kennen das katholische Prinzip nicht. Das Zentrum dieser Hölle bilden die amerikanichen Demokraten. Teil dieser Hölle sind auch der Anwalt Michael Cohen oder die Psychologin Christine Blasey-Ford. Ihre Universitätsabschlüsse helfen leider nicht, die Hölle zu verlassen. Der Schlüssel dazu ist ein anderer. Die Deutschen haben das Problem, sich unkritisch mit diesen amerikanischen Scheineliten zu verbrüdern. Über die Atlantic-Brücke wird das Gift ihrer Hölle nach Deutschland transportiert!

Gravatar: Thomas Rießler

Dieses Trump-Lob kommt aus der falschen Ecke. Offenbar gibt es jedoch unter den sogenannten Alternativen ein Publikum für dieses Zeug.

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