Steuern sind asozial

Wir opfern über die Hälfte unseres Einkommens für den Staat, sagt der Steuerzahlerbund. Doch das ist zu konservativ gerechnet. Es sind eher zwei Drittel. Der Staat verzeichnet immer neue Einnahmenrekorde, doch er will immer mehr. Das ist Raub!

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Steuern werden vom Staat unter Zwang und notfalls mit Gewalt eingezogen. Meiner Meinung nach ist hierbei der Straftatbestand “Raub” erfüllt. Neben der kriminellen Eigenschaft haben Steuern auch eine asoziale Wirkung.

Der Staat hat Aufgaben und benötigt hierzu Einnahmen. Steuereinnahmen, die ohne Verschwendung den minimalen Staatsaufgaben dienen, sind meiner Ansicht nach gerechtfertigt. Viele andere Steuern fördern die soziale Ungerechtigkeit. Der Steuerzahlerbund hat den diesjährigen Steuerzahlergedenktag auf den 08.07. berechnet. Das heißt, 01.01. bis 07.08 waren wir für den Staat versklavt; die Früchte unserer Arbeit von 08.07. bis 31.12. dürfen wir behalten. Nach dieser Berechnung  opfern wir 51,7 Prozent unseres Lebens an einen Staat, der Kriege führt, andere unterdrückt, seine Bürger übewacht und einen undemokratischen Zentralismus in Europa anstrebt.

Der Steuerzahlerbund rechnet hierbei noch ziemlich naiv. In seiner Berechnung fehlen viele Steuerarten wie z.B. die GEZ oder auch direkte Steuern, die beim Konsum anfallen. Bezieht man alle Steuern und Abgaben mit ein, dann kommt man auf ca. 2 Drittel. Man darf also nur 1 Drittel der eigenen Leistung für sich selbst verwenden – 2 Drittel gehen an den aufgeblähten Staat. Geld, das wir nach Berlin oder Brüssel schicken, kann nicht mehr regional ausgegeben werden und ist daher asozial. Es schadet der heimischen Wirtschaft und schwächt die Menschen in ihrer Handlungsfreiheit. Durch die Steuerversklavung wird der Dezentralität wichtige Liquidität entzogen.

Und der teuflische Staat hat niemals genug! So ziemlich einmal im Quartal berichtet die Propaganda von neuen Steuerrekordeinnahmen. Die elitären Geldverschwender feiern sich hierfür natürlich selbst. Dabei wird aber übersehen, dass jeder Euro, den “Schäuble” mehr hat, ein Euro ist, den die Menschen weniger haben. Der deutsche Schuldenberg wächst unaufhörlich und steht aktuell bei 2.156 Milliarden Euro – ein Rekordhoch! Wir haben Rekordschulden und der Staat hat Rekordsteuereinnahmen. Wer nicht gerade durch BLÖD und Staatspropaganda völlig verblödet ist, muss allmählich merken, dass hier etwas nicht stimmt. Viele Steuerarten sind meiner Meinung nach asozialer Raub und übrigens auch rechtsradikal, denn sie stärken den Staat und Rechtsradikale wollen bekanntlich einen starken Staat. Zudem sind Steuern linksradikal, denn Linksradikale wollen einen starken Staat und diesem Zweck dienen Steuern auch.

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Zuerst erschienen auf pinksliberal.wordpress.com

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Bärbel Bätsch

" Die Lanze, die Joachim Datko, für unser Wirtschaftssystem gerne bereit ist zu brechen, die Soziale Marktwirtschaft ", ist wie gesagt, das Wirtschaftssystem, das 90 % des gesamten Volksvermögens auf 10 % des Deutschen Volkes konzentriert hat.
Oder, die weltweit 1% der Weltbevölkerung im letzten Jahr hat mehr verdienen lassen, als der schäbige Rest seiner 99 %. Auch hier sollte man Datko entgegen aller Erfahrung Recht geben.

Gravatar: Karl Schuster

Epraim Kishon hat alles vorher gesehen, als er eine Steuerquote von 110 % vorhersah. Mit Abschaffung des Bargeldes könnte der Verdienst an das Finanzamt gezahlt werden und dieses zahlt uns dann aus, was (wenn) übrig bleibt.

Bei Kishon musste der Steuerzahler sogar noch die fehlenden 10 % als Kredit aufnehmen.

Aber mehr im Ernst:

Sie kennen die Umfragen, dass den Deutschen die "Freiheit" weniger wert ist als die "Soziale Gerechtigkeit" ?

Mich betrifft dieses Thema nicht ganz: Habe seit 1968 schwarz verdient, Immobilien im Ausland nach dem Motto: "Jeder denkt an sich, dann ist an alle gedacht"

Gravatar: S.Hader

"Den meisten Bürgern ist nicht bewusst, wie viele Abgaben
und Steuern sie zahlen."

Lieber HeikoS, den meisten Bürgern ist auch nicht bewusst, wie viel sie an öffentlichen Ausgaben nutzen. Gerne vergessen wird da gerne die Infrastruktur wie Straßen, Kommunikation, Schulen, Universitäten, kulturelle Einrichtungen, öffentliche Sicherheit, die sich in Summe die meisten Menschen von ihrem privaten Geld nicht leisten könnten.

Gravatar: Joachim Datko

Unser Steuersystem ist einigermaßen gerecht!

Wer hohe Steuern zahlt, trägt viel zum Gemeinwohl bei!

Ich bin gerne bereit, eine Lanze für unser Wirtschaftssystem, die Soziale Marktwirtschaft, zu brechen.

Deutschland hat weltweit einen sehr guten Ruf. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist sehr gut, die Sozialleistungen sind sehr gut.

Wer hohe Steuern zahlt, dem bleibt in der Regel auch viel. Eines Tages muss man das viele Geld, das man zusammengespart hat, zurücklassen.

Siehe auch: http://www.freiewelt.net/blog/es-gibt-nur-eine-absolut-sichere-geldanlage-10025490/

Gravatar: Bärbel Bätsch

Deutschland besteht allein aus 10% seiner Bevölkerung, die 90 % seines gesamten Volksvermögens besitzt infolge seines Steuersystems. Was die " vielfältigen sozialen Aufgaben " erforderlich machte. Der große Rest seiner Bevölkerung sind seine Staats-Steuer,-Zoll und Zinseszins-Sklaven. Scheinbar Deutsche.
So gesehen, hat Herr Datko wieder einmal völlig Recht.

Gravatar: HeikoS

@Joachim Datko: Zwangsbeglückung ist genau das, was freie Menschen zur Entfaltung benötigen.
Der Zehnt war mit Recht schon über Jahrhunderte das maximale Maß dafür.
Aber zwei Drittel meiner erwirtschafteten Einkünfte umzuverteilen ist unerträglich - Sklavenstaat.
Nähere siehe dort:
http://www.oliverjanich.de/fm-der-goldene-kaefig.pdf

Gravatar: Joachim Datko

Deutschland verdankt seinen Wohlstand auch dem Steuersystem!

Die hohen Steuereinnahmen erlauben uns, eine exzellente Infrastruktur zu unterhalten und die vielfältigen sozialen Aufgaben der öffentlichen Hand zu finanzieren.

Gravatar: Haerter

Ich bin für 10% Steuern, damit hat es sich. Mit diesen Mitteln, von Allen erhoben, kann der Staat seinen ursächlichen Aufgaben gut nachkommen. Somit bleibt dann leider kein Geld mehr für Genderforschung, Migration, Gleichstellungsbeauftragte und Subventionen aller Art. Somit stimme ich dem zu, mehr dem Volke abzupressen ist nichts Anderes als Raub. Und schwups, der Volkswohlstand stiege um etliches, die Wirtschaft florierte und Geld für Rentner wäre auch vorhanden. Im Übrigen bin ich für Pflichtlektüre in der Schule von Ludwig Erhards Büchern!

Gravatar: HeikoS

Link dazu:
http://www.oliverjanich.de/fm-der-goldene-kaefig.pdf

Die 1-Drittel-Netto-Gesellschaft
Wohlstand für alle
Den meisten Bürgern ist nicht bewusst, wie viele Abgaben
und Steuern sie zahlen. Das liegt auch daran, wie
die Abzüge in der Gehaltsabrechnung ausgewiesen werden:
Beim Bruttogehalt ist der Arbeitgeberanteil bereits
abgezogen. Würde der Staat keine Abgaben erheben,
bekäme der Arbeitnehmer diese Gesamtsumme, also inklusive
Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung
ausbezahlt. Der Wirtschaftspublizist Günter
Ederer hat errechnet, wie hoch die tatsächlichen Abzüge
eines Facharbeiters sind. Dabei wurden auch Verbrauchssteuern
berücksichtigt, die zusätzlich aus dem Nettolohn
bezahlt werden müssen.

Gravatar: D.Eppendorfer

Meine Meinung:

So eine hohe Steuerquote ist auch eine Methode der lukrativen Kleinviehhaltung, denn wer nicht genug Geld für persönliche Befreiungsaktionen übrig hat, bleibt immer leicht regier- und manipulierbarer Knecht bzw. Sklave.

Es ist jedoch Wunsch der Michelmehrheit, dass es genau so passiert. Ein Schwachpunkt jeder Demokratie ist nämlich, das auch jede Idiotenmehrheit als Normalität gilt.
Darunter leiden aber nicht die vielen angepassten Doofen selber, sondern nur die kritischen Klugen, und wenn die Pech haben, dann sperrt der Schwachmatenpöbel sie in Käfige, foltert und verbrennt sie öffentlich zur scheinheiligen Selbstbeweihräucherung. Das düsterste Mittelalter lauert immer noch unter viele modernen Designerklamotten und kann jederzeit wieder barbarisch Amok laufen. Und weil wir nicht genug abendländisches Gewaltrauschpotential besitzen, importieren wir noch emsig orientalisches.

Ein schildbürgerliches Vollpfostenvolk schafft sich ab.

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