AKK will Bundeswehr an Chinas Grenzen _ Freie-Welt-Wochen-Revue

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AKK will Bundeswehr an Chinas Grenzen _ Freie-Welt-Wochen-Revue
Datum: 08.11.2019, 12:20

Man glaubt, im falschen Film zu sein. Die Bundeswehr hat seit langer Zeit massive Probleme. Ersatzteilmangel hat dazu geführt, dass viele Fahrzeuge nicht rollen, Flugzeuge nicht fliegen und U-Boote nicht auslaufen können. Dennoch hat sich die neue Verteidigungsministerin, Annegret-Kramp Karrenbauer, für noch mehr Auslandseinsätze und Kriegseinsätze der Bundeswehr ausgesprochen. Wie soll das zusammenpassen? Auf den Einwand, dass dann mehr deutsche Soldaten in Zinksärgen nach Hause kommen, reagierte sie mit der Aussage, dass das Risiko dazugehöre. Und sie versicherte, sie wisse, »wie schwer das ist und wie viele Opfer das verlangt«: AKK will mehr deutsche Militäreinsätze.

Doch damit nicht genug. Sie schob einen Tag später ihre außenpolitische Grundsatzrede hinterher, in der sie klar stellte, dass der deutsche Verteidigungsetat massiv aufgestockt werden müsse und die Bundeswehr weltweit zu Auslandseinsätzen bereit sein müsse – und zwar bis an die Grenzen Chinas! AKK mit größenwahnsinngen Ideen zur Außenpolitik.

AKK die Imperialistin? Woher kommen diese Anwandlungen? Wie Ursula von der Leyen scheint sie geradezu der Welt die Präsenz der Bundeswehr an allen möglichen Krisenorten aufdrängen zu wollen. Dabei haben wir schon Soldaten an vielen Krisenpunkten dieser Welt. Von Mali in Afrika über den Irak bis Afghanistan riskieren unsere Soldaten den Kopf für die außenpolitischen Ambitionen unserer Politiker.

Auch Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz hat gefährliche Pläne. Er will jetzt doch die europäische Einlagensicherung. Das bedeutet, dass die deutschen Sparer künftig für verschuldete Staaten und Banken in Europa haften dürfen: Scholz ist jetzt doch für europäische Einlagensicherung.

Wie Angela Merkel, die sich gerne im Ausland aufhält, wenn es zu Hause kriselt, scheinen unsere Politiker mehr Interesse daran zu haben, sich international beliebt zu machen, anstatt sich um die Probleme in unserem eigenen Lande zu kümmern.

Bitte nehmen Sie an unserer Umfrage teil: 360.000 Arbeitsplätze in der Autoindustrie in Gefahr: Wird Deutschland unter der Merkel-Regierung de-industrialisiert?

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

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Mit herzlichen Grüßen aus Berlin,

Ihr

Sven von Storch

 

Sven von Storch

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