Spurwechsel

Eigentlich gehört es zu den Tricks und Schlichten linker Intellektueller und Sozialdemokraten, ihre schnöden politischen Forderungen mit Worten zu verkleiden, um so deren Bedeutung zu kleistern. »Willkommenskultur« klingt gut und verdeckt die Realität des kulturellen Abstieges in die Barbarei dummer Männer und frömmelnder Frauen; an Lobbyarbeit für die Hilfsindustrieellen wird kaum einer denken.

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Nun aber treten auch die Christdemokraten mit einer Wortschöpfung hervor: Spurwechsel. Ich bin zwar kein Autofahrer; trotzdem weiß ich, was ein Spurwechsel ist. Da wird entweder ein langsames Auto überholt; oder jemand macht Platz für einen schnelleren Wagen. Das ist manchmal riskant. Mitunter gerät jemand dabei aus der Spur. Spurwechsel sind eine der häufigsten Unfallursachen. Spurwechsel gibt es auch bei der Bahn. Und in der Politik.

Nun hat ein Ministerpräsident der CDU eine neue Variante des Spurwechsels erfunden: Asylbewerber, die keine Chance auf Anerkennung im Asylverfahren haben, sollen auf dem Weg der Arbeitsmarktzuwanderung wechseln und in Deutschland bleiben dürfen. Das klingt, wie »Willkommenskultur«, zunächst einmal menschlich; der Vorschlag kommt sogar ökonomisch sinnvoll daher. Schließlich spart man das Geld für weitere Asylverfahren und die Wirtschaft kann jene behalten, die sie gerade auszubilden gedenkt.

Und schon wird schöngewörtelt, was in Wahrheit einem blanken Rechtsbruch entspricht. Denn wer als Asylbewerber abgelehnt wurde, muss nach der Rechtslage Deutschland verlassen. Ja, wer abgelehnt wurde, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit schon bei der Einreise gewusst, dass er nicht politisch verfolgt ist. Er reiste also wissentlich ein mit der Absicht, sich ein Rechtsgut zu erschleichen.

Diesen Personen – um wie viele es geht, wird nicht gesagt – diesen Personen soll also jetzt eine Art Amnestie gewährt werden. Statt sie nach dem einen Gesetz zu verfolgen, werden sie auf die Spur anderer Paragraphen gesetzt. Ein feiner Spurwechsel ist das. Es wäre so, als würde man einem Bankräuber die Beute lassen, falls er sie einem Unternehmen der Hilfsindustrie überlässt. Als Bonus darf er eine Ausbildung zum Bankkaufmann beginnen.

Einmal mehr beweisen deutsche Politiker, dass ihnen jeder Sinn für Recht und Rechtsstaat abhanden gekommen ist. Denn natürlich springen Grüne und Sozialdemokraten auf diesen Zug. Flüchtlingen, Negern und Moslems werden besondere Rechte gewährt. Eigentlich ist es sogar nur ein einziges Recht: Sich nicht an Rechte halten zu müssen.

Wenn das kein Spurwechsel ist. Der Rechtsstaat wird links überholt und es entsteht ein Rechtsstaat linker Facon. In ihm dürfen einige alles und andere nicht. Unrechtsstaat nennt man das für gewöhnlich. Und bezahlen werde jene, die die Gesetze beachten.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl Napp

Als früherem Arbeitsdirektor eines Klein-Konzerns mit etwa 6000 Beschäftigten wohnen zwei Seelen in meiner Brust:

Wir haben in den letzten Jahren immer gut ausgebildete, arbeitswillige Facharbeiter gesucht. Das spräche für die Möglichkeit eines vernünftigen Spurwechsels ohne Umweg über Ausreise und ein neues Einwanderungsverfahren..

Andererseits habe die Bedenken schon was für sich, wonach das zur illegalen Einwanderung verführen könnte.

Gravatar: D.Eppendorfer

Deutsches Geistessterben von ihrer schönsten Seite!

So langsam kann ich Yücel und die linken Kohorten in ihrer verachtenden Sichtweise auf das dämliche Piefketum verstehen, denn jeden neuen Tag erschaffen diese ignorant arroganten Vorzeigeschildbürger neue Absurditäten, um die alten zu übertünchen. Es ist, als würden sie die in ihrem Rathaus vergessenen Fenster nachträglich aufmalen und sich dann wundern, dass es drinnen weiterhin unterbelichtet bleibt.

Paradebeispiel deutscher Planungs- und Produktionsfähigkeiten ist die Bauruine des BER. Aber schon bei Stuttgart 21 und der "Elphi" haben unsere Experten sich nicht mit Ruhm bekleckert, sondern nur ruhmreich abkassiert. Dilettantische Flickschusterei in Symbiose mit Weltmeisterallüren scheint längst der Normalfall des heutigen Made in Germoney zu sein. Und wenn die Mehrheit etwas debil ist, gilt das in einer Demokratie als geistig gesund.

"Masse = Klasse" hat die neue Proletendiktatur sich auf die Fahnen geschrieben. Und weil die wenigen Klügeren so oft nachgeben, bestimmen hier inzwischen die vielen Doofen.

Gravatar: Andreas Berlin

Es ist in Deutschland inzwischen schwerer, einen Baum zu fällen, der auf dem eigenen Grundstück steht, als illegal in dieses Land einzureisen und ebenso illegal hier zu leben. Wirtschaftsflüchtlinge verfügen ausschließlich über Rechte, die Pflichten obliegen den echten Deutschen. Der gesunde Menschenverstand rebelliert 24 Stunden am Tag!

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