DIE ZEIT lässt Islamisten-Versteher gegen Freie Welt hetzen
DIE ZEIT lässt Islamisten-Versteher gegen Freie Welt hetzen
Datum: 01.08.2017, 22:41
In der Wochenzeitung DIE ZEIT erschien vor einigen Tagen ein Hetzartikel gegen die „Freie Welt“. Der Autor des Beitrages ist der pro-islamische Aktivist Armin Langer, der die Salaam-Schalom-Initiative gegründet hat. Diese setzt sich nach eigenen Angaben für islamisch-jüdische Annäherung ein. Dabei wird jedoch der Antisemitismus vieler Muslime verharmlost. Armin Langer hatte dem Zentralrat der Juden in Deutschland antimuslimischen „Rassismus“ vorgeworfen. Er bezeichnete diesen als „Zentralrat der rassistischen Juden.“ (Siehe Artikel in der TAZ). Langer trat auch 2015 als Redner vor der „Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs“ auf, die für mehrere Jahre vom Verfassungsschutz beobachtet wurde. Der Antisemitismus war ein ideologischer Pfeiler der Milli-Görüs-Bewegung und ist es nach Ansicht vieler Experten bis heute. Das störte Armin Langer offenbar nicht.
Dass es diesen pro-islamischen Aktivisten stört, wie sich "Freie Welt" zur jüdisch-christlichen Tradition bekennt und regelmäßig über den muslimischen Antisemitismus berichtet, ist ganz klar, da es seine Verharmlosungsstrategie konterkariert, den muslimischen Antisemitismus klein zu reden. Es ist ein Offenbarungseid, dass die Wochenzeitung DIE ZEIT Langer für seinen Islam-Lobbyismus eine Bühne gibt. Armin Langer darf die „Freie Welt“ dort dafür angreifen, dass sie regelmäßig über den muslimischen Antisemitismus berichtet.
Dies verbindet Langer mit dem grotesken Vorwurf, die „Freie Welt“ selbst veröffentliche antisemitische Beiträge. Als Beleg für diesen angeblichen Antisemitismus gibt er an, dass die „Freie Welt“ über die Bilderberg-Konferenz berichtete und die Rockefeller-Foundation und den US-Milliardär George Soros kritisierte. Er sehe hier Verschwörungstheorien.
Für seinen Beitrag hatte er nicht sorgfältig recherchiert. Denn weder die Bilderberg-Konferenz, noch die Rockefeller-Foundation sind jüdische Einrichtungen. An der Bilderberg-Konferenz nehmen Politiker aus aller Welt teil. Schon ein kurzer Blick auf die Teilnehmerliste zeigt, dass Persönlichkeiten aller Konfessionen und Nationalitäten beteiligt sind. Die Rockefellers waren bekannter Weise Protestanten. Georg Soros stammt zwar aus einer jüdischen Familie, wird aber gerade in Israel kritisch gesehen. Israel wirft Soros die Finanzierung von Organisationen vor, die den jüdischen Staat diffamieren und seine Außenpolitik unterminieren. Über den israelischen Premierminister Netanjahu schrieb die israelische Zeitung „Haaretz“ kürzlich anlässlich seines Besuchs in Ungarn gar, dass er Soros wegen dessen Politik hasse. In Ungarn hatte Netanjahu den Staatspräsidenten Orban besucht, um in ihm einen Verbündeten gegen die linksmotivierten Boykottinitiativen gegen israelische Produkte zu finden. Kritik an der Politik Soros‘ wäre also nur dann automatisch antisemitisch, wenn man geneigt ist, dies zugleich dem israelischen Premier vorzuwerfen.
Armin Langer behauptete fälschlicherweise, Beatrix von Storch sei die Direktorin des „Instituts für Strategische Studien Berlin“, das die „Freie Welt“ herausgibt. Das ist aber falsch. Herausgeber der „Freien Welt“ und Leiter des „Instituts für Strategische Studien ist Sven von Storch“, was sowohl auf „Freie Welt“ als auch auf der Webseite des Instituts im Impressum für jeden, der der deutschen Sprache mächtig ist, nachzulesen ist. Der angebliche Journalist hat sich also nicht einmal die Mühe gemacht, das Impressum der Zeitung zu lesen, über die er schreibt.
Mit der Veröffentlichung dieses Hetz-Artikels hat sich DIE ZEIT keinen Gefallen getan, denn er ist ein Beispiel für den Abstieg des einst bürgerlichen Blattes auf das Niveau einer linken Meinungspostille ohne journalistischen Anspruch. Dieser Beitrag ist nicht nur ideologisch verblendet, er ist auch peinlich für die Redaktion der ZEIT. Die „Freie Welt“ wird aber allen Anfeindungen und Diffamierungen zum Trotz nicht aufhören, auf die wachsende Gefahr des muslimischen Antisemitismus für die jüdischen Gemeinden in Deutschland hinzuweisen. Es sind eben nicht die Linksliberalen, sondern wertorientierte Konservative, wie die Leser und Unterstützer der „Freien Welt“, die glaubhaft und konsequent für den Schutz jüdischer Gemeinden in Deutschland einstehen.
Unseren bisherigen Lesern – wie auch den durch den Artikel der Zeit neu hinzugekommenen – versprechen wir, dass wir auch zukünftig an unserem Kurs festhalten werden. Wir stehen zu den jüdisch-christlichen Wurzeln des Abendlandes, die unsere Zivilisation und unsere freie Welt erst möglich gemacht haben.
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