Merkel und Macron wollen zentralisierte Euro-Zonen-Finanzpolitik _ Freie-Welt-Wochen-Revue
Merkel und Macron wollen zentralisierte Euro-Zonen-Finanzpolitik _ Freie-Welt-Wochen-Revue
Datum: 23.06.2017, 21:37
Emmanuel Macron und Angela Merkel geht es um die EU, den Euro und die Finanzindustrie. Die Interessen der deutschen Sparer und künftigen Rentner sind ihnen egal. Das beweisen sie immer wieder. Macrons Vorschlag für einen Euro-Zonen-Finanzminister und einen gemeinsamen Euro-Zonen-Haushalt stimmte sie zu („Merkel für Euro-Finanzminister und Euro-Zonen-Haushalt“). Die EU-Kommission reibt sich vor Freude die Hände.
Und dass der IWF trotz der negativen Zinspolitik der EZB und der wachsenden Preise für eine längere Periode eine Inflation von mehr als zwei Prozent fordert, um die südlichen Länder der Euro-Zone zu stärken, scheint Merkel völlig in Ordnung zu finden, obwohl es einer Enteignung der Sparer gleichkommt („Enteignung der Sparer: IWF fordert über 2 Prozent Inflation bei Nullzinsen“).
Es ist geradezu erschreckend, wie entschlossen Macron und Merkel auf einer Wellenlinie mit der EU-Kommission segeln. Sie steuern auf den EU-Zentralismus zu und drängen die osteuropäischen Staaten in die Ecke. Die Visegard-Staaten (Polen, Ungarn, Tschechien und die Slowakei) werden unter Druck gesetzt, besonders Polen und Ungarn. Macron hat diese Länder massiv kritisiert („Macron bezeichnet osteuropäische EU-Staaten als »illiberale Demokratien und autoritäre Regime«“).
Zu diesem EU-Zentralismus kommt der wachsende Überwachungsstaat. Die Merkel-Regierung, beschloss nun, Staatstrojaner einzusetzen: ein Spionageprogramm, dass gegen private Computer und Smartphones eingesetzt wird („Merkel-Regierung beschließt Zugriff auf private Computer und Handys“). Man sieht immer mehr, wie Schritt für Schritt die Bürger überwacht und entmündigt werden.
Wir laden Sie herzlich ein, an der aktuellen Umfrage teilzunehmen: „Täglich erleben wir Übergriffe, Vergewaltigungen und Terror in Europa. Wohin führt uns die Politik von Angela Merkel?“ Wir sind gespannt auf Ihre Einschätzung.
Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung. Viel Freude beim Lesen.
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Mit herzlichen Grüßen aus Berlin,
Ihr
Sven von Storch
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