Vertrauen in sich Selbst...Selbstvertrauen
Vertrauen in sich Selbst...Selbstvertrauen
Datum: 06.08.2009, 12:54
Es ging vor allem nicht um Kommentare, es ging eher um Eure Erfahrung und Gedanken dazu, was mich, zum Teil sehr berührt hat aber auch mich dazu gebracht hat über mich selbst nachzudenken. So ein Austausch ist unbezahlbar! Ich danke Euch sehr dafür!
Ich lasse nichts aus, wenn ich neue Menschen kennenlerne, ich suche nach neuen Erkenntnissen und Neuem, um zu lernen, vor allem, um etwas mehr über mich zu lernen. Ich habe gerade eine Dame getroffen und die hat meine Schwächen und Stärken sofort erkannt, die wusste wie Sie mich anzusprechen hat und wie ich es nehmen würde.
Meine Gedanken sind schwierig zu erklären, weil es gerade passiert ist! Es ist nicht ohne, wenn man soviel über sich selbst nachdenkt, forscht oder offen legt, in diesem Blog zum Beispiel. Ich habe über die Jahre Erfahrungen gemacht, was mich dazu gebracht hat, schreiben zu müssen. Es hilft, die Situationen auszuarbeiten und auch klarer zu sehen. Wenn man alles offen legt, dann verstehen es alle ein wenig anders und verbinden es mit Ihrer jetzigen Situation, was auch gut ist.
Zurzeit habe ich viele Herausforderungen, die täglich aus dem Nichts kommen. Menschen machen mich an ohne erklärlichen Grund. Manche distanzieren sich von mir, die mal gute Freunde waren. Ich fühle mich sehr getestet gerade, wenn ich das so sagen darf.
Woher kommt das? Ich dachte, bis ich mit dieser Frau redete, dass ich was falsch gemacht habe. Ich habe die Situationen eher an mich selbst gelegt und habe die Gedanken in mir getragen, die Last, wenn man so will. Ich habe nicht darauf vertraut, dass das, was passiert, aus bestimmten Gründen passiert, meistens um uns was zu zeigen oder beizubringen. Allerdings sind solche Situationen nicht dazu da, um uns zu belasten!
Es geht hier um Selbstvertrauen, um „zu mir zu stehen“, um vertrauen zu können, dass, wenn etwas passiert, meine Intuition die richtige Antwort darauf hat. Wenn mir jemand was antut oder mich als Freund verabschiedet, dann schau ich nach innen, um zu sehen, warum das gerade so passiert. Liegt es an mir oder ist es eine Aufarbeitung, die der andere machen musste? Es sieht so aus für mich: Manche Menschen kommen in mein Leben, um etwas von mir zu lernen und gleichzeitig mir was beizubringen. Die Zeit, die man dafür braucht, ist unbestimmt. Es kann sein, dass man jemand nur einmal begegnet und nie wieder sieht, es kann aber auch sein, dass man mit dieser Person auch eine langjährige Beziehung hat oder sogar heiratet...Ich lerne von meiner Ex-Frau immer noch.
Zu sich als Mensch zu stehen, ist nicht immer einfach, weil wir alle Liebe wollen und brauchen. Keiner mag Ablehnung oder abgestoßen zu sein. Es ist allerdings immer ein positiver Punkt dabei, oder so versuche ich es zu sehen zumindest. Wie sehr kann ich jemand als Freund oder Partner lieben ohne mich selbst zu vergessen? Wo ist der Punkt, an dem ich sagen muss „ich stehe nicht mehr zur Verfügung“ für das, was gerade passiert, wann nehme ich Verantwortung für mein Wohlsein? Jetzt ist die Zeit. Das kann man auch voller Liebe machen, man kann den anderen wissen lassen, dass die Liebe da ist, man kann es auf einer silbernen Platte auch vor ihre Füße legen. Sie dazu zu bringen, es anzunehmen, ist aber nicht unsere Aufgabe.
Wenn ich meine Absicht liebevoll und ehrlich darstelle, mit freiem Willen überlasse, was ich mache und der Person mitteile, dass ich nur das Beste will für sie, aber dass sie selbst für ihr Glück verantwortlich ist, dann habe ich mich befreit von allen Schuldgefühlen, die man so oft hat bei Partnern oder Familie. Wir können nur denen helfen, die wollen, dass ihnen geholfen wird! Nehmen sie es nicht an, besteht kein Fluss von Geben und Nehmen. Ohne diesen Fluss staut sich etwas in einem auf, das die Beziehung ändern wird.
Ich befreie mich von solchen Gefühlen indem ich den Menschen alles anbiete, was ich an Liebe habe. Was ich gebe, hängt nicht davon ab, was sie brauchen, es hängt von meiner Intuition und Liebe ab. Wenn ich das tue, ehrlich bin in dem was ich fühle oder denke, denn liegt es nur an dem anderen, es anzunehmen.
Wieder habe ich einen erlebnisvollen Tag gehabt, einen Tag voller Gefühle, Liebe und Freude, ein Tag, den ich jeder/m von Euch so sehr wünsche, dass mir die Tränen gerade kommen. Sei immer ehrlich zu Dir selbst, warum machst Du gerade das was Du machst? Ist es Ablenkung, ist es, um jemand dazu zu bringen, anders zu sein, ist es eventuell Egoismus? Egal was es ist, erkenne es, sieh es und nimm es an. Gehe mit Dir selbst um so offen und ehrlich wie Du sein kannst. Klare Kommunikation, wahre Liebe und Selbstvertrauen in Form vom Intuition ist ein Weg, den wir alle gehen können. Wenn wir das tun, dann haben wir die Verantwortung nicht mehr zu tragen für das, was unsere Gegenüber als nächstes tut.
Danke sehr für Ihre Treue liebe/r Leser/in, ich freue mich auf Ihre Mails oder Kommentare!
Euer Steven
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