Warum ich ein Klimaleugner bin
Warum ich ein Klimaleugner bin
Datum: 16.04.2013, 07:30
In einer wüsten Polemik über die sinisteren Machenschaften der organisierten Klimaleugner (Klimakiller FDP im Lobbyfilz) nimmt sich Blogger Michael Schwarz das „lukrative Geschäftsmodell“ der Klimaleugnung vor und identifiziert mich dabei als „bei CFACT unter Vertrag“ stehenden “Klimaleugner”. Zudem sei ich Mitarbeiter des Berliner Instituts für Unternehmerische Freiheit. Doch die Sache hat einen gewaltigen Haken, denn nichts davon entspricht der Wahrheit. Weder gibt es vertragliche Vereinbarungen zwischen mir und dem Committee for a Constructive Tomorrow (CFACT), noch arbeite ich derzeit beim IUF mit, auch wenn dies der während einer kurzen ehrenamtlichen Mitarbeit im Jahr 2008 entstandeneEintrag auf der Webseite des IUF mangels Aktualisierung suggeriert. Das alles lässt sich eindeutig belegen.
Statt sich also in der äußerst zweifelhaften Behauptung zu verrennen, die „Klimaleugnung“ wäre für die im Text genannten Personen ein lukratives Geschäftsmodell, hätte der Autor seine Opfer kontaktieren und sich mit demRedaktionsstatut Klimaretter.info auseinandersetzen sollen. Hier sind nämlich die Grenzen des Zumutbaren für die Leser der Webseite eindeutig aufgeführt:
Klimaretter.info wendet sich gegen jede Form von Diskriminierung. Das Online-Magazin ist der wahrheitsgetreuen Berichterstattung verpflichtet; bekennt sich zur Tradition des deutschsprachigen Journalismus, widersteht dem Druck der Stereotype und des sprachlichen und thematischen Konformismus.
Nichts dergleichen ist geschehen. Stattdessen hat Michael Schwarz in seinem Text gegen sämtliche Prinzipien seines eigenen Statuts verstoßen. Wer verleumderisch gegen eine Gruppe von Personen vorgeht und ihnen pauschal “ideologische Borniertheit gegen atmosphärische Gesetzmäßigkeiten” und finanzielle Interessen unterstellt, der verstößt nicht nur gegen die Prinzipien einer „wahrheitsgetreuen Berichterstattung“, sondern macht sich auch einer gruppenspezifischen Herabwürdigung, also der Diskriminierung schuldig. Da muss man eigentlich kaum mehr erwähnen, dass der Text alles andere als ein Zeugnis des Widerstands gegen den „Druck der Stereotype und des sprachlichen und thematischen Konformismus“ ist. Klimaalarmismus ist Mainstream, eben weil in Deutschlands Pressestellen und Redaktionsstuben einer vom anderen abschreibt und offene Fragen in der Klimaforschung einer ideologischen „Alternativlosigkeit“ in der Klimapolitik untergeordnet werden. Wenn hier jemand dem Druck der Stereotype und des Konformismus standhält, dann sind es die sogenannten Klimaleugner oder –skeptiker.
Doch zum Schluss noch zu der Frage, warum ich Klimaleugner bin? Von einer politischen Idee wie dem Kampf gegen den Klimawandel, dessen radikalisierte Vertreter mit schwindenden wissenschaftlichen Argumenten auf die Mittel der Verleumdung und der Lüge zurückgreifen, kann man sich als rational denkender Mensch nur distanzieren. Die Leser dieses Weblogs wissen, dass sich meine Aussagen über die sozioökonomischen Aspekte des Klimawandels und der Klimapolitik, anders als das, was es bei klimaretter.info zu lesen gibt, am Stand des Wissens der Klimafolgenforschung und der Wohlfahrtsökonomik orientieren. Nichts davon leugnet den Treibhauseffekt oder eine Veränderung des globalen Klimas durch menschliches Handeln. Was ich mit gutem Wissen und Gewissen leugne, sind die katastrophalen Folgen dieses Handelns, die bis zum heutigen Tag Hirngespinste kaum valider Klimamodelle und deren Instrumentalisierung durch Klimaaktivisten sind. Dass sich daraus ein lukratives Geschäftsmodell entwickeln lässt, beweist nicht nur die mit Milliarden subventionierte Energiewende in Deutschland, sondern auch das Online-Magazin Klimaretter.info, das sich trotz eines halben Dutzend schlecht informierter Redakteure nach Jahren immer noch über Wasser halten kann.
Beitrag erschien zuerst auf: liberalesinstitut.wordpress.com
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