Zehntausende Ausbildungsplätze in Gefahr
Zehntausende Ausbildungsplätze in Gefahr
Datum: 27.05.2020 - 08:33 Uhr
Große Unternehmen sind bei Merkel und Konsorten bereits vorstellig geworden, um Zuwendungen zu erhalten, damit die wirtschaftlichen Folgen aus den von Merkel verhängten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus gepuffert werden können. Alleine die Lufthansa zum Beispiel streicht so ganze neun Milliarden Euro ein, finanziert vom Steuerzahler. Auch die Automobilbauer machen langsam aber sicher verbal mobil, um aus dem Steuertopf bedient zu werden. Vor allem jetzt, nachdem Macron seiner französischen Automobilindustrie ein mehrere Milliarden schweres Unterstützungspaket zugesichert hat.
Eine solche Lobby hat der deutsche Mittelstand nicht (mehr). Dabei schlägt gerade das Handwerk Alarm. Mehr als ein Drittel aller Handwerksunternehmen gehen davon aus, dass sie in die Insolvenz gehen müssen. Merkels Politik des verhängten totalen Stillstands hat diese Betriebe an die Existenzgrenzen gebracht, etwaige finanzielle Zuwendungen decken in der Regel nicht einmal die notwendigsten Ausgaben ab.
Durch diese absehbaren Betriebsschließungen werden nicht nur Arbeitsplätze insgesamt wegfallen, vor allem werden zehntausende Ausbildungsplätze verschwinden. Das stellt für die Schulabgänger dieses Jahres eine echte Herausforderung dar, vor allem für die, deren Zeugnisse nicht so berauschend sind. Experten gehen davon aus, dass insbesondere Hauptschüler es dieses Jahr auf dem Ausbildungsplatzmarkt sehr schwer haben werden. Durch Merkels Entscheidungen verlieren viele Schüler die Möglichkeit, einen Ausbildungsplatz zu erhalten; sie sind Merkels »Generation Lockdown«.
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