Zahl der Impf-Toten in Schweden steigt auf 43
Zahl der Impf-Toten in Schweden steigt auf 43
Datum: 29.01.2021 - 10:36 Uhr
Minsterpräsident Stefan Löfven (Sozialdemokraten) hat ein Problem: die Menschen in Schweden sterben in hoher Zahl sterben nach den Corona-Impfungen. Bei etwa 210.000 Geimpften sind unmittelbar nach Verabreichung des Impfstoffs 43 Menschen verstorben, 407 Fälle von schweren Nebenwirkungen wurden gemeldet, davon 151 Mal lebensgefährliche Nebenwirkungen. Darüber hinaus hat die medizinische Aufsichtsbehörde des Landes (Läkemedelsverket / LV) im aktuellen Bericht 1.115 Fälle von weniger gravierenden Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Impfung gemeldet. 599 Mal traten im Zusammenhang mit der Impfung bisher bekannte Nebenwirkungen auf, 516 Mal waren es bisher in diesem Zusammenhang unbekannte Nebenwirkungen.
In Schweden wird überwiegend der Impfstoff on Biontech/Pfizer verabreicht (210.000 Impfungen), der von Moderna wurde erst 5.000 patienten injiziert. Dementsprechend sind auch die vom LV ermittelten Werte. 42 Tote hatten zuvor das Biontech/Pfizer-Produkt gespritzt bekommen, am Moderna-Impfstoff verstarb bisher ein Patient. Die 410 Fälle von schweren Nebenwirkungen verteilen sich auf 400 mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff injizierte Personen, bei Moderna-Patienten wurden 7 dieser Fälle gemeldet. Ähnlich verhält es sich auch bei den lebensgefährlichen Symptomen: 146 Fälle bei Biontech/Pfizer, fünf Fälle bei Moderna.
Das Problem für Ministerpräsident Löfven besteht weiterhin darin, dass er ohne Not den schwedischen Sonderweg verlassen hat und sich dem Druck aus dem Ausland gebeugt hat. Dafür haben die Schweden wenig Verständnis, kamen sie mit dem bisher eingeschlagenen Weg gut zurecht. Entsprechend rauschen für Löfven die Umfragewerte auch in den Keller. Wären am kommenden Sonntag Wahlen zum schwedischen Parlament kämen seine Sozialdemokraten nur noch auf 23,3 Prozent (Riksdagsval 2018: 28,3 Prozent) und verlören ihren Platz als stärkste Fraktion an die Schwedendemokraten (SD) von Jimmie Åkesson (aktuell 25,2 Prozent / Riksdagsval 2018: 17,5 Prozent). Da auch Löfvens Koalitionspartner von der Miljö-Partei (Grüne) extrem schwächeln, stünde das Ende der jetzigen Regierung unmittelbar bevor. Allerdings hat Löfven insoweit Glück, dass die nächsten Parlamentswahlen erst im September 2022 geplant sind - falls nicht zuvor seine Koalition platzt.
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