Deutschland Schlusslicht beim Wachstum _ FW-Wochen-Revue

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Deutschland Schlusslicht beim Wachstum _ FW-Wochen-Revue
Datum: 28.07.2023, 12:09

Es geht bergab mit dem Industrieland Deutschland. Das empfinden laut einer aktuellen Forsa-Umfrage nicht nur 66 Prozent der Bürger so. Das sagen auch die nackten Wirtschaftsdaten. Sowohl der Internationale Währungsfonds IWF als auch die Weltbank sehen für dieses Jahr ein Minuswachstum für Deutschland. Nahezu alle führenden Wirtschaftsinstitute Deutschlands prognostizieren für 2023 ein Wirtschaftswachstum von MINUS 0,3 bis 0,5 Prozent. Deutschland ist voll und ganz in der Rezession angekommen. 

Doch diesmal gibt es für die Regierung keine Ausreden. Denn die Corona-Krise ist vorbei. Die Weltwirtschaft erholt sich. Auch der Ukraine-Krieg kann keine Ausrede sein, denn selbst das sanktionierte Russland hat ein höheres Wirtschaftswachstum als Deutschland.

Damit ist klar: Deutschland wird durch die falsche Wirtschafts- und Energiepolitik der Ampel-Regierung in den Niedergang geführt. Es wäre nun die Aufgabe des Wirtschafts- und Energieministers Robert Habeck (Grüne), Deutschland wieder auf den richtigen Kurs zu bringen. Doch er sieht die grüne Energiewende als Priorität.

Deutschland braucht dringend einen Politikwechsel, damit der Abstieg unseres Landes noch aufgehalten werden kann.

Den Deutschen wird »grünes Schrumpfen« aufgezwungen: »Niedergang Deutschlands« oder »Wohlstand des Weniger«? – Deutschland ist im Niedergang begriffen. Man sieht es allerorten. Man hört es rauf und runter. Doch die Grünen scheinen darüber nicht besorgt zu sein. Die Grüne Kathrin Göring-Eckardt spricht vom »Wohlstand des Weniger«.

Weltwirtschaft erholt sich, nur Deutschland nicht – IWF, Weltbank, ifo Institut, IW Halle, IfW Kiel: Sie alle erwarten Minuswachstum für Deutschland. Dabei geht es mit Weltwirtschaft insgesamt aufwärts. Da wird wohl die Politik der Ampel-Regierung keine Ausreden mehr haben: Sie hat versagt.

Forsa-Umfrage: 66% der Deutschen meinen, dass es mit der Wirtschaft bergab geht – Pessimismus macht sich breit. Immer mehr Bürger hadern mit der Politik, befürchten den wirtschaftlichen Niedergang oder fühlen sich nicht mehr sicher. Auch die Energiekrise macht ihnen zu schaffen.

Ifo-Geschäftsklimaindex kündigt weiteren wirtschaftlichen Niedergang an – »Schlüsselbranchen wie die Automobil- und die Chemieindustrie brechen ein, ebenso die Bauwirtschaft. Firmenpleiten und Arbeitslosenzahlen steigen. Unternehmen und Kapital flüchten ins Ausland. Die Deindustrialisierung ist in vollem Gange.«

Boris Palmer: Die Menschen spüren, dass es mit Deutschland bergabgeht – Deutschland habe seinen Zenit überschritten, schreibt Grünen-Politiker Boris Palmer in der WELT. Die Menschen würden dies spüren und sich Sorgen um den Verlust ihrer Heimat und ihres Wohlstandes machen.

Bitte nehmen Sie an unserer Umfrage teil: Die Grüne Katrin Göring-Eckardt spricht vom »Wohlstand des Weniger«. Was bedeutet für Sie »grünes Schrumpfen«?

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

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Mit herzlichen Grüßen aus Berlin,

Sven von Storch

Sven von Storch

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