Mehr Familienpolitik, mehr Kinder_
Mehr Familienpolitik, mehr Kinder_
Datum: 13.05.2013, 09:40
Der Überblick zeigt, dass die Familienpolitik zwar unterstützend wirken kann, die Realisierung von Kinderwünschen aber von einer Vielzahl weiterer Faktoren abhängt. Zu nennen sind hier beispielsweise die Anzahl an eigenen Geschwistern der potenziellen Eltern oder auch der Bildungsstand und die Erwerbsbiografie der Partner. Von zentraler Bedeutung sind zudem der Wandel der gesellschaftlichen Rollenbilder und die Wertschätzung gegenüber Familie und Kindern. Vorherrschende Einstellungen etwa zur Müttererwerbstätigkeit und Fremdbetreuung von Kindern können die Wirkung familienpolitischer Maßnahmen begünstigen, aber auch hemmen.
Der Begriff Familienplanung passt schon in den meisten Familien nicht zur erlebten Realität. Für den Staat gilt erst recht, dass man die Fertilität der Bevölkerung kaum planen, geschweige denn in eine gewünschte soziodemographische Richtung lenken kann. Aus liberaler Perspektive bestehen ohnehin Zweifel am politischen Anspruch sich aus gesamtwirtschaftlichen Erwägungen gestaltend in die Privatangelegenheiten der Bürger zu mischen.
Beitrag erschien zuerst auf: liberalesinstitut.wordpress.com
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