X schützt seine Nutzer dank eines juristischen Tricks

Veröffentlicht:

X schützt seine Nutzer dank eines juristischen Tricks
Datum: 03.09.2025 - 12:59 Uhr

Auf X kursieren Videos und Berichte, die schockierende Vorfälle dokumentieren: In Großbritannien werden friedliche Bürger brutal festgenommen, nur weil sie die Nationalflagge hissen (siehe hier auf X )oder weil sie vor einem Asylhotel »Schweinefleisch« rufen (Videolink hier). Große Verbreitung fand auf X der Bericht über einen US-amerikanischen Bürger, der kürzlich bei seiner Landung in London von fünf bewaffneten Polizisten verhaftet wurde, weil der Mann einen Witz über Transsexuelle gemacht hatte. Diese Augenzeugen-Videos belegen eindrücklicher als jeder Pressebericht es je könnte, in welch katastrophalen Zustand autoritär geführte Behörden, aktionistische Staatsanwälte und in ihrer feigen Schweigespirale gefangene Massenmedien Meinungsfreiheit und Bürgerrechte gebracht haben – um einer Polit-Elite zu gefallen und zu dienen, die für den eigenen Machterhalt die Grenzlinien von Demokratie und  Verfassung längst hinter sich gelassen hat.

Digitale Meinungsfreiheit schützt die Demokratie und die Abwehrrechte der Bürger

Doch der entscheidende Unterschied zu früher ist: Brauchte es früher Mund zu Mund-Propaganda, Flugblätter und sich geheim treffende Widerstandszirkel, verbreiten sich heute Informationen in Echtzeit innerhalb von Sekunden auf der ganzen Welt. Es gibt kaum noch etwas, was im Verborgenen bleibt. Über alles kann jeder spekulieren, Informationen und Eindrücke beitragen und Berichte von Augenzeugen lesen, als wäre es der eigene Nachbar. 

Die Macht liebt es nicht, wenn ihre Quellen aufgedeckt werden. Die Macht arbeitet gern im Verborgenen. Was sie verstecken will, darüber täuscht sie. Was sie nicht veröffentlicht wissen will, steht nur im Kleingedruckten in der Zeitung oder gar nicht. Aber diese Zeiten sind vorbei. Das digitale Zeitalter ist dabei, sich frontal gegen die Brüsseler und Davoser Machtzirkel zu wenden. Die politische Wetterwende ist dank des gigantischen, freien Informationsflusses von jedermann für jedermann unumkehrbar eingeleitet. 

Wie X die Nutzerdaten schützt

Welchen Dienst Elon Musk der Meinungsfreiheit und der globalen Befreiungsbewegung gegen den Wokismus erwiesen hat, wird erst Stück für Stück offenkundig. Musk hat strenge Zensoren und Faktenchecker entlassen und gesperrte Nutzer wie Donald Trump oder europäische Patrioten wieder zugelassen. Damit hat er das wahre Ausmaß der Bedrohung durch totalitäre Zensurpolitik offengelegt. Aber das Entscheidende zeigt sich erst jetzt: Im Gegensatz zu anderen Plattformen, die den restriktiven Vorgaben des EU-Digital Services Act (DSA) oft blind folgen, fördert X die freie Meinungsäußerung und schützt Bürger vor staatlicher Unterdrückung, indem es die juristischen Mauern turmhoch gezogen hat.
Während Plattformen wie Meta den deutschen Behörden Nutzerdaten bereitwillig übermitteln, kooperiert X nur bei offiziellen Rechtshilfeersuchen, die an den Firmensitz in Irland oder die USA gerichtet werden müssen. Dieser Prozess ist umständlich, zeitaufwendig und kostspielig, weshalb viele Staatsanwaltschaften davon absehen. Dadurch erschwert X die Verfolgung harmloser Meinungsäußerungen und schützt Bürger vor willkürlicher Verfolgung, bei der sie als »Hassverbrecher« stigmatisiert und finanziell ruiniert werden. 

Der Fall der Göttinger Staatsanwaltschaft: Ein Schlag ins Leere

Ein anschauliches Beispiel für die neue Politik von X ist das Ermittlungsverfahren der Göttinger Staatsanwaltschaft gegen drei Manager der Plattform, darunter Diego de Lima Gualda. Die Behörde, bekannt für ihre aggressive Verfolgung von »Hass und Hetze« im Internet, hat ein Verfahren wegen Strafvereitelung (§ 258 StGB) eingeleitet, das mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe bedroht ist. Der Vorwurf: X verweigert die Herausgabe personenbezogener Daten, was die Aufklärung von Straftaten wie Beleidigungen, Drohungen oder der Verbreitung verfassungswidriger Kennzeichen erschwert.

Ein ähnlicher Fall in Köln zeigt die Konsequenzen dieser Haltung. Dort musste die Staatsanwaltschaft ein Verfahren einstellen, weil der Account-Inhaber auf X nicht ermittelt werden konnte. Der offizielle Bescheid lautete: »Über die Internetplattform X konnte der Accountinhaber [...] nicht ermittelt werden.« Rechtsanwalt Markus Haintz von Haintz Legal Rechtsanwalts-GmbH berichtet in einem X-Post vom 27. Juli 2025 von drei weiteren Fällen aus seiner Praxis, in denen X konsequent auf Rechtshilfeersuchen verweist. Er betont: »Die meisten Strafverfahren wegen Beleidigungen oder anderer Äußerungsdelikte auf X können von den Staatsanwaltschaften nicht mehr verfolgt werden«, da solche Ersuchen zu aufwendig sind und die Polizei sich auf offene Quellen (OSINT) beschränkt. Selbst Politikerklagen werden gleichbehandelt, was unterschiedliche Maßstäbe erschwert.
So stehen die Göttinger Staatsanwälte vor einem Dilemma. X, mit Sitz in Irland und den USA, wo die Meinungsfreiheit weniger restriktiv definiert ist, wehrt sich mit einer Armee von Anwälten, für die in Deutschland schlicht und einfach die Ressourcen fehlen. 

Ein Hoffnungsschimmer für die Meinungsfreiheit

Für ein bürgerliches Publikum, das besorgt ist über den Zustand der Meinungsfreiheit und die autoritären Tendenzen der Regierung, ist X ein unverzichtbares Werkzeug. Die Plattform bietet nicht nur einen Raum für freie Meinungsäußerung, sondern deckt auch die Machenschaften von Behörden und Medien auf, die versuchen, abweichende Stimmen zum Schweigen zu bringen. Elon Musks Engagement zeigt, dass es möglich ist, den Status quo herauszufordern und die Grundrechte der Bürger zu verteidigen. In einer Zeit, in der die Meinungsfreiheit zunehmend eingeschränkt wird, ist X ein Leuchtturm der Hoffnung für alle, die an die Werte einer freien Gesellschaft glauben.

Ein Gastbeitrag von der Initiative Meinungsfreiheit

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.