Zweitklässler für Flüchtlingspropaganda misbraucht

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Zweitklässler für Flüchtlingspropaganda misbraucht
Datum: 15.09.2020 - 09:16 Uhr

Der ideologische Missbrauch von Kindern nimmt in Merkel-Deutschland bedenkliche Züge an. Aktuelles Beispiel sind die Zweitklässler einer Kölner Grundschule. Dort mussten sich die acht- und neunjährigen vor von ihrer Lehrerin geschriebenen Plakaten aufstellen und sich ablichten lassen. »Wir haben Platz« ist auf den Plakaten zu lesen und »Rettet Moria«. Kinder, die kaum wissen, wie die Gemeinden auf der anderen Rheinseite heißen, wollen also die Migranten aus Moria retten, einem winzigen Ort mit nicht einmal 1.500 Einwohnern auf der ebenfalls nicht sonderlich großen griechischen Insel Lesbos unmittelbar vor der türkischen Küste.

Klassenbetreuerin Sauer hat nicht nur pädagogische Fähigkeiten, sondern auch hellseherische Fähigkeiten. Sie will ihren eigenen Aussagen zufolge nämlich gespürt haben, »dass unsere Schülerinnen und Schüler sehr bestürzt waren und etwas unternehmen wollten, um ihrer Solidarität und Trauer Ausdruck zu verleihen.« Wobei wieder in Zweifel zu ziehen ist, dass Zweitklässler mit dem Begriff Solidarität korrekt umzugehen wissen.

Sauer entschied dann, die Plakate herzustellen, um diese dann mit den Schülern medial besonders wirksam auf dem Pausenhof zu präsentieren. Die Kinder tragen dabei - selbstverständlich und politisch korrekt - einen Mund-Nasen-Schutz. »Sie waren stolz wie Holz«, sagt Sauer, »und ich war es auch, darauf, dass so junge Menschen politisches Interesse, Engagement und Solidarität zeigen.«

Kinder für politische Zwecke ideologisch zu missbrauchen, steht sicher nicht auf dem Schul- respektive Lehrplan für Zweitklässler. Vor allem dann nicht, wenn die Sprüche auf den Plakaten derart einseitig ausgerichtet sind, dass eine Verknüpfung zu bestimmten Gruppen offensichtlich ist. Klassenzeil verfehlt, Frau Sauer. Setzen! Sechs!

 

 

Sven von Storch

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