Tempo 130? Warum denn nicht?

Die ganze Diskussion um Tempo 130 scheint zu einem pseudo-religiösen Kulturstreit zu verkommen. Dabei gibt es gute Argumente, nicht schneller als Tempo 130 zu fahren. Aber es zwanghaft durchsetzen zu wollen, ist ein völlig falscher Ansatz.

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Wirft man einen Blick auf die deutschen Autobahnen (die NICHT von Adolf H. "erfunden" wurden), so stellt man schnell fest, das der weitaus größte Teil des Streckennetzes längst mit Geschwindigkeitsbegrenzungen versehen ist. Entweder wird gebaut oder aber die Streckensubstanz lässt keine höhere Geschwindigkeit mehr zu. Ergänzend, wie bei den Autobahnen in Metropolregionen, kommt noch eine dermaßen hohe Verkehrsdichte hinzu, dass auch hier eine unlimitierte Geschwindigkeitsfreigabe wenig zielführend ist.

Die Verkehrsmeldungen im Radio berichten tagtäglich über kilometerlange Staus, die nicht auf Unfällen beruhen, sondern deren Ursache einzig und allein darin zu finden ist, dass zu wenig Straße für zu viele Fahrzeuge zur Verfügung steht. Es wäre durchaus machbar, diesen Engpass zu beheben; politisch gewollt scheint es jedoch nicht zu sein.

Stattdessen will man jetzt mit aller Gewalt und per Zwang ein generelles Tempolimit durchsetzen. Das sorgt natürlich für Widerstand. Die Menschen in Deutschland werden bereits jetzt mehr als genug gegängelt, zu vielen Dingen gezwungen, die sie ablehnen und teilweise genötigt, stillzuhalten. Irgendwann ist das Fass dann so voll, das nur noch ein einziger Tropfen reicht, um es zum Überlaufen zu bringen. Mir scheint es nicht mehr weit bis zu diesem Augenblick zu sein.

Dennoch gibt es in der Tat Gründe dafür, nicht schneller als Tempo 130 zu fahren - freiwillig, wohlgemerkt. Denn bei dieser Geschwindigkeit bewegt sich das Verhältnis von Energieaufwand zu Ertrag in einem sehr guten Bereich. Optimal wäre diese Relation, wie Experimente und Forschungen bewiesen haben, bei Tempo 90. Doch bei 130 km/h ist dieser Wert immer noch sehr gut.

Überschreitet man diese Geschwindigkeit nimmt der Spritverbrauch exponential zu. Der Zeitgewinn steht dann in keinem gesunden Verhältnis mehr zu dem Aufwand. Der Stressfaktor nimmt beim Fahrer ebenfalls dramatisch zu, weil er jederzeit mit dem Ausscheren eines deutlich langsamer fahrenden Fahrzeugs rechnen muss. Der Reifenverschleiß steigt ab dieser Geschwindigkeit ebenfalls in einer progressiven Kurve an.

Ich persönlich fahre selbst auf unlimitierten Streckenabschnitten nicht schneller als 130. Mir ist mein Geld viel zu schade, um es durch hohen Spritverbrauch in Form von noch mehr Steuern Merkel und ihrer Trümmertruppe in den Rachen zu schmeißen, damit sie es den Flüchtlingen und der ganzen dahinter stehenden Industrie in den rückwärtigen Körperteil steckt. Ich fahre lieber etwas langsamer, verbrauche weniger Sprit und habe ein paar Kröten am Ende des Monats mehr für Dinge, die mir wichtiger sind als Merkel.

In diesem Sinne: allzeit gute Fahrt.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Leonore

Mein Vorschlag für bundesweite Höchstgeschwindigkeiten:
# Stadt 40km/h, wie z.B. in NY
# Landstraße 90km/h, wie z.B. in PL
# Autobahn, 130km/h, wie in diversen anderen Ländern

LG
Leonore

Gravatar: Michael

Mich amüsiert es sehr, wenn ich lese "Freiheit" in Verbindung mit irgendwas in Deutschland. Etwa das Wahlplakat ich soll die Liberalen FDP wählen, der Freiheit wegen. Tempo 130 auf der Autobahn, um Gottes willen, wir werden hier unsere Rechte beraubt. Seid ihr denn so blöd?

Auf den deutschen Autobahnen ist die Hölle los!
Ihr schnellen Idioten fahren wie Berserker und Selbstmörder.

Fahrt mal nach Frankreich, schnell und sicher. Kaum Ampel, Kreisel erlauben einen stets flüssigen Verkehr.
Schnell und flott, aber sicher.

Gar Italien mit 130 bis 140 auf die langen Autostrada, dicht aber flüssig geht es dort ab. Da kann man richtig gut Fahrt machen. Hier ist das Chaos. Super schnell unterwegs, dann bremsen, weil der Vordermann nur 150 fährt. Bremsvorgänge nach hinten bald Kilometer weit.
LKW's machen manchmal besser vorwärts-fahrt als die Rowdy's auf der linken Fahrbahn.

Gut, es gibt Strecken auf langen Weg, da kann schon die tatsächlichen 150 Kilometer und mehr Distanz zum Ziel in eine Stunde Fahrzeit erreicht werden. Habe ich schon mal um circa 2 Uhr morgens gemacht. Nur, selten kann ein Auto tagsüber einen guten Schnitt erreichen. Merke es endlich.

Tempo Limit ist kein Einbruch in das Freiheitsgefühl, sondern etwas Vernünftiges. Die meisten Länder diese Erde haben auch Tempolimits und auch mit viel weniger Verkehrsdichte.

Ich halte fahren ohne Tempolimit für gefährlich und stupid, besonders dann für Autofahrer die sich Selbst eine Tempo Begrenzung gesetzt haben.

Gravatar: Karl Brenner

Gehen die Umfragewerte der AfD runter, dann gibt es die nächste irre Idee der Alt-Parteien und der Links-Grünen Presse. Venezuelarisierung eben.

Gravatar: Sam Lowry

@Egon Scherzer
Hier treffen lediglich verschiedene Ansichten aufeinander,
die sich aus persönlichen Erfahrungen ergeben haben.
Diese äußern zu dürfen ist Demokratie.

Dabei sollte man auch aushalten können, dass jemand
eine andere Meinung hat.

Ich sehe weder Beleidigungen noch "Köpfe einschlagen",
sondern interessante Argumente, die man sich durch den
Kopf gehen lassen kann.

Im November 1973 gab es sogar ein bundesweites
Fahrverbot (siehe auch Wikipedia):
"In der Bundesrepublik Deutschland wurde als direkte Reaktion auf die Krise ein Energiesicherungsgesetz erlassen, auf dessen Grundlage an vier autofreien Sonntagen, beginnend mit dem 25. November 1973, ein allgemeines Fahrverbot verhängt sowie für sechs Monate generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen (100 km/h auf Autobahnen, ansonsten 80 km/h) eingeführt wurden."

In Mexico-City ist es ähnlich mit Fahrverboten:
"Mit dem eingeführten „Plan Verde“ (Grüner Plan) gilt es die Stadt wieder bewohnbar zu machen. Höchstes Ziel ist es die Bewohner von ihrem Statussymbol Auto zu trennen und dabei den öffentlichen Nahverkehr, sowie das Fahrradnetz auszubauen. Altautos haben bereits Fahrverbot, jedes Auto hat einmal in der Woche Fahrverbot in der Stadt, abhängig von der Endziffer des Kennzeichens und sonntags dient die Innenstadt komplett als Fußgängerzone."

In Singapore gibt es eine Extra-Gebühr, wenn man in die
Innenstadt fahren möchte. Dazu extreme Steuern auf KFZ.

Lösungen gibt es viele, welche die richtige ist, wage ich
nicht zu beurteilen.

Lieben Gruß

Gravatar: Egon Scherzer

@... @...

Selten so viel Hick Hack gelesen. Hier treffen die 'Befürworter und die Umerzieher und Verbieter' aufeinander.

Alles so gewollt. Denkt denn keiner mehr darüber nach, das einem freien Bürger NIEMAND Vorschriften zu machen hat, solange er Mitbürger nicht betrügt, überforteilt, verletzt oder ....

Sind wir denn in einem Arbeits- und Umerziehungslager und schlagen uns gegenseitig die Köpfe ein wer in dem 'Schlammloch' meint mehr zu sagen zu haben?

Ich sage es Euch. Die Wärter!

Gravatar: Sam Lowry

@Frank
"Das eigene fahrerische Können spielt ÜBERHAUPT KEINE je schneller er fährt Rolle!"

In diesem Punkt möchte ich Ihnen widersprechen. Zumindest aus meiner Erfahrung. Seit meinem 18. Geburtstag, also etwa 35 Jahre, fahre ich unfallfrei, mit BMW M3, Yamaha R1 und BMW S1000RR, oft und gerne Tachoanschlag (um die 300 km/h).
Das lag sicher an Voraussicht und fahrerischem Können.

Ja, ich gebe zu, dass einem Motorrad bei 300 etwa eine Millionen Joule innewohnen und der Anhalteweg oft länger ist als man sehen kann. Da muss man Gottvertrauen haben, dass hinter einer Kurve nichts steht.

Doch ich denke, dass die größere Unfall-Gefahr von Fahranfängern und alten Menschen ausgeht.
Für die sollte man 130 einführen.

Ich könnte für Gesamt-130 km/h sein, da ich seit einem Jahr nicht mehr fahre. Doch den Spaß würde ich niemandem verderben wollen, auch mal etwas zügiger zu fahren. Ansonsten könnte man ja alle Fahrzeuge mit 50 PS bauen, die reichen für 130 dicke, Mopeds mit 15 PS.

Übrigens ist der Nürburgring hier in der Nähe. Da zahlte man 32 Euro für 15 Minuten "Touristenfahrt". Mir zu teuer, zudem zuviele Spinner auf der Strecke, die einen in
Gefahr gebracht hätten.

Quintessenz:
Man hätte schon ewig vernünftige Fahrzeuge bauen können, die nur einen Liter auf 100 km verbrauchen.
Das wollte und will scheinbar keiner. Weder Hersteller,
noch Kunden.
Man braucht wohl mindestens einen SUV, um wer zu sein...

Lieben Gruß

Gravatar: Frank

@ Sam Lowry

Da stimme ich total überein! Wenn alle ihr Auto und ihre Nerven so im Griff hätten wie wenige Autiofahrer es vielleicht haben, wäre es mir auch egal wie schnell jeder sein geld verfährt.

Der Punkt aber ist VERANTWORTUNG. Ab dem Moment wo wir alle auf derselben Straße fahren greift Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch für alle andere.

Es gibt nur einen Grund warum viele Raser noch leben:

Weil alle anderen auf sie aufpassen!

Sie übernehmen Verantwortung für SEIN Leben soweit es möglich ist. Sie steigen sogar aus und machen wiederbelebungsversuche an ihm oder seinen Opfern!

Wer einmal eine bestimmte Geschwindigkeit erreicht hat kann unmöglich auf irgendwen noch aufpassen. Die Physik spricht mit jedem Km/h den er beschleunigt gegen ihn und er kann unmöglich die Kontrolle und damit die Verantwortung wiedererlangen ohne abzubremsen. Er ist geradezu darauf ANGEWIESEN das alle anderen absolut Fehlerfrei fahren.

Tut es auch nur ein einziger nicht, kann das seinen Tod bedeuten! Ein einziger Fehler eines anderen reicht aus und der "SPAß" ist zu ende. Und niemand weiß wer gerade mit ihm auf Reisen ist.

Genau wie beim Sex ohne Verhütung. ;-)

Zusammenfassung:

Jeder Raser ist zu 100% vom fehrerischen Können der anderen abhängig. Versagt auch nur einer, ist er hin.

Das eigene fahrerische Können spielt ÜBERHAUPT KEINE je schneller er fährt Rolle!


Oder:

Das eigene fahrerische Können ist umgekehrt proportional Fähigkeit Verantwortung bei steigender Geschwindigkeit zu übernehmen.

oder:

Die Überlebensfähigkeit eines Rasers ist direkt proportional zum Verantwortungsbewußtsein der umgebenden Verkehrsteilnehmer bzw umgekehrt proportional zur Geschwindigkeit.

Die gaußsche Normalverteilung findet wie immer Anwendung und er gute alte Spock.

"Das Wohl vieler wiegt schwerer als das wohl weniger oder eines einzelnen"

;-)

Gravatar: Sam Lowry

@Karl Napp
Dann werde ich zukünftig mit einem Diesel zu den AR (Anonyme Raucher) fahren und die Abgase ins Innere leiten, um sie dort mithilfe meiner Lunge zu filtern.

@Frank
Nichts, was Spaß macht, ist logisch.
Nicht einmal Sex mit Verhütung ist logisch.
Schach vielleicht...

Gravatar: Frank

Das ist sehr gut auf den Punkt gebracht. ich teile diese Erfahrung zu 100%.
Absolutes Spartempo bei ca 90-96.
Beliebtestes Reisetempo zwischen 120 und 130.

Störfaktoren:

- überall Baustellen
- LKW´s die andere LKW´s mit 1-2 km/h überholen
- Gafferstaus auf leeren Autobahnen
- Raser auf der linken Spur.
- alle paar hundert Meter / oder alle paar Kilometer wechselt die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit

Ich gucke mehr auf den Tacho als auf die Straße.

Wenn diese Faktoren behoben sind:

- Baustellen fertig stellen
- Autobahnen verbreitern oder untertunneln
- absolutes Überholverbot für LKW´s auf allen Straßen und Autobahnen
- Kontrollen und Hohe Strafen für GAFFER
- eine einheitliche Geschwindigkeit auf allen Autobahnen ohne laufenden Wechsel.


Also dann bin ich absolut dafür! Alles über 130 mag Spaß machen, ist aber nicht logisch. Genau wie sie es sagen.

Gravatar: Karl Napp

Vor etwa 40 Jahren hat die japanische Autoindustrie bei einer japanischen Universität ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Fragestellung 1: Wieso haben die deutschen Kfz-Hersteller so große Erfolge auf dem Weltmarkt, wo doch unsere japanischen Kfz auch sehr gut aber wesentlich billiger sind?
Antwort: Die deutschen Kfz sind von unübertroffenem, höchstem technischem Standard. Sie bringen Höchstleistungen bei immer geringer werdendem Kraftstoffverbrauch, vorzüglich mit ihren Diesel-Motoren.

Fragestellung 2: Was ´kann man tun, um diese profitable Vormachtstellung der deutschen Kfz-Industrie zu verringern?
Antwort: Daran arbeiten, daß auch auf den Autobahnen in Deutschland eine möglichst scharfe Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt wird.

Ich vermute, daß Helmut Schmidt und Gerhard Schröder dieses Gutachten kannten.

Die Rautenfrau und ihre Laientruppe arbeiten nun daran, diese profitable Vormachtstellung zu beenden.

Gravatar: Thomas

Die Fahrten auf Autobahnen OHNE Limit machen beim Großteil der Autofahrer nur wenige % der jährlichen Fahrleistung aus. Und nicht jeder rast dann gleich mit 250 über die Autobahn. Staus kosten viel mehr Sprit als hohe Geschwindigkeit, ohne Gegenwert.
Ein Tempolimit ist daher der falsche Ansatz.

Die deutsche Autoindustrie hat deshalb weltweit einen guten Namen, weil sie Autobahn-und damit Tempo-erprobt sind. Wenn dieser Nimbus weg ist, wird keiner mehr die höheren Preise deutscher Modelle zahlen.

Gravatar: Karl Napp

@ Sam Lowry
Sie wissen aber, daß sie beim Zigarettenrauchen mehr Schadstoffe ausstoßen, als wenn Sie einen Diesel von VW fahren?

Gravatar: Willi Winzig

Zum Thema Spritverbrauch möchte ich noch anmerken, dass ich seit 3 Jahren mit LPG Autogas fahre (zusammen 100.000 km) und ich in einem halben Jahr, weil das Gas durch das Benzin gezündet wird, auch nur einen halben Tank also ca. 35 ltr. Benzin verbrauche. Meine Abgaswerte insgesamt dürften daher unter jedem noch so modernen Benziner liegen. Leider aber hört man darüber in den getürkten Medien nie etwas und auch der ADAC redet nur immer, wenn überhaupt über Erdgasautos die 1. gefährlicher sind (Höhere Drucke, ca. 200 Bar (daher Verbot für Tiefgaragen) 2. mangelhaftes Tankstellen Netz usw. LPG hat gerade mal den Druck eines normalen Gasfeuerzeugs so um die 8 Bar. Die Elektrokarren wenn man die Wasserverschwendung beim Abbau von Lithium bedenkt und die umweltschädliche Entsorung alter Battereien, ist keineswegs so umweltfreundliche wie die immer tun.

Gravatar: Bernd

Der CO2-Ausstoß der ca. 50 Millionen Autos in Deutschland beträgt gerade einmal 0,4 % des Weltausstoßes. Wieviel CO2 soll denn nun mit einer Geschwindigkeitsreduzierung eingespart werden? Vielleicht einpaar Tausendstel oder gar Hundertstel %? Was soll denn das Klima dazu sagen?

Gravatar: Sam Lowry

@Karl Napp
"Fahren Sie auch wenn's regnet, schneit und stürmt mit dem Fahrrad oder nur wenn's warm ist und die Sonne scheint?"

Wenn es schneit und dadurch glatt ist, dann gehe ich zufuß.
Ja, auch mal 20 km und mehr.

Einmal, nachts, im strömenden kalten Regen, ohne Geld und Zigaretten, habe ich mir gewünscht, ein Portemonnaie mit 30 Euro für Taxi und Zigaretten zu finden.
Kaum 100 Meter lag was in der Mitte der Straße. Ich ging hin und hob es auf, eine Geldbörse mit etwa 30 Euro.
2 habe ich mir für Zigaretten an der Tanke geborgt und es am nächsten Tag dem Besitzer inkl. der 2 Euro abgegeben.
Dank oder Finderlohn?
Fehlanzeige. Wie immer...

Bei der Polizei fragte man mich mal nach meiner Telefonnummer, damit sich der Verlierer bei mir bedanken kann. Spare ich mir beim nächstenmal...

Und die Moral von der Geschicht?
Zufuß findet man mehr Geld und Leergut ;-)

Gravatar: Bryan Hayes

Niemand hält Sie davon ab, nicht schneller als 130 zu fahren. Oder gar nicht zu fahren. Oder was auch immer.
Es gibt aber keine Begründung, das auch generell anderen aufzuzwingen.
Der Anteil des Spritverbrauchs durch die Geschwindigkeit (was nur ein Teil des Gesamtverbrauchs ist) nimmt übrigens mit dem Quadrat der Geschwindigkeit zu und nicht exponentiell. Und was das Spritverbrauchsthema angeht, warum sollte dies genau hier eine Rolle spielen? Und warum nicht auch beim Thema heizen oder Flug? Und und und...
Das Ganze ist letztlich nur eine Kampagne seitens der Linkstotalitären gegen die Bürger.

Gravatar: Matthias

@Willi Winzig

Ich teile Ihre Bedenken. Sprich, ich bin auf Ihrer Seite.

Die Sache mit dem Lobbyismus sollte man vorsichtig überdenken. Es kann in eine Sackgasse führen. Diesen Trick haben die grünen Idioten sehr gerne benutzt, um mit dem Finger auf andere zu zeigen, und hofften, es würde nicht auffallen, dass gerade sie, die Grünen, die allergrössten Lobbyisten sein wollen. Denn, alle sind Lobbyisten. Es hätte auch noch schlimmer kommen können. Die Grünen sind leider die gefährlichsten und dümmsten Lobbyisten, von allen, die mit der größten Zerstörungskraft.

In Stuttgart sollen doch die Anfänge einer Demonstration zu sehen sein, die sich für den Diesel einsetzt. Nun, ein Ausländer und Antifa-Anhänger und Mitglied der IG-Metall (so habe ich es aufgeschnappt, ohne Gewähr) soll die Demo jetzt, mit Gewaltandrohung und Maulkörben, gekapert haben. Weil es den korrupten Gewerkschaftlern nicht in den Kram passt, dass womöglich jemand kluge Fragen stellt und herauskommt, dass die IG Metall mit am Sarg für den Diesel gezimmert hat. Was ja stimmt.

Es weiß immer noch niemand, wie wir diese grüne Krankheit des Geistes wieder loswerden. Der Tod wird sein Teil erledigen. Bis dahin verbleibt dieser dekadenten Brut noch viel Zeit, dieses Land in Schutt und Asche zu zerlegen.

Gravatar: Willi Winzig

Noch ein Wort zu den Verkehrsstaus. Vom Anfang der BRD hat die Lobby des LKW Transportgewerbes die Regierungen so stark beeiflusst, dass die meisten Gelder für die Verkehrsinfrastruktur, man kann sagen 2/3 in den Straßenbau und nur 1/3 in den Ausbau der Schienennetze gepumpt wurden. Ich vermute da mal Schmiergelder in Millionenhöhe die geflossen sind, oder Verwandte im Parlament und Regierung usw. Einfluss nahmen. Ist doch klar, dass wir deshalb da ankommen mussten wo wir heute sind, denn diese Lobbyarbeit hat auch in dem Punkt nie augehört.
Heute sind die rechten Fahrsteifen der Autobahnen inzwischen zu rollenden Lagerhaltungen verkommen, was man mit "just in time" umschreibt. Dass dabei zig Millionen Gelder verbraten und viele Menschen umkommen oder schwer verletzt werden, wegen der immer mehr zunehmenden schweren LKW Unfälle, oder Tiere die durch diesen Schwachsinn quer durch die ganze Republik gekarrt werden, gequält werden, wird als unvermeidbare Verluste in Kauf genommen und ausgebucht. Na ja und heute ist die ganze Regierung fauls bis in innere Mark und wer sich darüber wundert, hat die letzen 60 Jahre regelrecht verpennt.

Gravatar: Willi Winzig

Diese weitere ro/grüne Gängelung zeigt einmal mehr was dieses Schwachmatenpack wirklich drauf haben. Das Ärgern ihrer Zwangssponsoren bis zum geht nicht mehr. Bei einer freien Autobahn, ja die gibt es ab und zu immer noch, würde ich bei 130 kmh glatt einschlafen. Ich bin es seit 59 Jahren gewohnt so rasch wie möglich von A nach B zu fahren, da waren die meisten rot/grünen Penner noch gar nicht geboren, denn im Außendienst ist Fahrzeit kostbare Arbeitszeit, wenn man produktive Arbeit leisten muss. Auch davon haben Rote und Grüne Sesselpubser meist keinen blassen Dunst. So bei Tempo 160-180 muss man jeder Zeit sehr konzentriert fahren, würde nie auf die Idee kommen diese bescheuerten Schmachtfones zu benutzen und dadurch eben sehr sicher ans Ziel kommen. Dafür bin ich ein lebendes Beispiel nach ca. 2,8 Millionen unfallfreien KM mit 20 diversen PKW. Es reicht gerade, dass heute an jeder möglichen und unmöglichen Stelle in den Städten und Ortschaften ne rote Ampel steht, die absichtlich so geschaltet ist, dass ein normaler Verkehrsfluß garantiert verhindert wird und die giftigen Abgaskonzentrationen immer höher werden (Ich rede hier von schädlichen Abgasen, nicht von übelebenswichtigen CO2) Dazu kommen auch 30er Zonen sogar auf Hauptstraßen. Egal wohin man kommt, auf Grund der oft hirnrissigen Verkehspolitik weiß man sofort wer da in den Gemeinden und Rathäusern die Fäden zieht, ist einfach nurn noch anödend, schlichtweg kotz.

Gravatar: Jan Hammer

Immer diese Nazis!!!! Ich warte ja auf dem Moment wenn alles versagt hat um ein Tempolimit durchzusetzten. Dann wird es heissen wir sind alle Nazis die auf der Autobahn fahren. Denn waren es nicht die Nazis die Sie gebaut haben. Und wenn Du dann noch schneller als 130 fahren willst dann ist es völlig vorbei. Ich lach mich Tod......

Gravatar: Karl Napp

@ Sam Lowry

Frage: Fahren Sie auch wenn's regnet, schneit und stürmt mit dem Fahrrad oder nur wenn's warm ist und die Sonne scheint?

Gravatar: Sam Lowry

@Peter S.
Dieser ganze Kreiselschwachsinn produziert nach meinen persönlichen Informationen mehr Unfälle als vorher.

Jedes Dreckskaff hat Millionen in Kreisel investiert, aber nichts in Kindergärten, Schulen, Infrastruktur.

Kreisel/innen sind der absolute Schwachsinn!

Meine ich und sage das auch...

Gravatar: Sam Lowry

Mir ist es ja egal, da ich nur noch Fahrrad fahre.
Meine Freundin und viele andere haben aber mehr als genug PS, um 200 und mehr zu fahren. Und wenn ich an die ganzen Motorräder denke, die 300 und mehr laufen.
Müssen wir Geschwindigkeits-Fetischisten jetzt einen Strick kaufen? Gilt das auch für Politiker, Migranten, Lobbyisten?

Ein preiswert zum E-Bike umgebautes Mountain-Bike habe ich an einen "Flüchtling" verkauft, da er ja nicht bestraft wird, wenn das Teil auf Knopfdruck 50 km/h läuft, ohne Nummernschild.

Ich dagegen... mir ist es wie gesagt egal... mir stehts hier... :-)

Gravatar: germanix

@ Micha Dinnebin

Ob 130, 120 oder 100 spielt keine Rolle! Eine große Rolle spielt der Autofahrer/die Autofahrerin bei Wahlen! Sollte die versiffte 68er Polit-Bande eine Tempobegrenzung durchsetzen wollen (das allerdings bezweifle ich), wird die SPD in der Versenkung verschwinden, die Grünen werden sich blöd anschauen, wie ihre Wähler abwandern, die CDU/CSU kann sich warm anziehen - wenn - ja wenn die AfD gegen ein Tempolimit ist! Dass die Polit-Faschisten seit Jahrzehnten die Speditionen steuerlich begünstigen, damit viele LKW's auf den Autobahnen unterwegs sind und die Daten der Brücken so verändert wurden, dass plötzlich alle Brücken marode sind, war und ist ein Kunststück aus dem Tollhaus! Kommt ein 130 Limit, wird das der Untergang der Autohersteller und somit der Wirtschaft in Deutschland sein! Die hochtourigen Autos haben dann ausgedient - autonome Kutschen werden dann demnächst mit Elektroantrieb mit der Unterlassung von Überholmanövern den Verkehr fast lahmlegen! Bei Unfällen wird die Prognose der Staus auf 20 km mindestens gesetzt - weil - ja weil durch einen Klick der Polizei, alle Autonomen stillstehen! Ist das nicht schön!

Ich hoffe, das kommt bald - damit die Blöden der Blödheit überführt werden!

Gravatar: Peter S.

Tempo 130 auf BAB würde ich begrüßen (auch wenn man sich selbst dran halten muss). Für das Gemeinwohl ergeben sich nun einmal klare Vorteile:

Weniger Spritverbrauch und damit verbundene Abgase (Wenn bei 130 etwa 7 Liter/100km durchlaufen, sind es bei 150 schon gute 8 Liter ...)

"Dampf" und Emotionen herausnehmen. Zu viele sind mit dem berühmten Messer zwischen den Zähnen unterwegs. Die (Zwangs-)Entschleunigung wird helfen die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Als positives Beispiel für Entschleunigung möchte ich den Kreisverkehr am Ortseingang anführen. Dieser wirkt wahre Wunder. Ist der nicht vorhanden, wird oft mit 70 Sachen das Ortsschild passiert und gebremst wird gar nicht. Der Kreisverkehr zwingt zur Geschw.-Anpassung und fordert Umsicht (auch wenn noch viele V-Teilnehmer damit noch hoffnungslos überfordert sind).

Die Gegner eines Tempolimits sind leicht ausgemacht: S.g. Gebietsverkaufsleiter, die im dicken Firmenwaagen über die Bahn heizen und natürlich Transporter (Typ Sprinter), die unter hohen Termindruck stehen.

Aber lautet nicht eine alte Weisheit: "Das Wohl Vieler wiegt schwerer als das Wohl Weniger oder eines Einzelnen"?

Gravatar: Felix

Ich bin gegen jegliche Geschwindkeitsbegrenzung. Das ist ein unzulässiger Eingriff in meine Freiheit, die ich keinem Affen erlauben kann.

Die Grünen stehen neuerdings auch für Inzest (wie die Augsburger Jugend verlangen tut), die SPD redet offen über Kindermord bis zum 9. Monat der Schwangerschaft.

Diese verlogenen Verbotsheinis haben einen an der Klatsche. Einfach mehr Autobahnen bauen, oder die wichtigsten verbreitern. Punkt. Affen haben auf der Autobahn aber nix zu suchen. Grüne schon gar nicht.

Gravatar: heinz

für diejenigen die auf der autobahn arbeiten um 5-7 termine am tag abzuarbeiten ein unding.

für die handwerker ganz gut, 3 stunden länger im auto auf dem weg zur baustelle ok...3x mehr fahrtkosten für den kunden und drei stunden mehr zeit bürotelefonie im auto.

termine machen und bestellungen klären geht ganz gut mit freisprechen, ja sicher, mach ich jeden tag und fshrende bürozeit bezahlt kunde.
handwerk hat goldenen boden und die umwelthilfe hilft gewaltig mit. es lebe der kasper im amt.

Gravatar: Karl Napp

Die Grünen und ihre lokalen Hilfstruppen haben es in den vergangenen Jahrzehnten geschafft, daß Autobahnen und Bundesstraßen so überfüllt sind, daß man froh sein kann, wenn man vor Tagesanbruch mal ein kleines Stück findet, auf dem man schneller als 130 fahren kann. Sie haben das erreicht, indem sie in den Parlamenten, durch ihre lokalen Kampftruppen und mit Hilfe ideologisierter grüner Richter den bedarfsgerechten Ausbau des Schienennetzes und des Autobahnnetzes verhindert haben. Wie in der Schweiz würden auch in Deutschland die Menschen lieber mit Eisenbahnzügen vom Land in die Stadt zur Arbeit fahren, als sich mit dem Kfz in ständigen Staus zum Arbeitsplatz zu quälen; wenn es solche Züge denn gäbe. Aus terroristischer Verbotsleidenschaft würden die Grünen es den Menschen aber auch noch gern verbieten, mal schneller als 130 zu fahren, wenn im Morgengrauen einmal ein paar Kilometer Autobahn leer sind. Diese Verbots-, Befehls- und Drangsalisierungssucht der Grünen erinnert an die KZ-Wächter im 3. Reich.

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Ja , bei dieser Geschwindigkeit bekommen meine Gedanken Pflügel ! Ich habe genug durchlebt und mische mich ein ! Jahre habe ich mit meinem lieben Tantchen , der einsamem Witwe des in der SED-Diktatur geköpftem Gerhard Benkowitz im Auto wöchdliche Kaffeefahrten unternommen ! Langsam ,mit offenen Augen im schönem Schleswig Holstein . Langsam , es macht die Gedanken frei , gegen das Vergessen !! In Unserem schönem Auto , in diesem Land das Angst macht !!!!

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