Zu essen ist für alle da

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Zu essen ist für alle da
Datum: 24.07.2013, 11:22

Laut einer Prognose der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAOdürfte die Getreideproduktion dieses Jahr sieben Prozent höher ausfallen als im vergangenen Jahr und damit so hoch wie nie nie zuvor.  Es mangelt auf der Erde nicht an Nahrungsmitteln. Dennoch ist die Versorgungssituation in einigen Regionen kritisch, vor allem weil kriegerische Auseinandersetzungen und politische Krisen die Märkte behindern und die oft ohnehin unterentwickelte Infrastruktur in Mitleidenschaft ziehen. Von 34 Ländern, die nicht ohne Lebensmittelhilfen auskommen, sind 27 auf dem afrikanischen Kontinent. Trotz besserer Ernten im vergangenen Jahr sind auch in Nordkorea 2,8 Mio. Menschen, das sind mehr als zehn Prozent der Bevölkerung, auf Hilfen angewiesen. Hunger und Unterernährung ist somit keine Frage des Könnens, sondern des Wollens. Nicht Begrenzung des Bevölkerungswachstums und der rasanten ökonomischen Entwicklung und damit der Lebensmittelnachfrage in bestimmten Regionen ist das Problem, sondern das Versagen der politischen Institutionen, die Lebensmittelmärkte ermöglichen und auf eine verlässliche Grundlage stellen.

Beitrag erschien zuerst auf: liberalesinstitut.wordpress.com

Sven von Storch

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