Zurückkehrende Soldaten aus Afghanistan von Altparteienpolitikern ignoriert
Zurückkehrende Soldaten aus Afghanistan von Altparteienpolitikern ignoriert
Datum: 05.07.2021 - 10:18 Uhr
20 Jahre waren Bundeswehrsoldaten in Afghanistan im Einsatz. 59 deutsche Soldaten ließen ihr Leben für die »Verteidigung Deutschlands am Hindukusch«. So jedenfalls propagierte die rot-grüne Schröder-Regierung mit einem grünen Außenminister Fischer den Kriegseinsatz von deutschen Soldaten im Ausland. Die Regierung wechselte, die Außenminister und Verteidigungsminister wechselten und immer wieder wurden deutsche Soldaten nach Afghanistan entsendet. Schlecht vorbereitet, mit mangelhafter bis unzureichender Ausrüstung versehen, schlecht bewaffnet, schlecht geschützt.
Obwohl sie von ihrer Regierung mehr als nur einmal im Regen stehen gelassen wurden, erfüllten die deutschen Soldaten in Afghanistan im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihre Aufgaben gut bis sehr gut. Nur: trotz zahlreicher an die Merkel-Regierung gerichteter Appelle aus dem Kreis der Offiziere und Militärverantwortlichen vor Ort änderte sich nichts an den in Vielzhal festgestellten Mängeln. Im Grunde genommen wurden die deutschen Soldaten von der Regierung verheizt. Sie wurden mit immer mehr Aufgaben überfrachtet, die einerseits gar nicht im Ursprungsauftrag vorgesehen waren, für die ihnen überdies auch keinerlei Mittel zur Verfügung gestellt wurden.
Nach 20 Jahren ging der bis dato längste Auslandseinsatz der Bundeswehr zu Ende, vergangene Woche kehrte das letzte Kontingent der Soldaten aus Afghanistan heim und landete in Wunstorf. Politiker anderer Länder empfingen ihre letzten Kontingente nach einem Auslandseinsatz direkt bei der Landung, dankten ihnen noch vor Ort für ihr Engagement.
In Wunstorf war kein einziger Repräsentant aus dem Kreis der verantwortlichen Altparteien zu sehen. Kein Steinmeier, keine Merkel, keine Kramp-Karrenbauer. Sie alle hielten es nicht für nötig, den Soldaten, die Leib und Leben weit weg von der Heimat riskiert hatten, den ihnen zustehenden Respekt zu zeigen. Dieses Verhalten belegt einmal mehr die fehlende Empathie von Merkel und ihresgleichen. Welche Gefühle diese Missachtung bei den heimkehrenden Soldaten hervorruft, ist jenen Politikern völlig egal.
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