Regierung und Altparteien greifen Maaßen an _ Freie-Welt-Wochen-Revue
Regierung und Altparteien greifen Maaßen an _ Freie-Welt-Wochen-Revue
Datum: 14.09.2018, 15:50
Wenn Ideologie wichtiger als Vernunft wird, dann verlieren die Politiker ihren Sinn für das Augenmaß. Nach dem Mord von Chemnitz haben die Altparteien eine politische Kampagne losgetreten, die zum Selbstläufer geworden ist. Alles, was nicht ihrer Ideologie folgt, wird als rechtsextremistisch diskreditiert.
Auf die Spitze treiben es die Regierung und die Altparteien im Falle des Verfassungsschutz-Präsidenten Maaßen. Weil er (wie auch die Staatsanwaltschaft Sachsen und der sächsische Ministerpräsident) keine ausreichenden Hinweise erkennt, die auf »Hetzjagden« hindeuten, ist er zum Politikum geworden. SPD, Grüne und Postkommunisten hetzen im verbalen Gleichklang gegen ihn: »Politische Hetzjagd gegen Verfassungsschutzchef Maaßen nimmt zu«.
Doch Hans-Georg Maaßen lässt nicht locker: Der Chef des Verfassungsschutzes bekräftigte erneut seine Sorge, dass jenes ominöse Video, welches in 19 Sekunden Länge eine angebliche Hetzjagd auf Ausländer in Chemnitz zeigen soll, gezielt als Teil einer Desinformationskampagne eingesetzt wurde, um politisch abzulenken: »Maaßen verteidigt Zweifel an Authentizität von »Hetzjagd«-Video«.
Bei den Grünen und der SPD verlieren nun viele Politiker wegen seines Beharrens auf seine Sichtweise jegliches Maß in der Beurteilung der Situation und fordern gar einen Bruch der großen Koalition, wenn die Union an der Personalie Maaßen festhalte: »SPD droht mit Bruch der »Großen Koalition«« .
Merkel hat mittlerweile genug von Thema Chemnitz. Sie möchte die Angelegenheit am liebsten schnell unter den Tisch kehren: »Merkel will ein Ende der Diskussionen um die angeblichen Hetzszenen in Chemnitz«.
Doch die Zivilgesellschaft wird nicht nachlassen, bis die Angelegenheit vollends aufgeklärt ist.
Bitte nehmen Sie an unserer Umfrage teil: »Betreibt Merkel eine politische Hetzjagd gegen Verfassungsschutzchef Maaßen?«
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Mit herzlichen Grüßen aus Berlin,
Ihr
Sven von Storch
Herausgeber der Freien Welt
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