EU will den Briten den Brexit schwer machen – Freie-Welt-Wochen-Revue

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EU will den Briten den Brexit schwer machen – Freie-Welt-Wochen-Revue
Datum: 31.03.2017, 16:24

Am Dienstagabend hatte Theresa May die Urkunde für den Austrittsgesuch Großbritanniens aus der EU unterschrieben und abgeschickt („Brexit: Die Würfel sind gefallen“). Innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren werden die administrativen Details abgearbeitet. Im Frühjahr 2019 wird Großbritannien endlich frei sein von den Gängeleien der EU. Unterdessen trommeln die deutschen Politiker nach wie vor für die EU („Heiko Maas will mehr EU“).



EU-Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker kann den Brexit immer noch nicht verkraften. Besonders ärgert ihn, dass Trump den Brexit unterstützt hat. Er rächt sich, indem er vom Austritt von Texas aus den USA redet („Rache für Brexit: EU-Kommissions-Präsident Juncker wirbt für Austritt von Texas aus den USA“). Eines ist klar: Die EU ist nicht darauf erpicht, den Briten den Ausstieg leicht zu machen. Denn man stellt sich gleichzeitig darauf ein, dass der Brexit am Ende doch noch scheitern könnte („Brexit: Doppeltes Spiel der EU“). EU-Ratspräsident Donald Tusk hat klargestellt, dass Großbritannien künftige Beziehungen nicht mit einzelnen EU-Ländern, sondern nur mit der EU als Ganzes verhandeln dürfe. Wiedereinmal zeigt sich der autoritäre Charakter der EU.


Das Establishment betet die EU an wie ein goldenes Kalb. Die EU-Idee wird durchgesetzt wie eine fundamentalistische Ideologie, die nicht hinterfragt werden darf. Wie jetzt „The Telegraph“ berichtete, liegen die Ursprünge des EU-Prozesses bei den Amerikanern, denen es vor allem um die geostrategische Vormachtstellung gegenüber der Sowjetunion ging („The Telegraph: Die EU war schon immer ein CIA-Projekt“). Die Tatsache, dass beiderseits des Atlantiks so massiv für die EU und gegen den Brexit getrommelt wurde, liegt wohl auch daran, dass die Globalisten ihr geostrategisches Spiel gegen Russland fortführen wollen. Das Erklärt das Engagement der EU in der Ukraine.



Wir laden Sie herzlich ein, an der aktuellen Umfrage teilzunehmen: „Nach der Saarland-Wahl: Ist der Schulz-Effekt vorbei?“. Wir sind gespannt auf Ihre Einschätzung.


Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung. Viel Freude beim Lesen.


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Mit herzlichen Grüßen aus Berlin,

Ihr

Sven von Storch

 

Sven von Storch

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