Zeugen_ Er hat gezielt Jagd auf Motorräder gemacht

Veröffentlicht:

Zeugen_ Er hat gezielt Jagd auf Motorräder gemacht
Datum: 20.08.2020 - 10:24 Uhr

Über 270.000 zur Ausreise verpflichtete Personen befinden sich in Deutschland. Eine konsequente Abschiebung erfolgt nicht, ihnen wird mit einer sogenannten Duldung ermöglicht, im Land zu bleiben. Sarmad A., ein gebürtiger Iraker, ist auch mit einer solchen Duldung versehen worden. Samir A. hat am vergangenen Dienstagabend mit seinem Opel Astra auf der Berliner Stadtautobahn laut Zeugenaussagen gezielt Jagd auf Motorradfahrer gemacht, drei von ihnen gerammt und einige Menschen verletzt. Eines seiner Opfer liegt mit schwersten Verletzungen im Krankenhaus und schwebt noch immer in Lebensgefahr.

Kurz vor seiner Festnahme stellte sich Sarmad A. auf eine mitgeführt Kiste, brüllte mehrfach den von islamischen Selbstmordattentätern bekannten arabischen Schlachtruf und rollte einen Gebentsteppich aus. In der Kiste sei ein gefährlicher Gegenstand, rief Sarmad A., alle würden sterben, wenn sich ihm Polizisten näherten, drohte er. Der Polizei gelang es, den Amokfahrer zu überwältigen und die Kiste mit einem Wassergewehr aufzuschießen. Es befanden sich lediglich herkömmliche Werkzeuge in ihr.

Der Polizei war Sarmad A. wegen mehrerer kleinerer Delikte bekannt. Bis zu dieser Amokfahrt aber war er nicht als islamistischer Gefährder im Visier der Sicherheitsbehörden. Und das, obwohl es hinreichend Hinweise gibt, dass er Kontakte in die islamistische Szene hatte, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am gestrigen Mittwoch bestätigte.

Hätten die Behörden im Merkel-Deutschland die Richtlinien hinsichtlich der Abschiebung konsequent umgesetzt, so wäre Sarmad A. schon lange nicht mehr im Land gewesen. Seine Amokfahrt auf der Berliner Stadtautobahn wäre verhindert worden, den jetzt in Mitleidenschaft gezogenen Menschen wäre viel Leid erspart worden. Ein islamisch motivierter Terroranschlag hätte verhindert werden können. Bei konsequenter Anwendung der Richtlinien und bei ebenso konsequenter Abschiebung.

Auch der mörderische Terroranschlag am 19. Dezember 2016 auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz hätte bei konsequenter Umsetzung der Abschiebungsrichtlinien verhindert werden können. Doch scheinbar ist die Anwendung der entsprechneden Richtlinien von den politischen Entscheidungsträgern nicht gewollt.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.