Das Establishment will den entmündigten Bürger – Freie-Welt-Wochen-Revue

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Das Establishment will den entmündigten Bürger – Freie-Welt-Wochen-Revue
Datum: 18.02.2017, 00:48

Demokratie bedeutet Mitbestimmung der Bürger. Doch das Establishment versucht die Bürger von der Mitwirkung fernzuhalten, wo es nur geht. Ein Paradebeispiel ist die Art und Weise, wie die EU ihre Pläne für das CETA-Abkommen durchgesetzt hat, das als Blaupause für TTIP gilt („EU setzt gegen Proteste der Zivilgesellschaft CETA durch“). Man hat sich einfach über die Bürgerproteste hinweggesetzt. Die Bürger hatten nie eine Wahl. Sie wurden nicht einmal gefragt.



Die Ereignisse der letzten Zeit sind beunruhigend: Wann immer die Zivilgesellschaft in demokratischen Wahlen nicht so gestimmt hat, wie die Eliten und Mächtigen es wollten, wie etwa bei der Wahl des US-Präsidenten Donald Trump oder der Zustimmung der Briten zum Brexit, wird mit aller Medienmacht versucht, das Ruder herumzureißen und den Kurs noch nachträglich zu ändern. In den USA ist schon ein richtiger Medien-Krieg ausgebrochen („Medienkrieg in den USA verschärft sich“ und „Es ist Mainstream geworden, über den Präsidenten zu lästern“). Und einige Milliardäre scheinen ihren Privatkrieg auszufechten („Soros' persönlicher Krieg gegen Donald Trump“).


Was Deutschland angeht, so wäre es ein guter Schritt, den Bundespräsidenten direkt von den Bürgern wählen zu lassen („Den Bundespräsidenten direkt vom Volk wählen lassen“). Nun wurde er von der sogenannten Bundesversammlung bestimmt („Steinmeier 12. Präsident der Bundesrepublik Deutschland“). Der künftige Kanzler scheint – aus Sicht des Establishments – auch schon fest zu stehen. Da Angela Merkel die Nation entzweit und ein Auslaufmodell ist, trommeln die Medien aus allen Richtungen für Martin Schulz („Der Schulz-Wahn“). Das, was die Presse von sich gibt, ist keine Berichterstattung mehr, sondern eine einzige Werbekampagne. Es ist, als ob jemand die Richtung vorgibt und alle im Herdentrieb folgen.


Es wurde auch nie basisdemokratisch über die Frage abgestimmt, ob Deutschland seine nationale und kulturelle Identität aufgeben und in einer multikulturellen Globalgesellschaft aufgehen soll. Es wurde einfach so beschlossen, ohne die Bürger zu fragen. Nichteinmal die Risiken und Nachteile durften diskutiert werden, obwohl es immer wieder Expertenstimmen gab, die vor diesem Schritt warnten („Die Probleme der gesellschaftlich-multikulturellen Vielfalt“).


Diese elitäre und autoritäre Bevormundung der Bürger darf die Zivilgesellschaft nicht länger hinnehmen.


Wir laden Sie herzlich ein, an der aktuellen Umfrage teilzunehmen: „Sollte der Bundespräsident in Zukunft direkt vom Volke gewählt werden?“. Wir sind gespannt auf Ihre Einschätzung.


Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung. Viel Freude beim Lesen.


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Mit herzlichen Grüßen aus Berlin,

Ihr

Sven von Storch

 

Sven von Storch

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