Schwarz-Grün holzt in Hessen ab!

In den letzten Wochen sind wir mit Nachrichten über die Aktivitäten von Waldschützern im Hambacher Forst förmlich zugeschüttet worden. Die Grünen hatten sogar einen Parteitag an den Rand des Waldes verlegt, obwohl sie zuvor der Rodung zugestimmt hatten.

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Kaum eines der Medien, die dem gesetzwidrigen Treiben der Waldschützer viel Positives abgewinnen konnten, hat sich mit der abgrunddtiefen Heuchelei beschäftigt, die dem “Widerstand” gegen die Abholzung des Hambacher Forstes innewohnt.

Gastautor A.Z. hat genauer hingeschaut:

Im Hambacher Forst sollen noch ca. 200 ha Fläche gerodet werden.

Ein Fußballfeld hat ca. 0,7 ha Fläche. Der noch vorhandene Hambacher Forst entspricht also ca. 286 Fußballfeldern.

Für Windräder, die mitten im Wald aufgestellt werden, werden in der Größe von ca. 2 Fußballfelder Bäume abgeholzt.

Nur 143 Windräder in Wäldern vernichten also ein Äquivalent des Hambacher Forstes.

Warum demonstriert dort kein „Baumretter“ oder „Berufsgrüner“ gegen Abholzung?

In Hessen will man in „Grimms Märchenwald“ Windkraftanlagen installieren. Proteste? Habe ich in der Tagesschau noch nicht gesehen.

https://www.welt.de/wirtschaft/plus179837848/Hessen-erlaubt-Bau-von-Windkraftanlagen-in-Grimms-Maerchenwald.html

https://www.journalistenwatch.com/2018/07/25/windkraft-rettet-wald/

https://www.journalistenwatch.com/2018/08/10/gruene-naturparadies-windkraft/

http://www.fr.de/rhein-main/landespolitik/hessen-mehr-und-groessere-windraeder-a-1535289

 

Hessen baut vorrangig Windräder in Wäldern, da nur in Höhenlagen in Hessen ausreichend stabile Windverhältnisse zur Energiegewinnung bestehen.

Bis 2050 sind wohl 1.000 und mehr Windräder geplant. Es werden dafür bis zum 7-fachen der Äquivalenzfläche des Hambacher Forstes abgeholzt.

Ein ha Wald bindet pro Jahr ca. 1 Tonne CO2. Allein in Hessen wird man also 1.400 Tonnen CO2 pro Jahr (!) NICHT binden, wenn man 1.000 Windräder in Wäldern gebaut hat.

https://www.wissen.de/wie-viel-co2-filtern-baeume-aus-der-luft

Zum Vergleich: Mit einem Mittelklasse-Diesel kann ca. 4.750 km in der Stadt fahren, um eine Tonne CO2 zu produzieren. Das sind bei Berufspendlern ca. 20 km Fahrtweg jeden Arbeitstag. Das CO2 eines Jahres von 1.400 Autos wird also durch Windradbau NICHT gebunden, um mit erneuerbaren Energien weniger CO2 aus Kohleverstromung zu erreichen.

https://www.co2online.de/klima-schuetzen/mobilitaet/auto-co2-ausstoss/

Der Hambacher Forst wird zur Quasireligion überhöht. Um 200 ha Wald zu retten, nimmt man sogar einen Toten in Kauf. Daß aber an anderer Stelle Wald gerodet wird, um Windräder zu bauen, ist für diese religiös verblendeten „Aktivisten“ und für die großen Umweltvereine kein Grund zu Protest oder Handeln. Das verstehe, wer will.

Würde man wirklich den CO2-Anteil in der Luft senken wollen, müßte man den Flugverkehr reduzieren, die 200 dreckigsten Containerschiffe außer Dienst nehmen, denn die produzieren den gleichen Dreck und Abgase wie ALLE Autos der ganzen Welt zusammen. Dazu Einfach keine gefrorenen Erdbeeren mehr aus China und keine Äpfel aus Neuseeland rund um den Planeten schicken! Bio ist nicht gleich Öko!.

Die Abholzung des Regenwaldes muss gestoppt werden und es muß aufgeforstet werden, was das Zeug hält. Denn mehr Wald bindet mehr CO2.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hans-Peter Klein

Das Rennen um das Umwelt-Ranking sei eröffnet, jeder will "Schützer" sein, "Vernichter" sind stes die anderen, jetzt fliegen sogar Zahlen hin und her, aber auch die werfen die ein oder andere Frage auf.

Nun also auch auf dem Blog von Frau Lengsfeld.
Da heisst es heute:
"Für Windräder, die mitten im Wald aufgestellt werden, werden in der Größe von ca. 2 Fußballfelder Bäume abgeholzt. " . Pro Anlage?

Macht bei 0,7 Hektar pro Fußballfeld dann 1,5 Hektar pro Windkraftanlage. Sagen Sie.

Gestern hieß es, seitens BMU, es sind aber nur 0,5 Hektar pro Anlage.

Die Schützer des Reinhardswald veranschlagen schon mal 40 Hektar pro Anlage, nämlich 20 Windkraftanlagen auf 800 Hektar.

0,5 zu
1,4 zu
40 Hektar, pro Anlage wohl gemerkt, die angeblich "vernichtet " werden.

Eine andere Zahl:
CO2-Bindung pro Hektar und Jahr:
Sie (der Gastautor A.Z.) schreiben:
"Ein ha Wald bindet pro Jahr ca. 1 Tonne CO2. "

Die Stiftung Unternehmen Wald schreibt:
"Ein Hektar Wald speichert pro Jahr über alle Altersklassen hinweg ca. 13 Tonnen CO2."

Link: https://www.wald.de/wie-viel-kohlendioxid-co2-speichert-der-wald-bzw-ein-baum/

Ja Watt Nu, bzw. Ja [W] Nu?

Von extrem "selektiver Wahrnehmung" könnte man hier sprechen, wie die eingebauten Filter einer Sonnenbrille.
Wenn das Glas schweinchenrosa, dann sieht man die Welt auch nur in schweinchenrosa.

Liebe Frau Lengsfeld,
ich habe Ihre gemeinsame Erklärung sofort unterzeichnet,
aber der wunde Punkt hier bei der gesamten Gegenöffentlichkeit, das ist und bleibt die gesamte Umwelt- und damit auch Energiepolitik.

Da sind Sie nachweislich schwach aufgestellt,
da sind Sie angreifbar,
das ist ihre ganz große Achillesferse.

Sie kann und wird Ihnen noch auf die Füße fallen.
Und zwar voll gerechtfertigt.
MfG, HPK

Gravatar: Ernst-Friedrich Behr

Ach Herr Klein, Sie haben auch etwas vergessen, und zwar die notwendigen, für Schwerlastkräne geeigneten Zufahrtstraßen auf die Höhen des Reinhardswaldes, des Sollings, des Kaufunger Waldes, des Vogelsberges und der Rhön. Dazu die abzuholzenden und baumfrei zu haltenden Trassen für die Übertragungsleitungen von den dünn besiedelten Wäldern der Mittelgebirge in die Verbrauchsschwerpunkte Hessens. Wenn Sie das einrechnen, kommen Sie locker auf 2 Fußballfelder pro Windrad. Außerdem hatten wir ja schon aus Ihren Kommentaren zu dem Artikel von Dr. Krause festgestellt, dass Sie ein gläubiger Energiewender sind. Da helfen wohl vernunftgesteuerten Berechnungen, wie hier von Frau Lengsfeld angestellt, nichts. Glauben Sie weiter.

Gravatar: Werner Mueller

Vera Lengsfeld schreibt:
„Nur 143 Windräder in Wäldern vernichten also ein Äquivalent des Hambacher Forstes.“

Nur bei den Windradprojekten wird in normalerweise wieder Wald angepflanzt als Ausgleichsmastnahme und die Ausgleichsflächen sind meistens größer als die abgeholzten Flächen.


Vera Lengsfeld schreibt:
„Nur 143 Windräder in Wäldern vernichten also ein Äquivalent des Hambacher Forstes.“

Die Windräder erzeugen in ca. 10 Jahren die selbe Strommenge wie die Braunkohle die auf der Fläche gelagert ist.
Nur die Windräder geben auch im Jahr 11, 12, 13, 14 usw. auch noch Strom ans Netz.

Vera Lengsfeld schreibt:
Im Hambacher Forst sollen noch ca. 200 ha Fläche gerodet werden.

200 ha das reicht beim Braunkohleabbau nicht mal 100 Tage.
Die Deutsche Braunkohleverstromung benötigt am Tag leicht über 2 ha (20.000m²) Fläche die neu abgebaggert werden müssen.

Nun nach den ca. 100 Tagen braucht man wieder eine Fläche so groß wie die 200 ha vom Hambacher Forst, für die nächsten 100 Tage.

Heute ist der der 12.10.2018 und bereits am 20 Januar 2019 sind die 200 ha aufgebraucht, abgebaggert und die Braunkohle verbrannt.

Gravatar: Heidi

Sehr geehrter Herr Behr, diese Energiewendegläubigen versuchen immer, einem ein X für ei U vorzumachen, denn ihre Interessen, vor allem finanzieller Art, hat Vorrang vor Allem. Das Gleiche gilt für die Propagierung von E-Autos, denn die Umweltschäden für deren Produktion sind enorm. Nehmen wir zum Beispiel Bauxit, welche nur in den Regenwäldern vorkommt und oberirdisch abgebaut werden muss, Lithium und Cobalt haben da keine bessere Bilanz. Ganz zu schweigen von der Umweltbelastung durch die Herstellung. Sind wir wirklich so naiv, alles zu glauben, was uns die Konzerne und Politiker erzählen oder haben wir den Verstand, um selbständig zu denken? Ich habe da so meine Zweifel.

Gravatar: karlheinz gampe

Grüne stehen gar nicht für saubere Umwelt und Nachhaltigkeit, denn in erste Linie sind sie Kommunisten (K Gruppen) und sind nur auf den grünen Zug aufgesprungen als dieser Fahrt aufnahm. Weiter reihten sich dann aber auch Pädophile und Schwule bei den Grünen(GAL) ein. Die Grünen wurden von Kommunisten übernommen, die nur unter diesen Deckmäntelchen in die Instanzen einmarschierten.

Gravatar: Josef Stiller

Eines ist doch allgemein bekannt: die Pflanzenwelt, insbesondere die Wälder, sind wichtig für die Sauerstoffversorgung unserer Welt. CO2 ist ein unverzichtbarer Bestandteil dieses Kreislaufes und kommt dazu nur in winzigen Mengen (ca. 0,04% und vom Menschen verursachter Anteil beträgt ca. 0,0039%) in der Atmosphäre vor. Freie Wissenschaftler belegen durch Untersuchungen, dass für optimales Pflanzenwachstum die doppelte Menge an CO2 notwendig wäre und es dies immer wieder auf unserer Erde gab.
Die Politiker wissen genau, dass das CO2 kein Klimakiller ist. Es passt nur nicht in die Ausbeutungs- und Zerstörungspolitik der Hochfinanz und anderer Machthaber, die von unseren gewählten „Volksvertretern“ hofiert werden. Die sche... auf Naturgesetze, saubere Umwelt oder die Weltbevölkerung. Das sind einfach nur Schwerstkriminelle. Dies bezeugen ihre Taten wie Staatsterror, Kriege, Morde durch staatliche Organe und ungerechtfertigte Ausbeutung der Bevölkerung.
Was kann man von solchen kriminellen und machtgierigen Menschen anderes erwarten!? Das ist das Denken und Handeln von Psychopathen.

Gravatar: antiglobalist

@Josef Stiller<>Wunderbar gesagt! Den (angebl. mensch-gemachten) Klimawandel und deren Anbeter so richtig an die Wade gepisst!

Gravatar: Walter

@Josef Stiller
Meine volle Zustimmung! Das Thema CO² wird immer als Grund für die unsäglichen Versuche, dem Bürger dieses Landes das Geld aus der Tasche zu ziehen vorgeschoben.
Dass dabei Grundlagen physikalischer Gesetzt ignoriert werden, scheint niemanden zu stören.
Dass CO² keinesfalls ein Klimakiller sein kann, könnte schon ein junger Mensch mit Hauptschulabschluss auf Grund seines erworbenen Wissens beweisen.
CO² hat eine etwa doppelt so hohe Dichte (spezifisches Gewicht) als die Luft.
Die Folge: Da auch Gase der Gravitation nicht ausweichen können, fällt CO² dieser "Erdanziehung" folgend , beständig in Richtung Erdoberfläche, wo es von den Pflanzen sehnlichst erwartet wird.
Übrigens; Gewächshausbetreiber wissen um den Wert des CO² für das Pflanzenwachstum. Sie installieren daher "CO² Generatoren", um den CO² Anteil im Gewächshaus auf 0,1% anzuheben. Dies entspricht dem zweieinhalbfachen Wert in der Umgebungsluft.
Richtig wäre: CO² ist das Gas des Lebens, ohne diese Gas gäbe es kein Leben auf der Erde, zumindest nicht so, wie wir es kennen.

Gravatar: Werner Mueller

Her Josef Stiller schreibt am 12.10.2018 - 12:33
„Eines ist doch allgemein bekannt: die Pflanzenwelt, insbesondere die Wälder, sind wichtig für die Sauerstoffversorgung unserer Welt.“

Eines ist doch allgemein bekannt:
Verbrennen von Kohle, Öl, Gas usw. in Großen Mengen da nimmt die Schauerdstoffmenge ab in der Luft.

https://www.youtube.com/watch?v=PiNFmJbal6Q

Gravatar: Werner Mueller

Frau Vera Lengsfeld schreibt am 11.10.2018, 12:17
„Für Windräder, die mitten im Wald aufgestellt werden, werden in der Größe von ca. 2 Fußballfelder Bäume abgeholzt.
Nur 143 Windräder in Wäldern vernichten also ein Äquivalent des Hambacher Forstes.“

Na wie ist das mit der Fläche die da benötigt werden?

Vor 2 oder auch vor 3 Jahren wurde eine Windkraftanlage errichtet, siehe Luftbild von google.
Wenn man die Messung macht sind das 80m X 41m = 3280 m² die da abgeholzt wurden.

https://picload.org/view/dcdrplwl/waldflaeche.png.html

Inzwischen ist aber ca. 2/3 der Fläche wieder aufgeforstet (das ist aber noch nicht am Luftbild drauf).

Schätzungsweise 1/3, ca. 1000m² sind noch frei für die Fahrzeuge der Techniker usw. und wurden nicht aufgeforstet.
Die Ausgleichsaufforstung wurde an einer andern Stelle durchgeführt.

Also sind die 0,5 Hektar (5000m²) pro Anlage Ok vom BMU und großzügig gerechnet.

Ist aber auch egal, man kann das auch mit den 5.000m² durchrechnen.

200 ha = 2.000.000m² = 400 Windkraftanlagen
Frau Vera Lengsfeld ist der Meinung dass man bereits für 142 Windräder 200 ha Waldfläche fällen muss.

Eine heutige Windkraftanlage mit ca. 4,2 MW macht im Jahr ca. 10.000.000 kWh
Dann machen die ca. 400 Windkraftanlagen ca. 4.000.000.000 kWh im Jahr (4TWh/Jahr)

Der Tagebau Hambach hat aber keine Flächenausdehnung von nur 200 ha sondern von über 4.400 bis 8.500 ha.

Hambach ist mit einer Betriebsfläche von 4.380 Hektar (2017), genehmigten Maximalgröße des Abbaufeldes 8.500 Hektar.

Nur mal so am Rande, ca. 8000 ha PV liefern im Jahr ca. 15.000.000.000 kWh (15TWh)

Gravatar: H.M.

Das eine tun und das andere sagen ist ein menschliches Grundproblem.

Wenn man auf dem Land aufgewachsen ist, hat man ein viel abgeklärteres Verhältnis zur Natur. Bäume werden gepflanzt und wachsen, damit man sie irgendwann fällen kann. Tiere hält man, um sie zu schlachten und zu essen, bzw. um ihre Erzeugnisse zu nutzen. Ein alter Wald ist natürlich etwas anders, aber auch hier sollte man sich klar machen, ob das Abholzen lohnt oder nicht. Abholzen zum Kohleabbau finde ich fast sinnvoller als Abholzen zum Windräderbau. Denn nach dem Kohleabbau kann man wieder aufforsten. Bei Windenergie bestehen nach wie vor Probleme beim Speichern, der Effizienz und der Gleichmäßigkeit des Stroms.

Gravatar: Klaus Peter Kraa

Merkel hat auf vielen Feldern versagt, aber neben der Europa- und Migrationspolitik ist das auf dem Felde der Energiepolituk am schlimmsten:
In der Energiepolitik hat sie den vorschnellen Ausstieg geprobt, der uns heute eine weiterhin zerstörte Umwelt zusätzlich zu weiteren Klimaveränderungen (auch ohne CO-2-Ausstoß, Deutschland rutscht im Klimaschutz auf 29. Stelle weltweit) beschert, das alles noch zu selbst erzeugten Preisen, Endlagerkatastrophe und Störungskatastrophen bei Kernkraftwerken wurden politisch herbeigeredet, um einer Tyrannei der Mehrheit nach dem Munde zu reden und für sich die Widerwahl zu sichern. Oder war das ein Befehl der Wirtschaft: Mach Du mal eine Energiewende, damit wir wieder mal richtig Kohle machen können: Die Strompreise sind für private Verbraucher von 20,12 Cent / KWh von 2010 auf 28,46 Cent / KWh in 2015 gestiegen, um 41,45 % in 5 Jahren, das sind 8,29% p.a. A pro po „Kohle“: Durch die Schnellabschaltung von Kernkraftwerken wird die Stromversorgung aus der Verbrennung von Kohle außerordentlich gefördert. Seriöse englische Zeitungen wie der Guardian bezeichnen Merkel deshalb als „ökologische Katastrophe“.
Merkel führt gerade vor: Mit einer "Energiewende", die kaum CO2-Emissionen senkt, sondern nur Landschaften zerstört, ist nicht nur ein größenwahnsinniges Technologieprojekt, sondern der lang erhoffte Beweis dafür gescheitert, dass stetiges Wohlstandswachstum und ein ökologisch reines Gewissen miteinander vereinbar sind, schreibt der Ökonom Niko Paech in Zeit Online unter dem Titel: „Der zerstörerische Traum vom Fortschritt“. Dafür zahlen die Deutschen jetzt Traumpreise für die Stromversorgung, die allerdings zu 85% in die unersättlichen Kassen des Finanzministers wandern. Das heisst: Die Energiewende war unter allen Gesichtspunkten ein kontraproduktiver Flop. Aber was wir sehen, ist ja erst der Anfang. Es kommt noch viel schlimmer.
Für die niedrigen Öl- und Gaspreise kann man sie nicht verantwortlich machen.

Gravatar: Ahrends

Traut sich jemand beim Thema Umweltschutz und Klimaziele auch mal über die Motorsportarten zu reden? Wahrscheinlich nicht, da fließt zu viel Geld (Brot und Spiele). Auch Inlandsflüge sind absolut unnötig. Auch der Lkw-Verkehr der nur durch Deutschland durchfährt wäre ganz einfach durch eine politische Entscheidung auf die Bahn umzulenken. Nun kommt mir nicht, die Bahn kann das nicht leisten. Heute natürlich nicht mehr. Aber vor dem von der Politik bestellten Mehdorn, war das durchaus noch möglich. Wenn jetzt ein paar Chaoten im Hambacher Forst um ein paar Bäume „kämpfen“ die um das mehrfache wieder aufgeforstet werden, dann muss doch jeder erkennen wohin die Reise gehen soll. Auf jeden Fall sollten die Politiker der Grünen mal die rekultivierten Gebiete der Bergbaugesellschaften besuchen. Das machen sie natürlich nicht, weil dann zu sehen wäre, was dort für super Landschaften geschaffen werden. Und natürlich wird bei den Öffentlich Rechtlichen Sendern nur über die Abraumbagger berichtet. Wenn die o.g. Möglichkeiten von der Politik konsequent durchgesetzt würden, möchte ich den Wissenschaftler hören der behauptet das damit die „Klimaziele“ nicht erreicht werden können. Aber leider werden Menschen die behaupten der Klimawandel sei nicht allein vom Menschen gemacht, gleich zu kriminellen gemacht. Schade!!
Der Diskurs ist verlorengegangen. Man Kämpft nur noch und am besten „Gegen“!!
Wenn man nicht „Gegen“ ist, ist man Scheiße.
Heute gehen in Berlin tausende auf die Straße um gegen etwas zu sein, schade!!
Seid doch mal für, Recht und Ordnung für alle!
Seid doch mal für die Mehrheitsmeinung(Demokratie)
Und wenn die Mehrheit entscheidet, wir wollen das so nicht mehr, verdammt noch mal akzeptiert das als Demokraten und benehmt euch nicht wie im Kindergarten(Mit dem spiele ich nicht mehr)

Gravatar: Frederik Friedrich

Deindustrialisierung und Deenergetisierung Deutschlands, das ist das Ziel.
Erst wenn das letzte Kraftwerk abgeschaltet, die letzte Kohlegrube geschlossen, die letzte Hütte und das letzte Stahlwerk stillgelegt, die letzte Firma geschlossen oder in Länder verlegt wurde, wo der Lohn noch geringer als in Deutschland ist, dann werdet ihr feststellen, daß ihr euer Überleben voll in die Hand von Idioten gelegt habt, die sich "Volksvertreter, Umweltschützer und Klimaretter" nennen...
Merkel 2005:
"Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit. Unsere Werte müssen sich auch im Zeitalter von Globalisierung und Wissensgesellschaft behaupten. Und wenn sie sich behaupten sollen, dann müssen wir bereit sein, die Weichen richtig zu stellen. Auch da sind wieder Widerstände zu überwinden. Es sind wieder Prioritäten zu setzen. Ist dem Wichtigen der Vorrang vor dem weniger Wichtigen zu geben.“
Einmal hat sie doch die Katze aus dem Sack gelassen!

Gravatar: Frederik Friedrich

Hallo Herr Werner Müller.
Ein Windkraftanlage mit einer Nennleistung von 4,2 kW macht eben keine durchgehende 4,2, kW, weil sie als Onshore-Anlage einen Nutzungsgrad von 17 % oder so in der Richtung hat. Sagt Ihnen der meteorologische Begriff "Inversionslage" etwas? So etwas tritt im Spätherbst oder im Frühwinter auf; etliche Tage ohne Wind und mit vollkommener Bedeckung des Himmels über ganz Deutschland. Selbst wenn es die Möglichkeit zur Stromspeicherung geben würde: Wie wollen Sie den Strombedarf Deutschland ohne die Anwendung der totalen Deindustrialisierung (die allerdings gerade realisiert wird) über 10 Tage speichern? Übrigens bin ich Ingenieur aus der Energiebranche, also kein Träumer und Märchenwaldbewohner. Wir haben nur 2 Möglichkeiten einer sicheren Stromversorgung: Kernkraftwerke oder Nutzung der fossilen Energien, die uns noch über Jahrhunderte zur Verfügung stehen werden. Und vergessen Sie den Quatsch mit dem "menschgemachten" Klimawandel. Das Klima wandelt sich seit dem Entstehen der Erdatmosphäre ständig im Abstand von einigen tausend Jahren - und wir werden dem Herrgott da nicht in die Suppe spucken können. Meinen Sie, daß die frühen Menschen die letzten Eiszeiten durch Verzicht auf warme Nahrung und damit verringerten CO2-Ausstoß generiert haben??

Gravatar: Tyche

Man muß nicht bei Lebensmitteln anfangen, wenn man lange Transportwege kritisiert, diese wurden schon immer transportiert, da sie nicht überall gedeihen! Viel schlimmer ist, wenn Halbfertigzeuge zur billigeren Produktion 8mal um die Erde geschickt werden, wie z.B. die Textilindustrie! Dazu sind die Erzeugnisse qualitativ so schlecht, daß sie nicht lange halten und D. inzwischen ein textiles Müllproblem hat! In früheren Zeiten haben Textilien 30Jahre gehalten und waren reparierbar! Ich nähe meine Sachen selbst und trage sie auf! Überflüssig: Gemachte Mode!
Auch die Produktion vieler anderer langlebiger Gebrauchsgüter ist in D. möglich und wäre erheblich nachhaltiger, wenn sie reparierbar wären, Ersatzteile länger verfügbar und länger als die Garantiezeit plus 6Wochen halten! Z.B.: Weiße Ware, Jubelelektronik, IT-Geräte, Möbel, Kleingeräte, etc.
Luftfracht und Containerschiffe sollte man garnicht erst BRAUCHEN!!!
Globalisierung heißt nichts Anderes als daß die Produktion sinnlos gesteigert wird und einige Wenige kassieren ab!

Gravatar: Werner Mueller

Frederik Friedrich schreibt am 13.10.2018 - 22:25
„Wie wollen Sie den Strombedarf Deutschland ohne die Anwendung der totalen Deindustrialisierung (die allerdings gerade realisiert wird) über 10 Tage speichern?“

Herr Frederik Friedrich,
wenn Sie tatsächlich Ingenieur aus der Energiebranche sind, so wie Sie schreiben, dann verraten Sie doch mal die 10 Tage in denn Sie den Strombedarf Deutschland aus Speicher holen müssten ?

Ich zumindest habe die 10 Tage noch nicht gefunden.

Herr Frederik Friedrich,
wir haben in Deutschland ohnehin große Energiemengen gespeichert in Form von Kohle, Gas, Öl usw. keiner braucht da zusätzliche Groß-Speicher.

Gravatar: Werner Mueller

Frederik Friedrich schreibt am 13.10.2018 - 22:25
„Wir haben nur 2 Möglichkeiten einer sicheren Stromversorgung: Kernkraftwerke oder Nutzung der fossilen Energien, die uns noch über Jahrhunderte zur Verfügung stehen werden.“

Hallo Herr Frederik Friedrich,

da werde ich mal ihren Zeithorizont etwas erweitert.
Die „erneuerbaren“ reichen keine Jahrhunderte, keine Jahrtausende, keine Jahrmillionen, wir reden über Milliarden von Jahren, verstanden?

Um bei Ihren vergleich der Menschen der letzten Eiszeit zu bleiben.
Die Steinzeit ist nicht aus Mangel an Steinen zu Ende gegangen, verstanden Herr Frederik Friedrich?

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Da werde ich mal ihren Finanzhorizont etwas erweitert.
Baukosten bei der Kernkraft um die 9000 €/kWh und bei PV unter 1000 €/kW Leistung in Europa.

Baukosten beim Steinkohlekraftwerk in Datteln um die 3000 €/kWh und bei PV unter 1000 €/kW Leistung.

Brennstoffkosten bei der Steinkohle über 2 Cent/kWh (Strom), bei PV 0,00 Cent/kWh (Strom).

Nun wenn die Baukosten und die Brennstoffkosten höher sind, hat da langfristig ein Steinkohlekraftwerk eine Chance ?

Gravatar: GLADIO

Also ich weiß nicht was hier noch bl...der ist, die Abholzung der Bäume >>> oder die CO² Lüge !!!

Nur ganz simpel ein Beispiel Frau Lengsfeld, wenn Sie das nächste Mal in die VSA reisen, dann gehen Sie in einen Baumarkt und kaufen eine CO² Patrone (oder gleich mehrere) und tun damit anschließend ein gutes Werk.

Sie gehen also in das nächst gelegene Gewächshaus und lassen dort das CO² aus den Patronen entweichen, wofür diese nämlich gedacht sind.

Wenn Sie also damals in der DDR-Schule gut aufgepasst haben dürfte Ihnen bekannt sein das ohne CO² nicht eine einzige Pflanze wachsen würde, und Sie somit heute nicht diesen tonnenweisen Bl...dsinn über CO² verfasst hätten, weil es ohne CO² nicht zu Ihrer biologischen Existenz gekommen wäre !

*Denn der Wald bindet nicht CO²* weil dieses geruchlose unsichtbare Gas schädlich ist, sondern CO² ist die Nahrung jener Pflanzen. CO² ist mit das wichtigste Element in der Erdatmosphäre, und schwerer als die restlichen Bestandteile der Atemluft. Allerdings ist dieses nur zu 0,037% in ihr enthalten, und von diesen 0,037 % verursacht der Mensch lediglich 0,6 %. Das ist beispielsweise so wenig, als würden Sie an einem offenem Fenster von einer Seite zur anderen einen Zwirnsfaden spannen, und damit versuchen die eindringende Luft aufzuhalten.

Aber vielleicht haben Sie schon mal was von "Freie Energie" gehört, oder gar Experimentalstudien zur Kenntnis genommen. Wenn nicht, dann strapazieren Sie Ihre Suchmaschine und verfassen einen wirklich "Neuzeitlichen Artikel" um den Irrsinn im Hambacher Forst in einem anderem Blickwinkel zu sehen >>> kontra der CO² Lüge !

Gravatar: Werner Mueller

Hallo Frau Vera Lengsfeld,
lassen Sie einfach die Finger von der Tastatur, Okay.

Wer schreibt, Veröffentlicht am 11.10.2018, 12:17
„Ein ha Wald bindet pro Jahr ca. 1 Tonne CO2.“

Der solle mit nachdenken erst mal beginnen.

1 ha sind 10.000m² also auf den m² nur 100g und das in 365 Tagen ???????????

Der bayerische Staatswald bindet durchschnittlich knapp 11 Tonnen CO2 pro Hektar und Jahr.

https://www.baysf.de/de/wald-verstehen/wald-kohlendioxid.html

Gravatar: Werner Mueller

GLADIO schreibt am 15.10.2018 - 23:26
„Das ist beispielsweise so wenig, als würden Sie an einem offenem Fenster von einer Seite zur anderen einen Zwirnsfaden spannen, und damit versuchen die eindringende Luft aufzuhalten.“

Also, der Zwirnsfaden (Länge 1m) mit einem Durchmesser von 0,2mm und einem Anteil von 0,04% an der Fensterfläche ist dann eine Fenstergröße von ca. 1000mm X 500mm X 0,2mm (Länge in der die Luft ausgebremst wird).

Nun ist aber die Luftschicht um die Erde nicht 0,2mm hoch wo die „Wärmestrahlung“ auf CO2 Atome treffen können sondern ca. 20 km (20.000.000mm)

Da ist jetzt so als ob in der Fensteröffnung (1m X 0 ,5m) auf einer Länge von 20km 100.000.000 (100 Millionen) Zwirnsfäden von einer Seite zur anderen Seite spannt.

Die Leute vergessen immer, dass die 0,04% nicht zweidimensional sind sondern dreidimensional bei der Luftschicht um die Erde.

Die Leute vergessen auch das die Luftschicht um die Erde extrem hoch ist, als die die Wahrscheinlichkeit steigt das die „Wärmestrahlung“ bei 0,04% auf mehr CO2 Atome trist als bei 0,03%.

Wen man die Luftschicht mit 0,2mm annimmt so liegen eben dann 100 Millionen Querungen vom Zwirnsfäden vor, obwohl die Flächenüberdeckung nur 0,04% in jeder Schicht ist, auch insgesamt ist der Anteil der Zwirnsfäden nur 0,04%.

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Einfaches Beispiel, das +0,01% extreme Auswirkungen haben kann:

An Badesee ist die Wassertiefe 0,1m und 0,03% an Schwebstoffen sind im Wasser, man kann noch bis zum Boden schauen.

An Badesee ist die Wassertiefe 0,1m und 0,04% an Schwebstoffen sind im Wasser, man kann immer noch bis zum Boden schauen.

An Badesee ist die Wassertiefe 10m und 0,03% an Schwebstoffen sind im Wasser, man kann gerade noch bis zum Boden schauen.

An Badesee ist die Wassertiefe 10m und 0,04% an Schwebstoffen sind im Wasser, man kann nicht bis zum Boden schauen.

Seltsam, ist doch nur ein Anstieg um +0,01% bei den Schwebstoffen im Wasser und bei 0,1m Wassertiefe ist ja auch noch keine Beeinträchtigung der Sicht festzustellen.

Gravatar: H.Roth

Beim demonstrativen Herumtrampeln im Hambacher Forst ging es doch nie und nimmer um die Bäume. Es ging auch nicht darum, eine Fledermaus zu retten (die später ohnehin von einem Windrad geschreddert wird). Es ging und geht einzig um die Machtdemonstration einer verirrten, linken Ideologie. Früher liessen diese "Aktivisten" sich an Schienen ketten, um Castortransporte zu verhindern, heute lassen sie sich ebenso fanatisch an Bäume ketten. Ein weit sinnvolleres Einsatzgebiet für diese Weltluftretter wäre derzeit im Gazagrenzgebiet, wo täglich schwarze Rauchwolken von brennenden Reifen die Luft verpesten.

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