Über den Dingen stehen

In der Ferienzeit und zu Beginn der Arbeit: Was darf sich wichtig machen? Christen hören dazu immer neu auf Jesus. Sie glauben: Er ist dabei, wenn wir handeln.

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Deswegen unterbrechen Christen gern ihren Alltag. Werden still. Werfen einen Blick zum Kreuz. Oder zum Himmel. Und beten das Gebet Jesu.

Wer das Vaterunser betet, liest es Jesus von den Lippen ab. Deswegen vereinigt kein Gebet den Beter mit Christus und seinem Vater sosehr wie dieses Gebet. Es entsprang durch das Wirken des Heiligen Geistes dem Herzen Jesu. Und es gelangte ins Herz seiner Jünger. Sie lassen sich bis heute von Jesus selbst in seinem Gebet zum Vater tragen.

Schon in den frühen Tagen der Christengemeinden war es Brauch, das Vaterunser dreimal täglich zu beten; auch dies eine Erinnerung an den dreifaltigen Gott. In der alten Kirche wurde das Vaterunser den Täuflingen feierlich vor der Taufe überreicht, damit es als erstes Gebet nach der Taufe gesprochen werden konnte. Gemeinsam mit dem Credo, dem Glaubensbekenntnis, gehört das Vaterunser zu jenen Gebeten, die jeder getaufte Christ lernen und wissen sollte.

Und wenn er es betet: Dann erhebt er sich über die Dinge. Nicht, um überheblich zu werden. Sondern um über den Dingen zu stehen. Sich nicht von ihnen gefangen nehmen zu lassen. Sondern sie in Ruhe nach der Ordnung Gottes zu beurteilen und in ihnen kraftvoll zu handeln.

Ihr

Br. Paulus

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Thomas Rießler

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Allerdings bitten wir Gott darum und nicht den Ankläger der Menschen. Das Vergeben den Schuldigern gegenüber ist in Bezug auf die atheistischen Massenmörder Stalin und Mao und die Nazis eine größere Herausforderung als in Bezug auf die Ohrfeigen von Ratzinger.

Gravatar: Thomas Rießler

Datko, umgekehrt ist es richtig: Der Glaube an Jesus Christus hat eine maßgebliche Rolle bei der Überwindung der atheistischen Diktaturen des Ostblocks gespielt. Zuerst wurden die Menschen durch Rattenfänger geködert, die ihnen eine bessere Welt und Freiheit versprachen. Das angebliche Paradies entpuppte sich aber schnell als Gefängnis. Dann musste der Glaube an Jesus Christus einspringen, um die Menschen langsam aus ihrer selbstverschuldeten Sklaverei zu befreien. Sind Sie sicher, dass Sie in der richtigen Partei sind?

Gravatar: Anne R.

Herr Datko, das radikale Umerziehungsprogramm in Schulen und Kindergärten, welches die "Sexualpädagogik der Vielfalt" durchsetzen will sollte Sie viel mehr beunruhigen.
Leider machen auch Kirchen und Religionsgemeinschaften mit oder bleiben zumindest nicht davon verschont.

Eine katholische Erziehung ist diesem unsäglichen Gender-Mainstreaming allemal vorzuziehen.
Was Sie wiederholt über den Herrn Ratzinger von sich geben ist so absurd, daß mir dazu nichts einfällt.

Gravatar: Joachim Datko

Zu Thomas Rießler - 16:50 : Religionen versuchen die Menschen von klein auf zu indoktrinieren. Das ist ein Hauptgrund, warum Religionsgemeinschaften ungeeignet sind Kindergärten und Schulen zu betreiben.

Selbst Herr Joseph Ratzinger ist nicht durch eigene Überlegungen strenggläubiger Christ geworden, sondern durch katholische Indoktrination in der Kindheit. Ihm wurde die christliche Religion eingeprägt. Sein Bruder ist so fanatisch religiös, dass er als Domkapellmeister "Domspatzen" sogar geschlagen hat, wenn sie nicht andächtig genug gesungen haben.

Beiden hat eine streng katholische Erziehung die freie Entwicklung verwehrt, sie sind selbst Opfer des Christentums.

Gravatar: Thomas Rießler

Datko, es gibt hierzulande schon genügend Staatsdiener, die ihren Bürgern vorschreiben wollen, wie sie ihre Kinder zu erziehen haben, dazu braucht es keine AfD. Die Hoheit über die Kinderbetten ist eigentlich die Domäne der SPD und der anderen Sozialisten. Der Kinder-wegnehm-Reflex erinnert an die dunkle Zeit des Stalinismus. Diese Zeit muss wohl so eine Art Paradies für die Gottlosen gewesen sein.

Gravatar: Manuela

@ J. Datko – Ingenieur und Physiker

Ein Atheist ist einer, der sich ein Bild macht und es verneint. (Peter Horton, österr. Musiker)

Welches Bild haben Sie sich von Gott gemacht?
Etwa dieses, „daß er sich von Ihnen zur Rechenschaft ziehen läßt, er Ihr Angeklagter und Sie sein Richter sind?
Den Gott gibt es nur in Ihrer Einbildung!
Zu dem kann ich auch nur sagen: Hinweg mit diesem albernen Gott, den unsere Zeit sich selbst gemacht hat, den wir anklagen, beiseiteschieben oder zurückholen können – je nach Bedarf!
Den Gott gibt es nicht! Aber es gibt einen anderen wirklichen Gott. Vor den werden Sie als Angeklagter treten und da werden Sie den Mund gar nicht aufmachen können, denn er wird Sie fragen: Warum hast du mich nicht geehrt? Warum hast du mich nicht angerufen? Warum hast du in Unreinigkeit gelebt? Warum hast du gelogen? Warum hast du gehaßt? Warum hast du...? Dann wird Ihnen das Wort in der Kehle stecken bleiben und werden auf tausend nicht eins antworten können.
Es gibt keinen Gott, zu dem wir sagen könnten: Hinweg mit dir! Aber es gibt einen heiligen, lebendigen, wirklichen Gott, der zu uns einmal sagen könnte: Hinweg mit Dir." (Nach Pfr. Wilhelm Busch, in: Jesus unser Schicksal, S. 79/80)

Aber noch immer streckt Jesus uns seine vergebenden Hände entgegen. Wir können sie ergreifen - freiwillig.

Gravatar: Joachim Datko

Zu Thomas Rießler - 12:54 "Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Schön ist es, im Reich Gottes leben zu dürfen. Ein großer Unterschied besteht zwischen diesem Reich, in dem Gott an erster Stelle steht, (...)"

Sie können natürlich in ihrer Gedankenwelt leben und sich dort wohlfühlen.

Die Gesellschaft sollte aber darauf achten, dass es keine religiöse Indoktrination von Kindern gibt. Religionsgemeinschaften sind ungeeignet Kindergärten und Schulen zu betreiben.

Gravatar: Thomas Rießler

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Schön ist es, im Reich Gottes leben zu dürfen. Ein großer Unterschied besteht zwischen diesem Reich, in dem Gott an erster Stelle steht, und der gegenwärtigen Weltordnung mit all ihren Diskriminierten.

Gravatar: Joachim Datko

Manuela - 04:17 Zitat: "Zu Ihrer Erwähnung der Geschichte Sodom und Gomorrahs – haben Sie sie überhaupt gelesen?"

Heute würde man nach so einem "Gott" mit Interpol fahnden und Sicherheitsverwahrung anordnen, wenn man ihn erwischen würde. In manchen Ländern, wie z. B. Amerika wäre die Todesstrafe sein Schicksal.

Nur gut, dass bei uns die religiöse Indoktrination in der Kindheit nicht mehr funktioniert und die religiösen Geschichten in den Hintergrund geraten.

Ich bin gerne bereit, eine Lanze für das naturwissenschaftliche Weltbild zu brechen.

Gravatar: Johanna Greber

Wer Gott zum Vater hat, dem kann hier auf Erden praktisch nichts Schlimmes passieren aufgrund der Gott zugeschriebenen Fähigkeiten und Eigenschaften, wie Allmächtigkeit, Liebe, Hilfe, u. a. Zufolge niemand Gott, der im Himmel ist, zum Vater hat, dem es auf Erden schlimm ergeht und noch ergehen wird. Wie auch immer.
Wie heißt es da in einem Evangelium: “ Ihr habt den Teufel zu eurem Vater!“ Gemessen am Schicksal jedes einzelnen Menschen.
Im Übrigen: “ Über den Dingen stehen “. Der muss sich schon erhöhen. Und “ wer sich erhöht, wird erniedrigt werden. “ Eine auch in der Bibel bestätigte Erfahrung.
Eine nicht in der Bibel bestätigte Erfahrung ist die, dass Gott niemals jemanden bestraft! Auch den Teufel nicht. Sondern in seine Schöpfung Selbstbestrafungs – Automatismen eingebaut hat, auf die Er mit seinen warnenden Geboten hinweist. Er unterhält sich lieber mit den schönsten Dingen im Himmel. Mit Liebe auf jeden Fall. Da Er weiß, dass die Selbstbestrafungs – Automatismen Ihm mit der Zeit alle Kinder wieder zuführen werden. Auch den Teufel.
Diese Denkweise hat schon einmal viel mehr Anhänger gefunden als in der heutigen Zeit. Sie wurde durch alle verfolgt, die sich eigene Götter erschufen, welche sich in Geld und Mehrwertsteuern verwandeln ließen. Mit selbigen ein Krieg nach dem anderen finanziert werden konnte. Ein Flüchtlingsstrom nach dem anderen.

Gravatar: Manuela

Danke für diesen Beitrag, der die Ehrfurcht vor Gott ausdrückt.
Und das Faszinierendste: Gott erhört auch heute noch unsere Gebete!

@ lector - stimme ihnen zu

@ J. Datko – Ingenieur, Physiker

Der Gott der Juden und der Christen ist der gleiche.
Dieser Gott hat uns mit einem freien Willen geschaffen, als sein Gegenüber, damit wir mit ihm eine persönliche Beziehung haben können. Er wollte keine Marionetten.
Diesen freien Willen benutz(t)en wir Menschen um uns von ihm abzuwenden (Übertretung des Gebots). Das ist die eigentliche Sünde, die alle anderen Sünden verursacht. Dadurch waren wir Menschen von Gott getrennt.
Aber Gott liebte seine Geschöpfe so sehr, daß er seinen Sohn, den Herrn Jesus Christus, in Menschengestalt auf die Erde sandte um uns von der Todesstrafe zu erretten.
Aber Jesus ist auferstanden, weil er ohne Sünde war. Er ist in den Himmel zurückgegangen. Jeder der an ihn glaubt und ihn um Vergebung seiner Sünde bittet, wird sie erhalten und kann eine persönliche Beziehung mit Jesus beginnen und jederzeit mit ihm reden und ihn um Hilfe bitten.
Jesus wird auch wiederkommen. Allerdings dann nicht mehr als Retter sondern als Richter.

Das alles hat Gott in der Bibel aufschreiben lassen.
Und komme mir jetzt keiner mit Zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Bibel. Sie ist das am besten belegte Buch der Antike. Das wird nur zu gerne verschwiegen, bzw. die „Zweifler“ machen sich gar nicht die Mühe, über die Glaubwürdigkeit zu recherchieren, bzw. plappern ungeprüft Lügen nach.

Der Gott des Islam – Allah - ist ein völlig anderer. Ihm sind die Menschen total egal. Er kümmert sich nicht um sie. Er hat zwar auch Gebote erlassen (5 Säulen), aber seine Gläubigen können, selbst wenn sie diese Gebote halten, nicht sicher sein, daß sie nach ihrem Tod ins Paradies kommen. Das entscheidet Allah dann willkürlich. Und vieles andere mehr.

Wer behauptet alle Religionen würden den gleichen Gott verehren hat sich nicht mit dieser Thematik beschäftigt, betreibt Gleichmacherei oder lügt.

Zu Ihrer Erwähnung der Geschichte Sodom und Gomorrahs – haben Sie sie überhaupt gelesen? –
Gerade sie ist ein wunderbares Beispiel der persön-lichen Beziehung zwischen Abraham und Gott.
In beiden Städten wurde hemmungslos gesündigt. Abrahams Neffe Lot wohnte dort mit seiner Familie. Gott teilte Abraham die Zerstörung der Städte mit, worauf Abraham ihn um Verschonung bat, sofern 50 rechtschaffene Menschen darin wohnten. Abraham wußte um die Verderbtheit dieser Städte und in mehreren Anläufen ging er runter auf 10 Personen. Er bat Gott um Verschonung wenn 10 Personen rechtschaffen waren. (Das waren im Endeffekt dann nur noch 6 Personen, denn Lot mit Familie waren 4.) Und Gott versprach Abraham Gnade zu erzeigen, wenn 10 Gerechte in den Städten wohnten! Leider waren es aber keine 10.

Gott ist heilig und gerecht und er steht zu seinem Wort.


Herr Datko, Sie sind ein gläubiger Atheist. Sie beten hier immer wieder ihre gleichen Glaubenssätze.
Sie brauchen keine Angst zu haben. Bei Gott gibt es nur Freiwillige. Was man aber auch nicht verschweigen darf: in der Hölle auch!

Zu guter Letzt noch ein Zitat zu Ihrer Behauptung „Gottesvorstellungen sind aus der vorwissenschaftlichen Zeit…“
Zitat:
„Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“
Prof. Dr. Werner Heisenberg – Physiker, Nobelpreisträger (1901 – 1976)

Gravatar: Thomas Rießler

Datko, die Menschen sind eben verschieden. Manche finden es komisch, wenn sie DDR-Regimegegner über die Schädlichkeit der Religionen dozieren sehen und andere finden es komisch, wenn für die Opfer von Überschwemmungen gebetet wird. Mir persönlich ist ein Staat lieber, in dem letzteres praktiziert wird. Andere mögen lieber in atheistischen Staaten wie der DDR oder auch Nazi-Deutschland hausen. In gewisser Weise qualifiziert oder disqualifiziert diese irdische Wahl auch für das Reich Gottes.

Gravatar: Werner N.

@ Joachim Datko
Es gibt einen Gott (HL. GEIST), es gibt Götter (Ebenen davon).

Gravatar: Joachim Datko

Zu Thomas Rießler - 21:25 "Es hört sich komisch an, [...] über die Schädlichkeit der Religionen dozieren."

Religionen halten den Menschen sogar davon ab, ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

Wenn bei uns in Regensburg früher die Donau über die Ufer getreten ist, haben die Priester versucht, ihren "Gott" zu besänftigen.

Heutzutage lässt die Stadtverwaltung an den kritischen Stellen mobile Stellwände aufbauen. Beten bringt nichts.

Siehe: http://www.hochwasserschutz-regensburg.de/system/pdf_1s/219/original/hochwasser_03_06_2013_steinerne.jpg

Priester würden Jahr für Jahr, Jahrhundert für Jahrhundert beten, ohne ein Ergebnis. Der denkende Mensch lässt sich etwas einfallen und entschärft damit Probleme.

Gravatar: Thomas Rießler

Datko, umgekehrt ist es richtig: Der Kommunismus und auch der Nazismus haben eine atheistische Wurzel, die giftig ist. Dies scheint sich aber noch nicht wirklich herumgesprochen zu haben. Es hört sich komisch an, wenn manche DDR-Regimegegner über die Schädlichkeit der Religionen dozieren.

Gravatar: Joachim Datko

Vorab: Es gibt keinen Gott, es gibt keine Götter!

Zu Thomas Rießler - 11:50 "Für die Menschen ist das Christentum ein Geschenk, weil es die Erlösung von dem Bösen bewirkt."

Die abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam haben eine giftige Wurzel. Die Gottesvorstellung der abrahamitischen Religionen ist aggressiv. Man denke z. B. an die mystische Geschichte von der Zerstörung Sodoms und Gomorrhas durch den abrahamitischen Gott.

Ich bin gerne bereit, eine Lanze für das naturwissenschaftliche Weltbild zu brechen.

Gottesvorstellungen sind aus der vorwissenschaftlichen Zeit, als man nicht erklärbare Phänomene Geistern und Göttern zuordnete.

Gravatar: Thomas Rießler

Datko, gefährlich ist das Christentum für die Gottlosen höchstens deshalb, weil ihnen die Wahrheit verkündet wurde und sie nachher keine Entschuldigung dafür haben, diese abgelehnt zu haben. Für die Menschen ist das Christentum ein Geschenk, weil es die Erlösung von dem Bösen bewirkt.

Gravatar: Joachim Datko

Zu Thomas Rießler - 16:21 "(...) macht es verständlich, dass das Gericht Gottes zwingend notwendig und gerecht ist."

Religionen sind in der Regel äußerst gefährlich. Sie versuchen die Menschen mit Ängsten zu quälen, um sie beherrschen zu können.

Gravatar: P.Feldmann

Auch ich bin froh, daß hier in der Blogzeitung auch die Stimme von Bruder Paulus zu hören ist.
Der vorliegende kurze Besinnungsbeitrag macht deutlich, daß es bei aller politischen Informiertheit über das Alltagsgeschehen nicht dahin kommen sollte, daß wir darüber unsere Seele verlieren, dh. außer uns zu stehen kommen. Das ist nämlich (frei mit Marx) der eigentliche Kern der Selbstentfremdung: die Prostitution an die Dinge.

Und auch für die, denen das Pater Noster nichts sagt (für mich enthält es alle möglichen Gebete und ich bin zu faul mir andere zu merken), steht der Anspruch, nicht unter die Räder zu kommen, sondern im "Wissen, daß es nicht mit den Dingen dieser Welt getan ist" (Ludwig Wittgenstein, Tagebücher aus dem I.WK, "Beten heißt...").

Gravatar: Thomas Rießler

Das „erlöse uns von dem Bösen“ wird ebenfalls in der Apokalypse des Johannes beschrieben. Für die Weltmenschen wird dies ein schrecklicher Moment sein und auch für diejenigen, die Menschen irregeführt haben („Alle Religionen sind gleich“ etc.). Dass die Welt gerade geistig durchknallt und manche z.B. schon gar nicht mehr wissen, ob sie Männchen oder Weibchen sind, macht es verständlich, dass das Gericht Gottes zwingend notwendig und gerecht ist.

„Der vierte Bote schüttete seine Schale auf die Sonne, und es wurde ihr überlassen, die Menschen in der Glut zu versengen, und so wurden die Menschen in großer Hitze versengt. Da lästerten sie den Namen Gottes, der das Recht zu diesen Bestrafungen hatte. Ihn zu preisen, kam ihnen nicht in den Sinn. Der fünfte Bote schüttete seine Schale über den Thron des Tieres und so wurde sein Königreich verdunkelt. Sie bissen sich in ihrer Not auf die Zungen und sie lästerten über den Gott des Himmels wegen ihrer Schmerzen/ Not und wegen ihrer Geschwüre, und sie änderten sich nicht.“

Gravatar: Bileams Esel

Ich kann in den Litaneien des Herrn Dlatko
einen größeren Wahrheitsgehalt erkennen als bei dem, der vorgaukelt, die einzige Wahrheit zu kennen. Bruder Paulus ist der Adressat von Mt. 23,13 und 23,16

Gravatar: cap

In einem Ferneseh- Interview hat BFM Schäuble (CDU) wörtlich gesagt: "Regligion brauchen wir für die Dummen, sonst erreicht man diese Menschen überhaupt nicht mehr." Der Beitrag dürfte inzwischen gut weggeschlossen sein!

Gravatar: Joachim Datko

Die Indoktrination des Christentums funktioniert bei uns nicht mehr!

Zitat: Dr. Gerd Brosowski - 10:21 "(...) Vater Unser gesprochen wurde, d.h. gesprochen werden sollte. Denn es stellte sich heraus, dass die Abiturienten, die zu einem großen Teil an einem Grundkurs Religion bis zum Abitur teilgenommen hatten, den Text nicht kannten."

Die Menschen entgleiten bei uns dem kirchlichen Einfluss immer mehr. Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Religionen versuchen die Menschen zu versklaven. Gebete sind gefährliche Werkzeuge der Indoktrination.

Gravatar: Dr. Gerd Brosowski

Danke für den Artikel, Bruder Paulus, und Danke der Redaktion, dass er hier schreiben kann!
Eine traurig stimmende Episode zum angesprochenen Thema, die sich vor einem Dutzend Jahren in Trier ereignet hat. Der Bischof hatte die Direktoren der Gymnasien aus seiner Diözese zu einer Tagung eingeladen. Einer der Kollegen berichtete, dass an seinem Gymnasium ein ökumenischer Gottesdienst des Abiturjahrganges veranstaltet worden war, an dessen Ende das Vater Unser gesprochen wurde, d.h. gesprochen werden sollte. Denn es stellte sich heraus, dass die Abiturienten, die zu einem großen Teil an einem Grundkurs Religion bis zum Abitur teilgenommen hatten, den Text nicht kannten. So kam statt eines kraftvoll gesprochen gemeinsamen Gebetes ein peinliches Gemurmel zustande. So weit waren wir schon damals: Das Gebet, mit dem in Europa zwei Jahrtausende lang die Täuflinge begrüßt, die Hochzeiten gekrönt, die Sterbenden getröstet und die Toten verabschiedet worden waren, dieses Gebet war unseren Allgemeingebildeten fremd.

Gravatar: Joachim Datko

Zu lector - 18:47 "Ein Prediger, der verflucht sein soll, wenn er (hier) NICHT die Wahrheit sagt!"

In einem gebildeten Umfeld gibt es keine Flüche.

2015 gab es in D im r.-k. Bereich nur noch 58 Neupriester für den Gemeindedienst. Es gibt bei uns immer weniger Prediger. Von den 58 Neupriestern werden im Laufe der Jahre noch einige das Handtuch werfen und einige den Anforderungen der r.-k. Kirche nicht mehr genügen.

Joachim Datko - Ingenieur, Physiker

Gravatar: lector

@Datko

"Prediger lügen in der Regel die Menschen an!"

Und wann überdenken Sie mal Ihr eigenes Predigen gegen den "Wanderprediger"?

Wodurch fühlen Sie sich berechtigt zu solchem Predigen?

Haben Sie Erkenntnisse eigener Art? Die über reine Behauptungen hinausgehen?
Hatten Sie eine schwere Kindheit, sind mal durch einen Pfarrer in Schwarz erschreckt worden? Dann könnte man Ihnen ein Trauma zugute halten; was noch immer kein zureichender Grund wäre, immer dieselben Tatsachenbehauptungen von sich zu geben.

Sie glauben es immerhin selbst, was Sie predigen? Gut so, dann haben Sie zumindest schon die Fähigkeit zum Glauben bewiesen, auch wenn der Ihre nicht sehr begründet zu sein scheint.

Für klüger hielte ich, sich etwas zurückzuhalten und als A-gnostiker eben nicht vorzugeben, man wüsste etwas, was man ex negativo niemals wissen kann; worüber jemand allenfalls positiv als selbst erlebt Erkenntnisse haben und verbreiten kann; wogegen andere skeptisch bleiben und ihren Spott treiben können; ein Gegenbeweis aber kaum möglich ist.

Beispiel: Sie glauben nicht an Einhörner.
Solange nicht die ganze Welt durch Tag- und Nacht-Kameras überwacht ist, werden Sie aber nicht beweisen können, dass es keine gibt. Sie können nur darauf bestehen, dass diejenigen, die daran glauben, das zu beweisen haben.
Sie können darauf verweisen, dass das Tier in Märchen und Fabeln vorkommt, was aber für sich noch kein Beweis ist, sogar als Indiz für eine solche Existenz gewertet werden kann.

In philosophischer Tradition können Sie auf den Induktions"beweis" verweisen, dass es nur weiße Schwäne gäbe, solange jedes n+1. nur wieder weiß ist. Dieser "Beweis" ist aber, wie Sie sicher wissen, nur vorläufig, gilt nämlich bis zum ersten bewiesenen schwarzen Schwan, dessen Existenz heute sogar bekannt ist:

https://www.youtube.com/watch?v=PW16bY89MSE

Man soll vielleicht nicht niemals nie sagen; aber jedenfalls nicht zu früh. Vielleicht taucht auch einmal ein Schimmel mit einem Horn auf?

Genau so verhält es sich mit allem, auch mit dem Höchsten, mit Gott selbst.

Die Ihn nicht kennen, können wenig über Ihn sagen, außer dass sie nicht an Ihn glauben. Den Beweis Seiner Nichtexistenz können sie vor sich her trompeten, aber niemals beweisen.

Die Ihn aber kennen und denen Er selbst schon erschienen ist, und derer Zahl ist Legion durch die Zeiten hindurch, fühlen sich verpflichtet und SIND es auch, sich für Ihn zu verbürgen, Ihn zu bezeugen und ihre Mitmenschen zu Ihm zu bringen, weil nur bei Ihm das Heil ist und Rettung vor der Hölle.

Es geht nicht um irgendwelche Religionen, die sich Menschen ausgedacht haben oder die nur ein Teilwissen der Menschen von Gott verarbeiten, sondern um das einzige Mal, dass Gott selbst in Gestalt seines Sohnes sich zum Menschen gemacht hat, um in Seine Schöpfung selbst einzutauchen, um den in Sünde gefallenen Menschen eine Brücke ins Leben zu bauen, das als echtes Leben ein Leben ohne den Tod ist.

So hat Jesus Christus die Welt überwunden, indem er die Menschen, denen er immer begegnet/e, geheilt und manchmal vom Tod wieder zum Leben erweckt hat.
Am Ende ist Er Selbst nach drei Tagen vom Tod zum Leben auferstanden, Er, der von Sich sagt/e:

"Ich Bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, und keiner kommt zum Vater, außer durch Mich."

Er war in der Tat auch ein Wanderprediger, aber doch weit mehr als das: Er hat gezeigt, dass Er von Gott und auch (neben seinem Menschsein) Gott Selbst ist, um sich auszuweisen vor den Menschen und damit die ca. 300 Prophezeiungen des AT durch Ihn erfüllt würden.

Gott hat die Welt gemacht, dass sie gut war. Der Mensch ist den Einflüsterungen des Bösen erlegen und hat gegen seinen Schöpfer gesündigt; wodurch alles Übel in die Welt kam, sogar in die Natur.

Gottes Heilsplan, angekündigt im AT und in seiner Wirkung bezeugt im NT, ist jetzt, den Menschen oder soviele möglich, zum Leben zu erretten, indem er sich auf die Stufe des Menschseins begab, in Gestalt Jesu Christi, der uns gezeigt hat, was Gott von uns erwartet: unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst, die Gebote zu halten und dem Herrn Jesus Christus nachzufolgen, auch wenn es schwer fällt.

Die größten Geister haben am Glauben festgehalten: Leibniz, Newton, Bach, Pascal und viele mehr; andere freilich sind vom Zweifel überwältigt worden. Hierin liegt kein Beweis, nicht so noch so, aber mindestens ein Hinweis darauf, dass man es sich nicht allzu leicht machen sollte und das Zeugnis des Lebendigen Gottes mit einer Handbewegung wegwischen sollte.

Die größten Gegner Jesu seiner Zeit haben ihm gerade nicht vorgeworfen, es seinen "Märchen" und "Unwahrheit", wenn es um seine Taten ging. Nein, es sah eben jeder, welche Wirkung von Ihm ausgeht - bis HEUTE und in Ewigkeit!

Nein, die Pharisäer wussten nur zu meckern: "Er treibt die Dämonen mit dem Höchsten der Dämonen aus."
Jesu Antwort lohnt die Lektüre, zu finden in Matthäus 12.

Durch Nahtoderlebnisse wissen wir immer mehr auch über das Schreckliche auf der anderen Seite, und ein Verbrechen gegen die Mitmenschen wäre es, das kleinzureden oder zu verschweigen, was denen blüht, die sich durch "gute Werke" oder wie immer selbst zu retten versuchen, was uns seit Adams Zeiten versagt ist:

https://www.youtube.com/watch?v=QgsJOOCqU_k

https://www.youtube.com/watch?v=tnCaSA8IFgM

Das Heil ist nur bei Jesus Christus, und wer es nicht glaubt, sollte sich mindestens vorbereiten, Ihn in einer Stunde echter Betrübnis und Gefahr, anzurufen; denn dann werden auch die größten Spötter (meist) demütig und damit für Gott empfänglich.

Er Selbst wird Euch erscheinen und Euch leiten, liebe Mitmenschen, wenn Ihr Euch wahrhaft zu Ihm wendet.

Ein Prediger, der verflucht sein soll, wenn er (hier) NICHT die Wahrheit sagt!

Gravatar: Lütke Grachtrup

Jawohl, Herr Rießler,

im Himmelreich gibt es nur Freiwillige!
...geht hinaus aus ihr ("Babylon"), mein Volk (Off. 18.4).

Gravatar: H.von Bugenhagen

Es gibt keine Alternative zu Christlichem denken und handeln.Auch der Mythos Jesus und Gott
soll denen Beistand geben die sich alleine fühlen.Meine Vorfahren ZB:Pomeranus habe ich mir nicht ausgesucht,selbst im Film ,,Der Exorzist ,,kommt er vor und alle hatten sie mit der Christlichen Kirche zu tun( Priester ,Pfarrer,Theologen u,s,w. Väterlicher Seite).Aber ich bin mit mir,es heißt: Es gibt nichts gutes außer man tut es.Und vom singen und beten kann man nicht leben.

Gravatar: Thomas Rießler

Bei der Passage „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“ muss ich oft an eine Stelle aus der Offenbarung des Johannes über das Neue Jerusalem denken: „... es wird niemals etwas Niedriges/ Vulgäres/ Unreines hineinkommen, niemand, der Abscheuliches verübt und lügt, höchstens diejenigen, die im Buch des Lebens des Lammes verzeichnet sind“. So weit sind wir aber noch nicht, sondern immer noch in „Babylon“.

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