Zwei Polizeieinsätze gegen Männer mit Samurai-Schwert

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Zwei Polizeieinsätze gegen Männer mit Samurai-Schwert
Datum: 13.08.2020 - 10:12 Uhr

In Bad Herrenalb wurden acht(!) Polizisten plus Hundeführerin zu einem Einsatz beordert. Ein der Polizei als gewaltätig bekannter Mann sollte festgenommen werden, ein Unterbringungsbefehl gegen den Mann lag vor. Als die Polizisten die Wohnung betraten, attackierte der 50-Jährige die Beamten unvermittelt mit einem Samuraischwert. Einen Polizisten verletzte er derart schwer, dass dieser mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden musste. Zwei weitere Polizisten wurden leicht verletzt. Erst mit vereinten Kräften gelang es, den Schwertschwinger zu überwinden.

Szenenwechsel

In Sheboygan im US-Bundesstaat Wisconsin ist Officer Pray (ein Schwarzer) allein im Einsatz. Er soll in der 15. Straße nachsehen. Ein Notruf war eingegangen, dort würde ein Schwarzer, bewaffnet mit zwei japanischen Stichwaffen, herumrennen. Der mutmaßliche Täter ist der Polizei bekannt, sein Name ist Kevan Ruffin junior. Officer Pray trifft auf Ruffin, spricht ihn an und bittet ihn, sich einen Moment hinzusetzen. Ruffin aber ist auf Krawall aus, auf Gewalt, auf Randale. Erst macht er ein paar Schritte in Richtung des Polizisten, der ihn daraufhin zum Stehenbleiben ermahnt. Weil Ruffin aber weiter marschiert, drohend die Messer in Richtung von Officer Pray zeigend, warnt der, er würde seinen Taser einsetzen. Urplötzlich stürmt Ruffin auf den Polizisten los. Der versucht den wie von Sinnen attackierenden Messerschwinger mit dem Taser zu stoppen, doch Ruffin rennt weiter in Richtung des Officers.

Nun weiß sich Officer Pray keinen anderen Rat mehr. Er zieht seine Schusswaffe, warnt Ruffin noch einmal, dass er schießen werde. Doch Ruffin kennt kein Halten mehr. Der Polizist weicht zurück, es fallen drei Schüsse. Keine Wirkung, Ruffin rennt weiter. Officer Pray weicht aus, läuft quer über die Straße von Ruffin weg, es fallen weitere Schüsse. Doch Ruffin rennt weiter und weiter, er will den Polizsiten töten. Dann noch ein Schuss, Ruffin stolpert und stürzt mitten auf der Straße zu Boden. Er ist tot. Officer Pray bleibt körperlich unverletzt.

Mit größeren Massenkundgebungen bezüglich eines toten Schwarzen bei einem Polizeieinsatz ist nicht zu rechnen. Grund dafür ist nicht etwa die Hautfarbe des Polizisten, sondern anders als im Fall Floyd hat die Polizei sehr zeitnah die Aufnahmen der Körperkamera von Officer Pray veröffentlicht. Da bleibt kein Raum für etwaige Versuche der BLM-Bewegung, den Messermann Ruffin zu einem Märtyer hochstilisiern zu können. Das veröffentlichte Polizeivideo ist hier veröffentlicht, ist aber berechtigterweise mit einem Warnhinweis versehen.

Sven von Storch

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