Stalingrad, 19. November 1942 – Aus den ruhmreiche Tagen der russischen Armee

Das langsame Vordringen der russische Armee durch die Ostukraine, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, daß die russische Armee bessere Tage gesehen hat. Unterschätzung des Gegners und selbstgefällige Siegesgewissheit sind keine guten Berater.

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Eigentlich ist der 19. November für jede die Kreml-Führung ein Tag des Erinnerns an die glorreichen Tage im November 1942, als die russische Armee zum Gegenangriff auf die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg ansetzte und innerhalb von fünf Tagen zwei deutsche Armeen einschloss und der zweite Akt des epischen Ringens um Stalins Stadt an der Wolga begann. Doch in diesem Jahr dürfte den Kreml-Oberen jedes Erinnern im Halse stecken bleiben, denn es würde die Schmach in der Ukraine nur umso greller beleuchten.

Was in jenen Tagen zwischen dem 19. November 1942 und dem 2. Februar 1943 geschah, wurde in ungezählten Filmen und Romanen, historischen Bänden und Fachzeitschriften beschrieben und beleuchtet, analysiert und diskutiert. Entscheidend aber waren die ersten vier Tage: Der Stoß zuerst des nördlichen und einen Tag darauf des südlichen Keils in den Rücken der vor Stalingrad liegenden deutschen Truppen, die sich bis zu diesem Tag als kommenden Sieger wähnten und jeden Tag den endgültigen Fall der Stadt erwarteten, der dann nie kommen sollte; oder besser nicht so, wie sich die deutsche militärische Führung ihn sich vorgestellt und dann mit allen Mitteln angestrebt hatte.

Der tatsächliche erste Akt der Schlacht um Stalingrad spielt in der Erinnerung hierzulande eine eher untergeordnete Rolle. Ja, gar nicht selten ist dieser Teil überhaupt nicht bekannt. Präsent sind im kollektiven Deutschlands die Bilder der bei eisiger Kälte in schneebedeckten Trümmerlandschaften liegenden deutschen Soldaten, von denen kaum einer die Heimat je wiedersehen sollte. Und dabei hatte das Ringen um die Stadt an der Wolga in glühender Hitze begonnen. Am 7. August 1942, demselben Tag, als westalliierte Truppen im Pazifik auf Guadalkanal landeten, einer unbekannten Insel an einem anderen Ende der Welt, und damit die Rückeroberung der von Japan besetzten Gebiete begann, stieß die 6. Armee nach ihrem Sieg in der Panzerschlacht von Kalatsch Richtung Osten in ihren Untergang vor.

In einem blitzartigen Vorstoß hatten Teile der der deutschen 16. Panzer-Division bereits am 23. August, drei Jahre nach Unterzeichnung des Nicht-Angriffspaktes zwischen Deutschland und Russland, die Wolga knapp nördlich von Stalingrad erreicht. Was zuerst einen schnellen Erfolg anzudeuten schien, erwies sich als der Beginn eines Angriffs, der mit jedem eroberten Kilometer langsamer voran kam. Ohne Rücksicht auf die Zivilisten, denen die russische Führung zunächst die Flucht aus der Stadt verboten hatte, so daß sie den deutschen Luftangriffen hilflos ausgeliefert blieben, kämpften alles in allem etwas über 2 Millionen Mann um einen Ort, der vorher in Mitteleuropa in etwa so bekannt war wie Cherson am Unterlauf des Dnjepr vor einem Jahr und Guadalcanal im Pazifik noch heute – praktisch gar nicht.

Der Schlag der Russen am 19. November gegen die Flanken der bis Stalingrad vorgestoßenen deutschen Truppen kam für die deutsche Führung ganz und gar nicht überraschend. Von Hitler abwärts hatte jeder gesehen, daß ein solcher Angriff sich geradezu aufdrängen musste. Man wusste um den Vorstoß Stalins im Russischen Bürgerkrieg auf praktisch der gleichen Linie; aber man wusste ja auch um die Schicksale des schwedischen Königs und des französischen Kaisers und war trotzdem auf Poltawa und dann auch Moskau marschiert, auch weil ein vorzeitiger Rückzug das Schicksal anerkannt hätte. Hitler wollte es zwingen, um es nicht wiederholen zu müssen. Eine tiefe psychologische Verwicklung, die bis weit in diese Tage des Krieges in der Ukraine hineinreicht. Schließlich liegt Stalingrad alias Wolgograd nur etwa 500 Kilometer weiter östlich der augenblicklichen Front durch die beiden ostukrainischen Provinzen Luhansk und Donezk.

(...)

Als am 19. November das Unglück über die rückwärtigen Verbände hereinbrach und russische Panzerverbände die Front entlang des Don in wenigen Stunden durchbrachen, war es zu spät, zumal russische Verbände ab dem frühen Morgen des 20. November auch von Süden vorstießen. Am 22. November trafen bei Kalatsch die beiden Umfassungskeile zusammen und es gelang sogar im Handstreich die wichtige Brücke über den Don unzerstört einzunehmen. Zwei deutsche Armeen – die 6. Armee und die 4. Panzerarmee – waren umzingelt. Nicht nur in Moskau wurde gejubelt.

In einer Mixtur aus Selbstüberschätzung und Unterschätzung des Gegners, hatten die Deutschen noch die eigenen Informationen ignoriert. »Der Russe ist zur Zeit wohl nicht in der Lage, eine große Offensive mit weiträumigen Zielen zu beginnen«, heißt es noch am 23. Oktober Und weil in einem Krieg nicht sicher ist, auch wenn es später so scheint, hatten am Ende die Wunschvorstellungen die Einschätzung der Realität übermannt. Die einfallsreichen Täuschungsmanöver der russischen Verbände taten ihr übriges.

(…)

[zum vollständigen Artikel: 19. November 1942 – Stalingrad, die halbverstandene Präfiguration]

[zum Weiterlesen: Siege und Niederlagen]

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: die Vernunft

Es wird bei all den schönen Schwärmereien immer wieder vergessen, wie es überhaupt dazu kommen konnte.

Ein kurzer Geschichtsabriß. Karl Marx, Friedrich Engels, Lenin und Stalin gingen davon aus, das der Sozialismus in ganz Europa auf einmal siegt. (Proletarier aller Länder vereinigt euch.) Doch er siegten nur in Rußland, ähnliche Revolutionen, hervorgerufen durch die Not im 1. Weltkrieg, wurden niedergeschlagen.
Stalin glaubte/ wußte, das sich der Sozialismus nur auf Dauer halten kann, wenn er sich über ganz Europa ausbreitet. Durch die erfolgreiche englische Politik der Isolation und der KRIEGSERKLÄRUNGEN gegen Deutschland sah Stalin 1941 seine Chance zum Sturm auf Europa gekommen. Er wäre ohne Deutschland bis zum Atlantik marschiert, England hätte er eventuell nicht erobert. Doch Hitler war darüber informiert, und kam ihn in einem Kampf auf Leben und Tod zuvor. ... Mit dem Nachkriegseuropa erreichte Stalin nicht das wirklich Gewünschte, weswegen er auf der Siegestribüne nach dem großen vaterländischen Krieg fehlte, denn der Kampf West gegen Ost war noch unentschieden, und brach wieder aus. ...
Im Moskauer Museum ist klar beschrieben, warum Rußland gesiegt hat. Die Deutschen schossen im 2.WK 3 X mehr Panzer Rußlands ab, als umgekehrt. Dafür bauten die Russen 10 X mehr Panzer. Dazu kam, das Deutschland an vielen Stellen Krieg führen mußte, unter allierten Bombenteppichen litt, und weitestgehend von Treibstoffbeschaffungen abgeschnitten war.
Unsere Großväter haben heldenhaft gekämpft, aber gegen diese Macht zu bestehen, war unmöglich.
Und heute wird das große Karthago ausgelöscht.

Gravatar: famd

Es gibt zu damals einen entscheidenden Unterschied: Die Frontentwicklungen durch damalige Aufklärungen durch beide Seiten gaben ein reales Abbild und waren nicht durch externe Armeen oder Einflüsse gestört oder variabel - also es gab auf dem Schlachtfeld nur zwei Parteien. Es gab keinen Stellvertreter-Krieg!! Die materielle Basis des jeweiligen Gegners war erkennbar und kalkulierbar - sowohl für den Generalstab der Sowjetischen Einheiten, als auch scheinbar für die Deutsche Heeresleitung. Was den Sowjets damals aber gelang, war die Undurchsichtigkeit und Geheimhaltung über eigene Fähigkeiten und die meteorologischen Vorteile des Kampfgebietes, was mitunter zu der völligen Fehleinschätzung auf Deutscher Seite führte.

Stalin hat also mehre Schlachten gleichzeitig gewonnen: Durch massives Auftreten gut ausgerüsteter Divisionen und Unmengen an Panzern, seine Doktrin der Geheimhaltung und Täuschung und der Zusammenarbeit mit den Naturkräften. Zumal noch hinzu kommt, für die Russen war es ideologisch gesehen der große Vaterländische Krieg und wurde von der gesamten Bevölkerung unterstützt - weil man wusste, es geht um die Existenz der UdSSR.
Doch heute besteht der Unterschied darin, dass massive politische Kräfte und Unmengen an Geld und Material den Ukrainern bodenlos zur Verfügung stehen und der Krieg unnatürlich in die Länge gezogen wird. Für den Russischen Generalstab ist es also dermaßen kompliziert - zumal Russland (noch) keinen Krieg ausgerufen hatte und (nur) eine begrenzte Spezialoperation durchführt.

Die Entscheidung steht aber noch im Raum: Wenn Russland die Generalmobilmachung ausruft - befindet sich der Westen in einen aktiven Krieg mit Russland. Dann kommt etwas Wichtiges zum Einsatz: Bisher sind die Art der Russischen Waffen eingegrenzt - was sich ganz schnell ändern könnte. Wenn Russland sein wahres Potenzial einsetzen darf (was bisher von Putin zurückgehalten wird), hat der Westen verloren. Dann erst, wenn es dazu kommt (und Selenskyj wird zur Flucht keine Zeit mehr bekommen), werden wir erst mal richtig sehen wie sich Krieg anfühlt - dagegen war der "Ost-Feldzug" bzw. der Große Vaterländische Krieg" nur ein epochales Ereignis. Der ständig provozierte heutige Krieg, wird die Welt für immer verändern und den Planeten teilweise unbewohnbar machen. Doch liest man die Beiträge aus n-tv/Welt/Phoenix...Spiegel/Bild..., dann wird uns sogar ein Atomkrieg als besonderes Event des Glücks vermittelt.

Wenn unsere Medien, wie n-tv, pausenlos hetzen, "Die Russen ergreifen zu Hunderttausende die Flucht" oder: "Der Russe hat keine Munition mehr" oder "Die Ukraine will auf den Roten Platz einmarschieren" oder "Putin ist schwer krank".... kann man sicher sein, der Russe hat die erste Schlacht gewonnen - eine Schlacht der Medien, die dem Westen zum Verhängnis werden, weil Unterschätzung, Lügen und Verdrehungen nun dem Russen wie ein Tarnmantel dienen und es könnte ganz schnell passieren, wenn wir morgens erwachen (falls), sieht die Welt anders aus - ohne den verhassten "Wertewesten"

Gravatar: Cantacuzene

Der Artikel enthält einen sachlichen Fehler. Bei Stalingrad kämpfte nicht die russische Armee, sondern die sowjetische "rote Armee". Eine russische Armee unter den russischen Farben Weiss-Blau-Rot kämpfte unter General Wlassow auf großdeutscher Seite.

Gravatar: Thomas

Mir bleiben ihre eigenartigen Ausführungen ,weiterhin
ein Rätsel, weder befinden wir uns in der Schlacht
von Stalingrad, noch macht es Sinn, zu versuchen die
russische Armee als unfähig dazustellen. Die russische
Armee ist die modernste und best ausgerüstete Armee,
in Europa. Weder muß Russland sich von USversallen
provuzieren lassen, noch wird es in dummer Art und Weise,
seine modernsten Waffensysteme einsetzen,falls die Dummköpfe, der Natoführung, aus US Befehl, weiterhin
provuzieren. Die US Plutokratenjunta ,hat inzwischen. circa 90 Milliarden Dollar versenkt, die europäschen
Versallenstaaten, auch ein hohen Betrag, im zweistelligen Milliardenbereich. Die ukrainische Kernarmee, ist inzwischen vollig aufgerieben, mit weit
über hundertausend Toten und hundertausenden von
Verletzten. Weder ist der russische Präsident ein Trottel,
wie in dem deutschen Propagandaschmierenblatt Focus,
heute behauptet wurde, noch ist die militärische Führung Russlands dumm. Die politisch und militärisch Denkbehinderten, finden sie in Europa und ganz besonders, im Reich der Dummen. Europa, ist der absolute Verlierer des Ukrainekrieges, ganz besonders
das von Schwabanhängern regierte Deutschland.
Die Realität gewinnt immer und ihre Zwillingsschwester
heisst Wahrheit. Das politische Heucheleuropa und die
Lebenslaufoptimiererin, aus dem Völkerrecht, sagen nichts, zu dem bombadierenden osmanischen Kalifen,
welcher auf syrischen und irakischen Boden völkerichtswidrig Kurden zerbombt. Da wäre es doch
eine gute Idee ,die veralteten osmanischen F16, vom
Himmel zu holen, mit modernen Flugabwehrraketen,
Aber so ist das eben mit dem "Wertewesten", mit Werten
aus Sodom und Gomorra. Im übrigen is es heute Allgemeinwissen, das Schicklgruber, erst mit der Unterstützung , reicher US Familien, in Deutschland an
die Macht ,gebracht wurde . Gnade uns Gott, wenn Russland, weiter, vom Wertewesten provuziert wird und
tatsächlich ernst machen muß. Also warten wir auf die russischen Winteroffensive, wie damals in Stalingrad.
Der große Unterschied,zu damals ist. das die damalige
Wehrmacht, um einiges schlagkräftiger war.als die heutige Bundeswehr und die heutige russische Armee,ist um einiges schlagkräftiger, als die Rote Armee
vor Stalingrad.

https://www.youtube.com/watch?v=1mG4NUtRFOk

Gravatar: Hajo

Es ist eine alte Binsenweisheit jeder Armeeführung, daß man gewollt oder ungewollt Gefechte verlieren kann, den Krieg als ganzes sollte man aber gewinnen und so haben die Russen gezeigt, wie man am Ende in Berlin steht und das gleiche wird Kiew treffen, wenn man noch etwas warten kann und selbst Napoleon ist in die Falle bei Waterloo hineingetappt, als sich Wellington nach Norden zurückgezogen hat um sich mit Blücher zu vereinigen und das wurde von Napoleon falsch aufgefaßt und er hat seine Armee im Zentrum zum Angriff positioniert und wurde dann in die Zange genommen, was ihn dann am Ende seine Karriere kostete und er zeitlebens Urlaub auf St. Helena machen konnte.

Diese Zangenbewegung von damals ist auch heute nicht ganz auszuschließen, denn ein sogenannter geordneter Rückzug ist kein Zeichen von Schwäche, das ist Taktik ersten Grades, was dann vom Feind als Schwäche deklariert wurde, ohne dabei die Gesamtstrategie des Gegners zu berücksichtigen, der keineswegs die Absicht hat von dannen zu ziehen und erst geht, wenn gewisse Voraussetzungen geschaffen sind die ins eigene Portfolio passen.

In einer Kriegslage können natürlich auch Fehlentscheidungen getroffen werden, was sehr bedauerlich ist und nicht gerade größte Kompetenz aufweist, die Korrektur aber ist danach das maßgebliche und da bleibt es abzuwarten, wer am Ende die besseren Karten hat, wobei die unterstützenden Amis ja schon selbst gewisse Zweifel bei ihren Fachleuten haben, daß dieser Krieg durch die Ukraine zu gewinnen ist.

Einen großen Teil meines strategischen Wissens habe ich von einem Praktiker aus dem zweiten Weltkrieg mitbekommen, es war mein erster Chef, der Regimentskommandeur an der Ostfront war und oft genug über den Dilettanten Hitler geschimpft hat und mir viel über die Vorgehensweise taffer Generäle und deren Gefechte, einschließlich seines eigenen Regimentes berichtet hat und das wird natürlich verschwiegen, weil man ja dem Feind grundsätzlich unterstellen will, daß er keine Ahnung hat, so ist es auch derzeit an der Ostfront und am Ende wird man sehen, was dabei heraus kommt,

Es ist die Oberflächlichkeit der Berichterstattung, gepaart mit dem Wunsch über eigene Interessen stets das beste zu berichten und so ist die Propaganda heute immer noch gleich wie früher, unabhängig davon wer die größten Fehler macht und das waren die Deutschen selbst und haben die Russen und die anderen Alliierten begünstigt, sonst wäre es anders ausgefallen, aber so ist es nun mal und dafür haben wir gebüßt, was die anderen noch vor sich haben.

Gravatar: Ekkehardt Fritz+Beyer

… „Und weil in einem Krieg nicht sicher ist, auch wenn es später so scheint, hatten am Ende die Wunschvorstellungen die Einschätzung der Realität übermannt. Die einfallsreichen Täuschungsmanöver der russischen Verbände taten ihr übriges.“

Was sich m. E. auch aktuell wiederholt und selbst vom höchsten US-Militär so erkannt wurde, wofür er sich als Dummkopf(?) für die Wahrheit von den eigenen Leuten Schläge einstecken musste!?
https://www.tagesspiegel.de/politik/milleys-unbequeme-wahrheit-der-oberste-us-militar-glaubt-nicht-an-einen-schnellen-sieg-der-ukraine--und-lost-arger-aus-8887591.html

Weil sonst die Realität zu dem von der US-Administration mit wahrscheinlich auch deutscher Unterstützung scheinbar ´akribisch` vorbereiten Krieges der Russen gegen die Ukraine zu offenkundig würde?
https://test.rtde.website/inland/154435-dokumentiert-stellungnahme-zum-krieg-in/

Gravatar: karlheinz gampe

Der Rückzug der Russen im Ukrainekrieg wurde durch den Faktor Erde bestimmt also kein glorreicher Sieg der Ukrainer.(Erde ist Faktor bei SunTzu dem Philosophen des Krieges) Der große Friedrich wurde in Böhmen im sumpfigem Gelände mit Fluss im Rücken auch einmal von den Österreichern überrascht. Er stellte seine Reiterei auf die beiden Flügel und marschierte Rückwärts durch die Mitte ab. Die Österreicher glaubten an eine Falle und nutzen ihre Chance nicht. Bei Stalingrad hätte man aus dem Kessel gemusst. Das warten auf die Befreiung aus dem Kessel durch die Panzer von Hoth scheiterte, Paulus hätte entgegen gehen müssen.

Gravatar: harald44

"Allerhand, daß sie so erfolgreich waren....." sagte Frankreichs Präsident Charles de Gaulle zu J. Stalin, als er kurz nach dem Krieg Stalingrad zu besichtigen von der Sowjetunion eingeladen wurde.
"Nicht wahr", meinte Stalin,"unsere ruhmreiche Rote Armee......"
"Nein", entgegnete Frankreichs Staatspräsiden daraufhin, "daß die deutsche Wehrmacht überhaupt so weit gekommen war."

Gravatar: Wolfgang Hebold

Werter harald44,

danke für den Hinweis auf den amüsanten Kurzdialog zwischen Stalin und de Gaulle. Zumal man de Gaulle nicht vorwerfen kann, 1940 kapituliert zu haben. Und natürlich hatte der französische Präsident vollkommen recht. Allerdings hätte er ergänzen können: Auch kurz nach Stalingrad haben die Russen weiter verloren. Und im Herbst und Winter 43/44 ging es ungefähr so gut voran, wie momentan in der Ukraine - bei zum Teil zehnfacher Überlegenheit der Russen. Aber das ist ein anderes Thema.

Grüße,

Wolfgang Hebold

Gravatar: harald44

"Allerhand, daß sie so erfolgreich waren....." sagte Frankreichs Präsident Charles de Gaulle zu J. Stalin, als er kurz nach dem Krieg Stalingrad zu besichtigen von der Sowjetunion eingeladen wurde.
"Nicht wahr", meinte Stalin,"unsere ruhmreiche Rote Armee......"
"Nein", entgegnete Frankreichs Staatspräsiden daraufhin, "daß die deutsche Wehrmacht überhaupt so weit gekommen war."

Gravatar: Wolfgang Hebold

Werter Herr Gerhard G.

die "bösen Zungen" sollten sich besser über den Verlauf des Krieges informieren. In die Offensive der deutschen bei Kursk begann die westalliierte Invasion in Italien und sorgte dafür, dass die Deutschen ihre Angriffe einstellen mussten.

Viel eher war es Russland, das Deutschland den Rücken freihielt, damit die Wehrmacht die Westmächte in einen langen Krieg verwickeln konnte.

Grüße,

Wolfgang Hebold

Gravatar: Gerhard G.

,,Böse Zungen'' behaupten sogar ... das die westl.Alliierten sich erst einmischten , als sie sahen wie schnell die Rote Armee gen Westen vorankam...und ein Durchmarsch bis zum Rhein verhindert werden musste. Manches Mal bedauere ich sogar das es dazu nicht gekommen ist ....

Gravatar: Einfach mal die Klappe halten

Jedenfalls sollten die Deutschen einfach mal die Klappe halten zu dem Thema Ukraine und Russland, selbst wenn die vereinten ProletArierInnen, Alt -, Neu - und Feminazis sich unter US - Kuratel wohl eher weniger Sorgen zu machen brauchen, wenn sie ihre ChauvinistInnengroßmäuler wieder bis zur Maulsperre aufreissen, wie eh und je.

Bei 24.000.000 Menschen, es könnten auch 26 Millionen gewesen sein, davon 8 Millionen in der Ukraine, die die Deutschen vor achtzig Jahren allein in Russland und in der Ukraine umgebracht haben, sollte es nicht so schwer fallen, sich hundert Jahre oder besser vielleicht tausend Jahre lang ruhig und auffällig unauffällig zu verhalten.

Gravatar: Sascha Stolz

"Von Hitler abwärts hatte jeder gesehen, daß ein solcher Angriff sich geradezu aufdrängen musste."

Sogar der Hitlerhörige und Kommandounerfahrene Friedrich Paulus wusste das. Wenn man schon durch Vitamin B eine Armee von 300.000 Mann kommandieren darf, ohne je eine Division geführt zu haben, sollte man auch sein Rückgrat zu Hause lassen.

Ich stelle mir gerade die Bw Generale vor, die nun speziell auf links-grünes Gedankengut gedrillt werden.

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